ARTE hat keine Rechte

Man kennt es von Youtube und anderen Plattformen: Viele Musikvideos sind in Deutschland nicht sichtbar, weil die GEMA oder einzelne Musikunternehmen eine Austrahlung unterbinden. Wenn aber der gebührenfinanzierte Sender ARTE in seiner Mediathek ein Video anbietet, was vorher im TV ausgestrahlt wird, möchte ich eines nicht lesen: „Unfortunatly we do not own the rights to stream this video in your country. thank you for your understanding“.

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Liebe ARTE-Redaktion, warum stellt Ihr dann das Video überhaupt online, für welche Länder kauft Ihr denn die Senderechte ein (wenn nicht für Deutschland), warum ist der Text in englisch, wenn Ihr nur französisch oder deutsch ausstrahlt und warum konnte ich die ersten zwölf Folgen von „The Killing“ problemlos schauen und die 13. nicht?

Update: ARTE hat reagiert:

Aus technischen Gründen ist es momentan nicht möglich dieses Programm abzurufen. Wir bemühen uns, diesen Fehler schnellstmöglich zu beheben.

Dann mal viel Erfolg.

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40 Kommentare
    1. Ihr habt Probleme

      Statt irgendwelche witzlosen videos zu schauen solltet ihr nochmal die Natur geniessen solange es sie noch gibt. In ein paar Jahren sind nämlich die Ozeane schwarz vom Öl und die Ländereien zugeregnet mit giftigen Chemikalien.

      Wenn ihr dann nichts mehr zu essen habt, dann kräht kein Hahn mehr nach irgendwelchen beschissenen Urheberrechten.

  1. @1: Das ist doch witzlos. Klar kann man das irgendwie umgehen. Wenn man wollte, könnte man die Serie auch sicher an bestimmten Orten des Netzes runterladen, aber darum gehts doch gar nicht.

  2. …habe das gleiche Problem und bin einfach sauer, weil ich es nicht lösen kann, es völlig unerwartet kommt und ich unbedingt die Serie verfolgen möchte – habe tagelang gewartet!!!

    Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!!

  3. Kenn ich von Quarks und CO. Dort gibt es im Videopodcast auch, Teile die aus Urheberrechtsgründen nicht gezeigt werden. Allerdings im TV schon

    of nurse

  4. Ich hab’s schon eine Weile nicht mehr gemacht, aber wenn ich mal den Tagesschau-Stream schaute, dann gab es eigentlich in jeder Ausgabe ein oder zwei Beiträge, die ausgeblendet waren. Der Ton lief (wenn ich mich recht erinnere) weiter, aber das Bild wurde durch eine Blende ersetzt, auf der eben sowas stand dass das im Internet nicht gesendet werden dürfe.

    Ich vermute einfach mal, dass es in solchen Fällen darum geht, dass man Material eingekauft hat und die Online-Rechte (oder Demand-Rechte) entweder vergessen oder einfach nicht bekommen hat.
    Ich kann mir sowas z.B. gut vorstellen bei Bildern, die der FIFA oder FIA gehören. Woran’s bei ARTE hängt weiß ich natürlich nicht, aber sowas in der Art wird es wahrscheinlich sein.

    Dass das Murks ist ist natürlich keine Frage ^^

  5. Äh, hallo? Vor erbosten Kommentaren mit vielen Ausrufezeichen sollte man vielleicht kurz bedenken, woher Arte denn das Geld nehmen sollte, um Ausstrahlungsrechte für alles mögliche nicht nur für Deutschland + Frankreich, sondern eben auch noch fürs Netz zu bezahlen.

    Das lassen sich ja diverse Rechteinhaber einzeln bezahlen, und so sind wir’s doch leider gewohnt, dass die Online-Angebote der öffentlich-rechtlichen alles mögliche nicht enthalten – z.B. werden beim heute-journal-Podcast die ganzen WM-Berichte rausgeschnitten oder mit der Bemerkung „dürfen wir nicht“ versehen, ebenso bei Berichten über Kinofilme etc.

    Ich persönlich wäre bereit, dafür mehr GEZ-Gebühren zu bezahlen, aber dagegen schreien hier sicherlich auch wieder viele Leute …

  6. Volle Zustimmung, aber: schon mal nachgefragt?
    Ich hatte vor einiger Zeit (so um Weihnachten) die Dokusoap Mädchenschule 1958 in der ARD Mediathek entdeckt. Da die Teile immer nur jeweils 7Tage onlene waren und ich wegen der Feiertage nicht immer zu hause war, konnte ich den einen oder anderen Teil nicht sehen. Ich schrieb daraufhin per Mail an die ARD und tatsächlich! ich bekam Antwort und Hilfe. Einmal sogar als sie ebenfalls wegen der Feiertage nicht innerhalb der 7Tage antworten konnten, war die Sendung noch einmal abrufbar.

