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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.
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: Spinner Online: Freiheit ist für alle da
: Spinner Online: Freiheit ist für alle da Der zweite Teil der Spiegel Online – Satire „Spinner Online“ zum Thema
„Freiheit ist für alle da“ ist erschienen.Dass PC-Nutzer „BabyGurl“ auf Linux umstieg, war Notwehr: Zu oft hatte sie mit Windows wertvolle Zeit infolge von Ungereimtheiten, Abstürzen und Viren verloren. Mittlerweile ist sie bekennender Liebhaber des Freie Software-Systems. Doch Linux kann noch mehr: „BabyGurl“ muss erleben, dass auch „Normaluser“ meist mit aktuellen Linuxversionen keine Probleme haben.
Der erste Teil findet sich hier.
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: Microsoft kauft „Competence Center Open Source“
: Microsoft kauft „Competence Center Open Source“ Das „Competence Center Open Source“ der Netskill AG auf der Plattform „Competence Site“ war mir vor wenigen Wochen wegen eines „Virtual Roundtable“ zu Open Source aufgefallen. Zu Gast war u.a. die Staatssekretärin im Innenministerium, Ute Vogt und beantwortete mit anderen Fachleuten Fragen zum Thema.
Die Plattform erschien mir interessant, und ich meldete mich für den Newsletter an. Natürlich in der Hoffnung, Informationen zum Thema Linux, Open Source und Freie Software zu erhalten. Einige Newsletter kamen und ich ordnete sie dem Content nach unter Spam ein, zu Open Source war nichts zu finden und auch sonst kein interessanter Content. Ausserdem mag ich keine HTML-Mails mit riesigen Grafiken.
Heute kam dann der „Sonder Newsletter 1/2005“ und ich musste mich doch gut wundern:
info@netskill.de
Competence Site Sonder-Newsletter 01/2005 in Zusammenarbeit mit MicrosoftDie Adresse für den Mittelstand: www.microsoft.com/germany/mittelstand
Liebe Nutzer der Competence Site,
IT-Lösungen für den Mittelstand müssen schnell einsatzbereit und einfach zu betreiben sein. Lange Planungs- und Schulungszeiten können sich mittelständische Unternehmen nicht leisten. Sie wollen schließlich Geld verdienen und nicht ihre Arbeit in die Anwendungen und IT-Infrastruktur investieren. Nicht Hard- und Software, sondern die Geschäfte, mit denen Sie Gewinn erwirtschaften, stehen im Vordergrund.
Wie Sie die Informationstechnologie gewinnbringend in Ihrem Unternehmen einsetzen können, darüber informieren wir Sie regelmäßig auf unserem Mittelstandsportal. Dabei geht es im Schwerpunkt nicht um neue Entwicklungen der EDV, sondern um Ihre Aufgaben und Interessen als Unternehmer. Unternehmensfinanzierung, Organisation, Kundenpflege, Vertriebssteuerung, Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern, steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen – das sind Themen, über die wir Sie informieren – mit anerkannten Expertenmeinungen und aktuellen Studien. Unabhängigkeit schreiben wir bei diesen Informationen groß.
Selbstverständlich informieren wir Sie aber auch darüber, wie Sie mit Microsoft-Lösungen in Ihrem Unternehmen noch besser arbeiten können. Als Ergänzung zum eigentlichen Unternehmerthema erläutern wir Ihnen, was Server und Anwendungen von Microsoft für Ihre Firma leisten können.
Überzeugen Sie sich am besten gleich selbst, was Sie von unserem Mittelstandsportal haben (Hier stand ein Link zu Microsoft) und klicken Sie einfach mal hier (Hier stand ein Link) zu Microsoft. Oder abonnieren Sie hier die Microsoft-Nachrichten für den Mittelstand. Hiermit informieren wir Sie einmal monatlich über aktuelle Entwicklungen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg in und mit Ihrem Unternehmen!
