Diskussion: Woman in Open Source

Hier mal ein loses Mitbloggen der Diskussion „Woman in Open Source“ auf der Eurooscon. Wenn später noch Zeit ist, werde ich das mal ausformulieren.

Allison Randal, President, The Perl Foundation
Zaheda Bhorat, Manager, Open Source Programs, Google
Danese Cooper, Open Source Diva, Intel and Open Source Initiative
Paula Le Dieu, Director, Creative Commons International
Jo Walsh, Programmer, Wireless London

Debian Woman entstand ursprünglich aus einem kleinen Kreis von Freundinnen von Debian-Entwicklern.

Woman@Apache besteht noch nicht wirklich, leichte Probleme mit männlichen „Chauvinisten“ im Apache-Umfeld.

Die Veranstaltung wurde auch aufgezeichnet. Ich hoffe, sie ist irgendwann als MP3 verfügbar.

Was kann eine Frau beisteuern?

Allisan:

für sie natürlich Code schreiben, aber auch Bildung, Dokumentation, , Supporting, Design

Ihr wurde im Alter von 8 Jahren programmieren beigebracht. Jetzt ist sie Projektmanagerin von Perl.

Ein eher jüngerer männlicher Herr im Publikum stellte gerade die gewagte These auf, dass Frauen einfach anders denken würden als Männer und den Männern besser das programmieren überlassen sollte. Er redete sich noch ein wenig mehr hinein, was teilweise bei jeder weiteren These für schalendes Gelächter unter den programmierenden anwesenden Frauen führte.

Wenn sich Firmen Frauen öffnen, wird zuerst eine Frau für HR eingestellt. Dann für Marketing…

Danese Cooper: Sun ist the bad boy of the industry, not the bad girl, very hard to climp up as a woman.

Mentoring wird als gute Förderungsmassnahme gesehen.

Programmierende Frauen werden ständig auf Veranstaltungen gefragt, wo ihr Freund ist. Niemnd erwartet „default-mässig“, dass auch eine Frau Programmiererin sein kann.

Paula le Dieu wurde gerade als Juristin eingeführt, wo es schon mehr „Gleichberechtigigung“ gibt. Sie kritisiert aber die strengen Hierachien in der Juristen-Welt, welche männlich dominiert sind (Partner sind Männer).

Ein grosser Fehler dieser Diskussion ist, zu sehr das Publikum eingebunden wird, ohne dass jeder auf dem Podium was gesagt hat. Im Publikum sitzen zwar prozentual gesehen viele Frauen, aber Männder dominieren mal wieder die Diskussion. Und bei weitem nicht jeder Redebeitrag ist intelligent und zur Sache. Eher nur wenige. Eine weibliche Perspektive hätte ich mir hier gewünscht.

Jetzt ist die Diskussion schon vorbei. Schade, dass z.B. Zaheda Bhorat gar nicht dran kam. Dafür hat Danese Cooper die Hälfte der Zeit durchgelabbert.

Ich habe mich danach noch lange mit Danese Cooper über das Thema unterhalten, aber wohl die falsche Taste bei meinem MP3-Player beim Teetrinken gedrückt. Leider gibts dadurch jetzt kein längeres Interview zu „Woman@OpenSource“. Aber vielleicht schreib ich nochmal einen längeren Artikel darüber, das Thema ist echt interessant und wichtig.

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