Kultur

Cory Doctorow: Jeder Pirat möchte auch ein Admiral sein

Cory Doctorow erklärt in rund 5 Minuten, warum jeder Pirat* auch gerne ein Admiral sein möchte

Wir finanzieren uns zu fast 100 % aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Here’s a short video I recorded for The Guardian called „Every Pirate Wants to Be an Admiral,“ in which I lay out the case for a less-restrictive copyright as better for culture.

*Damit ist nicht automatisch ein Mitglied der Piratenpartei gemeint.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
7 Kommentare
  1. ich musste über den Hinweis beim „Pirat“ lachen. Schlimm, wie in unserer Gesellschaft zunehmend Wörter und Ideen privatisiert werden, wie etwa hier mit diesem Begriff für Seeräuber geschehen. Wär doch toll, wenn es jemanden gäbe, der da für etwas mehr Freiheit und „Nutzerfreundlichkeit“ sorgt. ;)

    1. So ist das eigentlich mit allen Parteien. Ich würde mich am ehesten als „liberal“ bezeichnen, aber mit der FDP will ich nichts zu schaffen haben. Brandt war wahrscheinlich der letzte Sozialdemokrat in der SPD. Und darüber, wie christlich oder demokratisch die meisten CDU-Politiker sind möchte ich mich vorsichtshalber nicht äußern (um nichts justiziables zu sagen).

  2. „When we took this … it was progress, but when you take it … it’s piracy.“
    Geschichte wiederholt sich. Wir müssen uns bloß möglichst schnell etwas einfallen lassen, wie wir die Medienindustrie effektiv davon abhalten, diesen Zyklus zu blockieren.

  3. Das Problem ist wahrscheinlich das hinter den neuen Piraten keine zentrale Institution sitzt sondern eine dezentrale. Und somit gibt es keine bis kaum Lobby und auch keine zentrale Geldverwaltung die dann mal eben paar Anwälte bezahlen kann (oder Politiker oder so).
    Und man kann auch nicht mehr mit Arbeitsplätzen und Geldeinnahmen durch Steuern argumentieren. Es fehlt also eine klare kapitalistische Komponente zur Weiterentwicklung.
    /These

    1. Ich meinte das jetzt keine Unternehmen mit einem Geschäftsmodell dahinter stehen. Und das solche Argumente heraus gekramt werden, wenn man sein Geschäftsmodell in Gefahr sieht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.