Ihr Microsoft-Team für den Mittelstand
Impressum:
Competence Site Newsletter
ISSN 1613–1347Verantwortlich für den Competence Site Newsletter i.S. des TDG:
NetSkill AGPostanschrift:
Hostatostr. 2–4
65929 FrankfurtIn der „Über uns“-Seite werden eine Menge Kunden genannt, allerdings nicht Microsoft.
Ich muss wohl nicht erwähnen, wie irritiert und auch sauer ich gewesen bin. Dies ist einfach kein guter Stil, einerseits ein „Competence Center Open Source“ zu betreiben und andererseits an Microsoft den eigenen Newsletter zu verkaufen. In den Media-Daten gibt es zwar alle möglichen Angebote und Services, komplette Newsletter werden dort aber nicht genannt. Da Microsoft auch fleissig Banner-Werbung eingekauft hat, hat diese Seite für mich sämtliche Neutralität verloren. Ich habe mich jetzt vom Newsletter abgemeldet und werde der Seite auch kein Vertrauen mehr schenken.
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: Copyright Conference in Cracow
: Copyright Conference in Cracow On April 20 – 22, 2005, in Cracow, an international conference on contemporary copyright law will take place. The title of the conference is „Where is the copyright law heading in the contemporary world?“ and it will touch on Creative Commons concept, the nature of intellectual property, information society, as well as discussion over software patents in Europe. The speeches organized around three distinct panels – music, computer technology (software), and advertisment will be held by prominent Polish law representatives from Jagiellonian and Warsaw Universities in marvelous, historical Jagiellonian University buildings. Even Lawrence Lessig will be there! The only thing I can’t understand is why the INTERNATIONAL conference internet page, the program, and general description is only in Polish?
Some general details:
Międzynarodowa konferencja prawa autorskiego ‚Dokąd zmierza prawo autorskie we współczesnym świecie’
When: 20-04-2005 do 22-04-2005
Where: Aula Collegium Novum UJ, ul. Gołębia 24 (20.04) oraz sala konferencyjna Biblioteki Jagiellońskiej (21, 22.04)Organized by: ‚Towarzystwo Biblioteki Słuchaczów Prawa UJ’
Contact:
Telephone: Piotr Wasilewski tel. 501 691 447
E‑mail: piotr.wasilewski@autograf.pl
WWW: http://www.konferencja.i4u.pl -
: Der 2. Teil des Linux-Bashings ist online
: Der 2. Teil des Linux-Bashings ist online Gerade online gegangen. Definition von Spiegel Online für „Morgen früh“ ist also 15h. Zur Auflösung des letzten Satzes des gestrigen Artikels als Ankündigung für heute: Nach dem Systemupdate funktionierte das Modem nicht mehr…
Der Artikel bietet viele Weisheiten, wie diese:
Abgesehen davon enthält der Linux-Sourcecode Unmengen von Fehlern. Immerhin wurde er von hunderten Programmieren über Jahre hinweg zusammengeschrieben. Und wo viele Menschen arbeiten, werden unweigerlich viele Fehler gemacht. Auch und gerade wenn der Code offen liegt und ständig Schwachstellen entdeckt und ausgebessert werden.
Immerhin… Ja, was meint denn der Autor, wieviele Menschen an Windows programmieren? Nur Bill Gates? Dass gerade durch den Offenen Code unweigerlich viele Fehler gemacht werden, ist wissenschaftlich widerlegt. Auch die Zahl von 4 Minuten steht immer noch im Raum. Solange dauerte es, bis ein neuer von Forschern ans Netz angeschlossener Windows-Rechner gehackt wurde.
Noch eine Weisheit: Linux ist übrigens auch sehr rückständig, weil es auf UNIX basiert, welches ja in den 60ern erschaffen wurde… Und Windows XP ist superneu? Ein Kommentar bei Pro-Linux schrieb dazu: „Das ist ungefähr so, als ob man die Mathematik als althergebracht bezeichnen würde, nur weil sie auf erbrachten Wissen von Leute wie Riese, Gauss und Co. basiert.“
Ein grosser Schwachsinn ist folgendes:
Doch nur weil Linux in einer Open-Source-Community entstanden ist, werden diejenigen, die damit arbeiten, nicht automatisch freier und unabhängiger im Umgang mit Computertechnologie. Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall: Wer den größten Teil seiner Arbeitszeit damit verbringt, Fehlerprotokolle auszuwerten, Programmbibliotheken zu pflegen, Befehlszeilen auszuprobieren und nach Software-Updates zu suchen, hat sich zum Sklaven seiner eigenen Kontrollsucht gemacht. Angefixt durch Linux-Versprechen, „hinter die Kulissen“ blicken zu können.
