Dieser Artikel ist mehr als 13 Jahre alt.

Islands Innenminister wünscht Porno-Filter

Der Innenminister von Island, Ogmundur Jonasson, wünscht sich eine Gesetzgebung, die den Zugang zu Pornographie sperrt. Das berichtet der britische Telegraph: Iceland considers pornography ban. „There is a strong consensus building in Iceland. We have so many experts from educationalists to the police and those who work with children behind this, that this has become…

  • Markus Beckedahl

Der Innenminister von Island, Ogmundur Jonasson, wünscht sich eine Gesetzgebung, die den Zugang zu Pornographie sperrt. Das berichtet der britische Telegraph: Iceland considers pornography ban.

„There is a strong consensus building in Iceland. We have so many experts from educationalists to the police and those who work with children behind this, that this has become much broader than party politics,“ Halla Gunnarsdottir, a political adviser to Mr Jonasson told the Daily Mail. „At the moment, we are looking at the best technical ways to achieve this. But surely if we can send a man to the moon, we must be able to tackle porn on the internet.“

Smári McCarthy von der Icelandic Modern Media Iniative (IMMI) erklärte bereits auf Twitter, dass die Forderung Wahlkampfgetöse sei und sicher nicht durchkommen wird. Wir wünschen viel Erfolg beim Verhindern.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Schlagwörter

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

7 Kommentare zu „Islands Innenminister wünscht Porno-Filter“


  1. Shai Segal

    ,

    „But surely if we can send a man to the moon, we must be able to provide a free and open internet.“
    ^
    fixed XD


  2. Das Zitat macht ja schon deutlich, auf wessen Mist die Idee wohl gewachsen ist, denn wer hat, im Gegensatz zu den Isländern, schon mal Menschen auf den Mond geschickt?


  3. kleitos

    ,

    Pornofilter? Ist man etwa mit den Suchergebnissen nicht zufrieden und würde gerne detailierter Abfragen z.B. mit booleschen Suchkriterien starten könnne oder wie jetzt?


  4. Bernd Lauert

    ,

    > if we can send a man to the moon,
    Hatte ich garnicht mitbekommen. Wann war die Isländische Mondlandung?


  5. Dirk Gently

    ,

    Ist da ein Virus im Umlauf der die Innenminister befällt? Unsere in Öszerreich rotiert mit ihrer Drogenpolitik auch gerade im Stand


  6. […] Islands Innenminister wünscht Porno-Filter […]

Dieser Artikel ist älter als 13 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.