Wissen

Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.

  • : OpenBusiness durch Offene Kollaborationen
    OpenBusiness durch Offene Kollaborationen

    Freie Software hat gezeigt, dass sich das Teilen von Wissen und der Aufbau von erfolgreichen Geschäftsmodellen nicht ausschliessen. OpenBusiness ist ein neues Projekt aus dem Umfeld von Creative Commons. Das Ziel der Plattform ist es, zu analysieren und zu erklären, wie erfolgreiche Businessmodelle aufgebaut werden können, die auf das Teilen von Wissen und Kreativität basieren.

    Later, the plan is the publish this resource in hardcopy as The OpenBusiness Guide. Examples and ideas of open business models, being entrepreneurial ideas which are built around openness, free services and free access, are invited and will then be ‚peer reviewed’ by comments and through collaboration with other contributors to the wiki.

    Die OpenBusiness-Plattform ist als Blog mit statischen Seiten aufgebaut, dazu gibt es auch ein Wiki.

    24. Oktober 2005
  • : Video-Podcasting: OpenUsabilityDay
    Video-Podcasting: OpenUsabilityDay

    Im Rahmen der internationalen Veranstaltungsreihe World Usability Day 2005 wird es am 3. November in Berlin die Veranstaltung „Offene Usability“ geben. Wir haben Ellen Reitmayr auf der Berlinux dazu befragt und sie gibt einen kleinen Überblick, worum es bei der Veranstaltung gehen wird. (OGG-High / OGG / MP4) Steht natürlich unter einer Creative Commons Namensnennung Lizenz.

    Der Berliner Informationstag zum World Usability Day am 3. November 2005 richtet sich an alle, die sich mit Usability beschäftigen oder an Usability interessiert sind. Eingeladen sind neben Usability Experten, Entwicklern, Produktmanagern alle, die mehr über das Thema erfahren wollen oder sich in Ausbildung/ Studium darauf spezialisieren wollen.

    Das Programm besteht aus zwei Programmblöcken: Der erste Block gibt eine Einführung und beleuchtet das Thema Usability und seine Methoden aus unterschiedlichen Perspektiven. Der zweite Block gibt vertiefende Einblicke in Methoden und Prozesse und stellt Beispielprojekte vor.

    Der Eintritt ist frei.

    22. Oktober 2005 1
  • : Video-Podcasting: Interview mit Klaus Knopper
    Video-Podcasting: Interview mit Klaus Knopper

    Wir experimentieren im Moment ziemlich viel mit Echtzeit-Videoschnitt unter Linux herum. Hier ist mal ein erstes Interview (OGG / MP4) mit Klaus Knopper über Knoppix, welches wir auf der Berlinux zu Präsentationszwecken aufgenommen haben. Steht natürlich unter einer Creative Commons Namensnennung Lizenz. Remixen erlaubt.

    22. Oktober 2005 2
  • : Creative Commons @ Berlinux
    Creative Commons @ Berlinux

    Ich werde morgen auf der Berlinux in der Technische Universität Berlin einen Vortrag über „Creative Commons“ halten. Leider morgens um 10h. Wir werden dort auch mit einem Firmenstand vertreten sein.

    21. Oktober 2005
  • : Cory Doctorow über Europas Broadcast-Flag
    Cory Doctorow über Europas Broadcast-Flag

    Gerade redet Cory Doctorow (EFF / BoingBoing) über „Europe’s Coming Broadcast Flag“. Eigentlich die beste Show bisher auf der Eurooscon. Zeichne sie gerade auch auf und muss gleichmal die Aufnahme nach der Rede checken. Ich habe mich eben lange mit ihm unterhalten und u.a. ein 30min Interview über BoingBoing, WIPO, Creative Commons und EFF aufgezeichnet.

    Hier ist das Interview schonmal in einer Quick&Dirty Version. Werde es später nochmal bearbeiten. (28MB) Wenn jemand das Hosten über Bittorrent übernehmen könnte, wenn das Interview fertig bearbeitet ist, bitte melden! Das Interview steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Lizenz.

    Update: Ich habe eine MP3-Aufzeichnung der Rede, allerdings muss diese noch durch ein paar Filter gejagt werden, weil ich mit Aufnahmegerät im Publikum sass. Habs mir eben mal angehört und hat im rohen Zustand doch eher das Format „experimentiell“. Wird also erst am Wochenende was. Mein Audacity macht gerade etwas Probleme, weil ich nochmal was am System rumkonfigurieren muss. Wenn jemand Lust und Zeit hat, das Interview für mich zu bearbeiten (Anfang bitte rausschneiden und um die Minute 16 klingelte bei Cory das Telefon), nur zu – ich würd mich freuen. Könnte auch noch ein paar Filter gebrauchen. Danach einfach online stellen und mir einen Link schicken (markus add nnm-ev.de). Ich lads dann runter und ersetze auf dem derzeitigen Server die Rohversion.

