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: Cory Doctorow auf der re:publica´09
: Cory Doctorow auf der re:publica´09 Einer meiner persönlichen Höhepunkte auf der re:publica´09 war der Vortrag von Cory Doctorow über „How to survive the Web without embracing it – the characteristics of a successful offline medium in the 21st century.“ Cory gab einen Überblick über Geschäftsmodelle mit Offenheit und die Bedeutung von digitalen Bürgerrechte. 60 Minuten, die sich definitiv lohnen! Den Talk gibt es bei Make.tv zu sehen:
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: re:view der re:publica´09
: re:view der re:publica´09 Seit der re:publica´09 sind einige Tage vergangenen und ich konnte mich etwas ausruhen und mir all das Feedback durchlesen, was wir bekommen haben. Kurz gesagt: Ich fands toll, inspirierend und freute mich, soviel nette und interessante Menschen zusammen gebracht zu haben. Auch wenn man sich als Veranstalter etwas ärgert, dass man selbst kaum Zeit und Entspannung hat, sich auch mit allen ausführlich auszutauschen, mit denen man das möchte. Immer gibt es irgendwas zu organisieren, das ist ja wie auf der eigenen Party, wo man in der Regel auch erst zum Schluß entspannt wird.
Die re:publica ist seit der ersten Veranstaltung 2007 massiv gewachsen. Was als Blogger-Konferenz begann, wo sich die meisten kannten, ist auf 1600 Menschen angewachsen. Und auch das Themenspektrum ist grösser geworden. Wir sind nicht mehr die „Blogger-Konferenz“, sondern versuchen soviele Facetten der Digitalen gesellschaft abzudecken, wie das zeitlich und räumlich in drei Tagen möglich ist. Insofern kamen 180 Referenten in 100 Veranstaltungen zusammen, um zu reflektieren und Wissen zu teilen. Das ist im großen und ganzen prima gelungen. Ich hätte gewünscht, mehr Zeit in den Vorträgen und Workshops verbracht haben zu können. So blieb es bei vielleicht fünf bis zehn, aber die waren großartig. Wann hat man schonmal die Möglichkeit, Cory Doctorow mit einem fulminanten Plädoyer für digitale Bürgerrechte und Zukunft auf seiner eigenen Konferenz sprechen zu hören oder Lawrence Lessig in einem seiner vielleicht letzten Vorträge über Urheberrecht in Europa (Der mich vorher noch fragte, wie ich ihn denn bekommen hätte und mir nur einfliel, dass ich doch eine nette Mail geschrieben habe und argumentierte, dass wir ihn hier brauchen, um mehr Bewusstsein für die Probleme mit dem Urheberrecht zu schaffen.) Auch wenn Jimbo Wales mehr die Wikipedia erklärte und weniger über Open-Government sprach, wie ich mir das gewünscht hatte – so hat sein Vortrag doch vielen was gebracht,d ie noch nicht so in dem Thema drin sind.
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: Endlich: Jugendamt Dortmund stoppt Killerspieler
: Endlich: Jugendamt Dortmund stoppt Killerspieler Ganz ehrlich, liebe Killerspielefreunde, im Grunde habt ihr es doch schon immer gewusst. Nicht das Abschlachten menschenähnlicher Pixelanhäufungen führt letztendlich zur sozialethischen Desorientierung, sondern die realweltliche Gewalt im Alltag.
Das Jugendamt in Dortmund ist da offenbar ganz eurer Meinung … und hat ein mittelalterliches Rollenspiel (LARP) mit Schaumstoffwaffen im Jugendfreizeitzentrum Homburch abgesagt. Nach dem Amoklauf von Winnenden”, so Fachbereichsleiterin Elisabeth Hoppe, „müsse das Konzept noch einmal auf den Prüfstand”! Doch, ernsthaft.