Ich arbeite seit Jahren mit Linux mit verschiedenen Distributionen und verbringe sicherlich nicht den grössten Teil meiner Arbeitszeit mit den oben genannten Tätigkeiten. Wenn ich hinter die Kulissen schauen will, nutze ich Debian oder Slackware. Für Umsteiger sicherlich einfacher sind SuSE oder Mandrake. Klar gibt es immer noch Probleme mit Modem-Treibern (auch unter SuSE & Co.), aber wieder wurde nicht thematisiert, dass dies durch das Monopol verursachte Gründe sind, nämlich dass Hardwarehersteller Verträge mit Microsoft haben und Linux nicht als Zielgruppe ansehen. Linux-Entwickler dafür wiederum ausprobieren müssen, weil sie keinerlei Dokumentationen haben, um Treiber für das jeweilige Modem zu schreiben.
Fazit:
Wer beim „Blick hinter die Kulissen“ mit kryptischen Zeichen operiert, die er nicht versteht, gefährdet sein System viel nachhaltiger, als es der dümmste Windows-User je könnte.
Danke für einen gut recherchierten Artikel. Ist vielleicht besser für die Linux-Welt, wenn Klaus Lüber seine Linux-Zeitschriften weggeschmissen hat, sich bei Linuxforen.de abgemeldete und jetzt wieder Windows nutzt. Da funktioniert der Internet Explorer auch viel besser als mit Wine unter Linux.
Achja, vielleicht war das der falsche Artikel? Spinner Online berichtet auch. Und man kann auf Teil 2 gespannt sein:
Und Nadine dachte auch weiterhin, Linux wäre „nichts für Anfänger“.
Bis sich eines Tages ihre Oma einen Computer kauft…
Morgen früh in der Netzwelt bei SPINNER ONLINE: „Microsoft: Anfängerfreundlich für Experten“.
Wieso frischgebackene Anfänger ohne Computerkenntnisse ein Problem damit haben, zum Beenden auf „Start“ zu klicken.Update:
Was lustiges am Rande: Der in den Artikeln zitierte LinuxForen-User „Raptor“ ist übrigens aufgetaucht. Er ist 17, Schüler und seit November 2003 mit Salckware aktiv. Und nicht ein 31-jähriger, der seinen Account gelöscht hat.
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: Wo bleibt Teil 2 des Spiegel Linux-Bashings?
: Wo bleibt Teil 2 des Spiegel Linux-Bashings? Prominent am Ende des ersten Teils des Linux-Bashing Artikels bei Spiegel Online wurde er gestern angekündigt:
Morgen früh in der Netzwelt bei SPIEGEL ONLINE: „Linux: Die Not mit dem Retter“.
Wie frischgebackene Linux-Experten Stück für Stück den Rückzug antreten – und doch wieder beim „Monopolisten“ landen.Nun kann man sich darüber streiten, was denn genau unter „Morgen früh“ zu verstehen ist. Aber verwundert stelle ich fest, dass der Spiegel eine andere Definition verwendet als ich sie gebrauche. Bis 13h ist noch nichts erschienen. Liegts vielleicht an der vielfach in Blogs und Foren geäusserten Kritik, die fast ausschliesslich in dieselbe Richtung geht, wie ich es gestern verfasst habe?
Für die Apple-Fans vonIT&W ist der Fall klar:
„Mag schon sein, daß Linux – ebenso wie wahrscheinlich Windows – einen SpOn-Fachautor überfordert, der Student des Aufbaustudiums Kulturjournalismus ist – aber hey: selbst dafür hätten wir da einen heißen Tipp.“
Etwas, was ich gestern übersehen habe, ist #!/bin/blog aufgefallen:
Eine Abbildung im Artikel spricht indes eine deutliche Sprache darüber, was der Autor überhaupt mit seiner Linux-Installation erreichen wollte. Zu sehen ist ein Screenshot von SuSE Linux, auf dem ausschließlich unter Wine laufende „Windows“-Applikationen zu sehen sind: Quicktime, der „Windows Media Player“ und der „Internet Explorer“.
