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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.
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: Raubkopierer sind Verbrecher goes Europe
: Raubkopierer sind Verbrecher goes Europe Die EU-Kommission erarbeitet gerade im Rahmen der Strategie „Film Online“ in Zusammenarbeit mit der Content-Industrie und grossen Internetprovidern einen Massnahmenkatalog zur Eindämmung der „Piraterie“ in Europa. Gemeint ist damit wohl auch explizit Filesharing und das private Kopieren von digitalen Werken. Ziel der Kooperation sei die Erarbeitung einer Aufklärungskampagne für Verbraucher und Politiker sowie eine bessere Zusammenarbeit mit den Providern beim Kampf gegen Raubkopierer, wie Heise berichtet: EU und Content-Industrie wollen Kampf gegen illegale Kopien verstärken. Klingt für mich, als ob „Raubkopierer sind Verbrecher“ nun europaweit laufen wird. vermutlich wegen des grossen Erfolges in Deutschland…?
Berechtigte Kritik kommt von BEUC, dem Verband der europäischen Verbraucherschutzzentralen. Der Verband ist nämlich mal wieder von den Leitungsgesprächen ausgeschlossen wurden. Das kommt häufiger vor, wenn es um das Thema Urheberrechte geht. Verbraucherrechte stören in der Debatte ja auch nur.
„Die Angelegenheiten, die in dieser Gruppe behandelt werden, sind von größter Bedeutung für den Verbraucherschutz in der digitalen Umwelt, auf Grund ihrer Auswirkungen sowohl auf das wirtschaftliche Interesse als auch auf die Privatsphäre“, hat sich BEUC-Direktor Jim Murray in einem besorgten Brief am gestrigen Donnerstag an Reding gewendet. Es könne nicht angehen, dass die als „Sherpa“-Einheit bezeichnete Führungsmannschaft bei „Film Online“ sich nur aus Vertretern der europäischen Musik- und der amerikanischen Filmindustrie sowie großer Provider rekrutiere. Repräsentanten öffentlicher Interessen würden damit komplett außen vor gehalten. Es sehe so aus, schreibt Murray weiter, dass die Kommission mit dieser Verfahrensweise gegen ihre Selbstverpflichtung verstoße, möglichst alle Interessensgruppen bei derart wichtigen Fragen einzubeziehen. Von den angekündigten besseren Konsultations- und Regulierungsversprechen bleibe so nichts mehr übrig.
Sehr empfehlenswert ist die Verbraucherschutzkampagne „Consumers Digital Rights“ von BEUC.
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: Wählt die schlimmste EU-Lobby
: Wählt die schlimmste EU-Lobby Lobbycontrol weist auf den ersten europäischen “Worst EU Lobbying Award” hin. Bei diesem Negativ-Preis stehen verschiedene Lobbygruppen zur Auswahl, die sich diesen Titel im Jahre 2005 auf europäischer Ebene verdient haben. Mein Favorit ist die Fake-Grasswurzel Lobby „Campaign for Creativity“, welche sich pro Softwarepatente positionierte. Dieses Foto (via WikiNews) ist vom Tag der Abstimmung über Softwarepatente im europäischen Parlament und signifikant für den „Grasswurzel“-Ansatz:

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: Open Source in der Medienpädagogik
: Open Source in der Medienpädagogik Ich bin gerade im tiefsten (eingeschneiten) Bayern und werde am Freitag den Teilnehmern der Tagung MaC*-Days 2005 (hat nichts mit Apple zu tun) etwas über RFID erzählen. Mein Publikum sind ca. 20 Mitarbeiter aus der freien und kirchlichen Jugendarbeit. So weit, so unspektakulär.
Weshalb mir das dann doch eine Meldung wert ist: Ich bin gerade einfach positiv überrascht, wie weit die Ideen hinter Open Source an diesem Ort schon verstanden und auch angewandt werden. Der zuständige Medienpädagoge und Seminarleiter Wolfgang Schindler publiziert nämlich nicht nur philosophische Gedanken, in denen er Freies Wissen mit dem lebensspendenden Element Wasser gleichsetzt, darüberhinaus hat er auch im vergangenen Jahr bereits ein äußerst umfangreiches Buch zur Computermedienpädagogik der vergangenen 20 Jahre herausgegeben – unter einer Creative-Commons-Lizenz.
