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On Pseudonymity, Privacy and Responsibility

In einem langen Essay fasst Kee Hinckley auf TechnoSocial nochmal die Pseudonymitätsdebatte auf Google+ zusammen: On Pseudonymity, Privacy and Responsibility on Google+.

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I leave you with this question. What if I had posted this under my pseudonym? Why should that have made a difference? I would have written the same words, but ironically, I could have added some more personal and perhaps persuasive arguments which I dare not make under this account. Because I was forced to post this under my real name, I had to weaken my arguments; I had to share less of myself. Have you ever met „Kee Hinckley“? Have you met me under my other name? Does it matter? There is nothing real on the Internet; all you know about me is my words. You can look me up on Google, and still all you will know is my words. One real person wrote this post. It could have been submitted under either name. But one of them is not allowed to. Does that really make sense?

Behind every pseudonym is a real person. Deny the pseudonym and you deny the person.

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9 Kommentare
      1. Doch:
        Ich überlasse es Ihnen mit dieser Frage. Was passiert, wenn ich diese unter meinem Pseudonym geschrieben? Warum sollte das einen Unterschied gemacht? Ich würde die gleichen Worte geschrieben haben, aber ironischerweise könnte ich noch einige persönliche und vielleicht überzeugende Argumente, die ich nicht machen darf hinzugefügt haben unter diesem Konto Da war ich gezwungen, diese unter meinem richtigen Namen posten, musste ich meine Argumente zu schwächen, ich hatte weniger von mir zu teilen. Haben Sie schon einmal „Kee Hinckley“? Kennen Sie mich unter meinen anderen Namen? Spielt es eine Rolle? Es gibt nichts wirklich über das Internet; alles, was Sie über mich wissen ist meine Worte Sie können sehen mich auf Google, und immer noch alles, was Sie wissen, ist, meine Worte. Eine reale Person schrieb diesen Beitrag. Es könnte entweder unter Namen beantragt wurden. Aber einer von ihnen ist nicht erlaubt. Ist das wirklich sinnvoll? Hinter jedem Pseudonym ist eine reale Person. Deny dem Pseudonym, und Sie verweigern die Person.
        DANKE, GOOGLE!

    1. Wer regelmäßig hier im Blog liest, kommt nicht umhin, seine Englischkenntnisse aufzufrischen, schließlich wird immer wieder auf (vor allem) englischsprachige Beiträge aus anderen Ländern der Welt hingewiesen. Und soo schwer ist der Text auch nicht.
      @Dirk Neumeister: Ein Hussa dem Google Translator. \o/

  1. So wie es in den Wald ruft, so schallt es heraus…
    Wenn man das Echo ignoriert, kann man sich auch mit der Wand unterhalten.

    Egal wer was sagt/antwortet!

  2. Wahnsinnig guter Text!

    Wer es danach nicht kapiert wie wichtig, richtig und selbstverständlich Pseudonyme sind, dem ist es nicht mehr zu erklären.

  3. Bin ich der einzige, der hier ein starkes Déjà-vu hat?

    Wir nannten es damals „Realname-Diskussion“ und die gab es vorwiegend im Usenet statt im WWW. Doch es waren genau die selben Diskussionen, mit den selben Argumenten und Gegenargumenten.

    Als klassische Vertreter beider Seiten verweise ich mal auf folgende Beiträge/Seiten:

    http://groups.google.com/group/de.soc.netzkultur.umgangsformen/msg/d17a80281c31b358?hl=en

    http://www.realname-diskussion.info/

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