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: Der Schäuble Plakat – Remix-Wettbewerb
: Der Schäuble Plakat – Remix-Wettbewerb Die CDU hat ihre Bundestagswahlplakate veröffentlicht. Mit dabei ist auch ein schönes Motiv featuring unserem Überwachungsminister Wolfgang Schäuble und dem Slogan „Wir haben die Kraft für Sicherheit und Freiheit“.
Das Motiv ist doch geradezu eine Einladung, etwas schönere Slogans abseits der Partei-PR zu bauen. Und daher eröffnen wir den Remix-Wettbewerb. Zu gewinnen gibt wie immer Ruhm und Ehre. Werdet kreativ. Eigene Vorschläge sollten am Besten in den Kommentaren verlinkt werden. Das kann man besser dokumentieren. Wer nicht mit Designprogrammen arbeiten will oder kann, kann auch gerne nur Slogans beisteuern.
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: Bundestagswahl bei Xing
: Bundestagswahl bei Xing Nach der MeinVZ-Wahlzentrale hat das Social Network Xing nun auch noch eine Extra-Seite zum Bundestagswahlkampf 2009 gestartet. Bisher war Politik auf der Plattform mehr oder weniger unerwünscht, Parteien dürften keine Gruppen gründen und betreiben. Nun gibt es zumindest für die Parteien mit Fraktionsstärke im Bundestag die Möglichkeit, sich in einer Gruppe zu versammeln. Dazu kann man noch an Abstimmungen teilnehmen.
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: Politiker auf Wählerfang im Internet
: Politiker auf Wählerfang im Internet Ich war letzte Woche u Gast beim Deutschlandradio Kultur und heute wurde das Gespräch als Thema im Radiofeuilleton gesendet: „Gruscheln“ mit Angela Merkel – Politiker auf Wählerfang im Internet“
Der Beitrag besteht aus einer Einleitung (MP3) und dem Gespräch (MP3).
Hier ist jetzt auch das Transcript meines Gespräches.
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: Crowdsourced Geht wählen-Spot
: Crowdsourced Geht wählen-Spot Jens Scholz fand den „Geh nicht hin“ Spot auch nicht so toll und würde gerne einen besseren Wahlmobilisierungs-Spot machen. Dazu braucht er Mithilfe:
Ich bräuchte dazu nur möglichst viele Leute, die sich für 30 Sekunden vor ihre Webcam setzen und sowas sagen wie „Ich geh wählen, weil…“ und dann ein wirklich gutes Argument dranhängen. Ich denke, wir haben bis zum Ende des Wochenendes* kommenden Wochenende in nullkommanichts fünf Minuten zusammen, in denen mindestens 20 bessere Gründe und nochmal 20 lustigere Statements um wählen zu gehen genannt werden als es die Möchtegern-Celebrities auf die Reihe bekommen haben.
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: Geh nicht hin
: Geh nicht hin „Geh nicht hin“ ist ein deutsches Copycat des US-Originals „Don’t vote“. In knapp 3:30 Minuten erzählen mehr oder weniger Prominente (Wer sind eigentlich die anstrengenden Prolls darunter?) erstmal, dass man nicht wählen soll und zur Hälfte des Clips wird dann irgendwann die Message gedreht und man soll doch wählen gehen. Mir gefielt der US-Clip recht gut, was auch an der Originalität liegt. Bei der deutschen Kopie bin ich etwas unschlüssig. Ich kann mir vorstellen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Zuschauer ziemlich schnell ausschaltet, weil es teilweise echt anstrengend ist, den Clip zu schauen. Kann auch sein, dass man damit andere Zielgruppen erreicht, die schalten dann aber wiederum ab, wenn die Maischberger oder Mike Krüger kommen. Auf jeden Fall stand ich oftmals kurz davor, das Video zu beenden.
Seit heute gibt es den Clip in einer zweiten Version. Zuerst hatte man eine Version ohne Drehung veröffentlicht, um die mediale Aufmerksamkeit zu steigern. Es kann aber auch sein, dass sich einfach das Erste weiter prominenter verbreitet. Erfreulich ist, dass man eine Creative Commons Datei für den Videoclip verwendet hat.
Etwas witziger ist der Spreeblick-Remix „Nicht rausgehen!“.
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: Wahlwerbung verhindern?
