Kultur

Coming soon: Unser Netzpolitik-Jahrbuch 2012

Wir machen ein Netzpolitik-Jahrbuch. Die Idee tragen wir bereits seit einigen Jahren mit uns herum, aber bisher war das alles noch zu kompliziert und aufwändig. Im vergangenen Jahr fehlte die Zeit und dieses Jahr haben wir uns selbst einen Tritt in den Hintern gegeben, das einfach mal durchzuziehen, bevor das nichts mehr wird. Ist ja auch alles einfacher geworden. Außerdem wird das auch mal ein Testfall für die Idee, das Blog auch mal etwas Richtung Verlag weiter zu entwickeln.

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Das Buch wird eine Mischung aus neuen und wenigen bereits veröffentlichten Texten verschiedener Autorinnen und Autoren über diverse netzpolitische Aspekte, die in diesem Jahr von Bedeutung waren. Dazu gibt es einige neue Interviews und wir haben hier auch noch ein größeres Archiv an Texten, die weniger Tagesaktuell geschrieben wurden. Der größere Anteil werden aber bisher noch nicht publizierte Inhalte sein und das wird ähnlich vielfältig wie dieses Blog. Viele Texte sind bereits abgeliefert worden und wir schauen noch in unser Archive, was wir davon konkret nehmen.

Angepeilt sind 250 Seiten, die es dann vor allem als eBook und wahrscheinlich auch gedruckt geben wird wenn ein interessantes Kooperationsangebot so klappt, wie diskutiert. Genaueres dazu schreib ich nochmal in den kommenden Tagen, wenn alle Details stehen. Wir werden auch den ganzen Prozess nochmal ausführlicher beschreiben und unsere Erfahrungen teilen. Konkret geht es vor allem um die Frage: Wie äufwändig ist es heute noch, ein Buch zu veröffentlichen (abgesehen vom Inhalt schreiben)? Und über welche Vertriebswege wird ein Buch (von uns) heute erworben und gelesen?

Der Titel wird wohl „Netzpolitik-Jahrbuch 2012“. Gesucht wird noch ein knackiger Untertitel. Arbeitstitel im Moment ist „Post ACTA“. Da geht aber noch mehr. Habt Ihr gute Vorschläge?

Update: Ist erschienen. Und heißt „Jahrbuch Netzpolitik 2012 – Von A wie ACTA bis Z wie Zensur“.

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15 Kommentare
  1. Zu den Veröffentlichungsfragen: Die sind meiner Meinung nach von der Zielgruppe dieses Jahrbuchs abhängig. Da es wohl auch um Entscheider in Politik und Wirtschaft geht, ist eine gebundene Veröffentlichung unumgänglich. Auch für die wissenschaftliche Rezeption gibt ein Buch aus meiner Erfahrung immer noch mehr her, als ein PDF/E-Book. Wenn ihr die Veröffentlichung im Eigenverlag machen wollt, die DNB nicht vergessen.

  2. > Epub. Eine Kombi-Lösung wäre das Optimum.
    Sehe ich ähnlich, mit Epub und Mobi ( AZW ) sind die gängigen Reader abgedeckt, für beides gibt es auch Software für alle möglichen Systeme.
    DRM bitte nicht, wird sowieso entfernt. Danach lässt sich mit Calibre Epub gut in Mobi wandeln (oder umgekehrt).
    Die Lösung von Beam Books de (und auch dem Pottermore-Shop) finde ich akzeptabel: digitales Wasserzeichen. Bei denn Potter Büchern sind die Bücher mit einer klar lesbaren Codefolge versehen, die vom Shop in die Mailadresse bzw. den Namen des Käufers umgesetzt werden kann. Die kann natürlich noch verborgen woanders stehen.

  3. Kommentare rund um ACTA geben doch reichlich Stoff.
    „Die Soft-Terroristen schlagen zurück“
    Oder wie wäre es mit der schönen Zeile aus der FAZ über die Schwarmarroganz der Internetfetischisten?

  4. EPUB, Mobi/Kindle, PDF sind die drei gängigen Formate die jedes Ebook automatisch abdecken sollte und auch gleich im Download enthalten sein sollten.

  5. 0) Netzpolitik-Jahrbuch 2012: Eine neue Hoffnung
    1) Netzpolitik-Jahrbuch 2012: Der Schwarm schlägt zurück
    2) Netzpolitik-Jahrbuch 2012: Die Rückkehr der Netz-Aktivisten
    3) Netzpolitik-Jahrbuch 2012: Die digitale Bedrohung
    4) Netzpolitik-Jahrbuch 2012: Angriff der Web-Worker
    5) Netzpolitik-Jahrbuch 2012: Die Rache der digitalen Gesellschaft

    6) Netzpolitik-Jahrbuch 2012: Im Auge des Netzes
    7) Netzpolitik-Jahrbuch 2012: Machtfragen im Digitalen
    8) Netzpolitik-Jahrbuch 2012: Anleitungen für Netz-Aktivisten
    9) Netzpolitik-Jahrbuch 2012: Netz-Aktivismus kurz & geek

  6. eBook und gedruckte Ausgabe halte ich für ein Muss, wenn es ein Erfolg über den Tag hinasu werden soll.

    Ich glaube mich zu erinnern Frau Rowling, Autorin der Potter Bände vor Jahren auf ARTE bei einer Lesung vor 13.000 Lesern in Montreal gesehen zu haben.

    Also auch an eine Buchlesung in ähnlicher Größenordnung denken. Max-Schmeling Halle in Berlin oder Dortmunder Westfalen Halle oder die Arena in Köln als geeignete Veranstaltungsorte ins Auge fassen.

    Das Buch mit Power den Leseinteressierten vorstellen. Videokanal youtube nutzen, Deutschland Buchreise von Rostock bis nach Lindau durchziehen.

    Lasst Prominente mit Charisma zu Wort kommen mit ein paar Anmerkungen zu Eurem Buch: Reinhold Messner, Karl Pagerfeld, Peer Steinbrück, Garry Kasparow, Jeff Jarvis, Timothy Ferris, den ehemaligen Bundespräsidenten von Weizsäcker, Frank Rieger… um nur einige Namen zu nennen.

    Zum knackigen Untertitel…

    Netzpolitik-Jahrbuch 2012: Ein Gespür für´s 24 h Internet

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