Lustig ist auch der Eintrag bei atomtigerblog:
Aber es geht noch weiter: Plötzlich gilt es, Fehlerprotokolle auszuwerten, im Internet nach Programm-Modulen zu forschen und kryptische Programmzeilen zu testen.
Nein wie schrecklich! Fehlermeldungen die man auch noch lesen kann! Wahnsinn. Ein Glueck gibt es das unter Windows nicht, da kann man mit Meldungen der Art F0xx7635Gb2 viel mehr anfangen.Andreas’ Journal kommentiert den Artikel folgendermassen:
Der Artikel selbst ist sehr polemisch geschrieben, aber nicht ganz an der Wahrheit vorbei. Wobei Problem eher nicht bei Linux, sondern bei den Hardwareherstellern und ‑kaüfern liegt. Bei den Hardwareherstellern, die keine technischen Details veröffentlichen und es damit den Linux-Entwicklern unmöglich machen, vernünftige Treiber zu entwickeln. Bei den Hardwarekäufern, weil sie beim Einkauf im Geiz-ist-geil-Markt lieber noch zehn Euro sparen statt ein richtiges Modem (kein Winmodem) zu kaufen (das war das Beispiel im Artikel). Dasselbe gilt für Billigst-GDI-Drucker, die nur unter Windows laufen.
Es gibt noch viel mehr Kritik in Foren und Weblogs, aber letztendlich geht sie immer in dieselbe Richtung. Ich bin mal gespannt, wann der Artikel online geht. Vermutlich muss der 2. Teil noch gründlich überarbeitet werden.
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: Start von OurMedia.org
: Start von OurMedia.org OurMedia.org wurde heute gelauncht:
Ourmedia.org, a free global repository for grassroots media, allows anyone to upload, store and share digital works. The site will accept home movies, music videos, original music, audio interviews, photos, art, documentaries, grassroots political ads, animations, books, student films, software — any work in digital form.
The site is open to all kinds of works but will focus on videoblogs, podcasts and other emerging types of media that are just beginning to catch the public’s attention. A videoblog is a homemade video about politics, culture or any subject that appears on a Web journal. A podcast is simply a voice recording, similar to a radio broadcast, that listeners can download and enjoy at their convenience. A digital story is a combination of images and video overlaid with a narrator’s voice.
“We’re living in a time of fundamental change in the media landscape,” said Lasica, a blogger and author of an upcoming book on the personal media revolution. “We’ve been taught that only a trained professional elite can create media. But people are now realizing that there are alternatives to top-down, passive consumer culture.
The effort, begun last June, has been largely accomplished as an open-source effort, with no income, no expenses and a central group of 50 volunteers working in a public wiki (or collaborative online work space) to build the site. Ourmedia, which will soon become a not-for-profit 501(c)(3), has partnered with the Internet Archive and Creative Commons, both non-profit outfits in San Francisco, and Bryght, an open-source content publishing company in Vancouver, Canada.
“The biggest hurdle people face today after creating a really cool movie or taking some really amazing photos is: What now? Where do I put it? How do I share it?” Lasica said. “We say: Put it here and we’ll store it, safeguard it, and let you show it off. Free. Forever.”
Ourmedia agrees to host such works as long as the authors or artists are willing to share their works with the global community. Podcasters and videobloggers like the service because they can upload their media without being hit by hundreds of dollars in bandwidth bills, as sometimes happens when a file they host becomes widely popular.
Ourmedia will also test the boundaries of fair use, permitting inventive or educational mash-ups or “remix” works that contain small snippets of copyrighted work — but drawing the line against infringement and illegal misappropriation of others’ content. Advisors include Lawrence Lessig, a Stanford University professor and chairman of Creative Commons; James Boyle, co-director of the Center for the Study of the Public Domain at Duke Law School; David Bollier, co-founder of the public interest group Public Knowledge; Angela Beesley of Wikipedia; authors Howard Rheingold and Dan Gillmor, and 10 others.
Ourmedia will take advantage of the latest publishing technologies to offer RSS feeds that let anyone subscribe to a channel, such as music videos or animations; peer-to-peer technologies such as BitTorrent, which allows people to easily and legally share their own creations; and search tools that will allow anyone to legally remix or build upon others’ works.
Auf jeden Fall eine spannende Sache!
