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München: Kopie als Kulturtechnik?

Morgen Abend um 19:30 Uhr diskutieren Dirk von Gehlen (Süddeutsche Zeitung, Redakteur jetzt.de, Autor von Mashup. Lob der Kopie, edition suhrkamp), Andrian Kreye (Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung) und Prof. Dr. Volker Rieble (Lehrstuhl für Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht, Autor von Das Wissenschaftsplagiat, Klostermann) über „Copy and Paste: Kopie als Kulturtechnik?“ Es ist nicht nur kinderleicht,…

  • Markus Beckedahl

Morgen Abend um 19:30 Uhr diskutieren Dirk von Gehlen (Süddeutsche Zeitung, Redakteur jetzt.de, Autor von Mashup. Lob der Kopie, edition suhrkamp), Andrian Kreye (Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung) und Prof. Dr. Volker Rieble (Lehrstuhl für Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht, Autor von Das Wissenschaftsplagiat, Klostermann) über „Copy and Paste: Kopie als Kulturtechnik?

Es ist nicht nur kinderleicht, es ist vor allem nahezu unumgänglich: Kopieren ist im digitalen Raum zu einer alltäglichen Handlung geworden. Kopiertechniken finden sich in unterschiedlichsten Bereichen der Produktion von im weitesten Sinne geistigen und künstlerischen Inhalten. Doch so selbstverständlich wir kopieren, so unklar bleibt der Bezugs- und Bewertungsrahmen für diese Tätigkeit, die Dirk von Gehlen in seinem Buch Mashup. Lob der Kopie als grundlegende Kulturtechnik würdigt. Wo verläuft die Grenze zwischen Plagiat und erlaubter Kopie? Welche alternativen Vergütungsmodelle sind denkbar? Und muss das Verhältnis von Original und Kopie neu bestimmt werden? Die Debatte um geistiges Eigentum ist voll entbrannt.

Der Veranstaltungsort ist der Senatssaal im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Eintritt ist frei.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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4 Kommentare zu „München: Kopie als Kulturtechnik?“


  1. hmm...

    ,

    Interessant.
    Der zweite Absatz ist eine 1:1 Kopie des verlinkten Textes (ohne Angabe als Zitat). ;-)


    1. Danke für den Hinweis. Fixed.


  2. Henry Cheng

    ,

    Bei Filesharing muss man das anders betrachten! Auf diese Weise findet man unbekannt und veraltete Songs und Videos! Filesharing muss heute als Werbeplattform betrachtet werden, das Marketing per Radio und TV funktioniert nicht und ist zu stark eingeschränkt bei der Masse der produzierten Songs!


    1. Was ist denn ein veralteter Song?

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