    20. Oktober 2005 3
  • : Linux bei BeeTV in Taipei
    Linux bei BeeTV in Taipei

    Über Taiwan weiß man hierzulande meist zu wenig; auch die Ein-China-Politik der vergangenen Schröder-Regierung kann dafür als Grund herhalten. Monitore von BeeTV in Bussen in Taipei Meist ist nur die ausgeprägte Technikverliebtheit als Stereotyp hier angekommen. Im Urlaub konnte ich selbst beobachten, wie dort mit Technik verschiedenster Art umgegangen wird. U.a. gibt es das Bus-Werbefernsehen BeeTV, das neben Kommerz auch reichlich Cartoons zeigt und so manche längere Fahrt duch Taipei verkürzen hilft. Interessant ist, dass ich das System einmal unverhofft beim Booten beobachten konnte: es ist ein Linux!

    So sieht das in den Bussen aus (und, für die Pedanten: ja, das weniger verwackelte Foto stammt aus einem anderen Bus). In der Hektik kurz nach dem Einsteigen hab ich diese Screenshots machen können. Photographisch verpasst habe ich da leider den Acer-Logo-Startscreen samt Bios-Nummer. Links vorne fast unter dem Fahrer sitzt eine graue Acer-Box mit der Hardware, etwa von Notebook-Größe. Ist fest verschraubt und hier gerade noch so zu sehen. Praktisch alle Busse, die ich in Taipei benutzt habe, haben diese Ausstattung.

    Welches Linux da bootete war mir nicht ganz klar, das ganze ging viel zu schnell und ich war unvorbereitet. Daher die leicht verwackelten Fotos, was an der Hektik liegt und an der Baustelle, durch die der Bus da gerade fahren musste. Die Bootscreens sind teils farbig, folgen dabei aber nicht dem mir bekannten Farbschema von Gentoo. Wer weiß da mehr oder erkennt das auf den ersten Blick?

    20. Oktober 2005 2
  • : Diskussion: Woman in Open Source
    Diskussion: Woman in Open Source

    Hier mal ein loses Mitbloggen der Diskussion „Woman in Open Source“ auf der Eurooscon. Wenn später noch Zeit ist, werde ich das mal ausformulieren.

    Allison Randal, President, The Perl Foundation
    Zaheda Bhorat, Manager, Open Source Programs, Google
    Danese Cooper, Open Source Diva, Intel and Open Source Initiative
    Paula Le Dieu, Director, Creative Commons International
    Jo Walsh, Programmer, Wireless London

    Debian Woman entstand ursprünglich aus einem kleinen Kreis von Freundinnen von Debian-Entwicklern.

    Woman@Apache besteht noch nicht wirklich, leichte Probleme mit männlichen „Chauvinisten“ im Apache-Umfeld.

    Die Veranstaltung wurde auch aufgezeichnet. Ich hoffe, sie ist irgendwann als MP3 verfügbar.

    Was kann eine Frau beisteuern?

    Allisan:

    für sie natürlich Code schreiben, aber auch Bildung, Dokumentation, , Supporting, Design

    Ihr wurde im Alter von 8 Jahren programmieren beigebracht. Jetzt ist sie Projektmanagerin von Perl.

    Ein eher jüngerer männlicher Herr im Publikum stellte gerade die gewagte These auf, dass Frauen einfach anders denken würden als Männer und den Männern besser das programmieren überlassen sollte. Er redete sich noch ein wenig mehr hinein, was teilweise bei jeder weiteren These für schalendes Gelächter unter den programmierenden anwesenden Frauen führte.

    Wenn sich Firmen Frauen öffnen, wird zuerst eine Frau für HR eingestellt. Dann für Marketing…

    Danese Cooper: Sun ist the bad boy of the industry, not the bad girl, very hard to climp up as a woman.

    Mentoring wird als gute Förderungsmassnahme gesehen.

    Programmierende Frauen werden ständig auf Veranstaltungen gefragt, wo ihr Freund ist. Niemnd erwartet „default-mässig“, dass auch eine Frau Programmiererin sein kann.

    Paula le Dieu wurde gerade als Juristin eingeführt, wo es schon mehr „Gleichberechtigigung“ gibt. Sie kritisiert aber die strengen Hierachien in der Juristen-Welt, welche männlich dominiert sind (Partner sind Männer).

    Ein grosser Fehler dieser Diskussion ist, zu sehr das Publikum eingebunden wird, ohne dass jeder auf dem Podium was gesagt hat. Im Publikum sitzen zwar prozentual gesehen viele Frauen, aber Männder dominieren mal wieder die Diskussion. Und bei weitem nicht jeder Redebeitrag ist intelligent und zur Sache. Eher nur wenige. Eine weibliche Perspektive hätte ich mir hier gewünscht.

    Jetzt ist die Diskussion schon vorbei. Schade, dass z.B. Zaheda Bhorat gar nicht dran kam. Dafür hat Danese Cooper die Hälfte der Zeit durchgelabbert.

    Ich habe mich danach noch lange mit Danese Cooper über das Thema unterhalten, aber wohl die falsche Taste bei meinem MP3-Player beim Teetrinken gedrückt. Leider gibts dadurch jetzt kein längeres Interview zu „Woman@OpenSource“. Aber vielleicht schreib ich nochmal einen längeren Artikel darüber, das Thema ist echt interessant und wichtig.

