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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.
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: Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft legt umfangreiche Expertise vor
: Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft legt umfangreiche Expertise vor Wie kann das Urheberrecht im digitalen Zeitalter den Anforderungen aus Bildung und Wissenschaft gerecht werden? Das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft beantwortet die Frage in einer ausführlichen Stellungnahme. Hier sind die Kernforderungen im Überblick:
In der gegenwärtigen zweiten Reformstufe (Korb 2) gilt es, den Gesetzentwurf so zu ändern,
- dass es erlaubt ist, digitale Lehrmaterialien für den Unterricht innerhalb eines geschlossenen Personenkreises wie einer Schulklasse oder einem Seminar, an dem möglicherweise Gruppen an verschiedenen Orten [virtual learning] mitwirken, zu vervielfältigen und für die nächsten Veranstaltungen aufzubewahren,
- dass, wie bisher erprobt, durch Bibliotheken digitale Kopien an wissenschaftliche Gruppen versendet werden dürfen,
- dass der Zugang zu maschinell geschützten Dokumenten (DRM) im Bildungs- und Wissenschaftsbereich gesichert ist. Es darf nicht sein, dass ein Dokument für die Lehre eingesehen werden könnte, aber der Verlag nicht in der Lage ist, die Lese-Sperren individuell aufzuheben,
- dass der gesetzlich privilegierte Zugang zu Dokumenten zum Zwecke der Vorbereitung auf die Lehre oder für die Forschung auf ganze Zeitschriftenartikel oder Bücher ausgedehnt werden kann. Nur aus der Kenntnis vollständiger Quellen kann man qualifiziert lehren und forschen.
Die detaillierte Stellungnahme kann hier als 40-seitiges PDF heruntergeladen werden.
Die „Göttinger Erklärung“ kann mittlerweile auch von Privatpersonen unterzeichnet werden, hier ist der direkte Link dazu.
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: Knoppix 3.7 ist online!
: Knoppix 3.7 ist online! Die neue Knoppix 3.7 ist soeben online zum download gestellt worden. Das deutschsprachige ISO-File mit ca. 700 MB kann hier per FTP heruntergeladen werden. Später gibts dann noch hier die Bittorrent-Version.

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: Legal Affairs über Lawrence Lessig
: Legal Affairs über Lawrence Lessig Die Zeitschrift „Legal Affairs“ hat ein grosses Feature über Lawrence Lessig mit dem Titel „Marxist Lessigism“ veröffentlicht. Hier ist nur mal ein kleiner Ausschnitt:
Thus was the culture war joined. This is not a war between cultures, but a war over culture—who owns it, who can use it in the future, and how much it will cost. On one side are the I.P. owners, with the money and the ear of government. Against them stand research and advocacy institutes, with names like Creative Commons or the Center for the Public Domain, and political action groups such as the Electronic Freedom Foundation and the ACLU.
Der Artikel beschreibt u.a. eine Veranstaltung in Swarthmore, das passende 52min lange Video dazu gibts im Internet Archive. [via FreeCulture.org]
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: ver.di setzt auf Freie Software
: ver.di setzt auf Freie Software ver.di hat gestern ihren neuen Internetauftritt präsentiert. Dies ist eigentlich keine News wert, aber in diesem Fall schon, denn der gesamte Unterbau wurde mit Freier Software realisiert. Seit einiger Zeit gibt es bei ver.di das Projekt di.ver – „Digitale ver.di“, welches die passende Software dazu entwickelt hat, bzw. weiterentwickelt. Nicht nur die gestern präsentierte Portalseite verdi.de soll damit laufen, sondern im Laufe der Zeit sollen weitgehend alle 300 Webseiten von ver.di Gliederungen mit der Software zusammengefasst werden, dazu natürlich auch das Intranet, bzw. das Mitgliedernetz. Dazu schreibt ver.di:
Neue Technik – neue Möglichkeiten: Ab Herbst 2005 soll ein Mitgliedernetz im Internet Zusatznutzen für ver.di-Mitglieder schaffen. Mehr Service, maßgeschneiderte Informationen, exklusive Inhalte und Leistungen nur für Mitglieder sind das Ziel.
Aus Sicht der Gewerkschaften ist es sehr nachhaltig gedacht, Ressourcen zusammen zu legen und daraus ein eigenes CMS-Projekt zu entwickeln, welches an die Bedürfnisse von grossen Mitgliedsorganisationen angepasst wird. Dies spart langfristig viel Geld, da keine Lizenzkosten mehr für proprietäre Content-Management-Systeme gezahlt werden müssen, die bei dieser Grössenordnung sehr hoch ausfallen. Ich bin mal gespannt, wie es mit di.ver und union.cms in den nächsten Jahren weitergeht.
