Schlammschlacht um Wikileaks geht weiter

Heute stellt Daniel Domscheit-Berg sein Buch „Inside WIkileaks“ in Berlin vor und die Schlammschlacht um Wikileaks geht weiter. Jetzt wird mit Förmchen geschmissen: Der aktuelle Wikileaks-Co-Sprecher Kristinn Hrafnsson erklärte nun gegenüber Forbes, dass Domscheit-Berg nur Sprecher in Deutschland gewesen sei, dazu nie redaktionell gearbeitet habe, sowieso nicht programmieren könne und kein Computer-Spezialist sei (Kurz zusammengefasst). Daniel Domscheit-Berg hat wiederum seine Statements gegenüber Forbes abgegeben, dabei gefragt, wo er seine beiden Informatik-Abschlüsse hinschicken soll, dass er redaktionell gearbeitet habe und auch als Sprecher mit internationalen Medien kommuniziert hat und man dies nachlesen könne. Gleichzeitig hat er in seinem Buch eine Geschichte zu einem Mailaccount für Kristinn Hrafnsson angekündigt.

Die Metainformation zu der Geschichte findet man bei Frank Rieger: Wie man sich selbst lahmlegt.

Ganz ehrlich, es ödet mich jetzt schon an. Ich will eigentlich gar nicht wissen, mit wem dieser oder jener wieviele Kinder gezeugt hat, wer wann welche Mediendeals vereinbart, versiebt oder abkassiert hat, an welcher Stelle der Geschichte alles nur ein großer Bluff war und wer wen verdächtigt, ein Agent des Bösen(tm) zu sein. Es ist einfach nicht mehr wichtig, die Saat der Zersetzung ist gelegt. Der Gegner ist offensichtlich primär der einstige Freund. Er wird bekämpft mit der Inbrunst, die sonst vor allem in Religionen den Abweichlern vorbehalten ist, die sich nun linksrum statt rechtsrum bekreuzigen, obwohl sie immer noch die gleiche Bibel verwenden und an den gleichen Gott glauben.

37 Kommentare
  1. Eine einfache Bitte.. 10. Feb 2011 @ 8:22
  2. freakypeeps 10. Feb 2011 @ 12:30
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