    Trotzdem: Im Grunde hast Du Recht. Das ist ein saublödes Affentheater und das Urheberrecht gehört dringend reformiert.

  7. Ich habe mal für ein halbes Jahr in Island gelebt und freute mich: Übers Netz lassen sich ja deutsche Nachrichten problemlos verfolgen. Es lebe das digitale Dorf. Aber Pustekuchen: Die Arte-Mediathek war (zumindest damals) nur aus Mitgliedsländern der EU aufrufbar!

    Ich finde das vor allem bei einem Sender verfehlt, der bekannt ist für sein hochwertiges Programm mit hohem Kulturanteil, aber auch investigativen Reportagen aus alle Welt. Warum verhindert man gerade hier, dass die Welt auch etwas davon hat? Gewiss, es geht hier ums Urheberrecht – aber die Verbreitung von Information auch in die Länder, aus denen berichtet wird, ist hier sicher das höhere Gut.

    Mal davon abgesehen: Man betrügt mit einem solchen Vorgehen auch den deutschen Rundfunkgebühreneinzahler im Ausland!

  8. da man aber dezeit eben noch über andere wege zu den inhalten kommt, ist den meisten die tragweite dieses grauenhaften systems noch nicht bewusst! wird sich aber schlagartig ändern, wenn das internet dann völlig vom staat kontrolliert wird! und das dauert eh nicht mehr lang, wenn man die hier gezeigten news verfolgt…

  9. @#9 Jan, et al.

    Man kann natürlich jetzt auf eine große Reform des Urheberrechts warten.

    Oder man zeigt der Industrie, wie sinnlos ortsbezogene Zensur in Zeiten des Internets ist, in dem man sich FoxyProxy installiert und für jede derartige Website einen Proxy-Server aus dem jeweiligen Land auswählt.

  10. Also ohne es letztendlich genau zu wissen gehe ich aber davon aus, dass es sich da eher um ein technisches Problem handelt. Seitdem die Mediathek auf ein neus System umgestellt wurde gibt es ab und an mal Probleme. Denke, dass wir in kürze behoben sein.
    Werke, für die keine Rechte vorliegen, landen gar nicht in den Mediathek.

  11. Mein Tipp: Gebührenfinanzierte Produktionen müssen zwingen unter CC lizensiert werden, und Auftragsproduktionen haben eine CC-Lizenz zur Bedingung. Was der Bürger bezahlt, soll ihm auch dauerhaft zur Verfügung stehen. Diese 7-Tage-online-Regel ist doch Doppelabzocke.

  12. Als einer, der sich bei einem öffentlich-rechtlichen, transnational arbeitenden Sender (um die Worte „Deutsche Welle“ nicht zu benutzen) genau mit diesem Thema beschäftigt, kann ich sagen:

    Es geht tatsächlich um Rechte, die man kaufen kann – oder auch nicht. Beim Ankauf von dem, was man so schön „Programmvermögen“ nennt, sind die Rechte fürs Netz durchaus nicht immer im Preis inbegriffen. Und wenn ein Sender aufs Geld achten muss (und ich denke mal, dass ist bei arte der Fall), denkt man beim Rechtekauf zunächst einmal an das eigene Kerngeschäft (bei arte: Fernsehen für Deutschland und Frankreich, erst danach auch europaweit dank Astra) und dann erst an das Netzpublikum.

    Bei der Welle kennen wir diese Probleme auch – und obwohl wir weltweit senden, gibt es Inhalte, die wir im Fernsehen und im Netz in bestimmte Gegenden der Welt nicht verbreiten dürfen. Und wir haben Inhalte, die wir nur im Fernsehen verbreiten dürfen, im Netz aber gar nicht.

    Und das Argument „mit meinen Gebühren bezahlt“ zieht leider auch nicht (bei der Deutschen Welle schon mal gar nicht, weil wir von den Rundfunkgebühren nichts abbekommen), denn mit dem Gebühren- und Werbeaufkommen lässt sich eben – s.o. – nicht alles bezahlen: weil „alles“ entweder zu teuer oder überhaupt nicht verfügbar ist.

  13. Stimme hier Konstantin Klein komplett zu, die Filmrecht zerfallen in so viele Unterrechte, dass Arte den Film kaum als komplett Paket kaufen an. Zudem steht für die Serie ein USA-Remake an.