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: „Games Knoppix“ veröffentlicht
: „Games Knoppix“ veröffentlicht „Games Knoppix“ ist eine angepasste Knoppix-Distribution, die eine Zusammenstellung von Spielen aus der Freien Software Welt beinhaltet. „Games Knoppix“ erkennt moderne 3D-Grafikkarten und hat auch einige Emulatoren, beispielsweise für MS-DOS Spiele, dabei. Der Download erfolgt im Moment nur über das Bittorrent-Netzwerk. Hier ist die Torrent-Datei. [via Pro-Linux]
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: Chaosradio98 zum downloaden
: Chaosradio98 zum downloaden 
Die Chaosradio98-Sendung auf Fritz zum Thema „Vergütung im Netz“, wo ich gestern mit Wetterfrosch und Katherina als DJane zu Gast war, gibts jetzt auch als Ogg (75MB) und MP2 (250MB) zum downloaden oder online anhören. Eine Zusammenfassung der Sendung mit Links findet sich im Wiki des Chaos Computer Club Berlin. -
: Geldverschwendung: Firefox-Anzeige in der FAZ
: Geldverschwendung: Firefox-Anzeige in der FAZ Lang war sie angekündigt und Dank mehr als 2400 Spendern kamen auch über 47000 Euro zusammen, um dem Firefox-Browser in der FAZ eine würdige ganz-seitige Anzeige zu schenken. Was hätte man nicht alles mit diesem Geld machen können? Als erstes vielleicht mal eine tolle Anzeige? Dank der Agentur Dorten, die sich sehr viel Mühe machte, gibts nun heute in der FAZ folgendes zu sehen:

Super, nicht? Vor allem die Message sitzt. Richtig zielgruppenkompatible! Aber anscheinend scheint man sich nicht so sicher zu sein (warum auch?) und deshalb wurde jetzt erstmal eine Begründung auf die Firefox-Kampagnenseite gestellt, weshalb das Design so langweilig und schlecht ist. Es ist die Message, die wichtig ist:
Wir (und sicherlich auch ein Großteil der Spender) waren anfangs der Meinung, eine solche Anzeige muss in erster Linie bunt sein und den Firefox und auch ein bisschen die Aktion an sich feiern. Wer dabei verliert, ist: der Leser!
Unser Ziel war es, die FAZ-Leserschaft anzusprechen und sie zu überzeugen, den Firefox auszuprobieren. Wir haben uns bemüht, die „Kernbotschaft“ der Anzeige so mächtig wie möglich darzustellen, nämlich die (Anzahl der) Namen. Alles, was davon ablenkt, würde diese Botschaft schwächen.
Als einzigen farblichen Kontrapunkt zu dem mächtigen Namenblock haben wir, in Augenhöhe mit den Konzernen dieser Welt, welche sonst in der FAZ inserieren, das Logo rechts unten in Farbe gesetzt, und so deutlich, dass eine Wiedererkennung, z.B. im Internet, jederzeit gewährleistet ist.
Super. Echt. Die Message sitzt. Nicht dass es sehr gute Argumente für den Firefox-Browser gibt, wie komfortabel, sicher, zuverlässig… Nein, das sind ja Argumente, die zählen nicht wirklich, wenn man schon 47000 Euro für eine FAZ Anzeige zahlt, um die FAZ-Leserschaft mit Argumenten zu überzeugen. Vor allem, wieviele FAZ-Leser kennen den Begriff Browser?
Alles in Allem sind wir uns sicher, dass dies eine mutige Anzeige ist. Allerdings sind wir uns auch sicher: Eine solche Anzeige macht allen, die versuchen, „Open Source“ als komisches unprofessionelles Communityding abzutun und in die „Frickel-Schublade“ zu stecken, mehr Angst. Weil sie professionell ist, weil sie die Leser erreicht, weil sie zeigt, daß wir konkurrenzfähig sind!
Danke, das hat echt geklappt, vor allem das Argument, dass ganz viele Menschen in ihrer Freizeit sich damit beschäftigen, der Welt eine Software zu schenken, hilft sicherlich sehr, „Open Source als komisches unprofessionelles Communityding abzutun und in die Frickel-Schublade zu stecken“.
