Technologie
Künstliche Intelligenz, Drohnen, selbstfahrende Autos, Cyborgs, Roboter und IT-Sicherheit.
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: Video: Wie funktioniert eigentlich Freifunk?
: Video: Wie funktioniert eigentlich Freifunk? Wie funktionieren eigentlich freie Funknetze? Das kann man sich jetzt mal in vier kurzen Folgen als Video von Flo Fleissig und Mario Behling zeigen lassen:
Freifunk auf dem Dach (Folge 1) [avi]
Freifunk in der Box (Folge 2) [avi]
Ich brat’ mir ’ne Freifunkantenne (Folge 3) [avi]
Freifunk: Die Suche nach dem Netz (Folge 4) [avi]Dazu gibt es die Videos mittlerweile auch bei Youtube und Google-Video.
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: Googlebot entleert Webseite
: Googlebot entleert Webseite Wie thedailywtf berichtet, hat eine leider nicht näher benannte Regierungswebseite in den USA eine böse Überraschung erlebt: Nach der Neueinführung eines wikiähnlichen Content-Management-Systems und der zeitraubenden Migration von bereits vorhandenen Daten fand sich die Seite nach ein paar Tagen Betrieb komplett geleert vor. Die verursachende IP stammte erstaunlicherweise vom Googlebot. Wie sich herausstellte, kamen zwei Dinge zusammen, die diesen Web-Gau bewirkten: Ein User hatte aus einem anderen Artikel Text inclusive einem „Edit“-Hyperlink in das Wiki kopiert. Dies wäre normalerweise kein Problem, da ein User zum Editieren angemeldet sein muss. Der Googlebot kümmert sich jedoch weder um Cookies noch um Javascript, das einen unangemeldeten User umleiten und benachrichtigen würde. Der Bot folgt einfach allen Links, die er findet. Auch den „Delete Page“-Links…
Die Behörde zog allerdings aus der Aktion nicht die Konsequenz, das CMS in irgendeiner Weise abzusichern oder auf Javascript zu verzichten, sondern vorbot jegliches Copy-and-paste von anderen Seiten. Mehr zu den technischen Fragen in der Diskussion zu der Meldung.
Via Fefe.
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: Heute: Chaosradio – Datentresore und Briefumschläge
: Heute: Chaosradio – Datentresore und Briefumschläge Heute ist wieder der letzte Mittwoch im Monat und deshalb sei wieder auf das Chaosradio verwiesen, was heute Abend ab 22 Uhr auf Fritz-Radio und via Stream läuft. Die heutige Sendung trägt den Namen „Datentresore und Briefumschläge“ und befasst sich mit Verschlüsselung in der Praxis.
Team: Frank Rosengart, hukl, Harald Welte, Holger Klein
Wenn der Laptop geklaut wird, ist das ärgerlich. Er ist weg. Besonders unangnehm ist aber auch, dass der Dieb die persönliche Fotosammlung durchklicken und sogar die heruntergeladenen privaten E‑Mails lesen kann. Aber nicht nur das – E‑Mails werden beim Versand wie Postkarten behandelt. Neugierige Mitarbeiter und vor allem auch die Ermittlungsbehörden können in Zukunft dank der anstehenden Vorratsdatenspeicherung noch einfacher auf unsere privaten Daten zugreifen.
Auch ein aktuelles Urteil des Bundesverfassungsgerichts stellte jüngst klar: E‑Mails unterliegen nur beim Transport dem Briefgeheimnis. Sind sie einmal zugestellt, geniessen sie diesen rechtlichen Schutz nicht mehr. Chaosradio möchte euch Tipps geben, wie ihr eure Daten vor neugierigen Blicken schützen könnt, E‑Mails in Briefumschläge steckt und welche Daten in Zukunft unter besonderer staatlicher Aufsicht stehen.
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: Frage an Apple-Nutzer
: Frage an Apple-Nutzer Hat einer der LeserInnen vielleicht einen der neuen Apple-Notebooks und schonmal nachgeschaut, ob das Trusted Platform Module (TPM) werksmässig eingeschaltet ist?
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: Veranstaltung: Wie kam das Netz eigentlich nach Deutschland?
: Veranstaltung: Wie kam das Netz eigentlich nach Deutschland? Oh, die deutsche Sektion der der Internet Society lebt noch? War mir gar nicht so bewusst. Auf jeden Fall wirft sie am 27.4.2006 einen Blick zurück, „Wie das Netz nach Deutschland kam“. Die Veranstaltung findet im schönen „Haus der Geschichte“ in Bonn statt und die Internet Society will die Entwicklung von den ersten Anfängen bis zur heutigen Allgegenwart des Internet nachzeichnen.
