USA
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: Copyright vs Community in the Age of Computer Networks
: Copyright vs Community in the Age of Computer Networks Hier gibts einen aktuelle Vortrag von Richard Stallman von der Free Software Foundation zum Thema „Copyright vs Community in the Age of Computer Networks“.
Copyright developed in the age of the printing press, and was designed to fit with the system of centralized copying imposed by the printing press. But the copyright system does not fit well with computer networks, and only draconian punishments can enforce it.
The global corporations that profit from copyright are lobbying for draconian punishments, and to increase their copyright powers, while suppressing public access to technology. But if we seriously hope to serve the only legitimate purpose of copyright – to promote progress, for the benefit of the public – then we must make changes in the other direction.
This talk by Richard M. Stallman is broken into two parts: the main talk and the question and answer sessions following the talk. Both are available in only OGG/Theora format in keeping with Stallman’s wishes. They are available under the Creative Commons NoDerivs 1.0 license.
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: Wer hat Angst vor Google?
: Wer hat Angst vor Google? Am kommenden Samstag, den 21.07.07, kommt um 23.15 Uhr auf Phoenix der Dokumentarfilm „Wer hat Angst vor Google?“.
Google ist eine Erfolgsstory der Superlative: Innerhalb von nur sieben Jahren haben die jungen Gründer der weltweit führenden Internetsuchmaschine, Larry Page und Sergey Brin, ein Unternehmen aufgebaut, das mächtiger als General Motors ist und grenzenlos zu expandieren scheint.
Wer den Film zu einem anderen Zeitpunkt sehen möchte, wird auf Google-Video fündig. Dort gibt es die 1:27h lange Doku zum anschauen und herunterladen.
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: Free the Iphone
: Free the Iphone Die US-NGO FreePress hat die Kampagne „Free the Iphone“ gestartet, die sich für mehr Wahlfreiheit einsetzt.
We need to unlock the potential of these devices and open the public airwaves to real competition. At FreetheIphone.org, the campaign for Wireless Freedom is a fight for:
* The freedom to use whatever device we want on any network
* The freedom to choose among providers in a competitive wholesale marketplace
* The freedom to access any content or services we want through our devices -
: The Hacker Crackdown – Teil 3
: The Hacker Crackdown – Teil 3 Cory Doctorow hat Teil 3 von „The Hacker Crackdown“ als Podcast veröffentlicht. Hier ist die MP3.
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: The Hacker Crackdown, Teil 002
: The Hacker Crackdown, Teil 002 Cory Doctorow hat den zweiten Teil von „The Hacker Crackdown“ als Podcast eingesprochen. Hier ist die MP3.
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: Grafik visualisiert das „Web 2.0“
: Grafik visualisiert das „Web 2.0“ Eine neue Grafik visualisiert das „Web 2.0“. Und diese finde ich äusserst gelungen: Web 2.0 in a Chart.

Hier ist das 8MB grosse PDF dazu.
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: Web 2.0 als globale Jugendkultur?
: Web 2.0 als globale Jugendkultur? Businessweek geht hin und erklärt das „Web 2.0“ zur globalen Jugendkultur, die man jetzt kommerziell ausschlachten kann: Children Of The Web.
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: Ralph Nader bei Radio Open Source
: Ralph Nader bei Radio Open Source Bei Radio Open Source gibt es ein interessantes Interview mit dem US-Verbraucherschützer Ralph Nader: Super Hero or Uber Spoiler? Hie rist die 24MB grosse MP3.
[via]
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: „The Hacker Crackdown“ als Podcast
: „The Hacker Crackdown“ als Podcast Cory Doctorow liest als Podcast das 1992 erschiene Buch „The Hacker Crackdown – Law and Disorder on the Electronic Frontier“ von Bruce Sterling:
This book changed my life — and the lives of countless others. It inspired me politically, artistically and socially. Last week, I saw Bruce at his home in Serbia and asked him if he minded my reading this aloud for the next 20 weeks or so. He gave me his blessing — so here it is.
Teil 1 ist als 20MB grosses MP3 erschienen.
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: Cory Dowtorow-Kommentar in der Informationweek
: Cory Dowtorow-Kommentar in der Informationweek Cory Doctorow kommentiert in der Informationweek die aktuelle US-Politik des „Geistigen Eigentums“: How Hollywood, Congress, And DRM Are Beating Up The American Economy.
And it can peacefully co-exist with movies, music, and microcode, but not if Hollywood gets to call the shots. Not if IT managers are expected to police their networks and systems for unauthorized copying – no matter what that does to productivity. Not if our operating systems are rendered inoperable by „copy protection.“ Not if our schools are conscripted into acting as enforcers for the record industry.