Zum heutigen Beginn der Tagung stellte Schindler dann auch die (zu klärende) Frage auf, inwieweit sich die Methoden der Jugendarbeit und der Entwicklung von Open-Source-Software gleichen, unter Gesichtspunkten wie Vernetzung und Wissensvermehrung durch Kollaboration. Ich bin positiv überrascht, weil ich erwartet hatte, hier nur meinem Referentenauftrag gerecht zu werden und dann unbeeindruckt wieder nach Hause zu fahren. Man sollte manche Pädagogen einfach nicht unterschätzen – es muss ja nicht immer so sein, dass ihr technisches Verständnis auf dem Stand von vor 20 Jahren ist. Umso besser für die Kinder und Jugendlichen, die dank solcher Veranstaltungen mittelbar dann auch an Open Source herangeführt werden.
Mit Wolfgang Schindler als auch mit Andrea Mayr von der Wiener Einrichtung netbridge, die die Jux-CD herausgibt, eine Art Knoppix für die Jugendarbeit, werde ich auf der Tagung noch Interviews zu ihrer Bildungsarbeit und ihren Vorstellungen von Open Source und Freiem Wissen führen.
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: WSIS: Interview mit Richard Stallmann
: WSIS: Interview mit Richard Stallmann Jetzt ist das versprochene Interview mit Richard Stallmann fertig und kommt als Podcast (ogg, 16MB). Das Interview ist ca. 30 min lang und wurde morgens gegen 3:30h in einem dunklen Internetzimmer in unserem Hotel in Tunis aufgenommen. Die Themen des Interviews sind Stallmans Kritik am Begriff „Intellectual Property“, Softwarepatente, Copyright und ein Erfahrungsbericht, was Stallman auf dem WSIS wegen der Alufolie rund um sein RFID-Bagde alles so erlebt hat.
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: Hat sich Microsoft Wiener Erklärung zurecht gebastelt?
: Hat sich Microsoft Wiener Erklärung zurecht gebastelt? Interessante Geschichte: Im Sommer veranstaltete die österreichische Regierung im Rahmen des WSIS-Prozesses eine internationale Konferenz zum Thema „ICT + Creativity = Content“. Dort fand u.a. ein Panel/Arbeitsgruppe statt, welches von Ralf Bendrath (schreibt hier manchmal mit) koordiniert wurde und wo u.a. Georg Greve (Free Software Foundation Europe) und Johny Perry Barlow auf dem Podium sassen. Die einzelnen Podien waren thematisch nach unterschiedlichen Feldern ausgerichtet und alle Arbeitsgruppen sollten ihre Teile der Abschlusserklärung „Vienna Conclusions“ dabeisteuern. Als wir auf dem WSIS-Gipfel in Tunis dann zum ersten Mal das Ergebnis in Form der bunten Broschüre auf dem österreichischen Stand fanden, war Georg ganz überrascht. Denn da stand nicht der diskutierte und gemeinsam beschlossene Text und von Freier Software war überhaupt nichts mehr enthalten. Stattdessen wurden Digital Rights Management Systeme als notwendig und sinnvoll angesehen und der ganze Rest war erheblich abgeschwächt worden.
Hier seht Ihr die Unterschiede:
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: Call for Papers für LinuxTag 2006 gestartet
: Call for Papers für LinuxTag 2006 gestartet Der Call for Papers für den LinuxTag 2006 ist heute gestartet. Der 12. LinuxTag findet vom 3. bis 6. Mai 2006 in Wiesbaden statt und hat diesmal die Schwerpunktthemen „Virtualisierung, Lizenzmanagement und Web-Publishing“. Mehr Informationen bietet die Freie Software Presseagentur und die Webseite des LinuxTages.