    20. Oktober 2005
  • : EuroOSCON – bloggen (2)
    EuroOSCON – bloggen (2)

    Tag2 der EuroOSCON in Amsterdam

    Die Keynotes heute morgen standen weitgehend im Zeichen der Sponsoren. Ich hatte eigentlich gehofft, pünktlich zu einer 15-minütigen Präsentation von ScienceCommons zu kommen, um die Marketing-Reden zu verpassen, aber das hat leider nicht geklappt. Musste also eine schlechte Keynote von CA über mich ergehen lassen, die vor dem ersten Kaffee leicht grausam war. Danach stellte Paula Le Dieu von Creative Commons die Idee von Science Commons vor. Die Zeit reichte aber leider nur dazu, einen sehr oberflächlichen Überblick der Idee von OpenAcess und Free Science zu verschaffen.

    Danach setzte ich mich in „Easy Game Console Hacking: An introduction to Lua Player on the PSP“, was aber extrem nerdig war. Die meiste Zeit wurde nur BASIC-Code gezeigt und die Referenten konnten nicht besonders gut englisch reden.

    Etwas enttäuscht war ich danach von „Adoption of Open Source in SMEs: Lessons from the Front Line“. Aber vermutlich bin ich auch keine Zielgruppe, da ich die Argumente alle schon kannte. War also genug Zeit, um mir einen Überblick über den Rest der Welt im Netz zu verschaffen.

    Zum Mittagessen gabs wieder belegte Brötchen mit Salat. Wird mal wieder Zeit, dass ich etwas warmes zu mir nehmen kann. Aber es war genug Zeit für interessante Gespräche, die sich dann auch weit in die nächste Session hinzogen.

    Diese musste ich allerdings abbrechen, um mir „Free and Open Source in the Developing World“ anzuschauen. Die Referentin Danese Cooper, nach eigenen Angaben „Open Source Diva“ von Intel und der Open Source Initiative, gab einen eloquenten Überblick über die Verbreitung von Freier Software in Schwellen- und Entwicklungsländern. Und auch der WSIS war Thema, wenngleich diemeisten damit nichts anfangen konnten.

    Jetzt sitze ich gerade in „The Open Source Industry: Business Models for the Future“ und habe wieder das Gefühl, die falsche Zielgruppe zu sein. Ist eine niedrigschwellige Einführung für Einsteiger, was überhaupt ein Geschäftsmodell ist und wie diese sich in der proprietären und der freien Welt unterscheiden. Wenigstens bleibt mal Zeit für bloggen und bisher ist mir mein Rechner erst einmal heute „eingefroren“.

    Verwundert bin ich über die niedrige Verbreitung von Linux-Rechnern auf der Konferenz, die immerhin eine „Open Source Konferenz“ sein will. Die grosse Mehrheit nutzt Apples oder Windows. Auch ein Teil der Aussteller stellt „Open Source Lösungen“ auf Windows-Rechnern vor, allen voran IBM und CA. Die Vorträge sind meist entweder sehr technisch, reines Marketing oder sehr niedrigschwellig. Ausnahmen sind Vorträge wie „Free and Open Source in the Developing World“. Gelohnt hat sich die Fahrt aber trotzdem, da viele interessante Menschen hier sind. Gespannt bin ich mal auf morgen, wo aus meiner Sicht drei der interessantesten Vorträge stattfinden: „Women in Open Source“, „Making Sense of Ajax“ und „Europe’s Coming Broadcast Flag“. Hab schon eine Verabredung mit Cory Doctorow für ein Interview morgen und hoffe, das klappt auch.

    19. Oktober 2005
  • : EuroOSCON – bloggen (1)
    EuroOSCON – bloggen (1)

    Heute beginnt die EuroOSCON in Amsterdam.

    Die kurze Keynote von Tim O´ Reilly hab ich grösstenteils verpasst. Die letzten Slides gingen eher in die Richtung, dass O´ Reilly mehr Linux-Bücher verkauft als RedHat. Hat mich echt überrascht…

    Simon Phipps, der COO von Sun redete über „The Zen of Free“. Den Erfolg eines Freie Software-Projektes kann man seiner Meinung nach in einer „Triangle“ (Dreieck ist wohl besser) zwischen Motivation, Licence and Governance erfassen. Ein Teil seiner kurzen Keynote ging auf Softwarepatente ein: „Softwarepatents happen“. Sein Vorschlag war, eine „Patents Commons“ aufzubauen. Denn Softwarepatente würden so lange passieren, bis der Welthandel reformiert sei. Klang schon ein wenig globalisierungskritisch. Ob sich SUN nun auch bei der WIPO für eine Reform des IP-Systems einsetzt wäre ja mal eine spannende Nachfrage. Aber die Keynotes sind so kurz, dass keine Fragen zugelassen sind.