Die Veranstaltung will die Frage beantworten, wo das Internet herkommt. Datex‑P, Bildschirmtext, European Academic Research Network (EARN), das Deutsche Forschungsnetz (DFN), European Usenet (EUNET), Xlink, European Academic Supercomputer Initiative Network (EASInet), Mausnet, Fidonet, der WDR Computer-Club mit Videodat und der Chaos Computer-Club stehen beispielhaft für Entwicklungen und Gruppen aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie haben eine Verbindung mit globalen Entwicklungen, haben aber auch einen starken regionalen oder nationalen Bezug. Bevor das Internet zum Massenmedium werden konnte, wurde viel entwickelt, diskutiert und ausprobiert – auch hier in Deutschland. Diese Arbeit wollen die Initiatoren und das Kuratorium der Internet Society würdigen.
Eigentlich schade, dass die Veranstaltung nicht eine Woche früher stattfindet, wenn ich in Bonn verweile.
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: ccHost 2.0
: ccHost 2.0 Creative Commons (CC) hat ccHost in der Version 2.0 vorgestellt. Die Software bietet eine webbasierte Infrastruktur zum Speichern, Teilen und Bearbeiten von Mediainhalten, die unter CC-Lizenzen stehen. Sie ist unter einer gpl-Lizenz veröffentlicht und wird beispielsweise von der Remix-Platform ccMixter genutzt. Das Projekt bietet eine Basis für legalen, kreativen und vor allem unkomplizierten Umgang mit Inhalten und zeigt das große Potential der CC-Lizenzen im Netz.
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: Creative Commons Lizenzen werden in der Volksrepublik China eingeführt
: Creative Commons Lizenzen werden in der Volksrepublik China eingeführt Wie Creative Commons (CC) bekannt gibt, werden morgen die an das Urheberrecht der Volksrepublik China angepassten CC-Lizenzen eingeführt. Sie sollen im Rahmen der Eröffnung einer Internationalen Konferenz zu geistigem Eigentum und Creative Commons an der Renmin Universität in Beijing von Lawrence Lessig (Stanford) als Hauptredner offiziell vorgestellt werden.
Der Projektleiter Chunyan Wang setzt große Hoffnungen in die Einführung der Lizenzen:“We expect that the launch of the Creative Commons licenses will help pave a path for protecting intellectual property and create a win-win solution for all by allowing for reasonable use and sharing of the creative works. The launch will also help build a formal model to be used for creative products and provide a solution for dealing with the challenge of the new digital, Internet society. We believe that the launch will inspire a new “Creative Commons” community in a country with a rich cultural history and great potential creativity.”
Die Einführung in der Volksrepublik China ist besonders interessant, da zu der Gesetzgebung ein gänzlich anderer kultureller Hintergrund hinzukommt.
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: Social Software bei Newsweek
: Social Software bei Newsweek Bei Newsweek gibt es einen Artikel mit dem üblichen Inhalt über Social Software aka Web 2.0: The New Wisdom of the Web.
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: Elektroschrott ab jetzt in Deine kommunale Sammelstelle
: Elektroschrott ab jetzt in Deine kommunale Sammelstelle Du darfst nun Deinen vermeindlichen Elektroschrott nicht mehr einfach in die Tonne werfen.
Seit Freitag muss es in jeder Kommune (nicht WG) eine Sammelstelle für Elektroschrott geben, die – wohl etwa komplex einzusortieren – von jedermann und ‑frau mit bis zu 20 wegwerfwürdigen Geräten (max. fünf einer Art) beehrt werden kann. Wiederholungstaten sind nach ortsüblicher Müllmannkulanz enstprechend frequentiert möglich. Der Schrott wird dann von den Herstellern dort regelmäßig abgeholt. Wie die Kosten dafür gezahlt werden – ob es der Verbraucher per Müllgebühren seitens der Kommunen oder ob es der Verbraucher per erhöhtem Gerätepreis seitens der Industrie bezahlen muss, ist noch ungeklärt. (via netzeitung.de)
Mehr zum Elektro-Gesetze bei der Deutschen Umwelthilfe.
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: Brasilien: EMI-Abenteuer-Kopierschutz
: Brasilien: EMI-Abenteuer-Kopierschutz Die EMI hat sich in Brasilien einen ganz besonderen Kopierschutz einfallen, dessen rechtliche Grundlage selbst gut geschützt ist: Stell Dir vor: Brasilien. Du kaufst eine CD, tust sie in Deinen Computer, bekommst ein Setup-Programm vor die Nase geworfen, das Dir einen im Vollständigen nur englischsprachigen Lizenztext anzeigt, der die Installation einer Software zum Abspielen der CD begründet, sich dank Flash weder Copy&Pasten noch ohne gewaltigen Zuckungen durchscrollen lässt und auf eine HTML-Version verweist, die es nicht gibt.
