Praktisches Tool: Pfandgeben.de

Pfandgeben.de ist als soziales Projekt gestartet, um ein konkretes Problem zu lösen: In vielen Büros, WGs und sonstwo stehen Pfandflaschen herum und der nächste Laden zum abgeben ist für den inneren Schweinehund oft eine Ecke zu weit oder einige Treppenstufen zuviel entfernt. Andererseits gibt es viele Menschen, die aufgrund ihrer ökonomischen Verhältnisse ihr niedriges monatliches Einkommen dadurch aufbessern müssen, dass sie durch die Straßen ziehen und Pfandflaschen einsammeln.

Diese beiden Gruppen möchte Pfandgeben.de zusammen bringen. In einigen Städten wie Berlin und Hamburg kann man in einigen Stadtteilen angeben, wieviele Flaschen man hat 10/20/30/mehr als 40 und erhält eine Telefonnummer und einen Namen. Dort kann man anrufen und wenn alles gut geht, kommt eine Person vorbei, leert die Wohnung oder das Büro von Pfandflaschen und kümmert sich um die Rückgabe.

Ich habs noch nicht ausprobiert, klingt aber wie eine spannende Sache, die für beide Seiten funktionieren könnte. Aus der Selbstbeschreibung:

Wir wollen mit Pfandgeben.de eine Plattform zur Verfügung stellen, die zwischen Pfandflaschen-Besitzern und Pfandsammlern vermittelt. Das Prinzip ist einfach: Pfandgebende können Pfandnehmende auf simple Art und Weise im eigenen Stadtteil finden und per Handy erreichen. Dadurch profitieren beide Seiten: Pfandgebende werden ihre angesammelten Flaschen los, Pfandnehmenden wird die Suche nach Pfand erleichtert.

Erdacht und entwickelt wurde das Projekt von Jonas Kakoschke mithilfe von Corinna Northe im Rahmen des
Studiengangs Kommunikationsdesign an der HTW Berlin.

67 Kommentare
  1. von Mannteufelsweib 6. Jul 2011 @ 12:53
  2. netz/leben 6. Jul 2011 @ 13:20
    • von Mannteufelsweib 6. Jul 2011 @ 16:51
    • Correction 6. Jul 2011 @ 16:06
    • Christoph 7. Jul 2011 @ 2:43
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