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Musikflatrate kommt – um iTunes zu killen?

Die Musikindustrie ist offenbar doch lernfähig, wenn man einem Bericht der Business Week glauben kann. Der Spiegel fasst es so zusammen:


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Die drei größte US-Musikkonzerne wollen Apples Monopol beim Online-Musikhandel knacken. Unisversal, Sony BMG und Warner Musik verhandeln angeblich über eine Musik-Flatrate. Das Angebot: Unbeschränkte Downloads aus dem gesamten Musikangebot für fünf Dollar im Monat.

Ob das hier allerdings aufgeht, wage ich zu bezweifeln:

Endkkunden sollen den Plattenfirmen gar nichts zahlen. Sie bekommen mit neuen Handy, MP3-Playern oder Computern eine Musik-Flatrate – wenn die Hardware-Produzenten dafür zahlen.

Wir fordern ja schon seit Jahren die Content-Flatrate.

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6 Kommentare
  1. Die Rechnung ist doch einfach:
    pro Person macht die MI einen Umsatz von – sagen wir mal – 2US$/Monat. Mehr geht nicht, also können sie den Rest gleich dazu schenken, insbesondere wenn der Digitalvertrieb praktisch keine Kosten mehr verursacht.

    Oder – ganz pfiffig, hihi – man lässt die Leute den ganzen Ramsch saugen bis die Leitungen glühen, tut so, als wäre das ein super Schnäppchen, und macht bei den Dummen die drauf reinfallen mehr als den doppelten Umsatz.
    Tut mir leid, aber die Zecken bekommen nichts mehr von mir.

    Bei Nine Inch Nails wäre ich durchaus bereit, ein paar Dollar zu lassen. Da kommt das Geld bei denen an, die das „Produkt“ „hergestellt“ haben!

  2. Soweit ich informiert ist soll das dann mit dem DRM von Microsoft geschützt werden um dafür zu sorgen das Benutzer von antikapitalistischen Systemen wie Linux ausgeschlossen werden.

  3. Das von der UMG geplante Modell hat nicht das geringste mit einer „Kulturflatrate“ oder „Musikflatrate“, wie sie von einigen in Deutschland gefordert wird, zu tun.

    TotalMusic (TotalControl bzw. TotalFailure wären wohl bessere Namen) ist lediglich eine weiteres Abo-Modell. Einziger Unterschied zu Napster & Co.: die Kunden sollen nicht direkt, sondern indirekt über den Preis für die Hardware zahlen.

  4. Nene, damit müssen die gar nicht anfangen! Dann hätten die eine schöne Einnahmequelle, die niemals erschöpft. Sie bekommen Geld, von jedem – egal ob der ihre Produkte konsumiert oder nicht, egal ob sie Produkte produzieren oder nicht, und egal ob man das will oder nicht.

    Eigentlich könnte da jeder kommen und sagen, dass er noch gerne die Steuern um 5% erhöhen will, und das gewonnene Geld dann für sich braucht. Einfach so, weil das andere Geschäftsmodell halt nichts mehr taugt….

    Denen sollte man mal recht eins klopfen…

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