Ich hatte grosse Hoffnungen in die Anzeige, aber das Resultat sieht so aus, als ob ich mich eine Stunde lang vor Gimp gesetzt hätte. Und so ist es eigentlich eine riesen Geldverschwendung, die wieder sämtliche Klischees erfüllt.
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: Kazaa-Verfahren in Australien wird gebloggt
: Kazaa-Verfahren in Australien wird gebloggt In Australien wird gerade der Fall „Musikindustrie vs. Kazaa“ behandelt. U.a. soll durch das Gerichtsverfahren herausgefunden werden, wer für Kazaa verantwortlich gemacht werden kann, denn die Eigentümer-Struktur ist durch einige Briefkastenfirmen und andere Tricks eher ungeklärt. Dadurch ist das Kazaa-Netzwerk für die Musikindustrie weniger angreifbar als Napster es seinerzeit war. Das Australische Magazin APCMag hat einen Reporter vor Ort, der mitbloggt:
Whispers from the court gallery of the world’s‑biggest-copyright-case for the Internet’s most-downloaded-program-in-history…and other hyperbole, nonsense and mischief
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: Linux im Bayrischen Fernsehen
: Linux im Bayrischen Fernsehen Morgen Abend um 20:15h berichtet die Sendung „Quer“ des Bayrischen Fernsehens u.a. über die Münchener Migration zu Linux. Aus dem Ankündigungstext, der ein wenig „reisserisch“ geschrieben ist und mal wieder das Ganze journalistisch auf eine Person herunterbricht:
Computer-Rebell: Münchner fordert Bill Gates heraus
Er ist der Herrscher über Tausende von Computern der Stadt München und er plant das scheinbar Unmögliche: Wilhelm Hoegner, der Enkel des ersten bayerischen Ministerpräsidenten, will das Betriebssystem Microsoft Windows – weltweit fast ein Monopol – von allen Rechnern verbannen. Stattdessen sollen die Computer mit der unabhängigen Software Linux laufen. Bisher hat noch keine Stadt eine derartige Umstellung geschafft. Aber Hoegner könnte Microsoft wirklich gefährlich werden. Denn die Nachahmer stehen schon in den Startlöchern: Paris, Wien oder Frankfurt wollen im Erfolgsfall dem Münchener Beispiel folgen. quer hat den Mann getroffen, der sich mit Bill Gates anlegt…Wie die Redakteure aber ausgerechnet auf Frankfurt kommen, welches schon in den „Startlöchern“ stehen soll, ist mir unklar. Parallel zur Münchener Entscheidung hat die Stadt Frankfurt nämlich einen Rahmenvertrag mit Microsoft geschlossen und dürfte deshalb die nächsten Jahren garantiert nicht in den „Startlöchern“ stehen.
Wiederholungen gibts Freitag, jeweils um 0.35 Uhr und 11.45 Uhr sowie Samstag um 12.15 Uhr auf 3sat.
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: Überblick über europäische Urheberrechtsharmonisierung
: Überblick über europäische Urheberrechtsharmonisierung Das „Digital Media Project“ des „Berkman Center for Internet & Society at Harvard Law School“ hat einen Überblick über die derzeitige Implementation der europäischen Urheberrechts-Direktive von 2001 erstellt (PDF). Der Überblick vergleicht die Harmonizierung des Urheberrechts innerhalb der Europäischen Union.
In essence, the paper demonstrates that EU member states continue to struggle with some of the thorniest problems already identified at the level of the EUCD, and leave it to the national courts and, ultimately, to the European Court of Justice not only to fine-tune the new legislation, but also to address and resolve rather fundamental issues related to the legal protection of technological measures. The paper suggests that the EUCD, in fact, has led to a certain level of harmonization of member states’ laws, but also identifies and maps significant differences among member states in the field of anti-circumvention laws.

Eine Linkseite zu den nationalen Umsetzungen gibt es hier. Ebenso verfügbar ist eine Linkliste zu offiziellen Webportalen rund um die „European Copyright Directive“. -
: LinuxTag startet „Call for Papers“
: LinuxTag startet „Call for Papers“ Der nächste LinuxTag findet vom 22.- 25. Juli 2005 wieder in Karlsruhe statt. Dazu wurde jetzt der „Call for Papers“ gestartet, der bis zum zum 15. Januar läuft. In der Ankündigung heisst es:
Noch bis zum zum 15. Januar 2005 läuft der “Call for Papers” für den Freien Kongress. Wenn Sie Experte für ein bestimmtes Linux-Thema sind und dieses im Rahmen des Freien Kongresses präsentieren wollen, so senden Sie die entsprechenden Unterlagen den Verantwortlichen zu.