    Jeff Waugh von UBUNTU und GNOME erzählte danach was zum „Desktop 2.0“. Diesen Begriff wählte er als Anlehnung an „Web 2.0“, um zu zeigen, dass wir jetzt in eine neue Dekade der Desktopentwicklung kommen. Es war ne nette Show, aber eigentlich auch mehr Windows-Bashing und GNOME-Preisung. Seine abschliessenden Worte waren „Put your foot down and demand Freedom“. Bezieht sich wohl auf das GNOME-Logo, welches ein Fuss ist.

    Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist ja die amerikanische Sitte, in den Zwischenpausen schlechte US-Karibik-Reggae Musik laut aufzudrehen. Echt grausam vor dem ersten Kaffee.

    Jetzt ist irgendwer von IBM vorne und bekommt sein Thinkpad nicht zum laufen. Also wieder schlechte Musik. Danach gabs nur eine kleine Werbeeinlage des Sponsors IBM und warum sie in Open OSurce investieren. Die Message: Wer sein Businessmodell nicht an Open Innovations anpasst, hat in der Zukunft verloren.

    Dann sprach noch Alan Cox über die Security-Herausforderung in den nächsten 50 Jahren.

    Jetzt sitze ich gerade in „Drupal API – An Advanced Web Application Framework“. Ich finde Drupal sehr spannend und werde mal nach dem Mittagessen zur nahe liegenden Drupal-Conference in einem anderen Hotel laufen. Der Vortragsstil war aber eher trocken und langweilig. Eigentlich schade, Drupal ist ein cooles Projekt.

    Insgesamt kann man aber schonmal sagen, dass nicht mehr als zehn Frauen auf der Konferenz sind. Sehr männlich und nerdig alles. Verwundert bin ich imme rnoch über die Praxis von OReilly, meine Kontaktdaten an Sponsoren und sonstige Firmen rauszugeben, die mir dann Einladungen zu Pressekonferenzen schicken, bzw. von mir wollen, dass ich irgendwelche Firmenbosse interviewe. Eine solche Praxis bin ich aus Deutschland nicht gewohnt. Die Vorträge sind leider allesamt eher oberflächlich. Mehr ist in rund 35 Minuten leider nicht zu machen, jede „Session“ ist nur 45min lang, wenn man Auf- und Abbau mitberechnet, kommt halt meist nur eine Einführung dabei heraus.

    Vor dem Essen gab es noch den Vortrag „Opening the Networking Platform: Hacking Hardware and Adding Services“. Eigentlich nichts neues, aber nochmal schön die Evolution von WLan erklärt.

    Dann gabs Essen, was aus belegten Brötchen und (Obst-) Salat bestand.

    Jetzt sitze ich gerade in dem Vortrag „The Do-It-Yourself Mindset“ von den Make-Magazine-Machern. Hier gehts eigentlich um alles, was man kreativ mit Hardware anstellen kann. Und das ist nicht grade wenig. Das MakeZine-Blog ist übrigens sehr lesenswert, wer sich dafür interessiert. Eben haben sie einen umgebauten IPod gezeigt, womit man reihenweise Fernseher ausschalten kann.

    Gerade hat Sebastian Bergmann mit seinem Vortrag „PHP5 – The Year After“ angefangen. Mangels interessanter Alternativen schaue ich mir den Vortrag nochmal an, obwohl ich einen ähnlichen von ihm schon auf dem LinuxTag gesehen habe.

    Dummerweise „friert“ mein Notebook des öfteren ein. Ich weiss noch nicht, woran es liegt, aber vermutlich an der Kubuntu Entwicklerversion, welche ich noch verwende (Muss mal dringend auf die Stable-Version updaten). Meine Vermutung ist, dass es jedesmal einfriert, wenn irgendwas mit dem WLAN ist. Entweder, wennd as Netz mal kurz weg ist, oder zuviele Apple User um mich herum ihr Netz starten. Dummerweise hilft da jedesmal echt nur noch ein kaltes Booten. Muss also öfters speichern. Und jedesmal wieder zwei Minuten warten, bis das System wieder oben ist. Hat jemand schonmal von diesem Bug gehört? Bis gestern hatte ich keinerlei Probleme mit WLAN, war mit dieser Version allerdings auch noch nie in einem grösseren Konferenz-Envirement.

    Abends gabs dann eine kleine Zusammenkunft mit kleinem holländisch/US-amerikanischen Bier (Gibts eigentlich holländisches Bier, hier steht überall Heiniken drauf). Mittlerweile sitze ich mit Nico Lumma bei einer Präsentation von Open Solaris, wo uns Bier und Pizza versprochen wurde. Das gibt es auch, allerdings: Wen interessiert schon OpenSolaris ohne Bier? Ausser uns nur eine Handvoll Leute, und die sind wohl auch alle wegen Pizza und Bier hier. Eben hatte ich noch ein lustiges kleines Gespräch mit Simon Phipps von SUN, den ich auf seine Keynote ansprach. Er erklärte mir tatsächlich, dass SUN Softwarepatente in Europa verhindert hätte. Er wollte mir allerdings nicht ohne seine PR-Abteilung ein offizielles Interview dazu geben…

