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: US-Pornostars: I would fuck net-neutrality
: US-Pornostars: I would fuck net-neutrality We’re porn-stars, on the internet. We’re here today to talk to you about net-neutrality.
Wir sind Pornostars im Internet und heute hier um Dir etwas über Netzneutralität zu erzählen.So begrüßen Porno-Darstellerinnen Alex Chance, Mercedes Carrera und Nadia Styles in einem Video auf der Comedy-Seite Funny or die seit Freitag die Zuschauenden und erklären im Folgenden die Konsequenzen des Verlusts von Netzneutralität:
[Wenn das nicht angezeigt wird, im Browser „unsafe Scripts“ erlauben. FunnyOrDie kann leider kein HTTPS :(]
That means: Slow streaming, slow social-networking – and yes: slow porn.
Das bedeutet: Langsames Streaming, langsame soziale Netzwerke – und ja: Langsame Pornos.Aber dem besorgten Betrachter kann auch gleich Hoffnung gemacht werden, denn US-Präsident Obama forderte jüngst:
Poor people should be able to watch porn just as fast as richt people!
Arme Menschen sollen genauso schnell Pornos gucken können wie reiche Menschen!So hat es zumindest Nadia Styles verstanden. Allerdings will der Senator Ted Cruz – „who is not sexy“ – die Netzneutralität abschaffen. Der Internetanbieter Comcast hat an ihn und viele Mitglieder des US-Kongress rund 722.000 Dollar gespendet, 18 besitzen Aktien des Internetkonzerns. Am Donnerstag kommentierte Ted Cruz die Debatte um Netzneutralität in der Washington Post.
Folgende Analogie am Ende mag vielleicht nicht nur auf postive Resonanz stoßen, fasst aber die Thematik doch recht treffend zusammenfassen:
Let’s brake this down: net-neutrality, a.k.a. „the internet as we know it“ is like a giant sex-party where everyone get’s to have sex with everyone they want. Without net-neutrality that sex-party is only for rich people.
Um es runterzubrechen: Netzneutralität – aka „das Internet wie wir es kennen“ ist wie eine gigantische Sexparty, wo jeder Sex mit jedem haben kann. Ohne Netzneutralität wäre diese Sexyparty nur für reiche Menschen. -
: Vortrag: Die digitale Gesellschaft – Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage
: Vortrag: Die digitale Gesellschaft – Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage
Ich war vor einer Woche in Heidelberg, um eine Ringvorlesung zu Netzpolitik („Wer regiert das Internet?“) an der Universität Heidelberg mit einem Vortrag in der alten Aula zu eröffnen. Anhand einiger Themen wie Überwachung, Netzneutralität und Urheberrecht habe ich diverse Spannungsfelder der Netzpolitik aufgezeigt. Davon gibt es jetzt ein Video (MP4 / OGV) und eine MP3. Da dies der Start einer Vorlesungsreihe ist, gibt es in den Aufnahmen am Anfang noch einige Begrüssungsworte.Auf Youtube gibt es eine kürzere Version mit weniger Begrüssungsworten:
Die Ringvorlesung in Heidelberg geht noch einige Wochen und das Programm ist spannend. Heute spricht z.B. Jeanette Hofmann über „Internet Governance: Theoretische und empirische Annäherungen an einen schwer fassbaren Gegenstand“.
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: ACLU-Video zu Halloween: Invasion of the Data Snatchers
: ACLU-Video zu Halloween: Invasion of the Data Snatchers Passend zu Halloween präsentiert die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU die „Invasion of the Data Snatchers“:
Data snatchers?? They are NOT science fiction. And they’re closer than you think. New technologies are making it easier for private companies and the government to learn about everything we do – in our homes, in our cars, in stores, and within our communities. As they collect vast amounts of data about us, things are getting truly spooky! Our video might make you laugh, but a future without any privacy is just scary. Isn’t it time we regained control over our personal information?
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: Snowden zur Eröffnung von Citizenfour in Leipzig: „Um eine Meinung zu haben, müssen wir informiert sein.“
: Snowden zur Eröffnung von Citizenfour in Leipzig: „Um eine Meinung zu haben, müssen wir informiert sein.“ Edward Snowden hat zur Vorfürung des Films Citizenfour in Leipzig ein Grußwort aufgenommen:
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: AfD-Wahlwerbung remixen – Die Extra3-Variante
: AfD-Wahlwerbung remixen – Die Extra3-Variante Die Satire-Sendung Extra3 hat einen AfD-Wahlwerbespot geremixt, in dem die Schauspieler aus dem Original-Spot eine andere Botschaft übermitteln. Kreativ umgesetzt:
Da sind unsere Gebührengelder doch mal sinnvoll eingesetzt worden – AfD-Sympathisanten sehen das sichelrich anders, das ist mir aber egal. Von mir aus könnte ja Extra3 noch mehr Gebührengelder bekommen, wenn sie dann auch mehr auf Sendung dürfen.