The information economy is all around us. The countries that embrace it will emerge as global economic superpowers. The countries that stubbornly hold to the simplistic idea that the information economy is about selling information will end up at the bottom of the pile.
What country do you want to live in?
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: Eben Moglen im Golem-Interview
: Eben Moglen im Golem-Interview Ein Golem-Interview mit Eben Moglen fällt mir erst jetzt durch Symlink.ch auf: Video-Interview: „DRM ist unverschämt“
Eben Moglen ist Professor für Recht und Rechtsgeschichte an der Columbia Law School in New York und hat für die Free Software Foundation (FSF) mit an der GNU General Public License v3 (GPLv3) gearbeitet. Sobald die Lizenz fertig ist, will sich Moglen aus dem Vorstand der FSF zurückziehen und sich seinem Software Freedom Law Center (FSLC) widmen, das freien Projekten Rechtsunterstützung bietet.
Es gibt das Transcript und ein eingebettetes Video des Interviews.
Golem.de: Was halten sie von DRM?
Moglen: Ich denke, es ist unverschämt. Es ist nicht angebracht, Menschen etwas vorzuenthalten, das man ihnen kostenlos geben kann, ohne sich selbst zu schaden. Menschen etwas Nützliches oder Schönes vorzuenthalten, weil man das Modell verfolgt, Kultur nur gegen Geld zu Verfügung zu stellen, kommt einer Institutionalisierung von Unwissenheit gleich. Aber meine persönliche Meinung hat nichts damit zu tun, dass mein Klient der Meinung ist, Software muss frei sein. Es hat auch nichts damit zu tun, dass sie meiner Meinung sind.
Wir sind Teil einer globalen Bewegung, die sich fragt, warum Wissen im 21. Jahrhundert etwas sein muss, an dem jemand Eigentum anmelden kann. Wenn Wissen digital wird, kann es praktisch ohne Kosten weitergegeben werden, so dass es vernünftig ist zu fragen, warum wir Menschen von Wissen ausschließen.
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: „Vergiss niemals, dass China noch immer eine Diktatur ist“
: „Vergiss niemals, dass China noch immer eine Diktatur ist“ Der Dauerkrisenfall China v Pressefreiheit geht in eine neue Runde. Bereits letzte Woche und im April in den News (u.a. beim Inquirer bzw. bei heise), diese Woche um so aktueller qua Prominenz. Der Journalist Shi Tao (师涛/師濤) hat vergangene Woche von der World Association of Newspapers (WAN) die goldene Feder der Freiheit verliehen bekommen. Noch in Haft, schließt er sich einer Klage gegen Yahoo an. Geführt wird die Klage von Wang Xiaoning (王小宁), der ebenfalls in Haft sitzt, weil er zwischen 2000 und 2002 pro-demokratische Mails über Yahoo-Mailserver verschickt und in dortigen Foren gepostet hatte. Die Klage wurde bereits im April erhoben:
Wang war angeklagt worden, zwischen 2000 und 2002 pro-demokratische Artikel in einem elektronischen Newsletter per E‑Mail verschickt zu haben. Laut HRIC nannte das Urteilsschreiben mehrere Texte, darunter einen mit dem Titel: „Vergiss niemals, dass China noch immer eine Diktatur ist“. Das Schreiben zeige, dass die Informationen des in Hongkong sitzenden Zweiges von Yahoo dabei halfen, die Verbindung zwischen Wang Xiaoning und den beanstandeten Nachrichten in einem Diskussionsforum herzustellen.
Reporter ohne Grenzen hat deutlichere Worte: Bei heise.de liest man heute zur Ausweitung der Klägerschaft:
Der Journalist Shi Tao hat sich der Klage der Menschenrechtsorganisation World Organization for Human Rights USA gegen den Internetdienstleister Yahoo angeschlossen. Shi war im April 2005 wegen angeblicher Enthüllung von Staatsgeheimnissen zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden, da er per E‑Mail behördliche Instruktionen für Journalisten weitergeleitet hatte. Zu seiner Verhaftung hatte Yahoo beigetragen, in dem das Unternehmen die Kundendaten den chinesischen Ermittler übergeben hatte. Dafür müsse Yahoo bestraft werden, sagte laut Medienberichten Shis Mutter Gao Qinsheng.
