Demokratie

Microsoft: Zeig uns den Code

Microsoft behauptet gerne und oft, dass Freie Software und Linux im Besonderen, das eigene „Geistiges Eigentum“ „stehlen“ würde. Allerdings sind dies bisher nur Behauptungen, die man ja oft und gerne machen kann. Vor allem, wenn viele Medien oft und gerne die Behauptungen publizieren. Und die Angst-Kampagnen zumindest etwas wirken. Eine kleine Kampagne wendet sich jetzt gegen Microsoft und sagt: „Show us the code„.

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It’s come to many in the Linux community’s attention you have claimed again and again, that Linux violates Microsoft’s intellectual property. Not only that, but it’s been reported Microsoft has convinced businesses to pay for a Linux patent that you can’t provide. Therefore, this website will serve as a response to this accusation, and within it, a request. The request is simple, since you, Microsoft, claim to be so sure of yourself: Show Us the Code.

[via]

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4 Kommentare
  1. Die reagieren bestimmt wieder mit neuen Anschuldigen gegenüber dem Open-Source Lager. Den Code geben die doch niemals raus, die bilden sich ja auch noch ein, dass dieser einen Wert hat, den es zu schützen gibt.

  2. Die reagieren bestimmt wieder mit neuen Anschuldigen

    Deswegen ist es wichtig, die „show us the code“-Site in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu tragen.
    Microsoft hat jetzt die Gelegenheit, die Anschuldigungen zu belegen und je mehr Menschen das wissen, desto größer wird der Druck auf Microsoft, dieses auch zu tun.
    Also fix ein paar E-Mails an den Spiegel, an die taz, die FAZ, die SZ, etc. geschrieben.

  3. dass Microsoft die Linux-Codestellen zeigen soll

    Allerdings muß Microsoft dann auch zeigen, daß dieser Code in Microsoftprodukten steckt und Microsoft muß beweisen, daß sie den Code „erfunden“ und zuerst geschrieben haben.

    Wenn dabei jedoch herauskommen sollte, daß GPL-Code in Microsoftsoftware steckt, dann würde es eng werden für Redmond. Dann würde allerdings auch der Microsoft-Novell-Deal in einem neuen Licht erscheinen. Denn wenn meine Erinnerung mich nicht trügt, sichern Novell und Microsoft sich darin gegenseitig zu, einander nicht mit Patentrechtsstreitigkeiten zu behelligen. Und es war die Firma Microsoft, die den Deal initiiert hat, nicht Novell.

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