(via)
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: Jetzt live und in Farbe: re:publica’09
: Jetzt live und in Farbe: re:publica’09
Ich werde hier die kommenden Tage wohl kaum zum bloggen kommen. Unsere re:publica’09-Konferenz hat offiziell in Berlin begonnen. Bis Freitag Abend werden über 180 RednerInnen in mehr als 100 Veranstaltungen mit mehr als 1500 Menschen über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft diskutieren. Das Programm findet sich hier. Aktuelle Informationen gibt es u.a im offiziellen Twitter-Channel. Das Live-Geschehen bei Twitter kann man mit Hilfe des Tags „rp09“ in der Twitter-Suche verfolgen. Video-Streams werden in Kooperation mit Make.tv übertragen. -
: Vorträge vom Datenschutzfestival in Stuttgart
: Vorträge vom Datenschutzfestival in Stuttgart Die Stadtbücherei Stuttgart hatte für die letzten Tage ein kleines, aber sehr feines Datenschutzfestival unter dem Titel „Meine Daten“ organisiert. Tagsüber gab es praktische Workshops und Anleitungen zur Selbsthilfe, abends jeweils einen Vortrag. Von den Vorträgen gibt es jetzt die Mitschnitte als MP3:
- Johannes Auer : Einführung
- padeluun : „Datenkraken. Die Kommunikationsgesellschaft und ihre Feinde “
- Ralf Bendrath : „Technologie, Überwachung und Privatheit im historischen Wandel “ (hier die Folien )
- Beate Rössler : „Der Wert des Privaten “
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: re:publica’09: Subkonferenz zu Politik 2.0
: re:publica’09: Subkonferenz zu Politik 2.0 Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung werden wir am Freitag der re:publica’09 die Subkonferenz “Politik 2.0 – Neue politische Öffentlichkeiten im Netz” veranstalten. Die Subkonferenz wird den Einfluß des Internets auf nationale und globale politische Prozesse diskutieren. Ziel der Debatte ist es, einen Überblick zu geben, wie sich der Medienwandel bisher auswirkt und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind. Das Internet entfernt sich weiter von den klassischen Massenmedien als es ohnehin in seiner interaktiven technischen Struktur angelegt ist. Jeder Nutzer des Netzes wird gleichzeitig als potentieller Produzent von Inhalten angesehen.
Im Vorfeld der Europa- und Bundestagswahlen wird die Subkonferenz einen Überblick geben, wie Soziale Medien Bürger befähigen, sich politisch zu engagieren und wie die deutschen Parteien und Spitzenvertreter momentan im Netz auftreten. Werden soziale Medien wie Blogs, Social Networks oder Twitter schon genutzt und wenn ja, wie? Was sind erfolgreiche Beispiele? Wie innovativ ist die deutsche Parteienlandschaft in die Einbeziehung des Netzes zur direkten Wählerkommunikation, in den Marketing-Mix und was sind die Partizipationsmöglichkeiten? Was kann man von erfolgreichen Communities wie Wikipedia lernen, um politische Prozesse zu öffnen und welche Vorstellungen gibt es von einer Offenen Regierung? Unterscheidet sich das von jungen Menschen im Netz praktizierte gesellschaftspolitische Engagement in Deutschland von dem in den USA oder im Mittleren Osten?
Gibt es eine politische Blogosphäre in Deutschland? Die Diskussion “Neue europäische Öffentlichkeiten im Netz?” wird Blogger aus verschiedenen europäischen Ländern zusammenbringen und die Frage diskutieren: Was sind die Barrieren für die Erschaffung von europäischen Öffentlichkeiten? Oder gibt es im Netz schon neue Öffentlichkeiten?
Hier ist das Programm. Es gibt noch ganz wenige Karten für die re:publica’09 zu kaufen. -
: PrivacyOS vergibt Teilnahmestipendien
: PrivacyOS vergibt Teilnahmestipendien Die Veranstalter des Europäischen Privacy Open Space, der als Co-Konferenz zur re-publica’09 stattfinden wird, vergeben Teilstipendien, mit dem man zum reduzierten Preis von 60 Euro ein volles Ticket bekommt. Bedingung ist, dass man kein anderweitiges Funding hat, und der Eintrittspreis einen sonst von der Teilnahme abhalten würde. Ausserdem muss man einen 1–2 seitigen Vorschlag für einen Slot einreichen, den man auf dem PrivacyOS moderieren und durchführen will.
Das 2. Europäische Privacy Open Space wird vom 1. bis 3. April im Mediencentre in Berlin in Kooperation mit der re-publica und unter Schirmherrschaft des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar durchgeführt. Es dient der Vernetzung europäischer Wissenschaftler, Datenschutzbehördern der Industrie und NGOs zur Entwicklung von Datenschutzinfrastrukturen. Projektpartner sind unter anderem Uni Oxford, W3C, NEC und Hewlett Packard. Koordiniert wird das Ganze vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein.
