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  • : Urteilsverkündung Wahlcomputer am 3. März
    Urteilsverkündung Wahlcomputer am 3. März

    Das Bundesverfassungsgericht gibt bekannt:

    Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts wird auf der Grundlage der mündlichen Verhandlung vom 28. Oktober 2008 (siehe Pressemitteilung Nr. 85/2008 vom 25. September 2008) am

    Dienstag, 3. März 2009, 10:00 Uhr,
    im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts,
    Schloßbezirk 3, 76131 Karlsruhe

    sein Urteil verkünden.

    Hinweis: Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an der Urteilsverkündung
    teilnehmen wollen, wenden sich bitte schriftlich oder telefonisch an

    Herrn Oberamtsrat Kambeitz
    Postfach 1771, 76006 Karlsruhe
    Fax: 0721 9101–461
    Telefon: 0721/9101–400

    Bei der Anmeldung sind Name, Vorname, Geburtsdatum und eine Telefon-
    oder Faxnummer anzugeben.

    5. Februar 2009 5
  • : Berlin: Diskussionsrunde zu Creative Commons
    Berlin: Diskussionsrunde zu Creative Commons

    Am Freitag, den 13. Februar findet von 16:30 – 19:00 Uhr in der Homebase Berlin die „WE-Volume 02 Launchparty“ in Form einer Diskussionsrunde zu Creative Commons statt.

    Mit dabei sind:

  • Robert Amlung, Digitalbeauftragter des ZDF
  • Markus Beckedahl, Creative Commons Deutschland | newthinking communications
  • Tim Renner, motor.de
  • Soeren Stamer, CEO CoreMedia AG und Enterprise 2.0 Evangelist
  • Joi Ito, Head of Creative Commons Worldwide (via SKYPE), TBC
  • Die Homebase ist in der Köthener Str.44 nahe dem Potsdamer Platz in Berlin. Der Eintritt müsste frei sein, aber man muss sich wohl anmelden.

  • : Re-Hacking Your World
    Re-Hacking Your World

    Morgen, am Do. 29. Jan, gibt es auf dem transmediale Festival in Berlin im Salon Teil einen Tag zum Thema „Re-Hacking Your World“. Im ersten, von mir organisierten Teil, wird es um Digitalkultur-Entwicklungen in afrikanischen Ländern gehen (darunter Free/Open Source Software und Mobilfunk), und im zweiten Teil, kuratiert von Aymeric Mansoux, geht es um Open Hardware.

    Die Veranstaltung kann im Live Stream verfolgt werden und man kann sich im Chat an der Diskussion auch von extern beteiligen.

  • : DLD09: Internet Politics
    DLD09: Internet Politics

    Auf dem DLD, der Digital Life & Design Conference von Hubert Burda Media in München gab es heute morgen eine Panel-Diskussion über „Internet Politics“. Moderiert von Jeff Jarvis (Buzzmachine) diskutierten Mark Gorenberg (Hummer Winblad), Jack Hidary (Hidary Foundation), Randi Zuckerberg (Facebook) und Micah Sifry (Personal Democracy Forum) vor allem über den vorherigen US-Wahlkampf von Barack Obama. Mark Gorenberg sass drauf, weil er als Venture Capitalist arbeitet und für die Demokraten als ehrenamtlicher Fundraiser in Kalifornien aktiv war. Soviel hab ich von ihm aber auf dem Panel nicht mitbekommen, zumindest taucht er in meinen Mitschriften nicht mehr auf. Jack Hidary ist irgendwie auch Unternehmer und erzählte über Aktionen zum Thema Sloar-Lobbying. Das Thema interessiert in Washington in der Regel niemanden, weil verschiedene Lobbys alle Diskussionen dominieren. „Die traditionelle Art von Politik funktioniert manchmal nicht mehr auf dem üblichen Weg“. Auch würden in vielen Fällen kleine „guerilla-SWAT-Teams, die sich zu Themen im Netz ad-hoc zusammensetzen, mehr bewirken können, als große alte Organisationen. Er zeigt verschiedene kleine Aktionen, wie man das Netz dafür einsetzen kann. Also ein paar Standards wie Blogs und Facebook-Gruppen. Eine nette Idee war, dass man 10.000 Menschen in einer Facebook-Gruppe hatte und diese darüber informierte, dass man zu einer bestimmten Zeit für zwei Stunden zwei verschiedene Senatoren mit vielen Menschen anruft. Damit könnte man viel Druck erzeugen und Politiker über einen Bürgerwillen aufklären, den diese in der Regel nicht mehr zu hören bekommen.