Würdest Du der Lizenzvereinbarung zustimmen wollen?
Ronaldo tat es nicht und berichtet auf boingboing.net von einem beinahe Herzinfarkt ähnlichem Zustand:
After reading all the above, I decided to reject it, and pressed the „reject“ button. Immediately a screen with the word „Initializing“ appeared, the proprietary software was installed, and the music started to play in my computer using the proprietary EMI player, as if I had „accepted“ the whole thing.
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: Spanisches Gericht erkennt CC-Lizenzen an
: Spanisches Gericht erkennt CC-Lizenzen an Wie Mia Garlick auf creativecommons.org berichtet, hat ein Gericht in Badajoz, Spanien in einem Rechtsstreit zwischen der spanischen Verwertungsgesellschaft „Sociedad General de Autores y Editores (SGAE)“ und einem Barbetreiber die Creative Commons Lizenzen als rechtskräftige Alternative zur Lizensierung von Musik anerkannt. Die SGAE hatte den Betreiber verklagt, da er die pauschalen Lizenzgebühren für die Nutzung von SGAE-verwalteter Musik nicht gezahlt hatte. Dieser argumentierte, er habe die Zahlung unterlassen, da er ausschließlich Musik, die nicht von der SGAE verwaltet wird, gespielt habe.
Die Musik, die in der Bar gespielt wurde, stand unter einer Creative Commons Lizenz. Da die SGAE (wie die meisten europäischen Verwertungsgesellschaften darunter die deustche GEMA) ihren Mitgliedern untersagt, ihre Werke unter CC-Lizenzen zu veröffentlichen, konnten die gespielten Künstler also per Definition nicht durch die SGAE vertreten sein.
Das ist zum einen ein rein juristischer Erfolg, stellt zum anderen aber auch einen Paradigmenwechsel dar. So wurden bisherige Klagen zugunsten der SGAE entschieden, da die Gerichte davon ausgingen, dass die Verwertungsgesllschaft praktisch alle Urheber vertritt.This case shows that there is more music that can be enjoyed and played publicly than that which is managed by the collecting societies.
Dies setzt ein deutliches Signal für die Selbstbestimmung von Autoren und Künstlern.
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: Kino neu erfinden mit freien Inhalten
: Kino neu erfinden mit freien Inhalten Kultur, zumal wenn sie sich offline verortet, kommt oft zu überraschenden Erkenntnissen. In der neuen Lettre geht es auch um Pixel und Maschinen, und um technischen Fortschritt:
Das Kino starb am 31. September 1983, als auf der ganzen Welt die Fernbedienung eingeführt wurde, so die provokante These des Filmemachers und Kinopropheten Peter Greenaway. In seiner Streitschrift für das Zukunftskino fordert er die Abkehr von den formalen Tyranneien des Films und ermutigt zu einer dem Visuellen verpflichteten multimedialen Form cineastischen Inszenierens und Erlebens. „Lassen Sie uns das Kino neu erfinden, die erstaunlichsten Instrumente dafür stehen uns zur Verfügung.“
Die These muss nicht stimmen, aber die ‚erstaunlichsten Instrumente’ haben viele daheim: beinahe jeder PC aus dem Discounter hat alleine mehr Grafikleistung hat als mein erster 586er von 1997 Rechnenpower. Die CPU langweilt sich in solchen Rechnern meist, aber wer auch von BogoMips und Konsorten zuviel hat, kann ja mal sowas versuchen (boingboing).
Oder einfach freien Bewegtbild-Content z.B. remixen mit Cinelerra, den man in Yahoos oder Googles CC-Suche oder bei Archive.org findet, und ordentlich verbreiten darf. Wir haben was wir brauchen, und synthetisieren was der Bus (und die Suche und die Lizenz) hergibt. Ohne Lobby, Sensenbrenners Absurdt Forte 300 und technischen Sachzwang. -
: Yahoo-Ads nur in den USA erlaubt
: Yahoo-Ads nur in den USA erlaubt Wie boingboing berichtet, hat Yahoo die Bedingungen für sein Google-ad-ähnliches Werbeprogramm geändert. Die Yahoo Publisher Policy schreibt nun vor, dass die Werbung nur aus den USA aufrufbar sein darf. Als ob das nicht schon merkwürdig genug wäre, verweist Yahoo in einem zitierten Briefwechsel auf Scripte und Programme, die den ungewünschten Traffic verhindern könnten, macht aber keinerlei Angaben, um welche Tools es sich handeln soll.