Gleiches gilt für das parallel stattfindende “Practical Linux Forum“, für das ebenfalls bis 15. Januar Themenvorschläge eingebracht werden können. Ihr Ansprechpartner ist in beiden Fällen Nils Magnus. Details über die Veranstaltung und zu den Teilnahmenbedingungen finden sich auf der Website des LinuxTag.
Das Organisationsteam des Freien Kongresses wird die eingegangenen Meldungen im Januar 2005 sichten. Natürlich können nicht alle Vorschläge berücksichtigt werden, jedoch soll ein möglichst breites Themenspektrum abgedeckt werden.
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: Neue Spots von „Raubkopierer sind Verbrecher“
: Neue Spots von „Raubkopierer sind Verbrecher“ Gerade präsentiert die „Hart-aber-gerecht“-Kampagne der deutschen Filmindustrie in Berlin ihre neuen Spots zum Thema „Raubkopierer sind Verbrecher“ und ich vermute mal, dass sie ähnlich „provozierend“ sein werden wie die ersten Spots. Diese bekamen von vielen das ehrenvolle Prädikat „menschenverachtend“ und die normale Wirkung im Kino war Anfangs schallendes Gelächter und nach einiger Zeit gingen sie echt auf die Nerven. Zum Glück habe ich kein Fernsehen zuhause und bleibe so davor geschont, dass sie jetzt auch in TV-Werbeblöcken zu sehen sind. Aber zur heutigen Präsentation wird verkündet:
Seit einem Jahr ist die Aufsehen erregende Kampagne der Filmwirtschaft „Raubkopierer sind Verbrecher“ mit Spots, Print-Motiven und spektakulären Aktionen wie „Knast on Tour“ präsent. Der Erfolg spricht für sich: Dank der konzertierten Aktionen der Filmwirtschaft konnte das Brennen und Downloaden zwar nicht aufgehalten, aber im Verhältnis zur verbesserten technischen Ausstattung zumindest im Zaum gehalten werden.
Die Knast on Tour-Sache war echt eine spektakuläre Aktion, ich habe lange nicht mehr so überraschte Gesichter gesehen wie von den Kampagnenverantwortlichen, als wir „spektakulär“ bei der Pressevorstellung auftauchten. Alleine das war es schon wert, morgens um 10h auf dem Potsdamer Platz zu stehen:

Passend dazu gibt hier jetzt auch noch passendes Zitat von der Kampagnen-Webseite, wo „namhafte Testimonials“ ihre besten Sprüche aufsagen:
„Das Recht auf eine Raubkopie ist genauso schwachsinnig wie das Recht auf einen Zweitwagen!“
Das von Bodo Schwartz, Vorstandsvorsitzender der GVU als Spruch des Tages.
Mal schauen, wann die ersten Artikel heute im Netz auftauchen, Heise wird sicherlich wieder ausgiebig darüber berichten und Fritz Radio / Berlin hatte mich schon im Vorfeld dazu interviewed.
Jetzt hat auch Heise einen Artikel dazu veröffentlicht: Filmbranche führt Abschreckungskampagne weiter.
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: Magnatune – Creative Commons als Geschäftsstrategie für Indie-Labels
: Magnatune – Creative Commons als Geschäftsstrategie für Indie-Labels The Inquirer hat den Chef des Magnatune-Labels interviewed: „We discover a record label that isn’t evil“. Das besondere an Magnatune ist, dass es ein Indie-Label ist, welches alle Songs von über 170 Künstlern unter nicht-kommerziellen Creative Commons Lizenzen stellt und das Teil des Geschäftskonzeptes ist. Das Interview ist sehr interessant, hier mal nur eine Frage und Antwort als „Teaser“:
Question: „Do you think P2P file sharing of copyrighted music helps or hinders Magnatune?“
Answer: „If you mean sharing of non-Magnatune music, then it hinders, as it provides a huge no-cost selection for buyers and removes some of the incentive to buy any music at all.