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: #10np: Update zur Netzneutralitat
: #10np: Update zur Netzneutralitat
Auf unserer „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz hat Thomas Lohninger den aktuellen Stand der Netzneutralitätsdebatte zusammengefasst. Allerdings fünf Tage vor dem IT-Gipfel, wo es nochmal ein kleines Update in Form diverser Politikeraussagen gab, die Thomas in einem Artikel bei uns nachgeliefert hat: Bundesregierung diskutiert über Netzneutralität: Verwirrspiel rund um Spezialdienste.Und hier ist seine Zusammenfassung in 20 Minuten Video:
Gibts drüben auch Google-frei zu sehen oder hier als 900 MB großes MP4.
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: 3sat-Kulturzeit über Citizenfour und den NSA-Untersuchungsausschuss
: 3sat-Kulturzeit über Citizenfour und den NSA-Untersuchungsausschuss 3sat Kulturzeit hat gestern über Citizenfour, den Snowden-Film von Laura Poitras und den NSA-Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag berichtet. Wir kamen dabei auch vor:
Die 15 Minuten finden sich in drei Teilen auch in der 3sat-Mediathek.
Es geht nicht um mich: Laura Poitras’ Film über Edward Snowden
NSA-Untersuchungsausschuss
Kulturzeit-Gespräch mit Markus Beckedahl -
: Vortrag von Bruce Schneier: Ist es möglich, online sicher zu sein?
: Vortrag von Bruce Schneier: Ist es möglich, online sicher zu sein? Bruce Schneier, Experte für Kryptographie und Computersicherheit (und Co-Autor unseres Buchs Überwachtes Netz) hat in der Harvard Law School eine Vorlesung gehalten: Is It Possible To Be Safe Online? Davon gibt es einen Video-Mitschnitt in sieben Teilen:
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: ZDF Frontal21 – Horchposten in Deutschland – Bundesregierung duldet US-Spione
: ZDF Frontal21 – Horchposten in Deutschland – Bundesregierung duldet US-Spione ZDF Frontal21 hat heute über „Horchposten in Deutschland – Bundesregierung duldet US-Spione“ berichtet.
Geheime Unterlagen der Bundesregierung belegen, dass private amerikanische Firmen in Deutschland geheimdienstlich tätig sind. Deren Mitarbeiter arbeiten in US-Kasernen auf deutschem Boden und spähen soziale Netzwerke und den E‑Mail-Verkehr aus.
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: Jung und Naiv LIVE zum NSA-Überwachungsskandal
: Jung und Naiv LIVE zum NSA-Überwachungsskandal Andre Meister war gestern beim Jugendsender Joiz, um moderiert von Tilo Jung, mit den beiden Bundestagsabgeordneten Konstantin von Notz und Martina Renner über den NSA-Überwachungsskandal zu diskutieren. Die Stunde Diskussion gibt es als Video bei joiz.de.
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: Videos vom 29. Netzpolitischen Abend
: Videos vom 29. Netzpolitischen Abend Hier gibt’s die Videos vom letzten Netzpolitischen Abend der Digiges zum Nachschauen:
Jon Worth – Online Campaigning in Brussels: the next five years
Claudio Guarnieri – Occupy Central and the Supression of Dissent
Maria Reimer – Best of Jugend Hackt
Brennon & Smari McCarthy – Mailpile
Der 30. netzpolitsiche Abend der Digiges findet am 4.11. in der c‑base statt.
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: Regolith – Kurzdokumentation über Elektromüll in Ghana
: Regolith – Kurzdokumentation über Elektromüll in Ghana Wer sich schon immer fragte, was mit dem Elektromüll passiert, den wir wegschmeißen, wird vielleicht mit dieser rund zehn Minuten langen Kurz-Dokumentation schlauer. Sie zeigt das Leben von jungen Menschen in Accra in Ghana, die etwas Geld damit verdienen, auf einer Müllhalde den Elektromüll auseinander zu nehmen und Einzelteile weiter zu verkaufen.
REGOLITH from Imagefiction Films on Vimeo.
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: ZDFinfo: 15 Minutes of Fame erklärt Netzkultur-Phänomene
: ZDFinfo: 15 Minutes of Fame erklärt Netzkultur-Phänomene Bei ZDFinfo werden jetzt in der neuen Reihe „15 Minutes of Fame“ Netzkultur-Phänomene in eben jenen 15 Minuten Länge vorgestellt. Den Anfang macht der Harlem Shake aus dem Frühjahr 2013.
ZDFinfo begibt sich auf die Spuren des Urhebers dieses Blödelvideos, des YouTubers George Miller („Filthy Frank“). Der damals 19-Jährige verkleidete sich als „Pink Guy“ und tanzte wild herum. Der „Harlem Shake“ nahm ab dem 30. Januar 2013 seinen Lauf, als Filthy Frank das Video auf der YouTube-Plattform hochlud. Mittlerweile ist der „Harlem Shake“ in zahlreichen neuen Videos nachgestellt und parodiert worden.
Das ist nett gemacht und kurzweilig unterhaltsam.
Ungeklärt ist bisher, wie das ZDF es 2014 schafft, über Meme-Kultur zu berichten und den TV-Beitrag in einem nicht-einbindbaren Format nur in der Mediathek bereitstellt.