    18. Oktober 2005 1
  • : Adelphi Charter on Creativity, Innovation and Intellectual Property
    Adelphi Charter on Creativity, Innovation and Intellectual Property

    Am Donnerstag wurde in London die sogenannte „Adelphi Charter on Creativity, Innovation and Intellectual Property“ herausgegeben. Sie richtet sich an die Regierungen aller Länder und umfaßt neun Punkte mit Empfehlungen und Forderungen, die die Zukunft von geistigem Eigentum betreffen. Die Liste wurde von einer internationalen Gruppe aus Künstlern, Wissenschaftlern, Juristen, Politikern und Wirtschaftsexperten geschrieben, darunter u. a. Cory Doctorow von der EFF, Lawrence Lessig von Creative Commons und der brasilianische Kulturminister Gilberto Gil.

    Die Punkte der Adelphi Charter im Einzelnen:

    1. Gesetze zur Regelung von geistigem Eigentum müssen zur Erreichung kreativer, sozialer und wirtschaftlicher Ziele dienen, anstelle selbst das Ziel zu sein.
    2. Diese Gesetze und Regelungen müssen den grundlegenden Menschenrechten auf Gesundheit, Bildung, Arbeit und kulturellem Leben dienen. Sie dürfen sie nicht untergraben.
    3. Das öffentliche Interesse benötigt eine Ausgewogenheit zwischen Gemeinfreiheit und privaten Rechten. Es benötigt ebenso eine Ausgewogenheit zwischen dem freien Wettbewerb, der für eine wirtschaftliche Dynamik unverzichtbar ist, und den Monopolen, die durch Gesetze zum geistigen Eigentum gewährt werden.
    4. Der Schutz von geistigem Eigentum darf nicht auf abstrakte Ideen, Fakten oder Daten ausgedehnt werden.
    5. Patente dürfen nicht auf mathematische Modelle, wissenschaftliche Theorien, Computercode, Lehrmethoden, Geschäftsprozesse, medizinische Diagnose‑, Therapie- und Operationsmethoden ausgedehnt werden.
    6. Urheberrechte und Patente müssen befristet sein und ihre Geltungsdauer darf nicht darüber hinausreichen, was angebracht und notwendig ist.
    7. Regierungen müssen auf breiter Basis politische Regelungen schaffen, um Zugang und Innovation zu stimulieren, einschließlich nicht-proprietärer Modelle wie Lizenzen von Open-Source-Software und dem freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur.
    8. Gesetze über geistiges Eigentum müssen die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umstände von Entwicklungsländern berücksichtigen
    9. Regierungen sollten sich in der Debatte über Gesetze zum Schutz geistigen Eigentums an diese Regeln halten:
      • Es muss eine automatische Vermutung gegen die Schaffung neuer Bereiche im Schutz geistigen Eigentums, der Ausweitung bestehender Privilegien oder der Verlängerung der Schutzdauer geben.
      • Die Beweispflicht in solchen Fällen muss den Vertretern der Gesetzesänderung auferlegt werden.
      • Änderungen dürfen nur erlaubt sein, wenn eine strenge Analyse deutlich aufzeigt, dass diese die grundlegenden Rechte des Volks und das wirtschaftliche Wohl verbessern.
      • Es sollte dabei eine durchgängige Einbeziehung der Öffentlichkeit und eine verständliche, objektive und transparente Einschätzung von öffentlichem Nutzen und Schaden geben.

    Wir rufen die Regierungen und die internationale Gemeinschaft dazu auf, diese Prinzipien anzuwenden.

    (Entschuldigt die vielleicht nicht immer optimale Übersetzung.)

    17. Oktober 2005
  • : LinuxTag 2006 in Wiesbaden
    LinuxTag 2006 in Wiesbaden

    Der LinuxTag 2006 wird vom 3.–6. Mai in Wiesbaden stattfinden. Nachdem dieser in den Vorjahren traditionell Ende Juni stattfand, ist beim nächsten Mal die Fussballweltmeisterschaft im Weg. Deswegen eine terminliche Vorverschiebung. Positiver Nebeneffekt ist sicherlich, dass es nicht wieder 35°C im Schatten sein wird.

    Der Ortswechsel von Karlsruhe nach Wiesbaden war u.a. dadurch notwendig, dass die alte Messe im Herzen Karlsruhes nicht mehr als Veranstaltungsort genutzt werden kann. Die neue Messe auf der „grünen Wiese“ hat aber nicht die notwendige Infrastruktur vor Ort, um beispielsweise Helfer, Referenten und Organisatoren nahe in Hotels unterzubringen. Deswegen ein Ortswechsel. Es standen ein paar Standorte zur Auswahl, im Endeffekt bot Wiesbaden den Besten Rahmen, den LinuxTag weiter zu entwickeln und gleichzeitig den Charme zu erhalten. Wir haben dazu heute morgen eine Pressemitteilung der Freien Software Presseagentur rausgegeben, die leider schon gestern Abend trotz Sperrfrist auf Pro-Linux zu lesen war.

