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Das ultimative Schröder vs Uhl Pingpong

Das Farlion-Blog hat Ausschnitte der Reden von Innenstaatssekretär Ole Schröder und dem Innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU, Hans-Peter Uhl aus der Staatstrojaner-Debatte zusammen geschnitten, was streckenweise lustig ist:

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17 Kommentare
  1. vielen dank an farlion für diesen zusammenschnitt. er zeigt mir, wie wichtig berichterstattung über den diskurs im parlament ist.

    prädikat: qualitäts-mashup++

    .~.

    1. Das Witzige ist ja, Uhl hat NACH Schröder gesprochen. Er hätte die unpassenden Stellen also durchaus noch streichen können. Aber ich vermute mal, in Berlin lauschen viele Abgeordnete lieber den eigenen Worten statt denen, der Kollegen. :)

      1. mir fiel besonders auf, dass schröder und uhl an die aufgabe offensichtlich völlig unterschiedlich herangegangen sind: hier recht gut gegliederte erwiderung, dort frei schwebend jovial. hier offensichtlich um schadensbegrenzung bemüht, dort graziös wie ein abrissbagger anmutend.

        ich kann mich des eindrucks nicht erwehren, einer der beiden redner rechne mit widerspruch unterschiedlichster qualität und sei gewohnt, damit umzugehen. und der andere habe etwas wie eine kunstflugerlaubnis, die narrenfreiheit gleichkommt.

        was für eine seltsame form der einsamkeit.

        .~.

  2. Vielen Dank an Farlion!
    Der Staatstrojaners ist eine Problem, ein Skandal ist aber, mit welcher Leichtigkeit sich hier über Recht und Gesetz hinweggesetzt wird. Das geht so nicht.
    Noch einmal zum Mitlesen:
    Uhl: „Die Software, diese Quellen-TKÜ kann sehr viel mehr als sie darf, aber sie wurde nicht so angewandt. Sondern sie wurde rechtsmäßig reduziert angewandt.“

    „Das Land wird von Sicherheitsbehörden geleitet, die sehr kontrolliert, sehr behutsam mit dem sensiblen Instrument der Quellen-TKÜ umgeht.“

    „D.h. es wäre schlimm, wenn unser Land am Schluss regiert werden würde von Piraten und Chaoten aus dem Computerclub. Es wird regiert von Sicherheitsbeamten, die dem Recht und dem Gesetz verpflichtet sind.“

    http://wiki.0zapftis.info/index.php/Glaubw%C3%BCrdigkeit_von_Politikern

    Videosammlung zu #0zapftis
    http://wiki.0zapftis.info/index.php/Videos

  3. Mir ist aufgefallen, dass der Schröder entweder ein Prachtexemplar von einem Vollpfosten ist oder bewusst ein rhetorisches Mittel einsetzt: Statt gegen den Vorwurf zu argumentieren, untermauert er den Vorwurf sogar noch und und wechselt vorübergehend unauffällig die Seiten. Damit zieht er den Kopf aus der Schlinge. Weiß jemand, wie man dieses nennt? Oder wo man etwas dazu nachlesen kann?

  4. Schöne Zusammenfassung. Danke @Farlion dafür :)

    Da haben Schröder und Uhl ja drei gaaanz heiße Eisen angefasst: Internet, Kriminalität und ausgetüftelte Computer. X)

    Uhl: „Die Software, diese Quellen-TKÜ kann sehr viel mehr als sie darf, aber sie wurde nicht so angewandt.“

    Na da bin ich ja mal beruhigt, dass das Programm natürlich nicht missbräuchlich verwendet wurde. *augenverdreh*

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