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: Alexander Lehmann – one reason
: Alexander Lehmann – one reason Der Animationskünstler Alexander Lehmann (Du bist Terrorist & Co) hat ein kurzes neues Video zum Data-Center der NSA in Utah gemacht: one reason. Ist als Video für eine Demoparty in Berlin entstanden.
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: Teh Internet is Serious Business: Eine Diskussion mit LulzSec – zwei Jahre nach dem Crackdown
: Teh Internet is Serious Business: Eine Diskussion mit LulzSec – zwei Jahre nach dem Crackdown Vor drei Jahren beging die Anonyous-Untergruppe LulzSec eine Hacking-Serie unter dem Namen „50 days of lulz“. Wenig später wurden viele der Aktivisten von den Strafverfolgungsbehörden verhaftet und verurteilt. Teil der Strafe war ein zweijähriges Verbot von Internet-Nutzung und Kommunikation mit anderen Anonymous-Mitgliedern. Jetzt haben vier prominente Mitglieder von LulzSec das erste mal seit den Gerichtsverhandlungen wieder miteinander gesprochen – live auf der Bühne des Royal Court Theatre in London:
- Jake Davis a.k.a. Topiary
- Darren Martyn a.k.a. Pwnsauce
- Mustafa Al-Bassam a.k.a. Tflow
- Ryan Ackroyd a.k.a. Kayla
Moderiert wurde die Veranstaltung von der Anthropologin, Anonymous-Forscherin und Freundin des Hauses Gabriella Coleman. Und davon gibt es einen Video-Mitschnitt:
Gabriella hat das „ultimative Buch“ über Anonymous geschrieben: Hacker, Hoaxer, Whistleblower, Spy: The Many Faces of Anonymous. Das laut Julian Assange „mit Abstand beste Buch über Anonymous“ erscheint nächsten Monat, wir dürfen derzeit eine Vorab-Version lesen.
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: They know: Kurzfilm über Auswirkungen der Totalüberwachung
: They know: Kurzfilm über Auswirkungen der Totalüberwachung They know ist ein Kurzfilm, der über die Auswirkungen der Totalüberwachung durch Geheimdienste aufklären will:
In June 2013 the scale of government mass surveillance of agencies, like NSA and GCHQ, were leaked by Edward Snowden. This project intends to raise awareness by designing a fictional monitoring software and its possible consequences. The main aim is to visualize how the surveillance agencies work and how easy a normal citizen with his or her personal data can come into focus of government agencies.
They know. from They know. on Vimeo.
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: NSA-Ausschuss: Opposition stellt Verfassungsklage zur Vernehmung Edward Snowdens vor
: NSA-Ausschuss: Opposition stellt Verfassungsklage zur Vernehmung Edward Snowdens vor Linke und Grüne haben heute in der Bundespressekonferenz ihre Verfassungsklage zur Vernehmung Edward Snowdens vorgestellt. Phoenix hat 25 Minuten davon gesendet:
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: Marcus Wiebusch: Der Tag wird kommen
: Marcus Wiebusch: Der Tag wird kommen Wir bringen hier selten Musik-Videos, machen aber immer wieder gerne bei herausragenden Stücken eine Ausnahme. „Der Tag wird kommen“ von Marcus Wiebusch ist eine solche Ausnahme und wahrscheinlich das beste politische Lied des Jahres in deutscher Sprache. Der Song thematisiert Homophobie im Fussball und spricht damit sehr eindringlich ein wichtiges gesellschaftliches Thema an. Und es gibt auch eine netzpolitische Komponente. Ein Kurzvideo zum Song wurde über eine Crowdfunding-Plattform finanziert. Innerhalb von fünf Tagen kamen die veranschlagten 30.000 Euro zusammen, zum Ablauf der Kampagne waren es über 54.000 Euro. Das ist ein schöner Erfolg und zeigt, dass Crowdfunding im Musikbereich auch funktionieren kann.
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: Anschluss verpasst: Deutschlands digitales Desaster
: Anschluss verpasst: Deutschlands digitales Desaster Das ARD-Politikmagazin plusminus hat gestern über die Digitale Agenda der Bundesregierung berichtet. Die Titelwahl sagt schon alles: Anschluss verpasst: Deutschlands digitales Desaster. Bei uns kam plusminus auch vorbei.
Es sollte der große Wurf werden, als die drei Minister Dobrindt, de Maizière und Gabriel vor einer Woche die „Digitale Agenda“ der Bundesregierung vorstellten. Stattdessen hagelte es von allen Seiten Kritik. Themen wie Datensicherheit und Wirtschaft in der digitalen Welt seien viel zu unkonkret, hieß es. Dabei wäre ein konkreter Plan mehr als überfällig, damit Deutschland den Anschluss nicht noch mehr verpasst als ohnehin schon. Die „Digitale Agenda“ jedenfalls enthält wenig Konkretes, obwohl es dazu viele konkrete Vorschläge gab. Drei Jahre lang entwickelt von einer Enquete-Kommission im Bundestag. Nur leider steht von diesen Ideen nichts in der Agenda. Wie weit hängt Deutschland den hinterher?
Das Transcript gibts auf deren Webseite.