    Höhepunkt auf dem Panel war Micah Sifrey, den ich sehr für techpresident.com und die PDF-Conference schätze. Der letzte Wahlkampf sei der erste seiner Art im digitalen Zeitalter gewesen. Und in den USA habe dies zu einer Massenpartizipation in der Politik geführt, was vorher eigentlich niemand mehr für möglich gehalten habe. Ein großer Teil des Erfolges sei „Voter Generated Content“ gewesen, also Beiträge, die nicht offiziell von den Kampagnen kommen, sondern von Untertützern, bzw. von Gegnern. Auf Youtube habe es alleine 1,2 Milliarden Views gegeben, die Kampagnenrelevant gewesen seien. Aber nur 10% der Views seien auf die offiziellen Kampagnen-Videos gegangen. (Wobei kam sicherlich hier noch einberechnen muss, dass TV-Mitschnitte nicht unbedingt als Voter Generated Content definiert sind, aber trotzdem in dieser Rechung auftreten.) „Voter generated content was the wildcard of the campaign.“ Obama habe mit 750 Millionen $ mehr als Bush und Kerry zusammen vor vier Jahren eingesammelt. Aber es haben auch nicht mehr als 1% der Bevölkerung gespendet. Daran könne man aber sehen, wie klein der Prozentanteil in der Bevölkerung war, die früher Politik finanziert haben.

    Es gab dann auch viel Diskussion darüber, wie man Unterstützer in das Fundraising einbinden kann. Das meiste davon funktioniert abe rnicht in Deutschland. Als Kampagnenidee ist es ja ganz nett, Unterstützern die Telefonnummern von Nachbarn zur Verfügung zu stellen, damit man diese abtelefoniert. In Deutschland haben wir zum Glück Datenschutzgesetze, die dies verhindern.

    Ganz schlimm auf dem Panel war Randi Zuckerberg von Facebook. Die lächelt zwar ganz nett, aber jeder einzelne Redebeitrag wurde zu einer Dauerwerbesendung für Facebook. Ein passender Kommentar aus dem Publikum bei Twitter war, dass das etwas wie Scientology klingt. Stimmt. Facebook eignet sich für dies und für das. Man kann sogar eine eigene Partei darüber laufen lassen. (Micah Sifrey brachte den richtigen Gegenpunkt, dass dies die nächsten 20 Jahre nur junge Menschen erreichen würden, die aber nicht wahlentscheidend seien). Und eigentlich schade, denn ich schätze Facebook von der technologischen Seite, hab aber auch einige Bedenken. So kam auch aus dem Publikum die Frage, wem denn die Daten gehören, die über Facebook laufen. Immerhin sei das doch Kampagnen-relevant. Aber hier stockte Randi Zuckerberg nur, brachte nichts heraus und Jeff Jarvis versagte leider als Moderator, indem er einfach die nächste Frage annahm. Schade eigentlich.

    Micah Sifrey brachte einige andere wichtige Fragen auf: Wem gehören eigentlich die Daten einer Kampagne. Diese werden sehr häufig von der Community gesammelt. Man trägt alle Freunde und Bekannte in die Datenbank rein und die Obama-Kampagne z.B. besitzt dann riesige Datenbanken. Aber sollten diese Daten nicht allen Beteiligten gehören?