Auch Futurezone berichtet: Chinesische Dissidenten vs. Yahoo
Das bestätigte die Mutter des Journalisten am Sonntag in Hongkong. Shi Tao war 2005 von den chinesischen Behörden zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil er in einer E‑Mail die Restriktionen kritisierte, die der chinesische Staat den Medien auferlegt.
Die Bürgerrechtler werfen Yahoo und dessen chinesischem Partnerunternehmen Alibaba.com vor, durch ihre Kooperation mit den chinesischen Behörden Dissidenten wie Shi der Folter auszuliefern.
Yahoo, wie auch anderen Großunternehmen, bedauert das (und meint immer die schlechte PR, die so eine Unternehmung bringt), ändert aber nichts an der Geschäftspraxis. Die Reporter ohne Grenzen müssen weiter Kampagnen fahren.
Unterdessen wurden in China drei Journalisten entlassen, weil sie die Mütter von Opfern des Tiananmen-Massakers interviewt hatten. Der Slogan im Titel ist jedenfalls so aktuell wie immer.
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: Think – before you post
: Think – before you post „Think before you post“ ist wohl eine US-Kampagne zur Förderung von mehr Medienkompetenz unter jungen Menschen. Über Google Blogoscoped hab ich zwei Video-Clips gefunden, die richtig gut sind:
[Danke an Mathias]
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: Ressource zu Copyright und Fair-Use
: Ressource zu Copyright und Fair-Use Eine coole Ressource rund um Copyright und Fair-Use (US-Gesetzgebung) bietet das Center for Social Media
Fair use is the right, in some circumstances, to quote copyrighted material without asking permission or paying for it. It is a crucial feature of copyright law and what keeps copyright from being censorship. You can invoke fair use when the value to the public of what you are saying outweighs the cost to the private owner of the copyright.
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: SWIFT hat keine Antworten, will aber mehr Transparenz
: SWIFT hat keine Antworten, will aber mehr Transparenz Der Datenschutzskandal um SWIFT ist immer noch nicht wirklich gelöst ((SWIFT standardisiert den Zahlungsverkehr der europäischen Finanzinstitute untereinander und liefert Transaktionsdaten von europäischen Bürgern an US-Geheimdienste). Auf einem Pressetermin in Wien versuchte SWIFT-Finanzvorstand Francis Vanbever, der Kritik entgegegen zu wirken. Die Futurezone war dabei und stellte interessante Fragen: SWIFT will „mehr Transparenz“.
Hierauf wurde Vanbever von ORF.at mit folgendem Sachverhalt konfrontiert.
In der „unabhängigen“ Beraterfirma Booz Allen Hamilton sitzen neben Ex-CIA-Chef James Woolsey vier weitere hochrangige EX-Geimdienstleute. Der seit 1996 bei Booz Allen Hamilton im Rang eines Senior Vice President tätige Experte für Finanznetze, Mike McConnell, wurde Anfang des Jahres 2007 zum obersten Geheimdienstkoordinator der USA berufen. Bei Amtsantritt sagte McConnell, er habe die „Intelligence Community“ eigentlich gar nie verlassen. Vor Booz Allen war er bis 1996 Direktor des Supergeheimdiensts NSA im Range eines Admirals.
SWIFT-Vorstand Francis Vanbever mochte all das nicht kommentieren, sondern betonte, dass SWIFT bereits vor Beginn der Datenweitergabe an die US-Behörden mit Booz Allen Hamilton zusammengearbeitet habe. Bezahlt würden die Berater von SWIFT und nicht von den US-Behörden.
Aber alles wird besser… ?
Woran SWIFT intensiv arbeite, sei eine „Verbesserung der Transparenz“. Gemeint ist damit, dass den europäischen Datenschutzgesetzen, die bei einer Datenweitergabe an Dritte allesamt eine Auskunftspflicht festgeschrieben haben, endlich entsprochen wird. Aus technischen Gründen, wie betont wurde, konnte dem bis jetzt nicht nachgekommen werden. Hier gebe es eine gemeinsame Arbeitsgruppe von SWIFT mit den Banken, da sich eine Lösung nicht eben aufdränge.
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: Die Privatisierung von US-Geheimdiensten
: Die Privatisierung von US-Geheimdiensten Salon.com berichtet über Tendenzen in den USA, Geheimdienstarbeit an externe Unternehmen auszulagern: The corporate takeover of U.S. intelligence. Das wird mittlerweile etwas kritisch gesehen. Allerdings weniger aus demokratietheoretischen Überlegungen. Die Kosten sind einfach höher und die privaten Unternehmen kaufen sich die von Steuergeldern ausgebildeten Geheimdienstler heraus.