Die Bewerbungen kann man an privacyos@datenschutzzentrum.de schicken. Die Eintrittskarten zur PribavyOS gelten auch die re:publica’09.
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: re:publica’09 ist fast ausverkauft
: re:publica’09 ist fast ausverkauft Die re:publica’09, unsere Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, ist bald wieder ausverkauft. Wir haben nur noch weniger als 100 Dauer-Tickets für die gesamte Veranstaltung. Für die Talks im Friedrichstadtpalast wird es noch gesonderte Tagestickets geben. Dort ist auch viel mehr Platz als in der Kalkscheune.
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: Videos der pre:publica
: Videos der pre:publica Bei data-epi-spacing Zaplive data-epi-spacing finden data-epi-spacing sich data-epi-spacing Video-Mitschnitte data-epi-spacing unserer data-epi-spacing Pre-Publica, data-epi-spacing die data-epi-spacing im data-epi-spacing Rahmen data-epi-spacing der data-epi-spacing Cebit-Webciety-Area data-epi-spacing am data-epi-spacing Freitag data-epi-spacing stattgefunden data-epi-spacing hat.
Sehr data-epi-spacing spannend data-epi-spacing und data-epi-spacing empfehlenswert data-epi-spacing war data-epi-spacing das data-epi-spacing Gespräch data-epi-spacing mit data-epi-spacing Prof. data-epi-spacing Dr. data-epi-spacing Gunter data-epi-spacing Dueck data-epi-spacing von data-epi-spacing IBM data-epi-spacing über data-epi-spacing „Unternehmenskulturen data-epi-spacing im data-epi-spacing Wandel“.
Zusammen data-epi-spacing mit data-epi-spacing Volker data-epi-spacing Gassner data-epi-spacing von data-epi-spacing Greenpeace data-epi-spacing und data-epi-spacing Nico data-epi-spacing Lumma data-epi-spacing hab data-epi-spacing ich data-epi-spacing moderiert data-epi-spacing von data-epi-spacing Johnny data-epi-spacing Haeusler data-epi-spacing über data-epi-spacing „Public data-epi-spacing relation data-epi-spacing vs. data-epi-spacing Public data-epi-spacing reaction“ data-epi-spacing diskutiert:
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: Auf Butterfahrt mit der Telekom zur Cebit
: Auf Butterfahrt mit der Telekom zur Cebit Es ist Cebit-Zeit. Und während ich mich wieder auf dem Weg nach Hannover befinde, um für anderthalb Tagen dem Zirkus beizuwohnen, fiel mir wieder mein skurillstes Erlebnis ein. Es ist jetzt schon vier Jahre her, dass ich an einer Cebit-Butterfahrt mit der Telekom Hauptstadtrepräsentanz teilnahm.
Damals wollte ich für einen Tag wenigstens vor Ort sein und andere Menschen treffen. Normalerweise fährt man von Berlin mit der Bahn hin, was zwei Stunden dauert und mit Bahncard 32 Euro pro Strecke kostet. Ich bekam über ein Ecke das Angebot, bei der Telekom mitzufahren, die für das politische Berlin einen Bus organisiert hatte. Sollte nur 10 Euro kosten und direkt vorfahren. Klang auf den ersten Blick interessant und ich entschied mich für diese Variante. Was ich später bereute.
Um 9 Uhr ging es los mit dem Bus, der am Bundestag alle Mitfahrer einsammelte. Mit an Bord Vertreter (fast?) aller Fraktionen und Parteien, dazu wenig Anhang. Also Menschen wie mich. Während der Bus nach Hannover fuhr, verteilten die Telekom-Lobbyisten Butterbrote, Zeitungen und Kaffee. Was ja ein netter Service war, aber auch schon lustig anzusehen, wie die teuer bezahlten Lobbyisten als Service-Kräfte sich um das leibliche Wohl aller im Bus sorgten. Die Bus-Zeit verzögerte sich leider durch zahlreiche Staus und aus den vorher kommunizierten zwei Stunden wurden letztendlich vier. Zwischendurch wurde man noch eine halbe Stunde lang über den Telekom-Stand und seine tollen Eigenschaften aufgeklärt. Klang wie eine Dauerwerbesendung über die Bus-Boxen und ging einem auf die Nerven. Ich wartete nur noch auf die Heizdecken, die aber nicht kamen und fragte mich, wann denn die Fahrkarte bezahlten werden müsste.
