Cookies
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Browser: Firefox erschwert Tracking mit Cookies
Jeder Cookie kommt in einen eigenen Topf, auf den nur die jeweilige Webseite zugreifen kann. Browser: Firefox erschwert Tracking mit Cookies Hunderte von Daten- und Trackingfirmen verfolgen unsere Schritte im Netz. Sie nutzen dazu bislang häufig auch Cookies, die Websites auf unseren Rechnern abspeichern. Firefox beschränkt jetzt deren Nutzung, sodass nur noch die jeweilige Seite darauf zugreifen darf. Das macht den Trackern das Leben schwer.
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ePrivacy-Verordnung: EU-Staaten verwässern digitales Briefgeheimnis
Privatsphäre im Netz, treffend illustriert von Oliver Hinzmann ePrivacy-Verordnung: EU-Staaten verwässern digitales Briefgeheimnis In Europa sollte der Privatsphäre-Standard im Netz durch ein neues Gesetz deutlich steigen. Doch einige EU-Staaten bauten die dringend notwendige Reform zugunsten von Google und Facebook um.
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Beschwerde gegen Apple: iOS nutzt Tracking-Codes ohne Einwilligung der Nutzer:innen
Laut noyb verwendet Apple illegal Cookies. Auch wenn sie nicht so heißen. Beschwerde gegen Apple: iOS nutzt Tracking-Codes ohne Einwilligung der Nutzer:innen Drittanbieter können Nutzer:innen durch eindeutige IDs über verschiedene iPhone-Apps hinweg tracken, ohne dass diese dem jemals zugestimmt haben. noyb hat deshalb gegen Apple zwei Beschwerden eingelegt.
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Online-Tracking: Womöglich letzte Chance für die ePrivacy-Verordnung
Wer im Internet surft, soll durch die ePrivacy-Reform besser vor Tracking geschützt werden. Online-Tracking: Womöglich letzte Chance für die ePrivacy-Verordnung Nach jahrelangem Tauziehen stehen die EU-Staaten womöglich vor einer Einigung über die ePrivacy-Reform. Der neue deutsche Vorschlag biete zwar keinen perfekten Schutz für Nutzer:innen gegen Tracking, sei aber ein gangbarer Kompromiss, sagen Verbraucherverbände.
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Verstöße gegen DSGVO: Datenschutzbehörden überprüfen Cookie-Tracking durch Zeitungsverlage
Zeitungsverlage mit reichweitenstarken Online-Medien geraten jetzt auch auf Länderebene ins Visier der Datenschutzbehörden. Verstöße gegen DSGVO: Datenschutzbehörden überprüfen Cookie-Tracking durch Zeitungsverlage Die Datenschutzbehörden der Bundesländer wollen mit einer umfangreichen Prüfung Zeitungsverlage dazu bringen, die Cookie-Nutzung auf ihren Websites transparenter und nutzer:innenfreundlicher zu gestalten. Zuvor waren zahlreiche Beschwerden über Online-Medien bei ihnen eingegangen.
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Bundesgerichtshof: Werbetreibende dürfen Nutzer:innen keine Tracking-Cookies unterjubeln
"Your patience with others is good": Der BGH hat heute ein längst überfälliges Urteil zur Freiwilligkeit von Cookie-Einwilligungen gesprochen. Bundesgerichtshof: Werbetreibende dürfen Nutzer:innen keine Tracking-Cookies unterjubeln Der BGH nimmt manipulatives Design in den Blick: Cookie-Einwilligungen dürfen nicht vorausgefüllt werden, stellte das Gericht heute unter anderem klar. Notwendig geworden war die Entscheidung, weil Bundesregierung und Große Koalition seit Jahren eine Gesetzesaktualisierung verschleppen.
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36. Chaos Communication Congress: Dieses Add-On übersetzt Cookies in Musik
36. Chaos Communication Congress: Dieses Add-On übersetzt Cookies in Musik Das Netz von heute ist ohne Cookies kaum vorstellbar. Auch Werbe-Cookies von Drittanbietern werden häufig immer noch ohne vorherige Einwilligung gesetzt. Mit dem Plugin „Listening Back“ macht die Audio-Künstlerin Jasmine Guffond die Allgegenwärtigkeit der kommerziellen Überwachung erfahrbar.