    Darüber kam man dann auch zu den Fragen rund um OpenGovernment. „the hope is transparency, the hope is openess by the governance“, so brachte Jarvis dies in die Diskussion ein. Man müsse den Freedom of Information Act auf dem Kopf stellen: Nicht wir als Bürger müssten den Staat fragen, etwas offen zu legen, sondern der Staat müsse uns begründen, warum er etwas verheimlicht. Sifrey pflichtete ihm bei, dass alle möglichen Informationen online gehören. Es würde nichts bringen, wenn diese irgendwo in Archiven verschwinden würden. „Dokumente sind öffentlich, wenn sie online sind, nicht wenn sie irgendwo im Keller liegen“. Politiker sollten viel transparenter werden, man bräuchte Informationen, wer mit wem redet in Bezug auf Lobbying. Und man bräuchte diese Informationen in offenen Formaten und offen lizenziert.

    Zum Schluss gab es dann nochmal Facebook-Groupie und PR-Beiträge aus dem Publikum. Schade, dass Facebook-Werbung diese Diskussion so dominierte. Ohne Zuckerberg wäre die Diskussion sicherlich produktiver sein können.

  • : Montag: Dorkbot in Berlin
    Montag: Dorkbot in Berlin

    Am kommenden Montag findet der jährliche Dorkbot-Event im Rahmen der Transmediale in der c‑base statt. Das ist immer ein sehr netter Abend, den ich dieses Jahr leider verpasse. Beginn ist 20 Uhr und 5 Euro kostet der Eintritt. Hier ist das Programm:

    // DORKBOT.BLN vs DORKBOT VIENNA – Doing Strange Things with Electricity

    Johannes Grenzfurthner von monochrom.at und dorkbot vienna-Overlord moderiert unsere DORKBOT.BLN vs DORKBOT VIENNA Gala. Er wird uns einiges über die Wiener dorkbot berichten können, und wenn wir Glück haben und die Flugbestimmungen es zulassen, präsentiert er uns vielleicht einen der Aufsehen erregenden „Roböxotica“-Festival Cocktailroboter.

    blinkenlights STEREOSCOPE, Tim Pritlove

    blinkenlights hat diesen Herbst mit der Bespielung der Toronto City Hall während der Nuit Blanche ein neus technologsches Level erreicht: 960 Fenster auf zwei Gebäuden wurden drahtlos zu einer gewaltigen interaktiven Installation verschaltet. Tim erzählt und zeigt wie.

    SNOW PLAY- Environment, TheProduct*

    Dennis P Paul und Patrick Kochlick von TheProduct* präsentieren ihr experimentelles SNOW PLAY- Environment, das währed der gesamten transmediale-Woche an bord der c‑base für Experimente und Interventionen alle Art zur Verfügung steht.

  • : Bericht über die Berliner Datenschutzrunde 2009
    Bericht über die Berliner Datenschutzrunde 2009

    Einen Bericht über die „Berliner Datenschutzrunde 2009“ im Haus der Deutschen Wirtschaft gibt es mit Fotos im besidethestreets-Blog.

  • : Die ersten Redner der re:publica’09
    Die ersten Redner der re:publica’09

    Wir haben gestern erste Redner der re:publica’09, unserer Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, verkündet. Feste Zusagen haben wir schon vom kanadischen Science-Fiction-Autor und Blogger Cory Doctorow, Anthony Volodkin von der Musikblogs-Empfehlungsseite The Hype Machine und moot, dem Gründer von 4chan.org.

    Die ehemalige New Media Operations Managerin der Obama-Kampagne und Mitgründerin von DigiActive.org, Mary C. Joyce, wird zusammen mit Esra’a Al Shafei von MideastYouth.com über politische Kampagnen und soziales Engagement im Netz diskutieren. Und der deutsche Blog-Forscher Jan Schmidt wird die Ergebnisse einer neuen Studie präsentieren.