    14. Oktober 2005
  • : Cultural Freedom: International Herald Tribune erwähnt Creative Commons nicht
    Cultural Freedom: International Herald Tribune erwähnt Creative Commons nicht

    Vor einigen Tagen fiel mir die Wochenend-Ausgabe der International Herald Tribune in die Hände, wo auf Seite 6 ein ausführlicher Artikel über Copyright und Digitale Kultur und ihre Freiheiten spricht: „Imagine a world without copyright“ ist eine verkürzte Version dieses Essays von Joost Smiers und Marieke van Schijndel mit dem gleichen Titel (pdf hier). Die Industrie wird dabei ganz treffend als Willkürherrscher dargestellt, gegen den auch Millionäre machtlos sind. Gegen die bösen Folgen wendet sich der Entwurf.

    13. Oktober 2005
  • : Lawrence Lessig: Die Geschichte von Creative Commons (1)
    Lawrence Lessig: Die Geschichte von Creative Commons (1)

    Lawrence Lessig beschreibt im Creative Commons Weblog die Geschichte und Motive von CC. Gestartet wird mit dem ersten Teil: CC: Aims and Lessons
    .

    Like the Free Software Movement, we believed this device would help open a space for creativity freed of much of the burden of copyright law. But unlike the Free Software Movement, our aim was not to eliminate „proprietary culture“ as at least some in the Free Software Movement would like to eliminate proprietary software. Instead, we believed that by building a buttress of free culture (meaning culture that can be used freely at least for some important purposes), we could resist the trends that push the other way. Most importantly, the trend fueled by the race to „digital rights management“ (DRM) technologies.

    What’s wrong with DRM? And what about „fair use“? Great questions. Tune in next week for the start of an answer.

    13. Oktober 2005
  • : Zürich: Veranstaltungsreihe Digitale Allmend
    Zürich: Veranstaltungsreihe Digitale Allmend

    Schade, dass Zürich soweit weg ist. Die folgende Veranstaltung klingt echt spannend:

    Kennst Du Wikipedia, Blogs, Podcasts, den Apache Webserver oder Creative Commons? Im Rahmen der vierteiligen Veranstaltungsreihe „Digitale Allmend“ werden diese Projekte und andere vorgestellt, diskutiert und Hintergründe aufgezeigt.

    Die Veranstaltungsreihe „Digitale Allmend“ im Clubraum der Roten Fabrik in Zürich besteht aus drei thematischen Abenden mit Referaten und einer Diskussion rund um das Thema des geistigen Eigentums in der Informationsgesellschaft und dessen zukünftige Entwicklung.

    Der Auftakt findet am Donnerstag, 20.10.2005 mit drei Vorträgen unter dem Motto „Blick auf die Allmend“ statt. Die Historikerin Monika Domman zeigt mit einem Blick zurück, wie in der Vergangenheit bei neuen Technologien Anpassungen des Urheberrechts ausgehandelt wurden. Felix Stalder’s Referat setzt sich mit dem wachsenden Konflikt zwischen Verfechtern eines eingeschränkten und den Verfechtern eines offenen Zugangs zu Wissen auseinander. Zum Abschluss stellt Alex Schröder freie Lizenzen vor, welche das Urheberrecht nutzen, einen offenen und freien Zugang zu Wissen zu garantieren.

    Das Thema der zweiten Veranstaltung am Donnerstag 3.11.2005 ist die Wissensallmend. Marcus M. Dapp zeigt auf, wie sich Freie/Open Source Software in den letzten 20 Jahren entwickelt hat und weshalb sie wichtig ist für eine digitale Nachhaltigkeit. Christian Seidl, Wikipedianer, berichtet aus seinen Erfahrungen mit Wikipedia. Michael Wechner, Mitentwickler freier Software, berichtet aus seinen Erfahrungen mit der Freien/Open Source Bewegung und Sandro Feuillet spricht über Blogs als neue Technologie für die Verbreitung von Nachrichten.

    Das Thema der dritten Veranstaltung am Donnerstag 17.11.2005 ist die Kulturallmend. Der Schwerpunkt des Abends ist Musik, wobei neue Verbreitungstechnologien, wie Podcasting, Netzlabels und die Nutzung von freien Lizenzen, wie Creative Comons für Musiker thematisiert werden.

    Abgeschlossen wird die Veranstaltungsreihe am Donnerstag 1.12.2005 mit einer Diskussion mit dem Titel: „Was tun? Wie weiter? Wege zur Digitalen Allmend“.

    12. Oktober 2005
  • : OpenDocument: keine Verzückung seitens Microsoft
    OpenDocument: keine Verzückung seitens Microsoft

    Die neue Version 8 des StarOffice arbeitet damit und seit Ende September auch die hoffentlich letzte Testversion des OpenOffice 2.0: der Standard OpenDocument, ausgearbeitet von der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS). Das XML-basierte Format findet nicht nur allgemeingültige Verwendung, deshalb hat es bereits seine Fürsprecher gefunden. Das Open Document Fellowship will die Werbetrommel für den Standard rühren, Aufklärungsarbeit darüber leisten, welche Programme es benutzen können und die Weiterentwicklung fördern. Die neu gegründete Vereinigung setzt sich aus verschiedenen Vertretern zusammen wie Gary Edwards von OASIS, Mark Taylor vom Open Source Consortium und Richard Rothwell vom britischen SchoolForge.