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: Linux Bashing vom Spiegel
: Linux Bashing vom Spiegel Der Spiegel hat jetzt mit Linux-Bashing gestartet. Der Autor, Klaus Lüber, ist überzeugt, dass das Open-Source-Betriebssystem seine User überfordert.
Leider macht Karl ziemlich schnell ganz andere Erfahrungen. Vergleichsweise banale Probleme wie zum Beispiel ein nicht funktionierendes Modem, für Windows-User eine Kleinigkeit (neuen Treiber herunterladen und installieren), verwandeln sich unter Linux-Bedingungen in schier unüberwindbare Hindernisse.
So geht der Artikel allerdings die ganze Zeit und irgendwie versteht der Autor nicht , dass dies alles Treiberprobleme sind und dafür nicht unbedingt Linux sondern eher die Gerätehersteller verantwortlich sind.
Lieber Herr Lüber, die Treiber funktionieren nicht, weil Linux schlecht ist, sondern weil die Anbieter (z.B. der beinahe-Monopolist INTEL) keine Treiber für Linux herstellen.
Hier hat der Spiegel meiner Meinung nach die Chance verpasst, gerade dies zu thematisieren und die Hersteller aufzufordern, Treiber zu liefern und nicht nur für den Monopolisten herzustellen. Dann hätte Herr Lüber auch weniger Probleme, seinen Scanner, seinen Drucker und sein Modem unter Linux zum Laufen zu bringen mit all den Vorteilen, die Linux gegenüber Windows liefert.
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: Morgen: FSFE-Freiheitsparty in Berlin
: Morgen: FSFE-Freiheitsparty in Berlin 
Nochmal zur Erinnerung: Morgen ist die Freiheitsparty der Free Software Foundation Europe in Berlin.
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: „We the Media“ unter Creative Commons Lizenz
: „We the Media“ unter Creative Commons Lizenz Das Buch „We the Media – Grassroots Journalism by the People, for the People“ von Dan Gillmor gibt es nun auch als OpenBook auf der o´ Reilly Seite. Das Werk steht unter einer Creative Commons Lizenz und kann in einzelnen Kapiteln als PDF heruntergeladen werden.
Ich habs letztes Jahr gelesen und fand es interessant, auch wenn nicht wirklich etwas neues dabei war. Aber „We the Media“ gibt einen guten Überlick über den aktuellen Stand von p2p-basierten Wissensproduktionen, von Weblogs über Wikis bis Freie Software. Lesenswert.
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: CC-Wiki License
: CC-Wiki License Prof Lawrence Lessig, author of „Free Culture“, „Code and other laws of Cyberspace“, and „The Future of Ideas„has just released the wiki framework of „Code“, first published in 1999, for online collaborative update. „Code v.2“ works under the same principle as Wikipedia, and is the first of this kind book update.
In addition to that, Wiki License – Attribution-ShareAlike 0.5 Beta version of the new Creative Commons – Wiki License has been introduced for further comments, suggestions, and constructive criticism:
We’ve been talking to wiki developers for some time now. They’ve been looking for a license that was (1) share alike, but (2) required attribution back to the wiki, rather than to the individual contributors to the wiki. We realized that could be achieved with a very slight change to our existing Attribution-ShareAlike license: rather than requiring attribution back to the copyright holder, require attribution back to either the copyright holder or a designated entity.
So we’ve made that slight modification to the attribution clause in this beta version, and used it for this wiki. But we won’t release the license generally till we’ve had the ordinary time for discussion. Check back here later today to join a discussion about the license, and any further changes people think we should make.
BusinessWeek Online has published a short but insightful interview with Lawrence Lessing concerning his online project and the new license.
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: Creative Commons Developers
: Creative Commons Developers Für Entwickler hat Creative Commons eine eigene Seite: Creative Commons Developers
Are you a technologist? Want to help build Creative Commons’ vision of an alternative copyright into the infrastructure of the Net? Develop pioneering Semantic Web applications? You can help! Below you’ll find several suggestions for applications we need help building. Questions or suggestions?
Getreu nach der Open Source Idee „Put the Idea out there and let the Community build it“ gibt es auch eine eigene Seite mit Wünschen, was noch an Technik benötigt wird.
Mitmachen erwünscht!