    Am besten den Fernseher rauswerfen, DVB-T Karten kaufen, dass aufnehmen was man will. Fertig.

    Die Regeln des TVs kann man nicht mehr ändern, man kann aber auf das Ende des TVs warten, das geht so schneller.

  14. Die Motivation der Sender zum Geoblocking ist ja nachvollziehbar, trotzdem ist diese Form von rassistischer Diskriminierung gerade im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht akzeptabel.

    Und auch für kommerzielle Websites sollte das gesetzlich unterbunden werden, z.B. indem es für den Websitebetreiber oder auch den Rechteinhaber, der solche beschränkten Rechte verkauft, strafbar ist oder pauschal den Verlust des Urheberrechtsschutzes für die betreffenden Werke zur Folge hat.

    1. @Daniel: Defiier doch mal bitte „rassistische Diskriminierung“, bzw. überleg Dir mal vor dem Posten, ob Du tatsächlich sowas schreiben willst. IMHO ist das vollkommen fehl am Platze.

  15. Ich vermute, dass das private Aufnehmen mit dem privaten PC die einzig legale Möglichkeit ist (Videorekorder in neu).

    Nett wäre es aber mal, einen solchen ÖR-Film“kauf/miet“vertrag zu sehen. Kann man sowas mal exemplarisch offenlegen?

    Und man darf nicht vergessen: Serien sind eigentlich dafür da, das Leute regelmäßig Werbung/Fernsehen gucken. Daher wird es vermutlich auch das USA-Remake geben und dann sind die Rechte noch etwas mehr wert.

  16. Stichworte ist wohl: Lizenz.

    „Forbrydelsen“ heißt die Serie im Original darüber findet man auch den vermutlichen Inhaber:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nordvision

    Es sieht schwer nach einer gemeinschaftlich finanzierten Serie aus, die jetzt auch noch an weitere Verbände weitergereicht wurde. Dies macht es bestimmt nicht einfacher. Aber falls Markus dort mal nachfragen mag …

  17. @Konstantin Klein

    Und wenn ein Sender aufs Geld achten muss (und ich denke mal, dass ist bei arte der Fall), denkt man beim Rechtekauf zunächst einmal an das eigene Kerngeschäft (bei arte: Fernsehen für Deutschland und Frankreich, erst danach auch europaweit dank Astra) und dann erst an das Netzpublikum.

    (1.) Welches Kerngeschäft hat Arte denn? Was verkaufen die denn? Soweit mir bekannt ist läuft dort nicht mal Werbung.

    (2.) Wenn man kein Recht für die „Online-Austrahlung“ kaufen kann oder will, warum stellt man es dann in eine Online-Mediathek?

    1. @Durden: Die Grundfrage ist ja eher, warum die ersten 12 Folgen problemlos online zu schauen waren, die Folgen 13 und 14 aber nicht mehr. In der Regel kauft man die Online-Senderechte für eine komlpette Staffel mit ein und nicht nur für die erste Hälfte. Ich habe ARTE deswegen angeschrieben, aber noch keine Antwort.

  18. Eventuell ist wirklich was schiefgelaufen, woran es genau liegt, kann man aber nur raten, deswegen find ich die Diskussion darueber eher amuesant als sinnvoll ;)

    Hier jedenfalls ein Statement von Arte, zu finden in den Kommentaren von Folge 13:

    http://videos.arte.tv/de/videos/the_killing_13_20_-3288220.html

    bzw. vorbeugend auch bei Folge 14:
    http://videos.arte.tv/de/videos/the_killing_14_20_-3288226.html

    Also denen viel Spass die es schauen, wenn es wieder laeuft.

    MfG.

  19. Da es sich wohl um ein technisches Problem handelt, gehe ich davon aus, dass der Server von Arte fälschlicherweise davon ausgeht, dass die Abfrage nicht aus Deutschland oder Frankreich kommt. Das Problem gibt es dauernd. z.B. sind neulich bei einem Provider in Amerika die Seiten von Google auf Spanisch ausgeliefert worden, weil Google dachte, die IP-Adressen dieses Providers würden in Spanien sein. Das Problem ist, dass die Herkunft einer Abfrage nur aufgrund der IP-Adresse zu beantworten ist, und die Datenbanken, in denen diese Information hinterlegt ist, nicht immer aktuell sind. Ist auch schwierig bei so vielen IP-Adressen.

  20. Diese Geo-Regulierung (insbesondere anhand der IP) ist doch hanebüchener Unfug. So wie aus einem in USA gekauften Buch beim „Grenzübertritt“ nach Europa nicht plötzlich alle Buchstaben herausfallen, so darf doch die Online-Stellung eines weltweit per Satellit ausgestrahlten Programms kein Problem darstellen. Auch die Speicherdauer darf nicht beschränkt werden. Hier muss die Bürgerlobby die Verwerterlobby in ihre Schranken weisen. Also: Schreibt an eure Abgeordneten, dass es so nun wirklich nicht geht.

