Auf der re:publica hatte es sich schon abgezeichnet und nun ist es offiziell: Der NDR nutzt als erster deutsche Sender den freien MIRO-Player und bietet einige seiner Sendungen per RSS in einem eigens gebrandeten Player an. Zu den unterstützten Sendungen gehören die Saturesendung „extra3“ und das Auslandsmagazin „Echo der Welt“. Natürlich kann man diese per RSS auch in seinem eigenen MIRO-Player unterbringen, aber es ist es schönes Signal, wenn der NDR als öffentlich-rechtlicher Sender seinen Zuschauern eine freie Software mit einer Vorkonfiguration anbietet. Hier gibt es die MIRO-Seite im Angebot von ndr.de.
Aus der Pressemitteilung: NDR bietet seine Podcasts ab sofort auch über nicht-kommerzielle Software Miro.
„Der NDR als öffentlich-rechtlicher Sender ist in hohem Maße interessiert daran, dass unsere Inhalte im Internet auch über freie, nicht-kommerzielle Plattformen angeboten werden“, so Joachim Knuth, Programmdirektor Hörfunk des NDR. „Wir freuen uns, dass unseren Gebührenzahlern nun mit dem NDR Miro Player zugleich eine besonders nutzerfreundliche Software zur Verfügung steht, um unsere Audio- und Videopodcasts herunterzuladen.“
(Klar wäre es schöner und richtiger, man hätte anstatt „nicht-kommerziell“ den Begriff „frei gewählt“)
Da MIRO noch Probleme hat, gebrandete PLayer für alle Linux-Variante bereitzustellen, gibt es bis auf weiteres nur eine Windows und Apple-Version. Aber man kann sich die RSS-Feeds aus dem Angebot herunterladen und unter jeder MIRO-Installation einpflegen.