: Wahlwerbung verhindern? Es ist Wahlkampfzeit und in den nächsten Wochen wird es sicherlich wieder Post von den einzelnen Parteien im Briefkasten geben. Je nach Lust, Laune und Motivation wird diese von den Freiwilligen an der Basis in die Briefkästen gelegt. Aber oftmals kommen Briefe mit der Post. Wer sich bisher wunderte, woher die Parteien die Daten haben, findet die Lösung bei den Meldeämtern.
Diese dürfen die Adressdaten bestimmter altersgemäss abgegrenzter Bevölkerungsgruppen an Parteien herausgeben. Parteien nutzen diese Daten gerne, um z.B. die Kreisverbände Jung-/ und Erstwähler anschreiben zu lassen. Als Bürger hat man die Möglichkeit, gegen die Datenweitergabe Widerspruch einzulegen. Das wird den Bürgern leider zu wenig gesagt, wie der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte in einer Meldung bekannt gibt: Wahlwerbung ist mit sonstigen Werbemaßnahmen nicht zu vergleichen!
Der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte, Edgar Wagner, stellt hierzu fest: „Es sicher unbefriedigend, dass trotz dieser Hinweispflicht, viele Menschen von ihrem Widerspruchsrecht nichts erfahren. Man darf bei allen Beschwerden hierüber aber nicht außer Acht lassen, dass die politischen Parteien im demokratischen Gefüge eine eminent wichtige Aufgabe wahrnehmen; ihre Stellung ist daher nicht umsonst verfassungsrechtlich verankert. Die Wahlwerbung durch Parteien ist Bestandteil und Ausdruck unserer Demokratie und mit sonstiger Werbung für Autos, Waschmittel oder Schokoriegel nicht zu vergleichen!“ Die melderechtlichen Bestimmungen sehen vor, dass die politischen Parteien die Daten nicht für andere Zwecke verwenden dürfen; außerdem müssen sie spätestens einen Monat nach der Wahl gelöscht bzw. vernichtet werden. Edgar Wagner: „Der Gesetzgeber hat mit dieser Regelung eine datenschutzrechtlich nicht zu beanstandende Abwägung zwischen den Interessen der Bürger und den Interessen der politischen Parteien getroffen.“
Wer keine Wahlwerbe-Post mehr erhalten will, sollte also schnell sein Meldeamt informieren und der Weitergabe widersprechen. Es ist aber auch möglich, dass die Adressdaten schon verkauft sind.
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: Neustart bei Junge Union TV
: Neustart bei Junge Union TV Die Junge Union hat einen eigenen Youtube – Channel. Nun beschwert sie sich über einen „mutmasslichen Hackerangriff“, durch den wohl alle Videos gelöscht wurden. Man wisse noch nicht, ob es „durch einen unwahrscheinlichen technischen Defekt“ oder „mutwillig durch Dritte geschehen“ ist. Das Erste kann man wohl ausschließen und vermutlich hat man ein Passwort verwendet, was sehr einfach durch ausprobieren zu finden war.
Die Aktion ist nicht schön und ziemlich daneben. Sie zeigt aber wieder anschaulich, wie wichtig (halbwegs-) sichere Passwörter sein können. Schon die kurzfristige Übernahme des CDU_News-Twitter Accounts Anfang Mai zeigte, dass nicht ur in Wahlkampfzeiten die eigenen Kanäle ähnlich gut verriegelt werden sollten wie das eigene Wahlkampfbüro. Letzteres bleibt doch auch nicht (halbwegs) offen, indem man den Schlüssel an der Tür lässt.
Der „rechtsfreie Raum“ darf auch nicht in der Pressemitteilung fehlen: „Das Internet ist kein moral- oder rechtsfreier Raum. Deshalb fordert die Junge Union einen fairen Internetwahlkampf und tritt gerade in Wahlkampfzeiten für einen offenen und freien Meinungsaustausch im Netz ein.“
[Danke an Michael]
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: Neue Kampagnen-Banner für „Bürgerrechte wählen“
: Neue Kampagnen-Banner für „Bürgerrechte wählen“ Die Wahlkampagne „Bürgerrechte wählen“ hat viele neue Banner-Motive bekommen. Davon gefallen mir einige richtig gut. Diese beiden und noch mehr finden sich in der Banner-Galerie:
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: Piratenspot „Klarmachen zum Ändern“ 2009
: Piratenspot „Klarmachen zum Ändern“ 2009 Netter Wahlwerbespot mit schönen Visualisierungen von Christopher Grabinski für die Piratenpartei: Piratenspot „Klarmachen zum Ändern“ 2009.
