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Open Data Census: G8-Staaten haben für Open Data noch einiges an Arbeit vor sich

In der nächsten Woche findet am 17. und 18. Juni der 39. G8-Gipfel in Nordirland statt. Open Data und Open Government sollen dort zu den drei Hauptthemen gehören, welche von den beteiligten Regierungsvertretern besprochen werden. Die Open Knowledge Foundation hat aus dieser Grund heute eine kleine Vorschau auf den Open Data Census veröffentlicht, der Ende des Jahres in Gänze veröffentlicht werden soll. Der Open Data Census würdigt dabei die Anstrengungen der G8-Länder, sieht aber dennoch weitere Arbeit auf die Länder zukommen.


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Der Open Data Census wurde mit Experten auf der ganzen Welt umgesetzt, mit dem Ziel die freie Verfügbarkeit von Daten zu messen. Um die Länder miteinander vergleichen zu können wurden 10 Bereiche ermittelt, in denen die Umsetzung von Open Data überprüft wurde. Diese reichen von den Ausgaben der jeweiligen Regierungen über die Wahlergebnisse in den Staaten bis zu der freien Verfügbarkeit von Postleitzahlen.

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Insgesamt ergibt sich mit dieser Tabelle ein zwiespältiges Bild. Einerseits ist Open Data in den USA und Großbritannien schon weit fortgeschritten, sodass in nur noch wenigen Bereich Nachholbedarf besteht. Auch Frankreich und Japan erreichen noch eine gute Gesamtpunktzahl, auch wenn Japan keines der von der Open Knowledge Foundation gesetzten Kriterien zur vollen Zufriedenheit erfüllt. Deutschland befindet sich in der Tabelle auf dem 6. Rang. Auch wenn beim Budget der Bundesregierung, den Wahlergebnissen und beim Veröffentlichen der Postleitzahlen bereits die volle Punktzahl erreicht und damit eine gute Umsetzung von Open Data bescheinigt wird, gibt es dennoch Bereiche mit hohem Nachholbedarf. Insbesondere in den Bereichen Fahrpläne, Ausgaben der Regierung und bei der Veröffentlichung eines Unternehmensregisters ist die Umsetzung von Open Data noch nicht weit fortgeschritten.

Die genauen Ergebnisse der G8-Staaten aus dem Open Data Census sind auf der offiziellen Webseite abrufbar.

UPDATE: Mittlerweile gibt es die Pressemitteilung der Open Knowledge Foundation auch auf Deutsch.

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