    Das ist nur ein kleiner Teil der bisher festen Zusagen und bei einigen weiteren sehr spannenden Rednern sind wir noch dran und haben zumindest noch keine Absagen bekommen. Ich kann aber noch nicht abschätzen, wann das Programm in einer Beta-Version herauskommt. Bis dahin werden wir in den nächsten Wochen immer wieder unregelmässig neue Programm-Highlights präsentieren.

    Die Vorbereitungen sind dieses Mal etwas komplexer als in den beiden Vorjahren. Wir haben mit dem benachbarten Friedrichstadtpalast Vormittags eine große Location für Keynotes und andere Programmpunkte und sind schon gespannt, wie das Variete-Ambiente wirken wird. Das benachbarte Media-Center bietet auch noch genug Räume. Dazu haben wir in der Kalkscheune zwei größere Räume mehr als in den Vorjahren. Wir können also skalieren und noch mehr Programmvielfalt bieten. In den kommenden Wochen werden wir auch noch verschiedene thematische Subkonferenzen mit anderen Partnern präsentieren, die Teil des offiziellen Programmes sein werden.

    Im Vorverkauf haben wir bisher mehr als 400 Tickets verkauft. Das hat uns etwas positiv überrascht, weil wir bis gestern nur den Ort und den Untertitel verkündet haben. Dazu kommen auf jeden Fall noch die vielen Vortragenden und viele Helfer. Die re:publica’09 könnte also trotz mehr Fläche wieder vor Beginn ausverkauft sein. Wer noch Vorschläge für den Call for Papers einreichen will, sollte sich beeilen.

  • : Berliner Datenschutzrunde 2009
    Berliner Datenschutzrunde 2009

    Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG lädt ein zur „Berliner Datenschutzrunde 2009″ am 22. Januar 2009 von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin. Hier ist das Programm. Der Eintritt ist frei, aber man soll sich wohl anmelden.

  • : 2. Freie Software Community Treffen in Hamburg
    2. Freie Software Community Treffen in Hamburg

    Am Samstag, 31.01.2009, treffen sich die Communities aus dem Umfeld der Freien Software Hamburgs, um sich bei netter Atmosphäre auszutauschen und kennenzulernen sowie um Pläne für 2009 zu schmieden. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung per Web-Interface ist aber erforderlich, um den Event planen zu können. Ein Kurzvortrag zur Vorstellung der Communities und Projekte ist ausdrücklich erwünscht!

    Infos: http://www.linuxwiki.de/Communities/MeetingHamburg2009
    Anmeldung: http://www.exis-unlimited.org/anmeldung‑2

    Samstag, 31. Januar 2009, 17h bis Open End
    Hamburger Kaffeebörse, Pickhuben 3, 20457 Hamburg

  • : Creative Commons Europe Meeting in Zürich
    Creative Commons Europe Meeting in Zürich

    Nächstes Wochenende bin ich auf dem Creative Commons Europe Treffen in Zürich. Freitag Abend wird es auch einen offenen Termin im Walcheturm geben, den Creative Commons Schweiz organisier. Dort werden verschiedene CC-Projekte aus den diversen Ländern als Show-Cases vorgestellt. Ich wurde gebeten, die Aktivitäten des NDR bezüglich CC vorzustellen, weil es für ein europäisches Land noch unüblich ist, dass öffentlich-rechtliche Sender Creative Commons Lizenzen einsetzen. Der Eintritt sollte frei sein und hier ist das Programm:

    Das sind einige der Show-Cases:

    - Creative Archive UK: Paul Gerhard, former director of Creative Archive, UK
    – Buma/Stemra: Pilot Projekt of Creative Commons and a Collecting Society: Paul Keller, Creative Commons Netherlands
    – „Open Design“ by Ronen Kadushin: Michelle Thorne, Creative Commons International
    – Enthusiast Archive: Archive of Amateur Movies from Poland under Socialism: Alek Tarkowski, Creative Commons Poland
    – „Lunch“ by Ana Hušman, National Film Awards Grand-Prix Winner Croatia: Tomislav Medak, Creative Commons Croatia
    – NDR (Public Broadcaster in Germany) Uses CC Licenses: Markus Beckedahl, Creative Commons Germany