The public, of course, is completely excluded from these discussions. „It’s not like a debate when someone loses,“ said Aftergood. „There is no debate. And the more work that migrates to the private sector, the less effective congressional oversight is going to be.“ From that secretive process, he added, „there’s only a short distance to the Duke Cunninghams of the world and the corruption of the process in the interest of private corporations.“ In March 2006, Randy „Duke“ Cunningham, R‑Calif., who had resigned from Congress several months earlier, was sentenced to eight years in prison after being convicted of accepting more than $2 million in bribes from executives with MZM, a prominent San Diego defense contractor. In return for the bribes, Cunningham used his position on the House appropriations and intelligence committees to win tens of millions of dollars’ worth of contracts for MZM at the CIA and the Pentagon’s CIFA office, which has been criticized by Congress for spying on American citizens. The MZM case deepened earlier this month when Kyle „Dusty“ Foggo, the former deputy director of the CIA, was indicted for conspiring with former MZM CEO Brent Wilkes to steer contracts toward the company.
Aus demokratietheoretischen Überlegungen könnte dieses Thema ruhig mal etwas mehr Öffentlichkeit gebrauchen.
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: Pornoindustrie beklagt Nutzerbeteiligung
: Pornoindustrie beklagt Nutzerbeteiligung Lustige Sache: Das „Web 2.0“ wirbelt auch die Pornoindustrie durcheinander. Die beklagt sich, dass nutzergenerierte Inhalte den Markt kaputt machen, weil jeder mitmachen kann. Darüber berichtet die International Herald Tribune: For pornographers, Internet is now a curse.
Older companies in the industry are responding with better production values and more sophisticated Web offerings. But to their chagrin, making and distributing pornography has become a lot easier. „People are making movies in their houses and dragging and dropping them“ onto free Web sites, said Harvey Kaplan, a former maker of pornographic movies and now chief executive of GoGoBill.com, which processes payments for pornographic Web sites. „It’s killing the marketplace.“
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: Verändert das Netz Propaganda?
: Verändert das Netz Propaganda? Spannende Lektüre bei PR-Watch: Has the Internet Changed the Propaganda Model?
In their groundbreaking 1988 book, Manufacturing Consent, professors Ed Herman and Noam Chomsky not only explained, but documented with extensive case studies, how mass media and public opinion are shaped in a democracy. Twenty years later, can their „propaganda model“ still be used to explain modern media distortions? That was one of the main questions discussed last week at a conference in Windsor, Ontario, titled „20 Years of Propaganda?“ Organized by Dr. Paul Boin, the conference drew hundreds of scholars and activists including myself, and more than 1,000 people attended a closing speech by Chomsky on May 17.
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: Ein Discotänzchen in Freiheit
: Ein Discotänzchen in Freiheit Richard Silver, Choreograf, hatte in den Siebzigern einen Tanz erfunden – „The Electric Slide“. Er hält das Copyright auf seine bestimmte Abfolge von Gleitschritten. Als das Web und Youtube erfunden wurde, stellte Kyle Machulis ein Video mit tanzendem Publikum im Rahmen eines Konzerts auf die beliebte Videoplattform. Als Richard Silver auf das Video aufmerksam wurde, erkannte er seine Abfolge von Gleitschritten und versandte eine „Take-Down-Notice“.
In dem folgendem Rechtsstreit vertrat die Electronic Frontier Foundation Kyle Machulis und erwirkte ein Nachgeben von Richard Silver. Richard Silver will laut EFF fortan seine Gleitschritte für nichtkommerzielle Tänzer und sie dokumentierende Kulturgüter freigeben. Weiterhin wolle er sie unter eine nichtkommerzielle Creative Commons Lizenz stellen.
Zum Lernen gibt’s hier ein gif. Da die Handhabung der nichtkommerziellen Lizenz aber noch nicht lupenrein geklärt ist, sollte man vielleicht vom Tragen eines Marken-T-Shirts beim Tanzen absehen.

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: Animation: A Fair(y) Use Tale
: Animation: A Fair(y) Use Tale „A Fair(y) Use Tale“ ist ein lustiges wissenschaftliches Sampling-Werk von Professor Eric Faden von der Bucknell University in den USA. Mit ganz vielen unterschiedlichen Samples aus Walt-Disney Filmen wird eine ca. zehn Minuten lange Geschichte erzählt. Dabei sind die Samples so kurz, dass sie alle unter die „Fair Use“-Regel fallen dürften, zumal diese Animation für wissenschaftliche Zwecke zusammen gebastelt wurde.
Man kann das Video auch als MP4 herunterladen.
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