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: European Creative Commons Meeting
: European Creative Commons Meeting Gerade ist in Amsterdam im Rahmen der „Creative Capital“-Conference das erste europäische Creative Commons Treffen gestartet. Das Treffen wurde von Paul Keller von der Waag-Society und Creative Commons Niederlande organisiert. Das Durchschnittsalter ist überraschenderweise um die 30. Insgesamt sind mittlerweile ca. 50 Menschen aus mehr als 20 Ländern anwesend. Sehr angenehm ist die ganze Atmospäre des Treffens und der ganzen Konferenz. Man merkt, dass man in den Niederlanden ist, alles ist viel entspannter. In Deutschland würde die überwältigende Zahl der Anwesenden einen Anzug tragen, nicht so hier. Angenehm ist auch, dass der Vorname auf den Namensschildern gross geschrieben ist und der Nachname in kleiner Schrift darunter.
Der Anteil der anwesenden Anwälte ist geringer als in Deutschland und mindestens ein Drittel engagiert sich zugleich in der Freie Software / Open Source Bewegung, so dass ich mich nicht alleine fühle. Viele Vertreter aus den neuen EU-Mitgliedsländern sind dabei: Bulgarien, Slowenien, Kroatien, Polen, Tschechei, Ungarn, Rumänien, Ukraine…
Zwei Personen von Creative Commons USA sind dabei. Joi Itu sitzt im Vorstand (und bloggt auch mit) und der CC Geschäftsführer, Glenn Otis Brown, gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand und Perspektiven von Creative Commons.
CC ist ein „White Hat“-Label und steht in der Mitte von Allem. Jeder kann es mögen, ob Rechteinhaber, Künstler oder Verbraucher.
10 Millionen Webseiten verlinken auf CC-Lizenzen, beim Bilderdienst Flickr gibt es eine halbe Million CC-Bilder
Hauptaufgabe ist „Building a Community around the Project.“
Hälfte der Zeit spricht CC in San Franzisco mit Technologiefirmen im Silicon Valley und Freie Software Entwicklern, damit diese die CC-Lizenzen in ihre Technik integrieren.
Glen Otis wechselt in zwei Wochen nach drei Jahren Aufbau von CC als Anwalt zu Google. Nachfolgerin wird eine Australierin, deren Namen ich gerade nicht mitbekommen habe.
3 „Geschäftsbereiche“ gibt es: Science Commons, Creative Commons, iCommons
Lessig wird als CEO alle 3 Teilbereiche leiten. Joi Ito wird vermehrt Business-Development machen.
Creative Commons Lizenz für Government-Organisationen wird für Europa gebraucht! USA kennen wohl kein Copyright auf staatliche Informationen.
Eine Frage wurde lange diskutiert: Brauchen wir mehr Lizenzen? In Europa (z.B. Deutschland) gibt es vier verschiedene Lizenzen. In den USA gibt es einige mehr, z.B. eine Lizenz für Entwicklungsländer, zwei Remix-Lizenzen oder die Public Domain Lizenz, mit deren Hilfe ein Urheberrechtlich geschütztes Werk nach 7 Jahren in die Public Domain kommt und allen gehört. Andererseits sind zuviele Lizenzen viel schlechter zu erklären, so dass von vielen Anwesenden eher eine Vereinfachung bevorzugt wird.
Science Commons hat bei der Umsetzung ein paar Probleme mit den rechtlichen Unterschieden beim Schutz von Datenbanken in verschiedenen Ländern.
creativecommons.org/discuss -> die remix-lizenz ist dadurch entstanden, dass von aussen Wünsche und Ideen für neue Lizenzen kamen. In diesem Fall von Negativeland und Gilberto Gil.
Jetzt ist erstmal wieder Pause.