Piratenspot „Klarmachen zum Ändern“ 2009 from Christopher Grabinski on Vimeo.
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: Phänomen Piratenpartei: Ein Spot zur Bundestagswahl 2009
: Phänomen Piratenpartei: Ein Spot zur Bundestagswahl 2009 Jemand hat aus vielen TV-Berichten rund um die Piratenpartei ein schönes Mash-Up gebastelt: Phänomen Piratenpartei: Ein Spot zur Bundestagswahl 2009.
Ein tolles Sammelsurium an Politiker-Statement von Pofalla über Dirk Niebel bis hin zum schönsten:
„Die Piratenpartei ist im Kern eine Witzpartei, denn sie hat kein inhaltliches Programm und fordert populäre Dinge, die bedeuten, dass in Zukunft im Internet nur noch Chaos sein soll.“
Das hat nicht jemand gesagt, sondern Philipp Mißfelder von der Jungen Union / CDU. Und damit ernennen wir ihn zum Politiker des Tages! Zum Glück hat ja die CDU ein inhaltliches Programm und fordert nie populäre Dinge. Um Philipp Mißfelder besser vorzustellen sei hier auf ein tolles Portrait von Dirk Kurbjuweit aus einem der vergangenen Print-Spiel verwiesen: Der Schattenmann.
Niemand hat so zielstrebig Karriere in der CDU gemacht wie Philipp Mißfelder. Er ist auf dem Weg nach ganz oben, aber dafür muss er sich ständig der Kanzlerin anbiedern. Ein Bericht über den Zustand des Menschen in der Politik.
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: 5.Kurzstudie: Online-Wahlkampf kommt noch nicht in Fahrt
: 5.Kurzstudie: Online-Wahlkampf kommt noch nicht in Fahrt Wir haben heute die 5. Kurzstudie zu „Politik im Web 2.0“ (PDF) veröffentlicht. Untersucht wurde die Präsenz von Parteien, Jugendorganisationen sowie Spitzenpolitikern der Parteien und Jugendorganisationen in den in Deutschland relevantesten Social Networks (StudiVZ, MySpace, Facebook) sowie auf YouTube und Twitter. In der fünften Ausgabe (Juli 2009) ist klar, auf welche Plattformen welche Partei setzt.
Aus der Pressemitteilungen die Key-Findings:
„Es hat sich viel getan in Politik und Internet: die Europawahl 2009 ist gelaufen. Die Parteien haben einer ersten Bewährungsprobe hinter sich gebracht und stehen in den Startlöchern für den Endspurt zur Bundestagswahl am 27. September. Nun könnte man erwarten, dass durch die Europawahl und die anstehende Bundestagswahl eine Art Wahlkampffieber ausgebrochen sei und die Parteien sich in ihrem Engagement im nach wie vor als neu angesehenen Medium zu überbieten suchten. Hierfür liefern unsere Zahlen keine Belege.
Die Daten bieten Hinweise darauf, dass die Parteien entweder unterschiedliche Strategien zur Erreichung ihrer Wähler im Web 2.0 gewählt haben, oder dass sich schlicht ihre User an unterschiedlichen Orten im Netz aufhalten. So sind zum Beispiel bei Facebook überproportional starke Grüne- und SPD-Gruppen zu finden, bei StudiVZ sind besondere die FDP und die Union hervorzuheben. Die Linkspartei scheint in der Web 2.0‑Nutzerschaft weiterhin nicht soviel Interesse hervorzurufen, wie dies die anderen Parteien für sich reklamieren können.
Beim Microblogging-Dienst Twitter ist auffällig, dass Bündnis’90/Die Grünen, die früh diesen Dienst für sich entdeckten, ihre „Follower“-Zahl weiter deutlich steigern konnten und damit den Vorsprung gegenüber den anderen Parteien hielten bzw. weiter ausbauten.
Insgesamt ist bei den Videoplattformen ein deutliches Wachstum der Zugriffe zu verzeichnen, was nicht zuletzt auf die prominentere Platzierung eben dieser Inhalte auf den Parteiwebsites und ähnlichen Onlinevertretungen der politischen Parteien und ihrer Kandidaten, Gliederungen und Funktionäre zurückgeführt werden.