    Damit OpenDocument jetzt auf dem staatlichen Sektor Zuspruch findet, hat OASIS den Standard der International Organization for Standardisation (ISO) vorgelegt. Erkennt diese das Format an, könnte es für Behörden attraktiver werden. Einige staatliche Unterstützer hat es schon: Nicht nur die EU-Kommission spricht sich dafür aus, auch die Regierung des amerikanischen Bundesstaat Massachusetts. Im September hatte sie in ihrer Neuregelung namens Enterprise Technical Reference Model (ETRM) Version 3.5 erklärt, ab 2007 gänzlich mit Dokumenten im OpenDocument-Standard zu arbeiten.

    Auch wenn das einem Software-Giganten wie Microsoft nicht behagt, sollte er auf lange Sicht dieses Format einbeziehen. Der hatte sich über die geplante Umstellung beklagt und erst recht keinen Support zugesichert. Auf ZDnet.co.uk wird berichtet, dass der Hersteller in seinem kommenden Office-Paket jedoch den Export von PDF-Dateien unterstützen wird – nachdem er monatlich etwa 120 000 Anfragen deswegen bekommen hatte. Für Ananlyst James Governor von RedMonk ist die Sache klar: Damit der Monopolist aus Redmont seine Einstellung zu OpenDocument ändert, bedarf es gar nicht der vielen Anfragen, „sondern nur ein paar mehr hochrangige Abgänge wie Massachusetts“, sagte er ZDnet: „Wenn Microsoft wegen der fehlenden ODF-Unterstützung Kunden verliert, werden sie ein Plug-In anbieten, bevor du es merkst.“

    11. Oktober 2005
  • : Noch schnell vor dem WSIS-Gipfel: Freie Software ist dabei
    Noch schnell vor dem WSIS-Gipfel: Freie Software ist dabei

    Der zweite World Summit on the Information Society (WSIS) findet vom 12. bis 15. November in Tunis statt. Der erste Teil von WSIS, wurde vor zwei Jahren von der UNO abgehalten, der zweite soll diesen November fortgesetzt werden. Der WSIS-Prozess will relevante Probleme der Informationsgesellschaft klären – Einigung besteht zumindest in der Hinsicht, dass der „Zugang zu Information und Wissen erweitert werden muss“ und Kommunikationsinfrastrukturen ausgebaut werden sollen. Auf der letzten Vorbereitungsrunde („PrepCom3“) Ende September in Genf sind einige Sachverhalte geklärt worden, wenn auch die meist diskutierte Frage der Internetverwaltung immer noch unbeantwortet bleibt.

    Nach dem letzten Vorbereitungstreffen haben wieder Belange rund um das „Intellectual Property“, das „geistige Eigentum“ ihren Weg in die Entwürfe des WSIS gefunden. Ein heißes Eisen, wie der erste Gipfelprozess vor zwei Jahren zeigte. Auf der einen Seite stehen die kompromisslosen Befürworter des „Wissen als Besitz“, auf der anderen finden sich die Vertreter der neuen kollaborativen Wissensproduktionen wieder, die für eine Teilhabe und Mehrwert an Wissen und seiner Produktion stehen. Auf der PrepCom3 wurde nach hitzigen Diskussionen ein Formelkompromiss gefunden, der Freie Software explizit als Chance für Entwicklung und als Überbrückung der digitalen Spaltung versteht. Ziel des Entwirfes ist, den Gebrauch von freier und Open Source-Software sowie offene Technikstandards zu bestärken. Wie ip-watch.org berichtet, wurden die Vorschläge bezüglich Freier Software von den lateinamerikanischen und karibischen Ländern in einen Entwurf (Vorsicht: doc!) eingebracht, mit Unterstützung von Kanada, China, Südafrika und Ägypten in Vertretung der arabischen Länder. Laut eines Konferenzteilnehmers versuchte man seitens der Vereinigten Staaten, den Entwurf in seiner Sprachwahl technisch neutraler zu halten. Jedoch konnten konkrete Versuche, den Text zu ändern, nicht bestätigt werden.

    Die Erweiterung im Artikel 21 lautet wie folgt:

    „Our conviction that governments, the private sector, civil society, the scientific and academic community, and users can utilize various technologies and licensing models, including those developed under proprietary schemes and those developed under open-source and free modalities, in accordance with their interests and with the needs to have reliable services and implement effective programmes for their people.“

    11. Oktober 2005
  • : Die Reise der Pinguine: Linux in Mannheim
    Die Reise der Pinguine: Linux in Mannheim

    Es hat sich in deutschen Stadtverwaltungen herumgesprochen: Linux ist ein sicheres und zuverlässiges Betriebssystem für Behörden. Die Empfehlungen des Bundesministeriums und der EU-Kommission, auf Freie Software zu setzen, ebneten den Weg um ein Vielfaches. Während jedoch die Stadt München in einem langwierigen Unterfangen komplett auf das alternative Betriebssystem umstellen will, ist man in Mannheim sanfter und nichtsdestotrotz zügiger. In einer beispiellosen Aktion werden derzeit bei der so genannten „sanften Migration“ zunächst die Infrastruktur wie die Server und erst ganz zum Schluss die PCs der Enduser, also der Angestellten in der Verwaltung umgestellt.

