Urheberrecht

  • : Neue Details rund um ACTA
    Neue Details rund um ACTA

    Bei den Geheimverhandlungen rund um das internationale Anti-Piraterie-Abkommen ACTA sind mehr Details an die Öffentlichkeit gekommen. Und wie man erwarten konnte, ist der derzeitige Stand bedrohlich für eine digitale Gesellschaft. Der kanadische Rechtsprofessor Michael Geist hat die Internet-relevanten Details gebloggt und kommentiert: The ACTA Internet Chapter: Putting the Pieces Together.

    3. November 2009 5
  • : Klage gegen Gen-Patente in den USA
    Klage gegen Gen-Patente in den USA

    In den USA ist erstmals eine Klage vor Gericht zugelassen worden, die Gen-Patente aufgrund einer Bürgerrechtsverletzung anfechtet. Das berichtet Wired: Threat Level. Die American Civil Liberties Union (ACLU) und weitere Kläger behaupten, durch das Patent würde der erste Verfassungszusatz – der Schutz der freien Rede – untergraben.

    3. November 2009 10
  • : Wer illegale Downloads nutzt, gibt mehr Geld für Musik aus
    Wer illegale Downloads nutzt, gibt mehr Geld für Musik aus

    Eine britische Studie bestätigt, dass die Nutzer illegaler Downloads deutlich mehr Geld für den legalen Erwerb von Musik ausgeben als der Rest der Bevölkerung. Wer angab, illegale Downloads zu nutzen, gibt im Durchschnitt 77 Pfund (84 Euro) pro Jahr für Musik aus. Bei denen, die sich Musik ausschließlich legal beschaffen, sind es nur 44 Pfund.

    2. November 2009 37
  • : Gemein-Freiheit – Vorboten einer freien digitalen Kultur
    Gemein-Freiheit – Vorboten einer freien digitalen Kultur

    SWR2 Wissen berichtete heute über „Gemein-Freiheit – Vorboten einer freien digitalen Kultur“.
    Zitieren, kopieren und collagieren – die Sprache des 21. Jahrhunderts ist digital. Texte, Musik, Bewegtbilder lassen sich in Sekundenbruchteilen körperlos rund um den Erdball schicken. Die binäre Information ist so flüchtig geworden wie der Gedanke selbst.

    2. November 2009 7
  • : Geschäftsmodell für Journalisten: Blogger abmahnen
    Geschäftsmodell für Journalisten: Blogger abmahnen

    Update: Die Journalistin hat angekündigt, die Abmahnung zurückzuziehen. Mehr am Ende des Textes.
    Im Mai vergangenen Jahres veröffentlichte Philipp im Gemeinschaftsblog nom nom nom einen Beitrag mit dem Titel „Obama of Nine“. Er nahm dort Bezug auf eine New York Kolumne bei Zeit Online. Er tat dabei genau das, was Blogger oft tun: Er zitierte einige Passagen aus dem Text, setzt korrekt einen Link, kennzeichnete korrekt das Zitat und empfahl seinen Lesern, den ganzen Artikel bei Zeit Online weiter zu lesen.

    30. Oktober 2009 99
  • : Germany Looks at Ways to Protect Online Journalism
    Germany Looks at Ways to Protect Online Journalism

    Die New York Times berichtet über die deutsche Debatte rund um ein Leistungsschutzrecht und hat dazu u.a. mich im Vorfeld befragt: Germany Looks at Ways to Protect Online Journalism.
    But the plan is raising hackles on the Internet, where opponents say an extension of copyright law runs counter to the spirit of openness that characterizes the Web.

    29. Oktober 2009 6
  • : Großbritannien plant Internetsperrungen
    Großbritannien plant Internetsperrungen

    Sueddeutsche.de berichtet über Konkretisierungen bei den Plänen der britischen Regierung, Internetsperrungen bei Urheberrechtsverstößen nach dem 3‑Strikes-Modell einzuführen. Dabei plant Großbritannien explizit einen nicht-staatlichen Weg, im Gegensatz zu Frankreich. Das ist insofern interessant, als dass die Schwarz-Gelbe Koalition aktuell im Koalitionsvertrag Initiativen für „gesetzliche Internetsperren bei Urheberrechtsverletzungen“ abgelehnt hat.