    Host: Peter Troxler, Creative Commons Netherlands

    Date: January 23 2009
    Time: 21:00 Uhr
    Place: Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich

  • : 25c3: Campaigning on Telecoms Package
    25c3: Campaigning on Telecoms Package

    Ich hab mal den Vortrag „La Quadrature du Net – Campaigning on Telecoms Package. Pan-european activism for patching a „pirated“ law“, den ich mit Jérémie Zimmermann auf dem 25c3 gehalten habe, auf Vimeo hochgeladen:

    In diesem Fenster soll der Inhalt eines Drittanbieters wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an diesen Anbieter. Aus technischen Gründen muss zum Beispiel Deine IP-Adresse übermittelt werden. Viele Unternehmen nutzen die Möglichkeit jedoch auch, um Dein Nutzungsverhalten mithilfe von Cookies oder anderen Tracking-Technologien zu Marktforschungs- und Marketingzwecken zu analysieren.

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    Zur Datenschutzerklärung von Vimeo

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org


    25c3: La Quadrature du Net – Campaigning on Telecoms Package from netzpolitik on Vimeo

    Hier ist eine ca. 500 MB grosse MP4-Version zum herunterladen.

  • : 25c3 – Recordings
    25c3 – Recordings

    Die Vortrags-Mitschnitte des 25. Chaos Communication Congress finden sich hier als h264 mit 720x576 Auflösung und hier als h264 mit iPod - Auflösung. Es gibt auch viele Mirrors.

  • : 25. Chaos Communication Congress ist gestartet
    25. Chaos Communication Congress ist gestartet

    Der 25. Chaos Communication Congress wird gerade von Sandro Gaycken eröffnet. Gleich kommt die Keynote von John Gilmore über das Congress-Motto „Nothing to hide?“ Es gibt übrigens wie jedes Jahr Live-Streams aller Talks.

    Wie immer werde ich vermutlich wenig von hier bloggen. Dafür gibt es später das eine und andere Interview für den Netzpolitik-Podcast, bzw. NetzpolitikTV.

    Die Einführung von Sandro war nett und eher darauf angelegt, die Anwesenden etwas politisch zu aktivieren. Kann ja nicht schaden, wenn all die intelligenten Menschen an diesem Ort, die Ahnung von Technik haben, sich mehr für die Gesellschaft engagieren. Sandro erklärte, dass man den Congress nutzen solle, um sich für politische Arbeit zu preparieren: „Informiert Euch, bewaffnet Euch, vernetzt Euch, macht was! (activate something)“

    Sprechen werde ich am letzten Tag um 12:45 über „La Quadrature du Net – Campaigning on Telecoms Package. Pan-european activism for patching a „pirated“ law“. Da bin ich aber auch nur Co-Speaker, den Hauptteil wird Jérémie Zimmermann von La Quatrature du Net machen und ich bin für den deutschen Teil der Kampagne mit in dem Talk. Hat aber auch Vorteile, dann muss ich nicht ganz so fit am vierten Congress-Morgen sein.

    Ansonsten werde ich Montag um 18:00 Uhr noch in der C‑Base in der Rungestrasse 20 in der Nähe vom BCC einen Vortrag über „Aktivismus im digitalen Zeitalter“ reden. Der Vortrag war für den 25C3 leider abgelehtn worden, weil er einigen zu „Meta“ war. In dem Vortrag werde ich über Kampagnen und soziale Medien in einer netzwerk-zentrierten Kommunikationswelt sprechen, einige geschehene und laufende Kampagnen aus der Nerd-Welt und anderen Bereichen analysieren und darüber sprechen, wie Netz-Kampagnen funktionieren und welche freien Tools noch benötigt werden.

