London startet eigene Seite für offene Daten

Hunderte Datensets im London DataStore sollen Bürger zur Erstellung von Mashups anregen. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender Channel 4 hat zudem bis zu £200,000 ausgeschrieben, um die Entwicklung besonders innovativer Anwendungen der Daten zu fördern. Das berichtet der Guardian:

The datasets that will be available include attainment, pupil number and schools data; fire incidents, ambulance rates, crime rates; carbon emissions, floorspace, vacant commercial offices, industrial stock data, abandoned vehicles, recycling rates, waste data, waste re-use centres, fly tipping rates, alcohol indicators, abortion rates, hospital waiting lists and admissions, excess winter deaths – and many dozens more.

Die Seite wird heute vorgestellt, vollständig in Betrieb genommen werden soll sie am 29. Januar. Das Prinzip folgt den „Datastores“, wie sie schon einige amerikanische eingeführt haben, etwa San Francisco und Chicago. Ebenfalls diesen Monat soll auch die unter Leitung von Tim Berners-Lee für die britische Regierung entwickelte Seite data.gov.uk vorgestellt werden, die sich ebenfalls an einem amerikanischen Beispiel orientiert, Data.gov.

Londons Bürgermeister Boris Johnson gilt als großer Unterstützer offener Daten. Die Einführung von „Crime Maps“ gehörte 2008 zu seinen Wahlversprechen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, die er an den DataStore zu knüpfen scheint:

The superb new London ‚Datastore‘ will unleash valuable facts and figures that been languishing for far too long in the deepest recesses of City Hall. I firmly believe that access to information should not just be the preserve of institutions and a limited elite. Data belongs to the people particularly that held by the public sector and getting hold of it should not involve a complex routine of jumping through a series of ever decreasing hoops.

5 Kommentare
  1. Wyrd Sister 8. Jan 2010 @ 10:15
    • Wyrd Sister 8. Jan 2010 @ 23:54
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