Wir machen ein Netzpolitik-Jahrbuch. Die Idee tragen wir bereits seit einigen Jahren mit uns herum, aber bisher war das alles noch zu kompliziert und aufwändig. Im vergangenen Jahr fehlte die Zeit und dieses Jahr haben wir uns selbst einen Tritt in den Hintern gegeben, das einfach mal durchzuziehen, bevor das nichts mehr wird. Ist ja auch alles einfacher geworden. Außerdem wird das auch mal ein Testfall für die Idee, das Blog auch mal etwas Richtung Verlag weiter zu entwickeln.
Das Buch wird eine Mischung aus neuen und wenigen bereits veröffentlichten Texten verschiedener Autorinnen und Autoren über diverse netzpolitische Aspekte, die in diesem Jahr von Bedeutung waren. Dazu gibt es einige neue Interviews und wir haben hier auch noch ein größeres Archiv an Texten, die weniger Tagesaktuell geschrieben wurden. Der größere Anteil werden aber bisher noch nicht publizierte Inhalte sein und das wird ähnlich vielfältig wie dieses Blog. Viele Texte sind bereits abgeliefert worden und wir schauen noch in unser Archive, was wir davon konkret nehmen.
Angepeilt sind 250 Seiten, die es dann vor allem als eBook und wahrscheinlich auch gedruckt geben wird wenn ein interessantes Kooperationsangebot so klappt, wie diskutiert. Genaueres dazu schreib ich nochmal in den kommenden Tagen, wenn alle Details stehen. Wir werden auch den ganzen Prozess nochmal ausführlicher beschreiben und unsere Erfahrungen teilen. Konkret geht es vor allem um die Frage: Wie äufwändig ist es heute noch, ein Buch zu veröffentlichen (abgesehen vom Inhalt schreiben)? Und über welche Vertriebswege wird ein Buch (von uns) heute erworben und gelesen?
Der Titel wird wohl „Netzpolitik-Jahrbuch 2012“. Gesucht wird noch ein knackiger Untertitel. Arbeitstitel im Moment ist „Post ACTA“. Da geht aber noch mehr. Habt Ihr gute Vorschläge?
Update: Ist erschienen. Und heißt „Jahrbuch Netzpolitik 2012 – Von A wie ACTA bis Z wie Zensur“.