If you mean sharing of Magnatune’s music, sharing mostly helps us, as we represent relatively unknown artists and have small marketing budgets, and are not engaged in the business of „star-making“ which is the major label’s main contribution. File sharing is a marketing channel for us.“
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: Freie Software Fernseh-Sendung in Südafrika
: Freie Software Fernseh-Sendung in Südafrika Der „South African television channel SABC 2“ bringt ab kommenden Samstag wöchentlich 13 Sendungen über Freie Software und Open Source mit dem Titel „Go_Open“. Die Sendungen sollen sich an ein nicht-technisches Publikum richten und werden um 17:30h Ortszeit ausgestrahlt. Es werden lokale und internationale Pioniere wie Richard Stallman interviewed. Die mit 450.000 $ nicht gerade billige Sendung wird von der „Shuttleworth Foundation“, „Hewlett-Packard South Africa“, „African research institution CSIR“ und „Canonical“, der Open Source Firma, welche die Ubuntu Linux Distribution fördert, finanziert. Die Streams sollen bald auch im Internet verfügbar sein. [via ZDNet]
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: „Die reine Wahrheit: Was Microsoft vor Ihnen verbergen möchte“
: „Die reine Wahrheit: Was Microsoft vor Ihnen verbergen möchte“ Novell kontert mit einem geschickten PR-Schachzug gegen die „Get the Facts“-Kampagne von Microsoft. Auf der Webseite „Die reine Wahrheit: Was Microsoft vor Ihnen verbergen möchte“ bietet Novell viele Gegenargumente und Links zu Studien und Hintergrundinformationen. Golem, Heise und Pro-Linux berichten darüber.
Ein kleiner Auszug aus der Seite:
„Vor kurzem hat Microsoft die Unternehmenstauglichkeit von Linux öffentlich in Zweifel gezogen und damit die Wahrheit so stark verbogen, dass sie endlich in die Weltsicht des Redmonder Unternehmens passt. Auf dieser Website stellen wir die Behauptungen von Microsoft richtig und rücken das Bild von Linux wieder zurecht. Nehmen Sie sich bitte die Zeit und lernen Sie alle Fakten kennen, damit Sie verstehen, warum Microsoft Unwahrheiten über Linux verbreitet und warum Linux in vielen Fällen die bessere Alternative zu Windows in Unternehmen ist.“
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: „Rip, Mix, Burn, Sue: Technology, Politics, and the Fight to Control Digital Media“
: „Rip, Mix, Burn, Sue: Technology, Politics, and the Fight to Control Digital Media“ „Rip, Mix, Burn, Sue: Technology, Politics, and the Fight to Control Digital Media“ heisst der Titel eines Vortrages von Ed Felten, Professor an der Princeton University, der u.a. das interessante Weblog „Freedom to Tinker“ betreibt.
Der ca. 1‑stündige Vortrag ist jetzt online verfügbar, leider bisher nur in proprietären Datenformaten.
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: Developing for the Commons
: Developing for the Commons Aus dem Creative Commons-Weblog:
Part of our not-so-secret plan for world domination here at Creative Commons includes encouraging developers to include licensing support right in their application. We want to make it easy for developers to integrate license creation, detection and manipulation in their applications.
With that in mind, we’ve created 3 mailing lists and a Wiki. The CC Developer Wiki will collect code samples, examples and tools for using CC licenses and metadata in your applications. There’s still lots of information to add; I’ll be working on improving the contents as we develop new libraries and tools. If you’re working on a CC library or tool, feel free to add your information and grow the collective knowledge base.
The new mailing lists are specifically for developers. They are all hosted at the SourceForge.net CC Tools project, and the archives will be available there. The lists are:
* cctools-developer: Discussion of developer tools, libraries and practices. Have an integration question? Ask it here.
* cctools-announce: A low traffic list for announcements of new libraries, APIs and tools. Moderated.
* cctools-cvs: CVS commit messages from the ccTools project repository. Subscribe if you want to keep tabs on our ongoing development efforts.You can find subscription information for all three in the wiki. If you’re a developer and we can make your life easier, subscribe to the list and let us know how.
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: LinuxTag 2005 unter dem Motto “Linux everywhere”
: LinuxTag 2005 unter dem Motto “Linux everywhere” “Where. Com meets. Org” heißt es vom 22. bis 25. Juni 2005 wieder, wenn der LinuxTag 2005 in Karlsruhe seine Pforten öffnet. Die wichtigste europäische Veranstaltung, Kongress und Messe zum Thema Freie Software, Open Source und GNU/Linux findet im nächsten Jahr zum zehnten Mal statt.