Bei StudiVZ hat sich die Etablierung eines neuen Features bemerkbar gemacht, dass den Parteien eine prominente Platzierung auf der Website bietet. Dieses wird deutlich stärker frequentiert als die schon länger existierenden Gruppen.
Angela Merkel spielt ihren Kanzlerinnen-Bonus auf allen Plattformen aus und lässt Frank-Walter Steinmeier immer weit hinter sich.“
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: Markus Majowski reloaded
: Markus Majowski reloaded Erinnert Ihr Euch an das Angela Merkel Fan-Video von Markus Majowski bei CDUtv auf Youtube? Nachdem es einmal schon gelöscht und gleichzeitig durch eine neue Version ohne Kommentarfunktion ersetzt wurde, ist es jetzt vollkommen entfernt. Die viele Aufmerksamkeit in Blogs wurde der CDU vielleicht zu heikel. Dafür gibt es bei Youtube noch eine Fan-Version des Fan-Videos als Remix zu sehen. Das könnte zwar sprachlich etwas netter, lustiger und intelligenter sein, aber das Original ist ja leider nicht mehr zu sehen.
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: ARD startet Netzrauschen
: ARD startet Netzrauschen tagesschau.de und ARD-aktuell haben heute mit Netzrauschen ein neues Format zur Bundestagswahl vorgestellt. In der heißen Wahlkampfphase sollen ab Mitte August bis zum Wahltag täglich ca. fünf Minuten lange Video-Gespräche mit Politikern, Bloggern und Kampa-Managern veröffentlicht werden. Der Moderator Jan Hendrik Becker und die Netzrauschen-Redaktion „folgen den Spuren, die die Wahlkämpfer im Netz hinterlassen“. Im Pilot-Film ist Kajo Wasserhövel zu Gast, der Kampagnenmanager der SPD. Und bekommt u.a. Fragen zur Piratenpartei und dem Zensursula-gesetz gestellt. Gleichzeitig gibt es ein „Making of“ zu sehen.
Das Format wirkt sympathisch. Allerdings vermisse ich noch einige Netz-typische Features, die man schnell einbauen sollte: Weder gibt es einen Video-Podcast der Episoden, noch findet sich das Video auf Youtube. So klappt das mit der Verbreitung aber nicht so gut, wenn ich hier nichts einbinden kann. Auch wäre die Verwendung einer Creative Commons Lizenz sinnvoll.
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: Video: Guttenberg gegen die dunkle Seite
: Video: Guttenberg gegen die dunkle Seite Die Tage hatte ich es schon beim Fan-Video von Markus Majowski angekündigt: Der Onlinewahlkampf wird langsam lustig wird. Ein Guttenberg-Fanvideo von dem Youtube-Nutzer wahlsieg09 zeigt, was noch spannendes kommen kann: Guttenberg gegen die dunkle Seite.
Im ersten Teil wird zum Anthem aus dem Soundtrack von „Requiem for a dream“ die dunkle Seite der Macht in Form von Rot-Rot-Grünen Politiker-Bildern an die Wand gemalt und dann kommt zu eine Cover-Version von „Bonnie Tyler – Holding Out For a Hero“ aus dem Shrek2-Soundtrack die helle Seite der Macht in Form von Wirtschaftsminister zu Guttenberg. Ist nicht schlecht gemacht und hat mich gerade echt zum lachen gebracht.
Da es sich hier offensichtlich um einen CSU-nahen Mash-Up handelt: Die Verwendung der urheberrechtlich geschützten Musik und Bilder ohne Lizenz ist übrigens nach geltender Rechtslage illegal und soll nach Ansicht der CDU/CSU im Extremfall mit nichts weniger als Internetentzug bestraft werden. Darauf kann man doch mal bei den eigenen Partei-Spitzen hinweisen.
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: Markus Majowski ist ein Fan
: Markus Majowski ist ein Fan Der Onlinewahlkampf kann doch noch lustig werden. Neuester Beweis dafür ist bei CDU-TV zu finden. Ein mir bis eben unbekannter Schauspieler* namens Markus Majowski erklärt dort in schnellen Schnitten, einer wackeligen Kamera und mit einer überzeugenden Argumentation, warum er ein Fan von Angela Merkel ist. Das ist noch steigerungsfähig, aber schon mal ein guter Aufschlag:
* Muss nichts heißen, ich schaue nur keine Comedy‑, Tanz- oder Koch-Shows im Fernsehen.