Die 10 Euro Fahrkarte wurden nicht eingesammelt. Man dürfe die mitfahrenden Politiker und – Mitarbeiter leider nicht kostenlos zur cebit fahren, weil es da strenge Regeln geben würde. Daher gab es in der Ankündigung diesen Preis. Wer wolle, könne das Geld an ein Kinderheim (Glaub ich mich zu erinnern) überweisen. Ich vermute aber, dass niemand im Bus ernsthaft die schnell gesprochene Kontonummer aufgeschrieben und das Geld dann dem Zweck gespendet hat.
Gegen 12 Uhr kamen wir endlich auf der Cebit an. Alle Teilnehmer hatten selbstverständlich Freitickets der Telekom und die Reisegruppe wurde zum Telekom-Stand durchgelotst. Dort gab es erstmal einen Sekt-Empfang mit einem zweiten Frühstück. Und ein paar warme Worte von einem Telekom-Vorstand. Das war auch der Zeitpunkt, als ich mich von der Gruppe absetzte, um mir die Cebit anzuschauen. Was auch die richtige Strategie war. Die Politik-Reisegruppe blieb nämlich auf dem Telekom-Stand. Erstmal Sekt, dann Vortrag mit anschliessendem Rundgang über den Telekom-Stand, der ganz schön groß war. Dann gabs wohl wieder Essen und nach 14 Uhr die Möglichkeit, sich andere Stände anzuschauen. Was aber kaum gemacht wurde. Denn man konnte auch an einem Glücksrad drehen und die Gewinnchance war dabei so hoch, dass der Großteil der Mitreisenden anschließend auf der Rückfahrt ihre gewonnen Blackberrys und andere ähnliche Gadgets auspackten und probierten. Außerdem spielten die Helden um 15 Uhr – natürlich auf dem Telekom-Stand. Das musste man sich auch anschauen. Nach dem Konzert schafften es einige wenigstens noch, zum Nachbarstand zu gehen, und den Lobbyisten von Vodafone einen Besuch abzustatten. Denn um 17 Uhr ging es wieder zurück. Übrigens mein zweiter Fehler des Tages. Spätestens hier hätte ich mich für den Zug entscheiden müssen.
Die Rückfahrt dauerte vier Stunden. The usual Stau. Die Telekom-Lobbyisten reichten dazu wieder Zeitungen und Getränke – inklusive Bier. Letzteres führte dazu, dass die mitreisenden Sozen auf den hinteren Bänken immer mehr in Singstimmung kamen und ein Arbeiterlied nach dem anderen trällerten. Mein MP3-Player hatte zu meinem Pech auch keinen Strom mehr und ich konnte nicht flüchten. Dazu saß ich hinter zwei Mitarbeitern der FDP-Fraktion, die in dem vier Stunden langen Gespräch miteinander ziemlich jedes Klischee erfolgreich erfüllten, wie man sich gewisse Kreise in der FDP vorstellt: Da ging es von schlagenden Verbindungen über abschätzige Bemerkungen von eher linken Asten, Luxus-Konsum-Problemen bis zu den Erfahrungen mit Fallschirmspringen. Interessant wurde es eigentlich nur, als sie sich über die Alkoholprobleme von Bundestagsabgeordneten unterhielten und wie der Bitkom ihnen DRM erklärt hatte. Letzteres erklärte einiges an den FDP-Fraktionen dazu. Witzig war auch, wie der eine, Praktikant bei einem MdB, dem anderen erklärte, er habe ein Blog für den Politiker aufgesetzt und fülle das jetzt. Sowas brauche man ja jetzt, und es war auch Bundestagswahlkampf. Die Info fand ich interessant, erklärte doch derselbe Politiker in der Öffentlichkeit, er würde selbst bloggen.
Ich war echt froh, wieder aus dem Bus aussteigen zu können. Das gemeinsame Abendessen beim Edel-Italiener – natürlich gesponsert von der Telekom – sparte ich mir dann. Seitdem fahre ich wieder Bahn. Und achte darauf, dass mein MP3-Player immer gut gefüllt ist. Aber um etwas mehr Einblick in die politische Landschaftspflege eines großen Telekommunikations-Konzerns zu erhalten, war der Trip zumindest eindrucksvoll.
