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Linux im Bayrischen Fernsehen

Morgen Abend um 20:15h berichtet die Sendung „Quer“ des Bayrischen Fernsehens u.a. über die Münchener Migration zu Linux. Aus dem Ankündigungstext, der ein wenig „reisserisch“ geschrieben ist und mal wieder das Ganze journalistisch auf eine Person herunterbricht: Computer-Rebell: Münchner fordert Bill Gates heraus Er ist der Herrscher über Tausende von Computern der Stadt München und…

  • Markus Beckedahl

Morgen Abend um 20:15h berichtet die Sendung „Quer“ des Bayrischen Fernsehens u.a. über die Münchener Migration zu Linux. Aus dem Ankündigungstext, der ein wenig „reisserisch“ geschrieben ist und mal wieder das Ganze journalistisch auf eine Person herunterbricht:

Computer-Rebell: Münchner fordert Bill Gates heraus
Er ist der Herrscher über Tausende von Computern der Stadt München und er plant das scheinbar Unmögliche: Wilhelm Hoegner, der Enkel des ersten bayerischen Ministerpräsidenten, will das Betriebssystem Microsoft Windows – weltweit fast ein Monopol – von allen Rechnern verbannen. Stattdessen sollen die Computer mit der unabhängigen Software Linux laufen. Bisher hat noch keine Stadt eine derartige Umstellung geschafft. Aber Hoegner könnte Microsoft wirklich gefährlich werden. Denn die Nachahmer stehen schon in den Startlöchern: Paris, Wien oder Frankfurt wollen im Erfolgsfall dem Münchener Beispiel folgen. quer hat den Mann getroffen, der sich mit Bill Gates anlegt…

Wie die Redakteure aber ausgerechnet auf Frankfurt kommen, welches schon in den „Startlöchern“ stehen soll, ist mir unklar. Parallel zur Münchener Entscheidung hat die Stadt Frankfurt nämlich einen Rahmenvertrag mit Microsoft geschlossen und dürfte deshalb die nächsten Jahren garantiert nicht in den „Startlöchern“ stehen.

Wiederholungen gibts Freitag, jeweils um 0.35 Uhr und 11.45 Uhr sowie Samstag um 12.15 Uhr auf 3sat.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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