Kultur

Parteispenden-Suchmaschine

Taz.de hat eine Suchmaschine für Parteispenden online gebracht. Auf einer Karte wird visualisiert, wo die Spender her kommen, dazu gibt es Diagramme, die anschaulich zeigen, wie sich die Spendentöpfe der Partein zusammen setzen.


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6 Kommentare
  1. Eine schöne Seite, Transparenz ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Ich hab mal wahllos geguckt wer den Grünen Geld gibt und bin eher positiv überrascht worden (der größte freihstehende Kreis auf der Karte):
    http://www.bewegungsstiftung.de/139.html

    Ich hatte eigentlich eher Unternehmen erwartet, die einen direkten finanziellen Profit aus politischen Entscheidungen erwarten können. Die „Volksparteien“ sind ja auch noch da, mal sehen wer alles hinter denen steht.

    1. Naja, das sind ja nur Einzelspenden über 10.000 €. Wer will, kann auch viele Einzelbeträge mit weniger als 10.000€ spenden, das fällt nicht auf.
      Und beiden ganzen Privatpersonen weiß man auch nicht, ob da vielleicht eine Firma dahinter steckt. „Beraterverträge“ und ähnliches zählt auch nicht auf dieser Liste.

      Ich bleibe bei der Meinung: Parteien dürfen Gelder nur von natürlichen Personen annehmen, alles andere ist Korruption. Gleiches sollte für die Bundestagsabgeordneten und ihre Mitarbeiter gelten. Außnahme ist jeweils die Bezahlung (Gehalt, Parteienfinanzierung) durch den Staat selbst.

      1. Du hast selbst deinen zweiten Absatz mit deiner Meinung durch deinen ersten Absatz irrelevant gemacht:
        „und bei den ganzen Privatpersonen weiß man auch nicht, ob da vielleicht eine Firma dahinter steckt.“

        Man kann natürlich 9.999€ „spenden“, aber nicht zehn Mal in einer Woche, ich denke, dass alle Spenden einer bestimmten Zeitperiode zählen.

        Die schwarzen Kassen darf man natürlich nicht vergessen.

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