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Browser: EU-Gericht klickt nervige Cookie-Banner weg
So süß kann Datenschutz sein: Ein Glückskeks des Europäischen Datenschutzbeauftragten Browser: EU-Gericht klickt nervige Cookie-Banner weg Wegweisender Fall zu Tracking-Cookies: Der Europäische Gerichtshof erklärt vorausgefüllte Zustimmungskästchen für ungültig. Allerdings tracken wohl auch nach dem Urteil viele Websites ihre Besucher:innen, bis Grundfragen zum Datenschutz geklärt sind.
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: Konzern liest mit: Facebook trackt Nutzer auf drei Viertel aller deutschen Nachrichtenseiten
: Konzern liest mit: Facebook trackt Nutzer auf drei Viertel aller deutschen Nachrichtenseiten Der Journalist und Datenschützer Matthias Eberl hat 130 deutsche Nachrichtenseiten und Verlagsangebote analysiert. Sein Fazit: Facebook liest fast überall mit. Durch Tracking-Tools kann der Konzern in vielen Fällen erkennen, welche Artikel ein Facebook-Nutzer anklickt. Die Gesetze untersagen diese Form von Tracking, aber die Verlage stört das nicht.
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: Sammelklage gegen Google in Großbritannien
: Sammelklage gegen Google in Großbritannien In Großbritannien hat sich ein Aktionsbündnis gebildet, das mit einer Sammelklage gegen Google vor Gericht ziehen will. Die Gruppe um Richard Lloyd, den ehemaligen Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation Which?, tritt unter dem Namen Google You Owe Us auf und fordert Entschädigungszahlungen.
Auslöser der Klage ist der Vorwurf, dass Google 2011 und 2012 eine Sicherheitslücke im iPhone-Browser Safari ausgenutzt haben soll, um Tracking-Cookies auf den Geräten zu platzieren, auch wenn die Nutzer dem vorher explizit widersprachen. Lloyd selbst spricht davon, ein Zeichen zu setzen, das über diesen einen Fall hinaus gehe:
Durch diese Klage werden wir Google und den anderen Tech-Giganten aus Silicon Valley zeigen, dass wir keine Angst haben, uns zu wehren, wenn unsere Gesetze gebrochen werden. In all den Jahren, in denen ich mich für Verbraucher einsetzte, habe ich selten so einen massiven Vetrauensmissbrauch gesehen, bei dem so viele Menschen von sich aus keine Möglichkeit hätten, eine Wiedergutmachung zu fordern.
(eigene Übersetzung)Betroffen sind nach Angaben der Gruppe über 5 Millionen iPhone-Nutzer.
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: ePrivacy-Novelle: EU-Kommission bleibt beim Datenschutz auf halber Strecke stehen
Foto: <a href="https://unsplash.com/photos/8G5DLKTadEU">Sean DuBois</a> unter <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0</a> via <a href="https://unsplash.com/" target="_blank">unsplash</a> : ePrivacy-Novelle: EU-Kommission bleibt beim Datenschutz auf halber Strecke stehen Keine Katastrophe – aber längst nicht ausreichend. So lässt sich der finale Vorschlag der EU-Kommission für den Privatsphäreschutz in der digitalen Kommunikation zusammenfassen. Wo sich zur kürzlich geleakten Version noch etwas verändert hat, geschah dies meist zum Nachteil der Nutzer.
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: ePrivacy-Leak: Das bedeuten die Pläne der EU-Kommission für unsere Grundrechte
Das Zeitalter der Privatheit beginnt mit jeder neuen Technik aufs Neue. : ePrivacy-Leak: Das bedeuten die Pläne der EU-Kommission für unsere Grundrechte Im Kampf um unsere Privatsphäre wird die Reform der ePrivacy-Richtlinie 2017 das wichtigste Schlachtfeld. Ein geleakter Entwurf zeigt: Die EU-Kommission macht zwar gute Vorschläge zur besseren Kontrolle von Web-Tracking – grundsätzlich dürfen uns Unternehmen und Staaten aber weiter analysieren.
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: Reform der ePrivacy-Richtlinie: Schutz der Menschen oder Schutz der Geschäftsmodelle?
Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/g4ll4is/8521624548/sizes/k/">g4ll4is</a> : Reform der ePrivacy-Richtlinie: Schutz der Menschen oder Schutz der Geschäftsmodelle? Wenn die EU-Kommission im Herbst ihren Vorschlag zur Reform der ePrivacy-Richtlinie vorlegt, steht für Europa viel auf dem Spiel. Werden Telekommunikationsanbieter die Erlaubnis bekommen, auch vom großen Geschäft mit unseren Daten zu profitieren? Oder werden sich Tracking-Unternehmen endlich an strengere Regeln halten müssen?
