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Was ist Open Source?

Für den 01blog-Videocast des Cebit-Blogs bin ich zu der Frage interviewt worden, was eigentlich Open Source ist. Das Interview ist 10 Minuten lang und liegt als 3GP oder MP4 (70MB) vor.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

12 Kommentare
  1. Facebook anzubringen ist IMHO keine gute Idee – gute API-Dokumentation gibt einem eben nicht die gleiche Sicherheit / Freiheit wie Quelloffenheit: Weil immer noch alles von Facebook kontrolliert ist, ist z.B. Zensur missliebiger Information möglich.

  2. Hallo
    weil ich mich gerade genau mit dieser Problematik auseinandersetze, „also was ist open source“…

    der letzte abschnitt, das mit den schulen und den vernetzen.
    Als du aber von der wikipedi berichtetest, was ja an sich richtig ist, kamen mir so komische gefühle hoch, weil ich ja ein kenner der materie bin und die letzten 10 jahre aktiv bin.
    aber nicht bei den wiki-leuten.
    jedenfalls kamen mir dabei die gedanken und die geschichte des usenet. all das wissen wurde irgendwann abgehandelt, weil die hardware, speicher, letztendlich GELD fehlte…
    irgendeine firma kaufte dann das usenet, es wurde ausgeschlachtet, das www war ja da, jetzt sind wir schon bei sprung 2.0…

    open source ist eine sache, community eine andere, obwohl beide irgendwie doch untrennlich miteinander zusammen hängen.
    ich denke stallmann der bald bei euch zu besuch kommt, bestimmt wieder alles in (englisch?, ich wieder…)kann davon einlied singen was es bedeutet, free ist not freebeer.
    trotz aller magischen technologie bleibt es dem menschen nicht erspart, mühen auf sich zu nehmen, folgend verantwortung, und da kann dann open source auf der einen oder community 2.0 auf der anderen seite bei problemen nicht weiterhelfen.

    also um das noch mal deutlicher herraus zu streichen um was es mir geht ist, das community, blos weil ne masse nen konsens geschlossen hat, haben sie nicht automatisch „recht“, anderseits „offene werkzeuge“ sind nicht der garant für erfolg, sondern die kombination aus beiden unter der atmosphäre der cooperation, einer wirklichen (armes jusenet) erzeugt erst solche potientiellen dinge wie linux und wiki. manchmal platzen die aber genau so wie alles in der welt. und das alles einfach nur, weil „der wille“ dazu fehlt.
    love-parade fäält mir gerade noch ein, motte und wie er auf der fuck-parade gesprochen hat…

    jedenfalls hats mir gefallen, mach weiter so und besorgt nen simultanübersetzer in irgendeiner art, für den stallmann-abend.

    MfG

  3. Mal als Frage, die bei meiner Arbeit in einem Systemhaus aufkam: Wenn eine OpenSource-Software beim Kunden wichtige Daten zerkloppt und das auf Bugs in der Software zurückzuführen ist, wer haftet dann für den Schaden?

  4. @3 Ich glaube nicht, dass dir Microsoft den Schaden ersetzen würde. Von daher so oder so niemand.
    Ist halt ein Layer 8 Fehler.
    Das kommt vor.
    Es ist natürlich zu klären was zerkloppt bedeutet.

  5. @5: Und wenns kein Layer 8 ist und der User wirklich nichts für kann? Bei kommerziellen Produkten hat man immer einen Hersteller/Ansprechpartner, den man kontaktieren kann und der dann auch supportet. Was hat man bei OpenSource?

  6. @6 genau daraus finanzieren sich ja OOS-Schmieden, sie bieten Support fuer ihre Produkte an. Wer keine Backups fuer einen Fallback herstellt ist allerdings selber Schuld und kann durchaus gerechfertigt mit einem Totalverlust der Daten abgestraft werden.

  7. Ihr habt wohl noch nie die Lizenzbedingungen von kommerzieller Software und Betriebssystemen gelesen. Natürlich haftet praktisch niemand für Softwarefehler, die weitere Schäden verursachen. Tatsächlich wird nicht mal garantiert, dass die Programme wenigstens das tun, wofür sie produziert und gekauft werden. Das kann bei Open Source nicht anders sein.

  8. Das erzähl mal den ganzen Kunden, die für alles einen Hersteller oder direkt Verantwortlichen genannt haben wollen, den sie verklagen können. Kein Witz, so ist deren Denke.

    Ich selbst habe nichts gegen OSS, setze sie selber gern ein, weil ich die Vorteile kenne. Aber viele Leute, auch im professionellen Umfeld glauben immer noch, sie setzen es auf eigene Gefahr ein und wenn was schief geht, heißt es „Pech gehabt“.

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