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: Das Programm der re:publica’09
: Das Programm der re:publica’09 Wir haben heute das Programm der kommenden „re:publica’09 – shift happens“ in einer Beta-Version veröffentlicht. Unsere Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft findet vom 1. – 3. April in Berlin statt.
Stargäste sind u.a. Lawrence Lessig, Gründer von Creative Commons, der über die Remix-Gesellschaft sprechen wird, der kanadische Science-Fiction-Autor und Star-Blogger Cory Doctorow, sowie Anthony Volodkin von der Musikblog-Empfehlungsseite Hypemachine und moot, dem Shootingstar und Gründer von 4chan.org, der über Internet-Meme sprechen wird.
Desweitern wird US-Wissenschaftler John Kelly faszinierendes Kartenmaterial über die globalen Blogosphären zeigen und der Bundesbeauftragte Peter Schaar die “Charta des digitalen Datenschutzes und der Informationsfreiheit” vorstellen.
Die ehemalige New Media Operations Managerin der Obama-Kampagne und Mitgründerin von DigiActive.org, Mary C. Joyce, wird zusammen mit Esra’a Al Shafei von MideastYouth.com über politische Kampagnen und soziales Engagement im Netz diskutieren.
Der deutsche Blog-Forscher Jan Schmidt wird die Ergebnisse einer neuen Studie zu “Jugendliche und Web 2.0″ präsentieren und der Schriftsteller Peter Glaser wird im Rahmen des Schwerpunktthemas “Internet & Ethik” in Kooperation mit der Aktion Mensch die Frage stellen, in welcher digitalen Gesellschaft wir leben wollen.
Und das sind noch nicht alle! Wir haben noch mehr Überraschungen von spannenden Rednern, die wir demnächst präsentieren.
Als weitere Kooperation entstand mit dem PrivacyOS-Projekt am zweiten Tag eine europäische Subkonferenz zum Thema Datenschutz. Das Programm der Unconference wird von den mehr als 100 europäischen Teilnehmern aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Behörden am Mittwoch gemeinsam entwickelt und ist am Donnerstag für alle Teilnehmer der re:publica’09 zugänglich.
Ein Schwerpunkt am Freitag wird das Thema “Politik 2.0″ sein. Aus verschiedenen nationalen wie globalen Perspektiven wird die Frage diskutiert, wie sich Politik durch das Internet verändert. Welche Rolle spielen politische Blogs in Deutschland? Entsteht eine europäische Öffentlichkeit im Netz? Wie nutzt die deutsche Politik das Internet und was können wir von Obama lernen? Wichtige Fragen also, auch über Superwahljahr 2009 hinaus.
Als Locations findet die re:publica’09 neben der traditionellen Kalkscheune erstmals auch in den glamourösen Räumen des geschichtsträchtigen Friedrichstadtpalastes.
Konferenzkarten gibt es, solange der Vorrat reicht, für Blogger zum Preis von 60 Euro, wenn ein re:publica-Banner in die eigene Site eingebunden wird. Reguläre Konferenz-Tickets kosten 80 Euro, Business-Tickets 150 Euro.
Die re:publica’09 wird von newthinking communications (netzpolitik.org) und Spreeblick organisiert. Die Konferenz findet 2009 zum dritten Mal statt. 2007 kamen 700 Teilnehmer, 2008 schon 950 und für dieses Jahr werden mehr als 1300 Teilnehmer erwartet.
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: Eigentum verpflichtet – Fünfter Allmende Salon der Heinrich Böll Stiftung
: Eigentum verpflichtet – Fünfter Allmende Salon der Heinrich Böll Stiftung Am 19. Februar fand in Berlin das fünfte und vorletzte interdisziplinäre politische
Salongespräch “Zeit für Allmende” der Heinrich-Böll-Stiftung statt. Unter dem Titel „Wem gehört das Saatgut, wem das Wissen? Commons und Eigentum“ diskutierte der Salon eine Reihe von Thesen zu Commons und Eigentum.Den Ausgangspunkt der Debatte bildete die These, wonach keine spezifische Eigentumsform per sé ist Garant für einen nachhaltigen und transparenten Umgang mit Gemeingütern darstellt. Die gesellschaftliche Verfügungshoheit über Commons muss immer wieder neu konstituiert und erstritten werden. Und sie ist immer sehr konkret von der Sache oder Ressource abhängig, um die es geht.