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: Knoppix 3.8 als Bittorrent-Download
: Knoppix 3.8 als Bittorrent-Download Die Knoppix‑3.8‑CeBIT-Edition gibts jetzt via Bittorrent zum downloaden:
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: amaroK-Live – Die tragbare Stereoanlage
: amaroK-Live – Die tragbare Stereoanlage Als erster Mediaplayer bietet amaroK vom KDE-Projekt eine integrierte Unterstützung für das Audioscrobbler-Portal und ermöglicht seinen Anwendern somit, die Dienste des Musikportals unmittelbar (ohne Plug-In) zu nutzen. Die Erstellung dynamischer Playlisten, die Unterstützung von MySQL, um Musiksammlungen an einen Server auslagern zu können sowie ein
grafischer 10-Band-Equalizer und die Option zur automatischen Texteinblendung zählen zu den Highlights des Mediaplayers. Die aktuelle Version 1.2.2 enthält weitere kleinere Verbesserungen und verschiedene Bugfixes. Der Player liegt zum kostenlosen Download auf dem Server des Projekts bereit. Dort finden Sie ebenfalls eine komplette Liste der Änderungen in der aktuellen Version.Des Weiteren hat das amaroK-Entwicklerteam kürzlich die erste amaroK-Live-CD veröffentlicht. Allerdings handelt es sich dabei natürlich weniger um eine Live-Distribution im herkömmlichen Sinn, als um eine Demo-CD des KDE-eigenen Mediaplayers. Die 289MB große Live-CD beinhaltet ein voll funktionsfähiges amaroK mit den neuesten Features und einer Reihe von Tracks. Zurückgegriffen wurde dafür auf die „Wired CD“, die im vergangenen Jahr in Kooperation von Creative Commons und Wired Magazine entstanden ist. Die nun auch auf der amaroK-CD enthaltenen Tracks wurden ursprünglich im Auftrag des Wired Magazine erstellt und unterstehen der Creative-Commons-Lizenz. Kopieren ist
ausdrücklich erlaubt.Im Stil einer tragbaren Stereoanlage ermöglicht die amaroK-CD, dass Musikliebhabern ihre mp3-Sammlung auf CD überall hin mitnehmen und genießen können, denn der Mediaplayer kann von der Live-CD auf jedem Rechner, unabhängig vom Betriebssystem, gestartet werden. Hier finden Sie eine Darstellung des Demoprojekts.
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: Neuauflage des Open Source Software Kompetenzzentrums
: Neuauflage des Open Source Software Kompetenzzentrums Das Bundesinnenministerium hat das Open Source Software Kompetenzzentrum erneuert:
Mit dem erweiterten OSS-CC ist eine virtuelle Anlaufstelle entstanden, die über erfolgreiche OSS-Projekte der Verwaltung informiert, Ansprechpartner benennt und vor allem vernetzt.
In engagierter Kleinarbeit wurden die Projekte in den Behörden recherchiert, über 90 sind in der Projektliste enthalten. So ist z.B. auch Ute Vogts Heimatstadt Pforzheim im Katalog vertreten und zeigt anhand der Voice Over IP Lösung „Asterisk“ wie innovativ und zukunftsweisend in der Verwaltung mit dem Thema Open Source umgegangen wird. Der Projektkatalog belegt, dass Freie Software in den deutschen Behörden auf Servern und Desktop-PCs eine zunehmend bedeutendere Rolle spielt.
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: Urheberrecht in der digitalen Welt – iRights.info klaert auf
: Urheberrecht in der digitalen Welt – iRights.info klaert auf
Das Verbraucherportal iRights.info, über das ich vorab schonmal berichtet hatte, ist gerade um 12h online gegangen:Sind Privatkopierer Verbrecher? Macht sich strafbar, wer eine CD oder DVD kopiert? Oder sich den Film der Woche auf die Computer-Festplatte speichert? Diese Fragen zu beantworten, ist für Laien so schwer wie nie zuvor, denn die Veränderungen im Urheberrecht geben bisweilen selbst Juristen Rätsel auf. Seit heute gibt iRights.info, ein neues Informationsangebot zum Urheberrecht in der digitalen Welt, Antworten auf diese Fragen.
Die Möglichkeiten, Musik, Text und Bild digital zu speichern, zu bearbeiten und zu übertragen, haben die Medienwelt grundlegend verändert. Doch nicht alles, was mit PC und Internet, CD-Brennern und Tauschbörsen gemacht werden kann, ist erlaubt. Die Bestimmungen des Urheberrechts haben sich verändert und werden sich weiter verändern. iRights.info hilft bei der Information über die eigenen Rechte und Pflichten nach dem momentan geltenden Gesetz.