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: Reform der ePrivacy-Richtlinie: Die nächste Lobbyschlacht um unsere Privatsphäre hat begonnen
Wieder mal: Bei der Reform der ePrivacy-Richtlinie geht es ums Grundsätzliche. Bild: <a href="https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/summary-report-public-consultation-evaluation-and-review-eprivacy-directive" target="_blank">EU-Kommission</a> : Reform der ePrivacy-Richtlinie: Die nächste Lobbyschlacht um unsere Privatsphäre hat begonnen Eine Konsultation der EU-Kommission zeigt: Beim Schutz der Privatsphäre stehen Bürger und Unternehmen sich fundamental gegenüber. Welche Interessen sich bei einer Reform des Datenschutzes in der elektronischen Kommunikation durchsetzen, wird erheblich von Digitalkommissar Günther Oettinger abhängen.
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: Tracking von Nicht-Nutzern: Belgische Datenschützer verlieren gegen Facebook
Facebook darf in Belgien wieder Informationen über alle Besucher der Webseite sammeln. Foto: CC-BY-NC-ND <a href="https://www.flickr.com/photos/tsevis/6127346353/sizes/l">tsevis</a> : Tracking von Nicht-Nutzern: Belgische Datenschützer verlieren gegen Facebook Facebook darf wieder Informationen über belgische Nutzer sammeln, die nicht Mitglieder des sozialen Netzwerks sind. Das hat ein belgisches Berufungsgericht entschieden und damit ein Urteil vom vergangenen Herbst rückgängig gemacht. Da sich der europäische Sitz von Facebook in Irland befinde, mangle es der belgischen Datenschutzbehörde CPVP (Commission de Protection de la Vie Privée) an der rechtlichen Zuständigkeit, um gegen den IT-Konzern vorzugehen, hieß es in der Urteilsbegründung.
Die Datenschützer hatten gegen die Praxis von Facebook geklagt, bei allen Besuchern der Webseite ein Identitäts-Cookie namens „datr“ zu setzen und dadurch Informationen über deren Surfverhalten zu sammeln. Laut Facebook steigere das die Sicherheit, da sich über das Cookie beispielsweise falsche Profile herausfiltern lassen sollen. Zudem würden die angesammelten Daten nach zehn Tagen gelöscht.
Facebook zeigte sich erfreut über die Entscheidung und kündigte an, dass bald wieder alle Dienste in Belgien verfügbar sein würden. Unter Androhung einer täglichen Strafe von 250.000 Euro hatte der Konzern im Dezember des Vorjahres damit aufgehört, entsprechende Cookies bei Nicht-Nutzern zu setzen, die öffentlich verfügbare Facebook-Seiten besuchten.
Willem Debeuckelaere, der Präsident der belgischen Datenschutzkommission, erklärte: „Die heutige Entscheidung bedeutet schlicht und einfach, dass belgische Bürger keinen Datenschutz erwarten können, wenn es sich um ausländische Akteure handelt. Der Bürger ist dadurch massiven Verletzungen der Privatsphäre ausgeliefert.“ Derzeit prüfe man noch, den belgischen Kassationshof anzurufen, der vorangegangene Entscheidungen rückgängig machen kann.
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: Keine falsche Bescheidenheit beim GCHQ: „weltgrößte Überwachungsmaschine“
GCHQ Visualisierung der Überwachung von Online-Radios. By <a href="https://theintercept.com/document/2015/09/25/broadcast-analysis/">The Intercept</a> : Keine falsche Bescheidenheit beim GCHQ: „weltgrößte Überwachungsmaschine“ Vergangenen Freitag berichtete The Intercept über weitere Details zum Ausmaß der Überwachung durch den britischen Geheimdienst GCHQ. Bisher unveröffentlichte Snowden-Dokumente belegen den gigantischen Umfang und zeigen die Fähigkeiten des GCHQ zur Analyse von Metadaten und Kommunikationsinhalten. Die Enthüllungen betreffen insbesondere ein Programm mit dem Namen KARMA POLICE. Herzstück der Operation ist das massenhafte Erstellen von personenbezogenen User- und Webseitenprofilen.
Bisherige Snowden-Dokumente hatten das weltweite Abgreifen von Glasfaserverkehren durch das Tempora-Programm dokumentiert. Die neuen Veröffentlichungen geben erstmals Einblick darin, was der GCHQ mit den gewonnen Daten anstellt.