  • : Mittwoch: 6 Jahre Creative Commons
    Mittwoch: 6 Jahre Creative Commons

    Diese Woche jährt sich zum sechsten Mal der Geburtstag von Creative Commons. Nach einer größeren Party zum Jubiläum im vergangenen Jahr veranstalten wir diesmal eine etwas kleinere Sache am 17. Dezember in Berlin. Dazu kam uns die Idee eines „Content Sprint“. Diese Art von Treffen ist in der Freien Software Community nichts unbekanntes. Man trifft sich und programmiert zusammen an einem Projekt weiter. Da es bei Creative Commons um Inhalte geht, werden wir diese kollektiv schreiben.

    Das Ziel ist, möglichst viele CC-Projekte aus Deutschland in Case Studies zu dokumentieren. Im globalen CC-Wiki ist der deutschsprachige Raum noch etwas unterbelichtet – trotz zahlreicher spannender Projekte. Das wollen wir ändern. Dazu treffen wir uns am Mittwoch ab 19 Uhr im newthinking store in der Tucholskystr. 48 in Berlin-Mitte. Dazu gibts Prosecco, freie Musik und Animationen aus dem CC-Umfeld.

    Aber man muss nicht in Berlin sein, um daran teilnehmen zu können. Wer uns unterstützen will, kann dies auch gerne vom eigenen Computer an anderen Orten tun. Wer sich nicht zutraut, eine Fallstudie auf englisch zu schreiben, kann dies auch gerne auf deutsch tun. Oder helfen, die deutschsprachigen dann ins englische zu übersetzen. Die deutschen Fassungen verwenden wir dann für die Praxisbeispiele auf der Webseite von Creative Commons Deutschland.

    Gleichzeitig sei hier auch nochmal auf unseren Spendenaufruf verwiesen: Wer die Arbeit von Creative Commons in Deutschland unterstützen möchte, kann dafür Geld spenden. Damit können wir dann Materialien finanzieren, um die Aufklärungsarbeit zu unterstützen. Für Spenden kann eine Spendenquittung fürs Finanzamt ausgestellt werden. Mehr Infos dazu finden sich bei Creative Commons Deutschland.

    Update: Hatte gerade kleinen Datumsdreher. Party ist Mittwoch und nicht Donnerstag.

  • : „Democracy Now!“ in Berlin
    „Democracy Now!“ in Berlin

    Wer am kommenden Freitag (12.12) noch nichts vorhat, sollte sich diesen Termin freihalten, denn da kommt die Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2008 Amy Goodman mit ihrer Sendung Democracy Now! nach Berlin.

    Schon seit 1996 moderieren Goodman und Juan Gonzales das unabhängige Politmagazin, in welchem regelmäßig interessante Berichte und Interviews mit Persönlichkeiten aus der Bürgerrechtsbewegung zu sehen sind. Nebenbei ist Democracy Now! auch ein von Lawrence Lessig öfters zitiertes Aushängeschild für Creative Commons, insofern jede Sendung frei gesehen und in unterschiedlichen Formaten heruntergeladen werden kann.

    Zum 12-jährigen Jubiläum von Democracy Now! wird Goodman einen Vortrag zum Thema The Importance of Independent Media: From Bush to Obama an der Humboldt Universität halten. Genauer im Raum 1070 des Hauptgebäudes (Unter den Linden) um 18:30.

    Der Eintritt ist frei.

    In einer Sendung war auch von einem weiteren Deutschlandtermin in München die Rede, so dass es sich vielleicht lohnt gelegentlich auf die Tourseite zu schauen.