Wie sind also Zugangs- und Nutzungsrechte an Wasser und Genen, an Wissen und Software so zu gestalten, dass Menschenrechte sowie sozialer Ausgleich gewährleistet und Monopolrenten Einzelner verhindert werden?Die Mitschnitte:
Silke Helfrich, Heinrich Boell Stiftung
Einleitung und Zusammenfassung der vorangegangenen Salongespräche, Anmoderation
(2 MB, ogg)Antje Tönnis, GLS Treuhand:
Impulsreferat: Wem gehört die biologisch-kulturelle Vielfalt? (12 MB, ogg)Petra Buhr, Netzwerk Freies Wissen:
Impulsreferat: Wem gehört das Wissen? Thesen zur Eigentumsfrage aus dem Wissensallmendereport 2008 (4 MB, ogg)Ausführliche Dokumentation gibt es demnächst im Commonsblog.
Die Dokumentation der vorangegangenen Gespräche findet sich ebenfalls im
Commonsblog. -
: De-mail und elektronischer Personalausweis auf der CeBit
: De-mail und elektronischer Personalausweis auf der CeBit Wer Kritik an De-Mail und am elektronischen Personalausweis hat darf kostenlos auf die Cebit. Nur muss man schnell sein, und vielleicht auch etwas Glück haben: das BMI verteilt 50 kostenlose Tagestickets. So steht einer publikumswirksamen und ausführlichen Diskussion vor Ort nichts im Wege – nichts außer einer freundlichen Mail an silke.tagliente@bmi.bund.de. Viel Glück!
[via]
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: netlabelnights in Düsseldorf
: netlabelnights in Düsseldorf In Düsseldorf gibt es jetzt einmal im Moment die netlabelnights-Reihe. Jeden 4. Donnerstag im Monat präsentiert sich die Netlabelszene aus der Umgebung im „pretty vacant“ in der Mertensgasse 8 in der Düsseldorfer Altstadt.
Und wo wir schon beim Thema sind: Heute Abend gibt es im newthinking store in Berlin eine Kooperation zwischen dem Creative Commons Salon und Open everything.
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: Chaos Computer Club: SIGINT 2009 in Köln
: Chaos Computer Club: SIGINT 2009 in Köln Eine sehr sinnvolle Sache, wo die gesellschaftlichen Themen auf dem 25. Chaos Communication Congress leider etwas zu kurz kamen:
Vom 22. bis 24. Mai veranstaltet der Chaos Computer Club die SIGINT 2009 Konferenz in Köln. Im Gegensatz zum jährlichen CCCongress in Berlin legt die SIGINT den Schwerpunkt mehr auf die gesellschaftspolitischen Forderungen einer internationalen Hackergemeinde, aber auch auf die gemeinsamen Standortfindung mit unseren Bündnispartnern und Gleichgesinnten. Noch bis Ende März läuft der Call for Participation, zugesagt haben aber schon Referenten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Netzpolitik und ‑kultur, zu Themen wie der Webstrategie von Greenpeace, Videoüberwachung in Rumänien oder paranoiden Maschinen. Weitere Beiträge sind weiterhin erwünscht!
An den drei Tagen der Konferenz geht es um die aktuellen Tendenzen der Überwachung und Kontrolle, um Sicherheitslücken und Schabernack und um die Zukunft von allem. SIGINT findet im Komed im Kölner Mediapark statt. Die Konferenz ist neben dem Congress im Dezember der Fixpunkt in der ersten Jahreshälfte für chaoskompatible Netzbewohner und Interessierte.
Wer sich mit zunehmender Überwachung und gleichzeitig immer kritischeren Sicherheitsmängeln nicht wohl fühlt, wer sich mit anderen über Möglichkeiten und Aussichten austauschen will, ist auf der SIGINT richtig und kann sich in Diskussionen und Workshops weiterbilden und einbringen.