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: Open Source Marketing für Firefox 2.0
: Open Source Marketing für Firefox 2.0 Innen Open Source – und auch nach außen: Der freie Webbrowser Firefox soll mit den Mechanismen des „open source marketing“ unter die Internetnutzer gebracht werden, wie Times Online berichtet. Die gemeinnützige Mozilla Foundation veröffentlicht zwar schon am 29. November die neue Version 1.5 des beliebten Tools, spätestens aber zum Sommer 2006 soll für die Version 2.0 eine beispiellose Werbekampagne generiert werden. In einem Wettbewerb können Freiwillige ihre viralen Clips einreichen, die Filme der Gewinner sollen die Vorzüge des Browsers unterbreiten. Mozilla wird dazu an Filmemacher herantreten, die sich mit 30-Sekunden-Trailern über Firefox austoben dürfen. Das Unternehmen hofft, seine höchst erfolgreiche Aktion zur Promotion der Version 1.0 wiederholen zu können. Letztes Jahr wurden über die Webseite „SpreadFirefox“ Tausende zur Unterstützung mobilisiert – eine bezahlte ganzseitige Anzeige in der New York Times war eines der Ergebnisse. 2004 kamen laut Mozilla 50 Millionen neue Nutzer hinzu, die den Browser wegen seinen Sicherheitsfunktionen schätzen gelernt haben.
Die nächste Version 1.5 hat nach Angaben von Mozilla Tastatur-Kurzbefehle zur einfacheren Löschung der History, der Cookies und des Caches. Neu ist auch eine automatische Funktion zum Updaten des Programms.
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: WIPO-Blogging aus Genf
: WIPO-Blogging aus Genf In Genf findet gerade das „Information Meeting on Educational Content and Copyright in the Digital Age“ der World Intellectual Property Organization (WIPO) statt. Gwen Hinze von der EFF ist vor Ort und bloggt eine ganze Menge von dem Treffen.
Today, the World Intellectual Property Organization, the UN’s copyright/patent/trademark body, hosted a „Information Meeting on Educational Content and Copyright in the Digital Age“ – a meeting where representatives of libraries, Creative Commons, publishers, and science organizations vied to convince representatives from WIPO’s 182 member national governments about the need for laws that balance the rights of creators and educational users of copyrighted works. Representatives from the governments of Chile and Canada gave inspirational presentations about the education-friendly copyright exception proposals currently being considered in their national legislatures.
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: Daily Rootkit: EFF hat Klage eingereicht
: Daily Rootkit: EFF hat Klage eingereicht Die Electronic Frontier Foundation hat heute eine Klage gegen SonyBMG wegen des Rootkits eingereicht. Darin wird SonyBMG vorgeworfen, mit 20 Millionen verkauften CDs, welche mit dem Rootkit ausgeliefert wurden, die Privatsphäre der Verbraucher verletzt und ihre Computer beschädigt zu haben.
„Sony BMG is to be commended for its acknowledgment of the serious security problems caused by its XCP software, but it needs to go further to regain the public’s trust,“ said Corynne McSherry, EFF Staff Attorney. „It is unconscionable for Sony BMG to refuse to respond to the privacy and other problems created by the over 20 million CDs containing the SunnComm software.“
…
„Music fans shouldn’t have to install potentially dangerous, privacy intrusive software on their computers just to listen to the music they’ve legitimately purchased,“ said EFF Legal Director Cindy Cohn. „Regular CDs have a proven track record – no one has been exposed to viruses or spyware by playing a regular audio CD on a computer. Why should legitimate customers be guinea pigs for Sony BMG’s experiments?“„Consumers have a right to listen to the music they have purchased in private, without record companies spying on their listening habits with surreptitiously-installed programs,“ added EFF Staff Attorney Kurt Opsahl, „Between the privacy invasions and computer security issues inherent in these technologies, companies should consider whether the damage done to consumer trust and their own public image is worth its scant protection.“
SonyBMG wird in der Anklageschrift weiter aufgefordert, ihre Lizenzbestimmungen (EULA) in umstrittenen Punkten zu ändern.
Update: Auch der Staat Texas hat wohl Klage, u.a. wegen Computerspionage, eingereicht.
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: WSIS: Netzeitungs-Interview
: WSIS: Netzeitungs-Interview Die Netzeitung hat ein längeres Interview mit mir zum WSIS gemacht, was jetzt online ist: UN-Gipfel: «Wichtig ist Zugang zu Informationen».
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: WSIS-Podcasting: WIPO-Panel mitgeschnitten
: WSIS-Podcasting: WIPO-Panel mitgeschnitten Gestern fand hier auf dem WSIS ein Panel zum Thema „The Role of WIPO and NGO’s to Balance Intellectual Property Rights“ statt. Ich wollte es eigentlich komplett mitschneiden, wurde aber durch das BBC-Interview aufgehalten. So fehlen die ersten 24min, was aber anscheinend nicht so dramatisch ist. Die restlichen 88min sind auf jeden Fall interessant. Über die Qualität der Aufnahme kann ich gerade nicht viel sagen, scheint aber hörbar zu sein. Hier ist das OGG mit 44MB Grösse, ein MP3 wird wohl später noch folgen.