  • : Commons sind unser und wir müssen dafür sorgen, dass das auch so bleibt
    Commons sind unser und wir müssen dafür sorgen, dass das auch so bleibt

    Am 20. November fand in Berlin das vierte interdisziplinäre politische Salongespräch “Zeit für Allmende” der Heinrich-Böll-Stiftung statt. Im Salon wird die Idee der Commons (Gemeingüter/Allmende) als Paradigma diskutiert, das Nachhaltigkeitsdebatte, Gerechtigkeitsfragen und die Diskussion um die Wissensgesellschaft verbindet. Die zentrale These ist: Commons sind unser und wir müssen dafür sorgen, dass das auch so bleibt.

    Themen waren dieses Mal Regulierungsformen und Institutionen für Gemeingüter. In den beiden Impulsreferaten wurden Aspekte des Commonsmanagements für die Bereiche der natürlichen Ressourcen und des sozialen und kulturellen Wissens erörtert.

    Rainer Kuhlen formuliert beispielsweise, dass sich die wichtigsten Initiativen angesichts des Marktversagens und staatlicher Unwilligkeit einer Steuerung zugunsten der Commons, jenseits von Markt und Staat entwickeln – aus der Zivilgesellschaft heraus (Open Source, Open innovation, Creative Commons, Open access:) Deswegen ist auch newthinking mit von der Partie.

    „Open Access ist eine Form der Wiedereinsetzung der common property rights durch die Zusicherung des offenen, freien (gratuit et libre) Zugriffs u den das Commons Wissen repräsentierenden Informationsobjekten.“

    Die Mitschnitte:

    Silke Helfrich, Heinrich Boell Stiftung

    Rückblick und Zusammenfassung der vorangegangenen Salongespräche, Anmoderation (3,3 MB, ogg)

    Prof. Dr. Rainer Kuhlen:

    Impulsreferat: Wissensallmende – Eigentumsformen, Steuerungsmechanismen
    und Geschäftsmodelle auf dem Weg zur Wissensökologie (18 MB, ogg)

    Prof. Dr. Wolfgang Sachs:

    Impulsreferat: Institutionen der sozialen und natürlichen Allmende (23 MB, ogg)

    Ausführliche Dokumentation gibt’s demnächst im Commonsblog.
    Die Dokumentation der vorangeganenen Gespräche findet sich ebenfalls im Commonsblog.

  • : Internet Governance Forum in Indien
    Internet Governance Forum in Indien

    Ich bin gestern in Hyderabad angekommen, wo morgen das 3. Internet Governance Forum (IGF) der Vereinten Nationen beginnt. Heute ist schon das akademische GigaNet-Symposium als Vorprogramm. Beide Events bieten auch Live-Streams und online-Beteiligungsmöglichkeiten an.

    Ich weiss nicht, ob ich Zeit finde, hier ausführlich vom IGF zu berichten, aber es gibt bereits einige andere Orte, wo man aktuelle Infos findet:

    • Max Senges hat bei Scribble ein offenes Blog aufgesetzt, wo es kurze Updates gibt (aktuelle Einträge sind komischerweise unten).
    • Robert Guerra macht kurze Video-Interviews mit Teilnehmern hier.
    • Weitere Quellen, wo es wohl in den nächsten Tagen Updates geben wird: Jeremy Malcolm, Glen Farrelly, Internet Governance Project, eventuell bei mir selber auf englisch, sowie wohl noch viele andere, die ich auch dann erst finden werde. Ergänzungen trage ich dann hier direkt ein.
    • Der Twitter-Hashtag ist „#IGF08″, teilweise wird auch „#IGF2008″ benutzt.
  • : 32. Zeit Forum Wissenschaft zu Datensicherheit
    32. Zeit Forum Wissenschaft zu Datensicherheit

    Übernächste Woche kann man unseren Minister für Informationskontrolle in Berlin live erleben. Wolfgang Schäuble spricht dort auf einer Veranstaltung zu einem Thema, wo er besonders kompetent ist: 32. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT: Datensicherheit.