Das Informationsportal ist darauf ausgelegt, Nutzer und Urheber bei den Fragen „abzuholen“, die in ihrem täglichen Leben auftreten. Zu diesem Zweck werden Alltagsszenarien beschrieben und in allgemein verständlicher Weise erklärt.So wird in der Kategorie Kopieren aufgeklärt, wie Medien legal genutzt werden können – ob man CDs brennen, Songs in Tauschbörsen verbreiten, Fotos auf die eigene Homepage stellen darf.
Selbermachen ist für die wachsende Zahl der Nutzer gedacht, die selbst kreativ sind. Wer etwa aus fremden Songs eigene sampeln möchte, sollte sich darüber klar sein, welche Musik er verwenden darf und welche nicht – schließlich sollen möglichst viele Fans Spaß daran haben, nicht möglichst viele Anwälte. Wer Software programmiert und vertreiben möchte, kann sich über Lizenzmodelle informieren, die zur Verfügung stehen.
Unter Hintergrund gibt es Informationen für diejenigen, die sich für die Details des Urheberrechts interessieren: welche internationalen Verträge sind wichtig, wie wurde das Urheberrecht in Deutschland geändert?
Im bereits gestarteten Forum können Nutzer ihre Fragen und Ansichten diskutieren und damit der Redaktion Hinweise auf weitere Themen geben, die bei iRights.info noch nicht – oder nicht erschöpfend – behandelt sind. Denn iRights.info wird niemals „fertig“ sein, sondern ist so angelegt, dass die Redaktion das Angebot stetig erweitert, aktualisiert und überprüft – orientiert an den Wünschen und Fragen der Nutzer.
iRights.info ist ein Projekt von mikro e.V. – Verein zur Pflege von Medienkulturen – und wird unterstützt vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL). -
: Verbraucherschutz im Internet – Wie viel Vertrauen ist gerechtfertigt?
: Verbraucherschutz im Internet – Wie viel Vertrauen ist gerechtfertigt? Der Bundesverband der Verbraucherschutzzentralen hat heute zum Weltverbraucherschutztag ein 43-Seitiges Dossier als PDF veröffentlicht: Verbraucherschutz im Internet – Wie viel Vertrauen ist gerechtfertigt?
Themen sind eCommerce, Urheberrecht, Datenschutz, Spam, Viren, Digitale Signatur…
Und auch in Bayern wird man zum Weltverbraucherschutztag aktiv:
Kann man über das Internet bestellte Ware umtauschen? Welche Bezahlform ist zu empfehlen? Wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Antwort auf solche Fragen gibt ab sofort ein neues Verbraucherinformationssystem des Bayerischen Verbraucherschutzministeriums unter www.vis.bayern.de.
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: Noch 100 Tage bis zum LinuxTag 2005
: Noch 100 Tage bis zum LinuxTag 2005
In 100 Tagen startet in Karlsruhe der LinuxTag 2005. Europas grösster Event rund um Linux, Freie Software und Open Source geht vom 22.- 25. Juni 2005. Einen Tag vorher starten die Tutorien. Das Highlight des LinuxTages werden neben der Messe mehr als 150 Vorträge im Freien Vortragsprogramm sein. Gleichzeitig gibt es noch den Behörden- sowie den Businesskongress. Und einige Subkonferenzen zu technischen Themen. -
: Knoppix CeBIT Edition erschienen
: Knoppix CeBIT Edition erschienen 
Die Knoppix CeBIT Edition ist erschienen und wird in einer Auflage von 40000 Stück vom Heise-Verlag auf der Messe verteilt. In den nächsten Tagen wird es auch einen Download der Version 3.8 geben.
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: Konferenz: CREATIVE CAPITAL
: Konferenz: CREATIVE CAPITAL Mittwoch fliege ich nach Amsterdam zur sehr interessanten „CREATIVE CAPITAL: Culture, Innovation and the Public Domain in the Knowledge Economy“ – Konferenz:
Culture and creativity are the latest ‘buzzwords’ in the debate on innovation strategies for the knowledge economy. But what is the cultural dimension of the knowledge economy? And what does this imply for the public domain? These are the central questions of the Amsterdam CREATIVE CAPITAL conference on March 17 and 18 2005 in Amsterdam.
Leider werde ich nicht alles mitbekommen, weil ein europäisches Creative Commons Treffen parallel zur Konferenz stattfindet. Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich von beidem mitbloggen.