Moderator: ROBIN GROSS, IP Justice Executive Director
Speakers:
~ PHILIPPE PETIT, World Intellectual Property Organization (WIPO) Deputy Director General
~ JAMES LOVE, Consumer Project on Technology (CPT) Director
~ ALEX BYRNE, International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA) President
~ GEORG GREVE, Free Software Foundation Europe (FSFE) President -
: SonyBMG Rootkit – Rückrufaktion
: SonyBMG Rootkit – Rückrufaktion SonyBMG hat eine Rückruf-Aktion für CDs gestartet, welche mit dem sehr umstrittenen „Rootkit“-Kopierschutz versehen sind. Zuerst wurden Plattenläden informiert und anscheinend wird gerade an einer Rückruf-Aktion für Verbraucher vorbereitet, welche eine der 49 damit ausgestatteten CDs erworben haben. Laut Heise scheinen sich die Vermutungen bestätigt zu haben, dass SonyMBG mit dem Kopierschutz die LGPL verletzt hat.
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: WSIS: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“
: WSIS: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“ Am kommenden Donnerstag werde ich auf EInladung von IPJustice im Rahmen der WSIS-Parallel-Events an folgender Diskussion teilnehmen: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“.
Die Diskussion findet von 17:00h – 19:00h im Salle SOUSSE auf dem WSIS-Gelände statt.
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: Auf dem Weg zur Authorship Society
: Auf dem Weg zur Authorship Society Der amerikanische Medienjournalist Douglas Rushkoff hat ein Wirtschaftsbuch namens „Get back in the box: Innovation from the Inside Out“ geschrieben. Offensichtlich wurde er immer wieder von Vertretern der Old Economy angesprochen, die sich den modernen Flair der vernetzten Community verleihen wollten, ohne jedoch irgendetwas von den Modellen und Methoden verstanden zu haben.
In seinem Weblog stellt Rushkoff jede Woche ein Kapitel seines Buches als „thought virus“ vor. Diesmal: Hackerkultur, Kollaboration und Open Source:
Here, I contextualize the open source ethos as part of a bigger renaissance: the emergence of an „authorship society.“ […]
This is the spirit of authorship presaged by the Internet and now extending to every area of our lives. The hacker mentality is all around us, evidenced in everything from the hubris to learn the entire genetic code and attempt human cloning to a growing stack of new translations of the Bible. […]
It is the real legacy of the open source movement—misunderstood even by many of its participants as solely a way to develop computer operating systems, and underestimated in its potential impact by even its staunchest opponents. As I’ve come to see it, the deeper cultural agenda is based on three far-reaching assumptions:
1. The systems by which we live are inventions and conventions.
2. The codes underlying those systems can be learned and rewritten.
3. This process best takes place collaboratively.It’s those same three stages of renaissance we’ve been looking at all along: moving from passivity to gaining a perspective and then to attaining the power of authorship. Finally, the desire to acquire and spend social currency fuels a spirit of collaboration. We play the game by the rules, we learn enough codes to cheat, and ultimately rewrite the game and share our creations with others.
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: Creative Commons-Artikel in der soma 20
: Creative Commons-Artikel in der soma 20 In Ausgabe 20 der soma, zeitschrift für popkultur, politik, das leben und den ganzen rest, für die ich seit 2001 schreibe, ist ein Artikel von mir über die Creative Commons erschienen: „Weiches Copyright im Eigenbau, Vom kontrollierbaren Freiraum zwischen künstlerischer Selbstbestimmung und Verwertungsrechten“. Aus der Einleitung:
In einer sich digitalisierenden Welt wird das Copyright immer problematischer, und seine Prägung wird immer hermetischer zugunsten der Verwer tungsindustrie gestrickt. „Sich digitalisierend“ bedeutet: Es gibt online einen Reichtum an Inspirationsquellen, die leicht zugänglich und in ihrer digitalen Form einfach weiterverwendbar sind. Kreatives Verwenden von im Netz gefundenen Inhalten ist rechtlich oft kompliziert, die Selbstverwirklichung in einer digitalen Kultur vollzieht sich oft in einem Konflikt mit dem herkömmlichen Urheberrecht. Genau das versprechen die Creative Commons (CC)-Lizenzen wesentlich zu vereinfachen. Mit ihnen kann ich selbst bestimmen, wo zwischen gemeinfrei und copyright-geschützt meine Werke stehen.
