Generell

ver.di setzt auf Freie Software

ver.di hat gestern ihren neuen Internetauftritt präsentiert. Dies ist eigentlich keine News wert, aber in diesem Fall schon, denn der gesamte Unterbau wurde mit Freier Software realisiert. Seit einiger Zeit gibt es bei ver.di das Projekt di.ver – „Digitale ver.di“, welches die passende Software dazu entwickelt hat, bzw. weiterentwickelt. Nicht nur die gestern präsentierte Portalseite verdi.de soll damit laufen, sondern im Laufe der Zeit sollen weitgehend alle 300 Webseiten von ver.di Gliederungen mit der Software zusammengefasst werden, dazu natürlich auch das Intranet, bzw. das Mitgliedernetz. Dazu schreibt ver.di:

Wir finanzieren uns zu fast 100 % aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Neue Technik – neue Möglichkeiten: Ab Herbst 2005 soll ein Mitgliedernetz im Internet Zusatznutzen für ver.di-Mitglieder schaffen. Mehr Service, maßgeschneiderte Informationen, exklusive Inhalte und Leistungen nur für Mitglieder sind das Ziel.

Aus Sicht der Gewerkschaften ist es sehr nachhaltig gedacht, Ressourcen zusammen zu legen und daraus ein eigenes CMS-Projekt zu entwickeln, welches an die Bedürfnisse von grossen Mitgliedsorganisationen angepasst wird. Dies spart langfristig viel Geld, da keine Lizenzkosten mehr für proprietäre Content-Management-Systeme gezahlt werden müssen, die bei dieser Grössenordnung sehr hoch ausfallen. Ich bin mal gespannt, wie es mit di.ver und union.cms in den nächsten Jahren weitergeht.

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