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Klage gegen Broadcast-Flag

Da die Diskussion spätestens in zwei Jahren auch Europa erreichen wird, hier mal ein Hinweis auf einen Artikel von intern.de über die Klage US-amerikanischer Bürgerrechtsorganisationen gegen die sog. „Broadcast-Flag“. In der US-Hauptstadt Washington kommt heute ein Fall zur Verhandlung, der die Zukunft des digitalen Fernsehens mitbestimmen könnte. Verhandelt wird die Klage mehrerer Bürgerrechtsbewegungen gegen die…

  • Markus Beckedahl

Da die Diskussion spätestens in zwei Jahren auch Europa erreichen wird, hier mal ein Hinweis auf einen Artikel von intern.de über die Klage US-amerikanischer Bürgerrechtsorganisationen gegen die sog. „Broadcast-Flag“.

In der US-Hauptstadt Washington kommt heute ein Fall zur Verhandlung, der die Zukunft des digitalen Fernsehens mitbestimmen könnte. Verhandelt wird die Klage mehrerer Bürgerrechtsbewegungen gegen die zwangsweise Einführung eines Kopierschutzverfahrens im Fernsehen.

Um der von der Filmwirtschaft wahrgenommenen Gefahr einer unkontrollierten Verbreitung digitaler Inhalte via Internet zu begegnen, hat die US-Rundfunkaufsicht FCC bereits im Jahr 2003 die Einführung einer so genannten „Broadcast Flag“ verfügt. Damit ist kein spezielles, technisches Verfahren gemeint. Vielmehr haben bisher neun Firmen (u.a. Sony, Philips, RealNetworks) insgesamt 13 verschiedene Verfahren vorgeschlagen, die alle von der FCC akzeptiert wurden.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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