  21. Mediatheken sind nach der ganzen Löscherei für mich nur noch nen Witz, vor allem wenn dann auch noch die nervige Sendezeitbegrenzung für einiges dazukommt. Sharen is gerade auch nich mehr drin,… eine Abmahnung reicht erstmal.

    Ich benutz jetzt nen Online-Videorekorder für die meisten Sachen.

    Wenn das auch nicht mehr geht, dann wirds bitter mitm Netz. Krieg jetzt schon mehr als die Krise mit dem ganzen Rechte-Hickhack. Alles wird versucht, nur nen vernünftiges, umfangreiches, bezahlbares, legales Angebot das mich anspricht, hab ich bisher noch nicht gefunden.

  22. wenn ein technischer Fehler vorliegt weshalb dann der Text:“Unfortunatly we do not own the rights to stream this video in your country. thank you for your understanding”.

    Liebe ARTE-Redaktion, warum stellt Ihr dann das Video überhaupt online ?????

  23. Vielen Dank für die vielen Kommentare, die zeigen, dass „The Killing“ ungeduldig erwartet wird.
    In der Tat haben wir seit gestern technische Probleme, die leider die Ausstrahlung der deutschen Folgen von „The Killing“ verhindert haben. Hinzu kam ein falsches Hinweisvideo. Wird aber alles besser. Wir bitten um Verständnis.

    Wir verfügen über die Online-Rechte von „The Killing“, und von anderen Sendungen in der Regel bis sieben Tage nach der Ausstrahlung.

    Lange rede, kurzer Sinn: „The Killing“ ist nun auch auf Deutsch zu genießen.

    http://videos.arte.tv/de/videos/the_killing_13_20_-3288220.html

    http://videos.arte.tv/de/videos/the_killing_14_20_-3288226.html

    Viel Spaß

    Michael Strier (für das ARTE-Team)

  24. @markus: Zu der Frage, ob Geoblocking rassistische Diskriminierung darstellt: Die UN-Rassendiskriminierungskonvention definiert die als „jede auf der Rasse, der Hautfarbe, der Abstammung, dem nationalen Ursprung oder dem Volkstum beruhende Unterscheidung, Ausschliessung, Beschränkung oder Bevorzugung, die zum Ziel oder zur Folge hat, dass dadurch ein gleichberechtigtes Anerkennen, Geniessen oder Ausüben von Menschenrechten und Grundfreiheiten im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen oder jedem sonstigen Bereich des öffentlichen Lebens vereitelt oder beeinträchtigt wird.“

    IMHO ist das bei Geoblocking in vielen Fällen gegeben, denn das ist nichts anderes als eine Benachteiligung auf Basis des nationalen Ursprungs, durch die der Zugang zu Information und Kultur beeinträchtigt wird. Dass die Motivation dahinter nicht ideologisch, sondern wirtschaftlich ist, mach keinen Unterschied.

    Wobei ich natürlich nicht bestreiten will, dass andere, klassische Formen rassistischer Diskriminierung „schlimmer“ sind. Aber das kann keine Entschuldigung für Geoblocking sein.

    1. @Daniel: Das ist natürlich Unsinn. Der nationale Ursprung des abrufenden Menschen (um den geht es bei Rassismus) ist bei Geoblocking egal. Ob ich als Franzose, Afrikaner, Asiate oder Deutscher vom „verbotenen Land“ aus auf die blockierende Webseite gehe ist ja völlig gleich. Rassismus liegt offensichtlich nicht vor.

  25. @ARTE

    Bei dieser Gelegenheit würde ich gerne noch fragen

    – Warum arte.de (ohne www) zu einer Fehlermeldung führt
    – Warum mich http://www.arte.de auf die französische arte-Seite weiterleitet wenn ich einen englischsprachigen Browser verwende
    – Warum die arte+7 Videos unter Linux nicht abspielbar sind trotz Flash (ubuntu 10.04, chromium 5.0 oder firefox 3.6.6)

    Ein bisschen ordentlicher könntet ihr schon arbeiten:) (das gilt übrigens für alle ÖR)

  26. @Arte/Michael Strier: Danke für die Hinweise und die schnelle Reaktion!

    Gibt es für Arte so eine Art Richtlinien beim Ankauf von Filmen oder wird alles frei verhandelt? (Kurz gefragt: Wie „normal“ ist die 7-Tage-Regel?)