However, there are scripts and programs which you can initiate to block international users from viewing or encountering your Yahoo! Publisher Network ads. We do not recommend or support these methods, but we do suggest finding a method to block this kind of traffic so you remain in compliance with the Terms and Conditions.
Da es wohl kaum eine Option ist, alle Welt außer den USA von der eigenen Website fernzuhalten, fragt sich welche praktikable Verwendung es für die Yahoo-Ads geben soll, bzw. was sich Yahoo dabei gedacht hat.
If I didn’t know better I would think Yahoo had no clue whatsoever of what this intarweb thing is all about. Who knew that people from *other* parts of the world use the internet?
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: Die Telekom, Regulierung, VDSL und der Wettbewerb
: Die Telekom, Regulierung, VDSL und der Wettbewerb In der Technology Review erklärt Torsten J. Gerpott die Debatte rund um die Deutsche Telekom und den Ausbau des VDSL-Netzes: Ein Stellvertretergefecht.
Sowohl die DT als auch die alternativen Carrier spielen in der VDSL-Debatte jedoch mit verdeckten Karten. Der DT geht es weniger um Innovationsschutz. Sie nutzt den VDSL-Ausbau als Vehikel, um aus ihrer Sicht überzogene Eingriffspotenziale der Bundesnetzagentur in eigene Entscheidungen abzubauen. Und die DT-Wettbewerber fürchten sich weniger vor einem VDSL-Nachfrageboom, von dem sie ausgeschlossen sind. Sie treibt mehr die Sorge um, dass das Konzept der Regulierung marktbeherrschender TK-Anbieter als notwendige Voraussetzung für die Entstehung von Wettbewerb in Deutschland generell zu Grabe getragen werden könnte.
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: Dritter Webmontag in Berlin: Audiomitschnitte
: Dritter Webmontag in Berlin: Audiomitschnitte Auch der dritte Webmontag in Berlin war ein voller Erfolg. Rund 70 TeilnehmerInnen kamen in den newthinking store, um sich über neue Projekte zu informieren und auszutauschen.
Es gab vier kurze Vorträge, die hier als OGG-Audiodateien verfügbar sind:
- Laufrausch: Ein Google-Mashup für Jogger, vorgestellt von Peter Schink. (OGG, 6,6 MB)
- Semapedia: Physical Hyperlinks für Handys, vorgestellt von Martin Schmidt. (OGG, 10 MB)
- Webride.org: Annotation von Webseiten, vorgestellt von Arash Yalpani. (OGG, 10 MB)
- Open-Logo-Project von Spreadshirt, vorgestellt von Andreas Milles. (OGG, 10 MB)
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: Heute ist Ajax-Tag?
: Heute ist Ajax-Tag? Heute scheint ein kleiner AJAX-Medientag zu sein: Sowohl bei Telepolis („Ajax rein und Kurs 360°“) als auch bei der Tagesschau („Ajax macht das Web attraktiver“) gibt es Artikel zu „Asynchronous Javascript and XML“.
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: Politischer exe-Bildschirmschoner der CDU
: Politischer exe-Bildschirmschoner der CDU Auf der Suche nach parteipolitischen Informationen im Internet stieß ich auf den interaktiven CDU-Bildschirmschoner. Damit könnte ich mir über das Web mit „den aktuelle CDU-Schlagzeilen“ ziehen.
Leider gibt es ein Problem: ich verwende Linux und kann keine .exe-Dateien ausführen. Ich kann dazu auch keine Prüfung der Datei vornehmen, bevor ich sie installiere, weil sie nicht im Quellcode vorliegt. Dazu passt natürlich, dass mir bisher noch kaum positive, bejahende oder förderliche Äußerungen der CDU, die freie und plattformübergreifend verwendbare Software betrifft, untergekommen sind (tendenziell eher im Gegenteil, man möge meine Angaben ergänzen). Insgesamt ist der Zuschnitt auch eher niedrigschwellig:
Da der Schoner geladene News-Schlagzeilen lokal zwischenspeichert, benötigt er keine permanente Verbindung zum Internet und funktioniert auch offline. Das stellt sicher, dass der Bildschirmschoner keine ungewollten Online-Kosten verursacht!
