Weißrussland überwacht mit Technologie von Ericcson

Das schwedische Unternehmen Ericcson hat die Telekommunikationsunternehmen in Weißrussland mit Überwachungs- und Kontrolltechnologie beliefert, die wiederum das Regime genutzt hat, um an der Macht zu bleiben, die eigenen Bürger zu unterdrücken und die Opposition zu überwachen.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

4 Ergänzungen
  1. Tja, das müssen wir uns in den westlichen „Demokratien“ selbst ankreiden. „Lawful Interception“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Telekommunikations%C3%BCberwachung#Lawful_Interception) wird auch in D bei jeder größeren TK-Installation verlangt. Und es werden nicht unerhebliche technische und finanzielle Aufwände von den Herstellern wie Ericsson erbracht (und das nicht freiwillig!), um den rechtlichen Bedingungen zu genügen. Wer also bei uns schnüffeln will, muss sich nicht wundern, wenn die gleiche Technik in anderen Ländern nach Spezifikation genutzt wird. Die Geister, die ich rief …

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.