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: Der re:publica’09 – Trailer
: Der re:publica’09 – Trailer Während data-epi-spacing ich data-epi-spacing noch data-epi-spacing an data-epi-spacing der data-epi-spacing Programmplanung data-epi-spacing für data-epi-spacing die data-epi-spacing kommende data-epi-spacing re:publica’09 data-epi-spacing sitze data-epi-spacing und data-epi-spacing fleissig data-epi-spacing CFP-Vorschläge, data-epi-spacing eigene data-epi-spacing Ideen data-epi-spacing und data-epi-spacing schon data-epi-spacing feste data-epi-spacing Vorträge data-epi-spacing hin data-epi-spacing und data-epi-spacing her data-epi-spacing schiebe, data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing jetzt data-epi-spacing einen data-epi-spacing kleinen data-epi-spacing Video-Trailer. data-epi-spacing
Die data-epi-spacing Jungs data-epi-spacing von data-epi-spacing Hobnox data-epi-spacing haben data-epi-spacing für data-epi-spacing uns data-epi-spacing einen data-epi-spacing re:publica-Videotrailer data-epi-spacing gebaut, data-epi-spacing den data-epi-spacing man data-epi-spacing nach data-epi-spacing dem data-epi-spacing Klick data-epi-spacing bewundern data-epi-spacing – data-epi-spacing und data-epi-spacing selbst data-epi-spacing neu data-epi-spacing mixen data-epi-spacing kann. data-epi-spacing Der data-epi-spacing Soundtrack data-epi-spacing dazu data-epi-spacing stammt data-epi-spacing von data-epi-spacing den data-epi-spacing wunderbaren data-epi-spacing Tellaro data-epi-spacing aus data-epi-spacing Italien data-epi-spacing und data-epi-spacing auch data-epi-spacing dieser data-epi-spacing wurde data-epi-spacing uns data-epi-spacing zum data-epi-spacing Remixen data-epi-spacing zur data-epi-spacing Verfügung data-epi-spacing gestellt. data-epi-spacing Wer data-epi-spacing nun data-epi-spacing denkt: data-epi-spacing “Das data-epi-spacing kann data-epi-spacing ich data-epi-spacing aber data-epi-spacing viel data-epi-spacing besser!” data-epi-spacing (und data-epi-spacing Hand data-epi-spacing aufs data-epi-spacing Herz: data-epi-spacing wann data-epi-spacing denkt data-epi-spacing man data-epi-spacing das data-epi-spacing denn data-epi-spacing nicht?), data-epi-spacing der data-epi-spacing kann data-epi-spacing das data-epi-spacing gerne data-epi-spacing beweisen. data-epi-spacing Hobnox data-epi-spacing hat data-epi-spacing jede data-epi-spacing Menge data-epi-spacing Video-Schnittmaterial data-epi-spacing der data-epi-spacing letzten data-epi-spacing re:publica data-epi-spacing zusammengetragen data-epi-spacing und data-epi-spacing die data-epi-spacing Jungs data-epi-spacing von data-epi-spacing Tellaro data-epi-spacing haben data-epi-spacing uns data-epi-spacing in data-epi-spacing Zusammenarbeit data-epi-spacing mit data-epi-spacing ihrem data-epi-spacing Label data-epi-spacing die data-epi-spacing einzelnen data-epi-spacing Tonspuren data-epi-spacing ihres data-epi-spacing Songs data-epi-spacing “Seattle data-epi-spacing Sicily” data-epi-spacing als data-epi-spacing Soundtrack data-epi-spacing zur data-epi-spacing Verfügung data-epi-spacing gestellt data-epi-spacing (zu data-epi-spacing dem data-epi-spacing Song data-epi-spacing veranstaltet data-epi-spacing die data-epi-spacing Band data-epi-spacing auch data-epi-spacing gerade data-epi-spacing einen data-epi-spacing eigenen data-epi-spacing Remix-Wettbewerb).
Einzige data-epi-spacing Bedingung: data-epi-spacing Verwendet data-epi-spacing freie data-epi-spacing Inhalte!