    @J. S.: Habe ich, ist aber im Prinzip alles ein kleiner PC – das meinte ich mit „Videorekorder in neu“. Zudem werden über TV-Hardware ständig störende Schnittstellen eingeführt.

    @sumosu: Zum Thema ordentlich und so: Poste mal einen Link dazu und gibt die Version des relevanten Plugins an. AF: 10.1 r53 & FF 3.6.6 funktionieren hier.

  27. Ich hab gestern versucht eine Reportage bei arte wiederzusehen, keine Chance, habe sie dann in Fragmenten bei geo und youtube gesehen, was zwar die nötigen Infos beinhaltete, aber kein Spaß war. Was soll der Sch%&/( , dieses Kurzvorhalten der öff-recht ist absurd, wenn man gebührenfinanzierten Content besser bei p2p Netzwerken, als beim eigentlichen ContentCreator.
    Abgesehen davon, warum darf ich keine BBC Dokus schauen und die Briten kein Arte, sind wir in der EU oder was, ist doch absurd wenn sich die Menschen leichter über die Grenzen bewegen können, als Dokus…

  28. Naja die 7-Tage-Regel stammt doch aus dem neuen Rundfunkstaatsvertrag oder hab ich da was nicht richtig mitbekommen?
    Der ist zwar soweit ich weiß noch nicht in Kraft, aber man hält sich schonmal dran, damit man nicht „überrascht“ wird.
    Ich halte das von den Ländern für unter aller Kanone, kann die Sender hier aber gut verstehen.

    @SmilerGrogan:
    Ich weiß nicht ob und welche schlechten Erfahrungen du mit Rechtsanwälten im Zusammenhang mit ö/r-Material gemacht hast, aber im Grunde wäre das die einfachste Lösung: Die Sender halten sich brav an ihre Vorschriften und entfernen alles nach den entsprechenden Fristen und wir Konsumenten sollten einfach das Material spiegeln und andernorts zur Verfügung stellen. So wäre allen geholfen.
    Das geht natürlich nur mit Inhalten, die die ö/r selber produziert haben, aber immerhin. Was man bräuchte wäre ein Freibrief dass man dafür nicht abgemahnt wird. Die CC-Lizenzen wären in der Tat eine gute Möglichkeit hier Rechtssicherheit zu schaffen und alle wären glücklich (naja bis auf die Gruppen, die die Lösch-Regeln forciert haben, aber das waren ja nicht die Sender).

    @Geoblocking:
    Ja das ist natürlich wirklich quatsch, weil die IP nicht zuverlässig genug ist, ein drittel der Zeit die ich surfe tue ich das auf TOR. Ich hab doch keine Ahnung wo der jeweilige Exit-Node liegt.
    @Christoph:
    Ja stimmt, die IP ist erstmal der einzige Anhaltspunkt, man könnte den Benutzer aber auch fragen! Ob er mit seiner IP oder mit einem Mausklick „lügt“ spielt doch keine Rolle.
    Wenn es um die Sprache geht (englischer Browser > französische Seite; mexikanische IP > spanische Seite) gibt es zum Glück den HTTP-ACCEPT-LANGUAGE-Header, mit dem man der Seite schlicht mitteilen kann welche Sprache man wünscht. Soweit ich weiß kann man das in jedem Browser auch einstellen. Bei mir steht: Accept-Language: de-de,de;q=0.8,en-us;q=0.5,en;q=0.3.
    Im Idealfall werten Webseiten genau diese Angabe aus und geben sich in der Sprache mit der höchsten Priorität (keine Angabe = 1) wieder. Lassen aber gleichzeitig ein Übersteuern mittels einer Sprach-Wahl zu (weil der dänische Urlauber in einem Irischen Internet-Café meist nicht die Möglichkeit hat diese Einstellung zu ändern).
    _Wo_ die Person sitzt sollte weitestgehend unberücksichtigt bleiben, denn das sagt wenig über ihre bevorzugte Sprache aus. Kann man aber als Fallback nutzen, wenn alles andere nicht greift (also die Seite gibts auf französisch und deutsch und der Browser sagt er kann russisch und englisch dann kann man ja mal schauen dass der Benutzer aus Belgien stammt und daraufhin französisch ausliefern [weil in Belgien mehr Leute französisch als Deutsch sprechen]).

    War noch was? Ach ja
    @ARTE/Michael Strier:
    Großartig, dass du dich hier meldest und trotz des kräftigen Gegenwindes so sachlich und freundlich informierst, das hab ich an anderen Stellen zuweilen deutlich negativer erlebt.
    Spitze!

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