    Damit werden 3 700 Arbeitsplatz-PCs, 110 Server und 150 Fachanwendungen „migrieren“, also bald unter Linux laufen. Den Anfang macht im Herbst diesen Jahres die Synchronisationssoftware für mobile Medien wie PocketPC, Blackberry und Palm, die auf die Oracle Collaboration Suite (OCS) umgestellt wird. Gleichzeitig sollen bis zum Jahreswechsel die Anmelde‑, Datei- und Druckdienste zentral über einen Linux-Server gesteuert werden. Das Portal der Stadt mannheim.de ist bereits auf eine XML-Plattform unter Linux gewechselt, damit sich die Bürger auch von ihrem Mobiltelefon oder PDA aus Informationen von der Webseite laden können.

    Die Entscheidung der Behörden kommt nicht von ungefähr. Als Microsoft Ende letzten Jahres ankündigte, den Support für sein System Windows NT einzustellen, fiel die Wahl auf ein alternatives Betriebssystem. Die Stadt Mannheim will nun vor allem „Wahlfreiheit“, „Flexibilität und mehr Sicherheit“. Als Nebeneffekt wird die Kostenersparnis durch die wegfallenden Software-Lizenzen angegeben.

    Aber auch neue Arbeitsdynamiken verlangten nach einer passenden Struktur: „Starre hierarchische Abläufe werden von Prozessen abgelöst. Mitarbeiter arbeiten immer häufiger in Team- und Projektstrukturen. Diese neuen Strukturen müssen in der IT-Umgebung abbildbar sein“, sagt IT-Experte Gerd Armbruster von der Stadt. Als Partner für die Migration hat sich Mannheim den leistungsfähigen Konzern IBM ausgesucht.

    11. Oktober 2005
  • : Grusel-Kabinett auf der Buchmesse
    Grusel-Kabinett auf der Buchmesse

    Unter dem Titel „Alles nur geklaut? Hörbuch und Piraterie“ und mit dem Motto „Eine gebrannte CD zum Geburtstag“ diskutiert auf der Frankfurter Buchmesse ein wahres Grusel-Kabinett auf Einladung der „AG Piraterie im Börsenverein des Deutschen Buchhandels“:

    Die Veranstaltung am Focus Forum Hörbuch wird Barbara Dietz von der Verlagsgruppe Lübbe moderieren. Als Gäste auf dem Podium werden erwartet: Christian Sommer von Warner Bros. als Repräsentant des Bundesverbands Audiovisuelle Medien, Dr. Thorsten Braun vom Bundesverband der phonographischen Wirtschaft, Jochen Tielke als Sprecher der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. und Björn Frommer aus der Kanzlei Waldorf Rechtsanwälte.

    Termin: Samstag, 22. Oktober, 10.00 – 11.00 Uhr
    Veranstaltungsort: Focus Forum Hörbuch, Halle 4.1 B 139

    Wer sich informieren will, wie sich Verbraucherrechte am effektivsten einschränken lassen, ist bei der Diskussion sicher gut aufgehoben.

    11. Oktober 2005
  • : Suprnova heisst jetzt Newnova
    Suprnova heisst jetzt Newnova

    Wie das Filesharing-Magazin Slyck berichtet, wurde der Code der ehemals sehr beliebten und dann durch die Filmindustrie geschlossenen Internetseite Sprnova.org auf eine neue Webseite gesetzt: NewNova.org. Dort finden sich wohl wieder neue Downloads. Allerdings dürfte zu rechnen sein, dass evtl. die IP-Adressen der Nutzer getrackt werden.

    10. Oktober 2005
  • : Meistens sollte das Buch aufklappbar sein
    Meistens sollte das Buch aufklappbar sein

    Was einem bei e‑books in Form von DRM ganz selbstverständlich mitverkauft werden soll, wird deutlich, wenn man das auf klassische Bücher zurücküberträgt, wie Mathias Schindler es in Nutzungsbestimmungen eines Buches getan hat:

    3. Es darf nur eine Person gleichzeitig in das Buch sehen.
    4. Das Buch schließt sich automatisch am 31. Dezember 2010. Vielleicht auch später.
    5. Meistens sollte das Buch aufklappbar sein.
    6. Vielleicht polieren wir das Buch manchmal auf.
    7. Wenn das Buch nicht aufklappt, dann kann man daran nichts ändern.
    8. Der Kunde hat ein halb geöffnetes Buch zu dulden.

    [via ix]

    Da warten wir doch lieber auf diesen chinesischen E‑Book-Reader auf Linuxbasis und ohne DRM.
    [via BoingBoing]

    5. Oktober 2005 4