Das Heft erscheint alle drei bis vier Monate als Printausgabe und liegt in diversen Cafés in Berlin-Mitte und an einigen Universitätsinstituten und Mensen in Berlin aus. Online gibt es ein Archiv der bisher erschienenen Ausgaben.
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: Podcasting: Interview mit Jamie Love
: Podcasting: Interview mit Jamie Love
Gestern Abend machte ich ein Interview mit Jamie Love, dem Direktor des „Consumer Project on Technology (CPTech)“. CPTech beschäftigt sich schon lange mit Verbraucherrechten im digitalen Zeitalter. Der Schwerpunkt liegt hierbei beim sogenannten „Geistigen Eigentum“. In dem knapp 28 Minuten Interview erzählt er einiges über Lobbying in der WIPO, Open Innovation, dem Access to Knowledge – Treaty und die Arbeit von CPTech. Das Interview steht unter der Creative Commons Namensnennungs-Lizenz. Update: Hier ist die Ogg-Version des Interviews.
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: SonyBMG – Das wars dann wohl?
: SonyBMG – Das wars dann wohl? Die Einführungswoche von SonyBMGs Rootkit ist vorbei – mit vollem Erfolg. Jetzt hat sich wohl auch noch der Chef vom Homeland Security beschwert und es wurde ein Auslieferungsstop verkündet. Wir sollten uns trotzdem bei SonyBMG bedanken, eine so grandiose DRM-Einführung hätte ich nicht erwartet. Auch dachte ich eigentlich, ein so grosses Unternehmen hätte etwas Gespür für Krisenmanagement. Das ging wohl ziemlich in die Hose.
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: Zum Abschluss der Sony Rootkit Einführungswoche
: Zum Abschluss der Sony Rootkit Einführungswoche Zum Abschluss der SonyBMG Rootkit-Einführungswoche gibt es natürlich wieder interessante Neuheiten für Verbraucher. Nicht nur Windows-Nutzer sind betroffen, das Rootkit greift auch Apple-Rechner an. Damit verschafft SonyBMG der Apple-Welt etwas mehr Innovation, nämlich einen Trojaner. Harald Welte ist sogar der Meinung, dass das Rootkit die LGPL verletzt. Vielleicht gibt es ja demnächst noch ein Verfahren durch GPL-Violations.org: Sony Rootkit allegedly is an LGPL license violation.
Edward W. Felten hat in seinem „Freedom to tinker“-Blog ein „SonyBMG DRM Customer Survival Kit“ zusammengstellt. Hier finden sich praktische Anleitungen für Verbraucher, wie man das Ding wieder entfernt bekommt.
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: Knowledge of Future Culture
: Knowledge of Future Culture World-Information.org hat eine Zeitung zum WSIS2 gedruckt und bietet diese auch als PDF zum Download an. Thema diesmal ist „Knowledge of Future Culture“ (3,2MB). Zu den Autoren der 16-seitigen Ausgabe gehören u.a. James Love und Richard Stallman.
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: Was ist Science Commons?
: Was ist Science Commons? Während die Creative Commons Lizenzen für kulturelle Güter entwickelt wurden, gibt es mittlerweile auch das Science Commons Projekt. Hier geht es eher darum, einerseits Lizenzen für Open Access und andererseits auch beispielsweise Lizenzen für Forschungsdaten zu entwickeln. Im Creative Commons Weblog gibt es nun einen einführenden Text in den Sinn und Zweck des Science Commons Projektes:
Science Commons (SC) was launched in early 2005. SC is a part of Creative Commons – think of us as a wholly owned subsidiary – drawing on the amazing success of CC licenses, especially the CC community and iCommons. But we’re also a little different. Whereas CC focuses on the individual creators and their copyrights, SC by necessity has a broader focus. That necessity is caused by, for example, the fact that most scientists sign employee agreements that assign intellectual property rights to a host institution. Another example is that scientific journals regularly request that scientific authors sign over their copyrights, and scientists eagerly do so in return for citations in what are called „high impact“ journals. There’s a very real collective action problem here: no one individual or institution has strong incentives to change the system.