Doch data-epi-spacing hier data-epi-spacing erstmal data-epi-spacing der data-epi-spacing Trailer data-epi-spacing von data-epi-spacing Hobnox:
Tonspuren data-epi-spacing und data-epi-spacing Video-Rohmaterial data-epi-spacing kann data-epi-spacing man data-epi-spacing auf data-epi-spacing re-publica.de data-epi-spacing herunterladen. data-epi-spacing Remixe, data-epi-spacing die data-epi-spacing uns data-epi-spacing gefallen, data-epi-spacing bekommen data-epi-spacing Freikarten. data-epi-spacing Die data-epi-spacing könnten data-epi-spacing irgendwann data-epi-spacing begehrt data-epi-spacing sein, data-epi-spacing da data-epi-spacing wir data-epi-spacing bisher data-epi-spacing rund data-epi-spacing 600 data-epi-spacing Tickets data-epi-spacing verkauft data-epi-spacing haben. data-epi-spacing Wenn data-epi-spacing das data-epi-spacing so data-epi-spacing weiter data-epi-spacing geht, data-epi-spacing ist data-epi-spacing die data-epi-spacing re:publica’09 data-epi-spacing irgendwann data-epi-spacing wieder data-epi-spacing vor data-epi-spacing Veranstaltung data-epi-spacing ausverkauft.
re:publica’09 data-epi-spacing – data-epi-spacing Die data-epi-spacing Konferenz data-epi-spacing über data-epi-spacing Blogs, data-epi-spacing soziale data-epi-spacing Medien data-epi-spacing und data-epi-spacing die data-epi-spacing digitale data-epi-spacing Gesellschaft data-epi-spacing findet data-epi-spacing vom data-epi-spacing 1.–3. data-epi-spacing April data-epi-spacing im data-epi-spacing Friedrichstadtpalast, data-epi-spacing Kalkscheune data-epi-spacing und data-epi-spacing TheMediacentre data-epi-spacing in data-epi-spacing Berlin data-epi-spacing statt.
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: Samstag: Diskussion zu EU-Netzpolitik in Berlin
: Samstag: Diskussion zu EU-Netzpolitik in Berlin Das findet morgen statt und trägt den Namen „Debatte EU-Telekom Gesetzespaket: Urheber gegen Bürgerrechte in Berlin“. Wie das immer so ist, haben wohl alle angefragten EU-Abgeordneten und Rechteindustrie-Lobbyisten abgesagt und jetzt wird zu dem Thema mit dem Bund der Kriminalbeamten diskutiert. Da fragt man sich nur, wie man den vermeintlichen Gegensatz „Urheber gegen Bürgerrechte“ diskutieren will, wenn die Urheber auf dem Panel auf der Bürgerrechts-Seite stehen. Aber mal schauen:
Die Lokalredaktion Cafe Babel Berlin ladet Sie ein zur EU Debatte „Urheber gegen Bürgerrechte“ am 14.2.2009, 14 Uhr, Europäisches Haus, Unter den Linden 78 in Berlin ein.
Die Filme der Berlinale begeistern die Welt. Doch was passiert, wenn sich jeder User alle Filme umsonst aus dem Internet laden kann? Das europäische Magazin cafebabel.com läd Sie herzlich zur Live-Debatte um Copyright, Autorenrechte und Datenschutz im Netz ein.
Teilnehmer sind:
* Bernd Carstensen, Pressesprecher und stellv. Bundesvorsitzender Bund Deutscher Kriminalbeamter
* Markus Beckedahl, netzpolitik.org
* Martin Häcker / Florian Bischof, Piratenpartei und Hauptkandidat für die Bundestagswahl 2009
* Volker Grassmuck, Soziologe und Medienforscher an der Humboldt-Universität zu Berlin -
: Bundestag: Von Kinderpornografie zum Urheberrecht in 12 Minuten
: Bundestag: Von Kinderpornografie zum Urheberrecht in 12 Minuten Matthias Schindler berichtet gerade per Twitter von der Bundestags-Anhörung zu den Kinderpornografie-Sperren, für die Familienministerin Ursula von der Leyen „an allen Fronten“ kämpfen will. Wie gefährlich es ist, einmal mit so einer Zensur-Infrastruktur anzufangen, weil dann alle möglichen Begehrlichkeiten entstehen, wurde dabei erstaunlich schnell klar:
„Nur 12 Minuten nach dem Beginn der Kinderpornoblockdebatte fällt das Wort Urheberrecht.“
Update: Fefe hat noch ein nettes Detail. Der CCC hat Andreas Bogk hingeschickt, und der
„hat da öffentlich das Detail angesprochen, dass ein Großteil der von den Skandinaviern gefilterten Domains in Deutschland liegen. Da war die von der Leyen plötzlich ganz klein mit Hut.“
Vom 28. Februar bis zum 1. März fand in Washington, DC das