    28. Oktober 2009 14
  • : EFF startet eine „Hall of Shame“ für Fair-Use-Feinde
    EFF startet eine „Hall of Shame“ für Fair-Use-Feinde

    Die Electronic Frontier Foundation hat als Teil ihrer Kampagne No Downtime for Free Speech eine „Hall of Shame“ eingeführt. Aufgenommen werden Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen, die aufgefallen sind durch besonders dreiste „bogus takedowns“ – also ungerechtfertigte Aufforderungen zur Löschung von angeblich urheberrechtsverletzendem Material.

    28. Oktober 2009 3
  • : Vorschlag der Deutschen Literaturkonferenz zu verwaisten Werken
    Vorschlag der Deutschen Literaturkonferenz zu verwaisten Werken

    Das Urheberrechtsblog Arbeit 2.0 berichtet über einen Vorschlag der Deutschen Literaturkonferenz zum Umgang mit „verwaisten Werken“.
    Der Vorschlag an den Gesetzgeber sieht im Falle von verwaisten Werken einen automatischen Rechteverlust des Urhebers an eine Verwertungsgesellschaft vor. […] Die Literaturkonferenz schlägt vor, dass Verwertungsgesellschaften zukünftig ermächtigt werden sollen, Werke solcher Urheber, die nicht auffindbar sind, für elektronische Nutzungen zu lizensieren.

    28. Oktober 2009 9
  • : Digitale Privatkopien bleiben legal
    Digitale Privatkopien bleiben legal

    Das Bundesverfassungsgericht hat eine Klage der Musikindustrie nicht angenommen, die sich gegen das Recht auf digitale Privatkopien wandte. Anlass war ein formales Versäumnis der Kläger.
    Die Beschwerdeträger monierten, dass § 53 UrhG, der das Recht auf Privatkopie regelt, nicht mit dem Eigentumsrecht nach Artikel 14 I des Grundgesetzes vereinbar sei.

    28. Oktober 2009 8
  • : Lettre will Schadensersatz von Bild für eingescanntes Sarrazin-Interview
    Lettre will Schadensersatz von Bild für eingescanntes Sarrazin-Interview

    Die Kulturzeitschrift Lettre International hat mit ihrem Sarrazin-Interview, in dem der Bundesbanker über Migranten in Berlin herzog, einen überraschenden Hit gelandet. Das Quartalsmagazin veröffentlicht seine Texte allerdings nicht im Internet, was Bild.de dazu veranlasste, das gesamte 60.000 Zeichen umfassende Interview einfach selbst einzuscannen und hochzuladen.

    27. Oktober 2009 10
  • : In aller Kürze: Jack Wolfskin zieht die Krallen ein
    In aller Kürze: Jack Wolfskin zieht die Krallen ein

    Erfreuliches Update zum Wochenende? Felix Knoke schreibt bei SpOn, dass Jack Wolfskin im Tazzenstreit einlenkt:
    Das Unternehmen will seine umstrittenen Abmahnungen zurücknehmen. „Die zum Teil heftige Kritik unserer Kunden in den aktuellen Fällen der DaWanda-Anbieter nehmen wir ernst und zum Anlass, unser Vorgehen kritisch zu hinterfragen“, erklärte Geschäftsführer Manfred Hell am Freitag am Unternehmenssitz in Idstein im Taunus.

    23. Oktober 2009 23
  • : Internetsperren-Gesetz in Frankreich verfassungsgemäß
    Internetsperren-Gesetz in Frankreich verfassungsgemäß

    Der französische Verfassungsrat hat das Hadopi-Gesetz genehmigt. Er hatte keine Einwände gegen die zweite Auflage des Gesetzes, das bei wiederholten Urheberrechtsverstößen eine Sperrung des Internetzugangs für bis zu einem Jahr vorsieht. Auch Freiheits- und Geldstrafen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro sind möglich, da Hadopi eine internetbezogene Ergänzung des Tatbestandes der „Fälschung“ ist.

    23. Oktober 2009 14
  • : Schwarz-Gelb plant dritten Korb
    Schwarz-Gelb plant dritten Korb

    Schwarz-Gelb plant Medienberichten zufolge einen dritten Korb beim Urheberrecht. Das ist nichts neues, war der Prozess doch lange angekündigt. Allerdings sollte es beim dritten Korb eigentlich um bessere Bedingungen für Wissenschaft und Forschung gehen. Nun sind die Weichen aber in eine andere Richtung gestellt worden.