Die Vorbereitungen zum nächstjährigen Event laufen bereits auf Hochtouren. Das Konzept, hochkarätig besetzte Fachkongresse und innovative Produktmesse zu verknüpfen, birgt seit jeher für den Erfolg des LinuxTag und wird auch im kommenden Jahr weiter ausgebaut. Der LinuxTag ist die einzigartige Gelegenheit für ein Zusammenkommmen von IT-Business, Anwendern und Entwicklergemeinde.
Seit heute steht nun auch die offizielle Homepage des LinuxTag 2005 – www.linuxtag.org – online. [via Freie Software Presseagentur]
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: „One-World Berlin 2004“-Konferenz Teil 2: Fair Use
: „One-World Berlin 2004“-Konferenz Teil 2: Fair Use Termin: Samstag, 20.11., 17.00,
Ein uraltes Phänomen, das aber durch die Digitalisierung der Musik sich explosionsartig verbreitet hat, ist das Zitieren/Adaptieren/Persiflieren (Sampeln) von existierenden Musikstücken, um neue Werke zu schaffen. Aber was ist, wenn die Verwendung von älterem Material prohibitiv teuer gemacht wird von den Rechteinhabern, die nicht selten autonom und nicht unbedingt im Interesse der Urheber des Originals handeln? Dann sind Werke wie die geistreiche Verbindung von The Beatles White Album mit Jay‑Z The Grey Album u.v.m. zu einem Dasein als illegale Downloads verurteilt. Oder Künstler wie 2 Many DJs verbringen mehr Zeit mit der Rechteklärung als mit der Produktion ihres Bastardpopstandardwerkes As Heard on Soul Wax Radio. Dabei würden viele Urheber von Kulturgütern sich gerne aus dem Zwangsjacke des Copyrights befreien und differenziertere Nutzungsrechte wahrnehmen. Wo liegen die Grenzen zwischen kreativem Zitat und Plagiat?
Eine Flashpräsentationen über Urheberrecht und Creative Commons von Lawrence Lessig führt in das Thema ein, Danach gibt es ausgewälte Beispiele von Musik- und audiovisuellen Werken, die kreativ mit bereits vorhandenem Material umgehen. Gäste wie der Bastardpopmusiker DJ Shir Khan, der Urheberrechtsexperte Till Kreutzer (Ifross) und Jörg Fukking (Vielklang, angefr.) im Anschluss an die Vorführung. Moderation: Oliver Passek (Netzwerk Neue Medien)
Termin: Samstag, 20.11., 17.00, ver.di Bundesverwaltung
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: Schröder auf D21-Kongress: „Privatkopie ist Klauen“
: Schröder auf D21-Kongress: „Privatkopie ist Klauen“ Unser Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mal wieder sein Fachwissen als Jurist und zweitoberster Bundesbürger mit der Öffentlichkeit geteilt und sich beim D21-Kongress zur Privatkopie geäussert. Was dabei herauskam, kann man böswillig, unfähig oder einfach nur sachlich falsch nennen:
Als weiteres wichtiges Gesetzvorhaben bezeichnete er die Änderung des Urheberrechtes. Dabei zeigte Schröder der so genannten Privatkopie die rote Karte: „Es gibt Bestrebungen, die Privatkopie zu erlauben, also eine Regelung, die auf gut deutsch gesagt das Klauen erlaubt. Wir können die Privatkopie wohl nicht verhindern, aber wir unterstützen nicht diese Idee und tragen damit dauerhaft dazu bei, dass sich neue Geschäftsideen am Markt entwickeln können.“
Als Jurist müsste er es eigentlich besser wissen. Die Privatkopie ist nämlich keine Einladung zum Klauen, sondern ein Verbraucherrecht, welches nun schon jahrzehntelange Geltung hat. Das Urheberrecht sieht nämlich in der Theorie eine Balance zwischen den Interessen der Urheber (mittlerweile eigentlich nur noch der Verwerter) und dem Interesse der Bürger auf Zugang zu Bildung und Kultur vor. Und Dank der Urheberrechts-Lobby in Eintracht mit der CDU, FDP und SPD wird die Privatkopie nun für das digitale Zeitalter endgültig abgeschafft wird. Nur die Grünen setzen sich für ein durchsetzungsstarkes Recht auf Privatkopie ein. Was fehlt, ist noch die Kriminalisierung von Mix-Tapes, das wird die Musikindustrie wahrscheinlich auch noch schaffen. Vielen Dank.
Informiert und wehrt Euch:
* „Rettet die Privatkopie“
* „copy4freedom – Für eine freie Digitalkultur“
* „CCC – Musikboykott“Denn sie wissen nicht, was sie tun…