    Surfen, Chatten, Mailen, Onlinebanking – das Internet hat unsere Kommunikations- und Informationsgewohnheiten revolutioniert. Doch das weltweite Netz birgt immer mehr Gefahren: Spams, Viren, Trojaner – bereits 86 Prozent aller registrierten Angriffe betreffen Privatcomputer. Und die Attacken werden immer professioneller. Private Firmen, Hacker, Internetkriminelle und auch der Staat versuchen an unsere Daten im Netz zu kommen, ohne dass wir es merken. Aber welches Maß an Sicherheit ist in der Informationsgesellschaft überhaupt möglich? Vertraue niemandem – offensichtlich ist die Sammlung und Kontrolle von Daten Folge der technischen Entwicklung. Ohne Vertrauen jedoch funktioniert weder das Internet noch die Zivilgesellschaft. Welche Maßnahmen zur Abwehr von missbräuchlichen Aktivitäten im Internet müssen ergriffen werden? Wie schützt der Staat seine Bürger und wie können sich die Bürger selbst schützen? Mit welchen neuen Kriminalitätsformen müssen andererseits die Sicherheitsbehörden in Verbindung mit dem Internet kämpfen? 

  • : re:publica’09 – Shift happens
    re:publica’09 – Shift happens

    Die re:publica’09 findet vom 1.–3. April 2009 in Berlin statt. Unsere Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft trägt diesmal den Untertitel „Shift happens“. Veranstaltungsorte sind die bewährte Kalkscheune, das Mediacentre und der Friedrichsstadtpalast. (Die drei Orte sind direkt nebeneinander.)

    Verschiedene thematische Subkonferenzen sind in der Planung und wir haben auch schon einige tolle Sprecher. Beides verkünden wir aber noch nicht heute. Dafür gibts den Start des Call for Papers. Der Ticketvorverkauf ist auch gestartet. Blogger bekommen ein Ticket für 40 Euro, wenn ein Banner eingebunden wird. Normale Tickets kosten 60 Euro, Business-Tickets kosten 100 Euro. Bis zum 15. Januar gelten dieselben Ticketpreise wie im vergangenen Jahr. Danach erhöhen wir leicht den Preis.

    Wir haben auch eine Pressemeldung: Vom Blogger-Treff zum Web‑2.0‑Festival.

  • : 25C3 – Fahrplan als frühe Beta erschienen
    25C3 – Fahrplan als frühe Beta erschienen

    Für den kommenden 25. Chaos Communication Congress (25C3) gibt es jetzt eine frühe Version des Programm-Fahrplans. Der 25C3 ist der jährliche Kongress des Chaos Computer Club und findet traditionell zwischen Weihnachten und Neujahr, vom 27.–30. Dezember, im Berlin Congress Center (BCC) statt.

    Der Fahrplan weist noch einige Lücken auf, aber ein Muster ist erkennbar: Viel weniger Politik und Gesellschaft, dafür noch mehr Technik-Krams als im letzten Jahr. Eigentlich schade, schaffte der CCC-Congress in den letzten Jahren doch eher eine Balance zwischen Technik und Gesellschaft. Letzteres wird leider seit vergangenem Jahr wieder mehr abgebaut. Ganz im Gegensatz zur gesellschaftlichen und politischen Bedeutung des Chaos Computer Clubs und der dort angesprochenen Themen. Bleibt zu hoffen, dass die Lücken im Fahrplan vielleicht doch noch etwas mehr Netzpolitik bringen und nicht noch mehr Technik. Aber ansonsten bleibt für die anderen Themen ja noch die re:publica’09.

    Ein Programmpunkt von mir ist durchgekommen: In „La Quadrature du Net – Campaigning on Telecoms Package“ werde ich zusammen mit J. Zimmermann die Kampagne rund um Bürgerrechte im Telekom-Paket vorstellen, samt der politischen Debatte auf europäischer Ebene. Leider zum fast undankbaren Zeitpunkt am letzten Tag um 12:45h, wo noch alle schlafen.