Seit 2009 läuft das Programm bereits und speicherte bis 2012 etwa 50 Milliarden Metadaten-Records. Das selbst gesteckte Ziel ist es, Profile über das Verhalten von jedeR InternetnutzerIn zu erstellen sowie Nutzerprofile von allen verfügbaren Webseiten weltweit anzulegen. Dafür soll die Speicherkapazität auf 100 Milliarden Metadaten-Einträge ausgebaut werden. Diese Einträge beinhalten E‑Mailkorrespondenz, Skypeanrufe, Messenger-Verkehre sowie Mobilfunkdaten und Informationen aus Sozialen Netzwerken. Hinzu kommen Systeme, die verdächtige Suchanfragen bei Google und dem Kartendienst Maps registrieren.
Ein großer Teil der gesammelten Daten ist nicht kategorisiert und fließt zunächst in einen gigantischen Datenpool, den der GCHQ unter dem Namen „Black Hole“ betreibt. Darin erfasst der Geheimdienst grundsätzlich sämtliche Internetkommunikation in unaufbereiteter Form. Zwischen August 2007 und März 2009 waren demnach 1,1 Billionen „Events“ darin gespeichert, zu denen täglich weitere 10 Milliarden Metadaten-Einträge hinzu kamen.
Neben KARMA POLICE, das Browserdaten und Surfverhalten anhand von Cookies ausspioniert, wurden Programme mit den Bezeichnungen MUTANT BROTH, INFINITE MONKEYS und MARBLED GECKO zur Datengewinnung genutzt. Auch Informationen über Anonymisierungstools und Online-Boards werden dafür gespeichert. Wie allumfassend diese Überwachungs- und Auswertungswerkzeuge sind, erkennt der GCHQ selbst an. Die Rede ist stolz von Zielerfassungen über ganze Bevölkerungen hinweg.
Wie die Analyse von The Intercept darlegt, wurde KARMA POLICE bei seiner Einführung 2009 anhand von Internet-Radiosendungen evaluiert. Dabei sollten weltweit Internet-Radiostationen samt ihrer HörerInnen überwacht werden, um islamistische Propaganda zu identifizieren. In den Fokus rückten Radiosender, die Stellen aus dem Koran rezitiert hatten. Über einen Zeitraum von drei Monaten hinweg erfasste der GCHQ dafür mehr als 220.000 IP-Adressen von HörerInnen, verknüpfte sie mit weiteren Informationen und durchforstete ihr Surfverhalten anhand von Cookies bei Facebook, Flickr oder Redtube.
Die Cookies von solchen viel genutzten Webseiten stellen eine wichtige Fundgrube für das Zusammenspiel der Überwachungsbestandteile dar. Über ein halbes Jahr hinweg waren beispielsweise via MUTANT BROTH etwa 18 Milliarden Einträge verfügbar. Der GCHQ gewann dadurch Mitarbeiterdaten für seine Angriffe auf den SIM-Karten Hersteller Gemalto und den belgischen Provider Belgacom.
Die jetzt veröffentlichten 28 Dokumente belegen das gigantische Ausmaß der GCHQ-Maßnahmen. Daran werden die Anstrengungen deutlich, die der Geheimdienst für die Analyse von Metadaten unternimmt. Bedeutend ist jedoch, dass diese Medatdatenanylse nur einen Bestandteil der Gesamtüberwachung durch den GCHQ ausmacht. Andere Enthüllungen über das Tempora-Programm und das Tool XKeyscore haben bereits in erschreckender Weise die Fähigkeiten gezeigt, die der Geheimdienst zur Überwachung von Inhaltsdaten und Volltextanalyse besitzt.
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: Browser-Erweiterung Privacy Badger soll Tracking unterbinden
Privacy Badger unter Firefox : Browser-Erweiterung Privacy Badger soll Tracking unterbinden Nach der Vorstellung eines neuen Do-Not-Track-Standards legte die Electronic Frontier Foundation (EFF) nun nach und veröffentlichte Version 1.0 der Browser-Erweiterung Privacy Badger. Ähnlich der bekannten Ghostery-Erweiterung unterbindet das Plug-in das Tracking von Nutzern über unterschiedliche Webseiten hinweg und aktiviert zudem standardmäßig das Do-Not-Track-Flag.
Die grafische Oberfläche zeigt an, ob eine fremde Domain Cookies setzt, mit denen sich der Besuch von Webseiten tracken lässt, und ermöglicht es, sie zu deaktivieren. Derzeit bietet EFF die Erweiterung für Firefox und Google Chrome an, Versionen für Opera, Safari und Firefox Mobile sollen in Kürze folgen.
