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Debian und Ubuntu als 1-Klick-Install für Windows

Am Wochenende fielen mir diese Links in die Hände: Debian gets Win32 Loader und Ubuntus install.exe/Prototype (mit Screenshots). Beide ermöglichen eine simple Installation vom Windows Desktop aus.setup-ubuntu-installer-exe


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The program, inspired by Ubuntu’s similar project, features 64-bit CPU auto-detection, download of linux/initrd netboot images, and chainloading into Debian-Installer via grub4dos. A frontend site has been setup for advocacy purposes.

Overall, the process is very simple (it’s been inspired by a similar project with Ubuntu). D-I-L runs on the users‘ win32 system, auto-detects wether the CPU supports 64-bits, picks the appropiate linux and initrd.gz images for netboot, and uses GRUB for DOS to chainload into it.

Prima. Das senkt die Schwelle zu Linux zu wechseln erheblich. Ein CD-Image herunterzuladen und als Abbild zu brennen ist nicht überall in der Zielgruppe eine Selbstverständlichkeit. Auch auf Rechnern ohne optisches Laufwerk soll das klappen.

11 Kommentare
  1. Ich nutze seit fast 10 Jahren Linux (Desktop und Server) – das Betriebssystem (genauer GNU/Linux mit X und KDE) ist großartig. Kein DRM, keine von Konzerninteressen gesteuerten Werbelinks (wie früher beim RealPlayer für Windows) und ich kann ALLES verändern, wenn ich will.

    Verschweigen sollte man jedoch nicht, dass (entgegen den Aussagen von F/OSS-Anhängern) die Interoperatibilität und auch die Qualitätssicherung in der OpenSource-Szene lausig sind. Ich schreibe jede Woche mindestens einen ausführlicheren Fehlerreport für GNOME, KDE und andere Programme… Das muss sein, schließlich nutze ich freie Software, da muss man auch etwas zurückgeben. Die Menge an Bugs nervt aber schon gewaltig. Ich möchte nicht dabeisein, wenn Linux & Co. stärker auf dem Desktop Einzug halten und dann in Windows-Größenordnungen die Bugs auftauchen – das wird ein Gemetzel werden.

    Die Hardwarekompatibilität ist ebenfalls dürftig. Das ist nicht direkt Schuld der F/OSS-Szene, da sind die Hardwarehersteller gefragt. Aber mit den Diskussionen um eine stabile Treiber-ABI für den Kernel (bzw. der Ablehnung dessen) vergrault man andererseits Hardwarehersteller wie NVIDIA, ATI/AMD usw. Sehr ambivalent das ganze.

    Positiv ist dagegen die Software-Vielfalt. Das meiste gibt es als freie Software, viele beliebte Programme gibts auch für Linux, z.B. Google Earth, VMWare Workstation/Server, uTorrent/Wine. Ich werde nicht mehr zu Windows oder MacOS wechseln.

  2. Das ist ja scharf, verstehe ich das richtig, dass sich Ubuntu in einem Verzeichnis einer Windows-Partition installiert und dann über den Windows-Bootmanager geladen wird?

    Hat das schon jemand ausprobiert? Von Partitionen ist in der Anleitung ja nicht die Rede.

  3. @Jörn, leider (?) nein. Das könnte evtl. CoLinux leisten.
    Hier ist tatsächlich eine traditionelle Installation als eigenständiges Betriebssystem gedacht, wobei eine typische Windows-Maschine dann zu einer DualBoot-Maschine wird. Unterschied, so wie es im Artikel steht: man spart sich das runterladen und brennen einer .iso-Datei mit dem passenden Image – das macht der Installer, der dann den „normalen“ Installer lädt, wie er auch von der Install-CD kommt.

  4. Bei mir klappts noch nicht so richtig. Mag das daran liegen, dass Windows auf einer NTFS-Partition ist? Aber wo sollte Windows denn sonst sein … ratlos …

    Bekomme beim Ubuntu-booten Fehlermeldungen, dass das Dateisystem nicht clean sei.

    Was tun?

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