    22. Oktober 2009 7
  • : Urheberrecht und Informationsfreiheit
    Urheberrecht und Informationsfreiheit

    Das Medienrechtsblog Telemedicus hat Dr. Till Kreutzer zu „Urheberrecht und Informationsfreiheit“ interviewt:
    Hat das Urheberrecht den Bezug zur Realität verloren?
    Ich meine ja. Wir folgen mit dem Urheberrecht einem überkommenen Prinzip, das in einer Informations- und Wissensgesellschaft hinterfragt werden muss.

    21. Oktober 2009 6
  • : Tazzen-Abmahnungen: Dawanda möchte die Kuh vom Eis haben
    Tazzen-Abmahnungen: Dawanda möchte die Kuh vom Eis haben

    Nebenan gibt es zwei interessante Updates zu den Abmahnungen von Dawanda-Usern durch den Outdoorausrüster Jack Wolfskin. Zum einen eine Zusammenfassung der Ereignisse vom Wochende, zum anderen hat Werbeblogger Roland Kühl‑v.Puttkamer heute Nachmittag mit Claudia Helming, Gründerin und Geschäftsführerin bei Dawanda, telefoniert:
    Nach ihren Angaben beschäftigt sich Dawanda schon intensiv seit über zwei Wochen mit der “Jack Wolfskin”-Thematik; kein Tag verging, ohne dass man zu dieser Frage im Innenverhältnis “Dawanda-Jack Wolfskin” das Gespräch gesucht und den Versuch unternommen hätte, Schaden von den Dawanda-Usern abzuwenden.

    19. Oktober 2009 32
  • : Keine Three-Strikes-Regelung in Deutschland
    Keine Three-Strikes-Regelung in Deutschland

    Wie Heise berichtet, hat sich Schwarz-Gelb wohl darauf geeinigt, in Deutschland keine Three-Strikes-Gesetzgebung zu forcieren:
    Union und FDP haben im Entwurf für eine Koalitionsvereinbarung dem Modell einer staatlich überwachten „abgestuften Erwiderung“ auf Rechtsverstöße im Internet nach dem umkämpften französischem Vorbild eine Absage erteilt.

    19. Oktober 2009 10
  • : Abwahnsinn: Jack Wolfskin mahnt Bastelcommunity ab
    Abwahnsinn: Jack Wolfskin mahnt Bastelcommunity ab

    Erinnert sich noch jemand an den „Tazzen-Streit“ zwischen dem Bekleidungshersteller „Jack Wolfskin“ und der Tageszeitung „taz“? Ist schon ein Weilchen her, ich zitiere mal aus der Wikipedia:
    Das Logo der Zeitung ist der Abdruck einer Tatze (auch „Tazze“ genannt). Roland Matticzk, der Erfinder des Logos, versäumte es jedoch, sich in den Gründungsjahren der taz die Rechte daran zu sichern.

    17. Oktober 2009 155
  • : Die Zukunft des Buches ist digital
    Die Zukunft des Buches ist digital

    Meine wöchentliche Kolumne im Kulturkampf-Blog von Zeit.de: Die Zukunft des Buches ist digital.
    Auf der Frankfurter Buchmesse wird gerade die Zukunft des Buches diskutiert. Vor allem geht es um eine Frage: “Was kann die Verlagsbranche von der Musikindustrie lernen?” Lernen kann sie viel, aber schaut man sich die Strategien verschiedener eBook-Hersteller und die Online-Strategien der Verlage an, kommen Zweifel, ob sie die richtigen Fragen stellt.

    15. Oktober 2009 43
  • : Soll die GEMA aufgelöst werden?
    Soll die GEMA aufgelöst werden?

    Einige seltsame Töne waren da neulich schon zu hören, beim VUT-Panel der all2gethernow: Man sprach offen über ein neues Super-Gebilde zur Zusammenführung aller Rechte am deutschen Musikrepertoire, und sogar über eine mögliche Auflösung der GEMA und Neugründung in zeitgemäßerer Form – ganz nach dem Vorbild englischer Clubs, die bestimmte Mitglieder loswerden wollen.

    13. Oktober 2009 27