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: How-To Analyze Everyone – Teil VIII: Browser-Fingerprints und Informationskrümel ohne Cookies
CC-BY-SA 3.0 via wikimedia : How-To Analyze Everyone – Teil VIII: Browser-Fingerprints und Informationskrümel ohne Cookies Du hast alle Cookies deaktiviert? Und das „Do Not Track“-Häkchen gesetzt? Nutzt einen Proxy? Und du denkst jetzt ist es ziemlich schwierig, dich im Internet zu tracken? Leider wiegst du dich da in falscher Sicherheit, denn nicht nur ein Cookie kann verraten, wer du bist. Auch die Eigenschaften, die dein Browser über sich und dein System verrät, können ein ziemlich einzigartiges Identifikationsmerkmal sein. Genauso wie ein selten vorkommender Name es entbehrlich macht, auch noch Adresse/Geburtsort/Geburtsdatum einer Person zu prüfen, um festzustellen, um wen es sich handelt, kann ein einzigartiger Browser-Fingerprint es leicht möglich machen, einen Nutzer zu tracken – ganz ohne Cookies, das Einfügen von IDs in URLs, HTML-Formulare oder andere klassische Tracking-Mechanismen.
Das ist für diejenigen praktisch,die uns gezielt mit personalisierter Werbung beglücken wollen, auch wenn wir offensichtlich bereits Verkehrungen getroffen haben, damit genau das nicht passiert. Denn natürlich ist es aus kommerzieller Sicht ärgerlich, dass mittlerweile viele Nutzer Cookies blocken oder zumindest regelmäßig löschen. Wie das in Werbe-Sprech aussieht, kann man sich auf den Seiten von Zanox anschauen, einem großen Marketing- und ECommerce-Dienstleister:
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: Google versucht sich am Datensammeln über mehrere Geräte
: Google versucht sich am Datensammeln über mehrere Geräte Egal ob man auf dem Weg zur Arbeit Nachrichten liest, vom Sofa aus eine Pizza bestellt oder auf der Computer-Tastatur „Vitamin D‑Mangel Symptome“ eintippt. Google will es wissen. Denn der Konzern will nicht verstehen, wie ein bestimmtes Gerät genutzt wird; Google will begreifen, wie einzelne Menschen ticken, wo ihre Interessen liegen und was sie sich wünschen. Mit mehr Daten funktioniert die Analyse besser. Und auch das Schalten von individuell abgestimmter Werbung – auf dem Smartphone, dem Tablet oder sonstwo. Gerade arbeitet der Konzern an einer Technik, die Daten von unterschiedlichen Geräten zusammenführen soll. Längerfristig soll die Universal-ID, die „AdID“, laut Google Cookies mit deren Unzulänglichkeiten ablösen.
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: Mozillas Lightbeam bringt Licht in den Cookie-Dschungel
So hängen ebay.com, flickr.com, theguardian.com, lemonde.fr, amazon.com und mozilla.org zusammen : Mozillas Lightbeam bringt Licht in den Cookie-Dschungel Wer sammelt wo Cookies und von wie vielen Drittanbietern wird man wie weit getrackt? Das undurchsichtige Geflecht von Third-Party-Cookies und anderen versteckten Trackingmechanismen will Mozilla nun mit dem Firefox Add-on Lightbeam aufschlüsseln. Lightbeam ist der Nachfolger von Collusion, das bereits letztes Jahr veröffentlicht wurde. Genau wie dieses visualisiert es die Zusammenhänge zwischen Webseiten.
Neu hinzugekommen ist die Funktion, auszuwählen, ob man Tracking für bestimmte Seiten blockieren oder erlauben will. Dafür gab es vorher schon andere Erweiterungen, wie beispielsweise Ghostery – dafür ist eine andere Neuerung spannender: Wer will, kann seine Trackingdaten mit einer öffentlichen Datenbank teilen. Die Zustimmung zur Weiterleitung ist angenehmerweise als Opt-In gestaltet und die Daten, die gespeichert werden, sind in der Formatbeschreibung auf GitHub einsehbar.
Diese Datenbank soll dann bald über eine Lightbeam-Seite öffentlich zugänglich gemacht werden. Das dürfte dann auch für diejenigen interessant sein, die sich bereits umfassend mit Anti-Tracking-Schutzmaßnahmen ausgestattet haben und bei denen die Lightbeam-Oberfläche während des Browsens langweilig schwarz bleibt.