Das stellte natürlich auch sicher, dass wenn ich offline bin, ich keine aktuellen Informationen oder neue Inhalte erhalte. Aber immerhin gibts auch das Angebot, die Nachrichten per RSS zu erhalten. Aber die Zielgruppe der Parteiwebseite interessiert das vermutlich nicht, denn das wird dort nirgendwo erwähnt. Es ginge auch anders, wie die Sozen zeigen: RSS wird erwähnt. Aber auch dort nur eine unschöne .exe.
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: Erster RFID-Virus
: Erster RFID-Virus Andrew Tanenbaum, Informatikprofessor hat Kollegen der Universität Amsterdam ein Papier veröffentlicht, in dem erklärt wird, wie Viren und Würmer für die RFID-Funkchips hergestellt werden können. In dem Dokument (PDF) wird anhand einer Oracle Middleware erläutert, wie Viren auf den Chips unter bestimmten Bedingungen die Software in den Lesegeräten, aber auch Einträge in den Datenbanken verändern können, mit denen die Lesegeräte verbunden sind.
Dass sich verschlüsselte Kommunikation nachträglich wieder unauthorisiert entschlüsseln lässt, zeigte sich schon am 1. Februar 2006: Niederländischer Biometrie-Reisepass gehackt
Mehr im heise newsticker und auf Telepolis.
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: MP3: Cory Doctorow – Europe’s Coming Broadcast Flag
: MP3: Cory Doctorow – Europe’s Coming Broadcast Flag Bei IT-Conversations gibt es jetzt die spannende Keynote von Cory Doctorow auf der vergangenen Eurooscon zum Thema „Europe’s Coming Broadcast Flag“ (MP3).
European mandates such as the Digital Video Broadcasting organization’s Content Protection & Copy Management are similar to the American broadcast flag but possibly more draconian in scope. Doctorow argues that digital rights management (DRM) is based on the notion that you can design a safe „so strong you can leave it in the robber’s living room“ and that DRM technologies treat users as attackers. According to Doctorow, DRM does little to protect copyright and is not a contract, as some might argue. At stake, he believes, is the open source community’s ability to write software, understand and improve technology, and disrupt markets with new and better way to create or distribute creative works.
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: Identität 2.0 mit Higgins
: Identität 2.0 mit Higgins Technology Review berichtet über Higgins, ein neues Open Source Framework zur Identitätsverwaltung, welches federführend von der Eclipse Foundation in Zusammenarbeit u.a. mit IBM und Novell entwickelt wird. Es soll das erste Identity-Management-Projekt sein, das auf offene Quellcodes setzt: Identität 2.0.
Bei Higgins geht es außerdem nicht nur um eine sichere Software für das ID-Management. „Wir nutzen den Open-Source-Ansatz nicht nur aus technischen Gründen, sondern weil es uns darum geht, dass die Endnutzer ihre digitale Identität aktiv selbst verwalten können sollen. Da kommt dieser soziale Aspekt hinzu.“ Harvard-Mann Clippinger erwartet, dass Higgins eines Tages noch mehr tun kann, als nur die einzelnen Online-Identitäten zu managen. Er stellt sich Nutzergemeinschaften vor, die aus „Circles of Trust“ bestehen – so ähnlich wie es eBay seinen Nutzern erlaubt, Märkte und Gemeinschaften nach gemeinsamen Interessenslagen zu bilden. Ein eBay-Community-Mitglied könnte dann ausgewählte Informationen mit Leuten in einer Yahoo-Gruppe teilen, sagt er.
Pro-Linux hatte schon Ende Februar über die Kooperation berichtet: Unternehmen unterstützen freies »Projekt Higgins«.
Passend dazu ist auch ein Interview mit David Weinberger im Handelblatt, wo dieser zur Identitätsfrage Stellung nimmt: „Wir sagen einander die Wahrheit“
Eine aktuelle Diskussion dreht sich um die Frage, ob wir Systeme brauchen, mit denen Internet-Nutzer ihre Identität nachweisen können. Wäre solch eine Online-Entsprechung des Personalausweises nicht ausgesprochen hilfreich?
Die Situationen, in denen man sich online mit seiner echten Identität ausweisen muss, sind äußerst selten. Die meisten Transaktionen können wir vornehmen, ohne uns eindeutig zu identifizieren; online, wie offline. Es gibt momentan einen enormen Druck, ein perfektes Regime aus kompletten, verfolgbaren Identitäten zu errichten. Dieser Druck geht definitiv nicht von den Nutzern aus. Für den größten Teil aller Transaktionen sind Pseudonyme hervorragend geeignet. Ich kenne die Identität eines Ebay-Verkäufers oder eines Wikipedia-Autors nicht, aber ich sehe, dass der Mensch hinter diesem Pseudonym 99,8 Prozent positive Bewertungen auf E‑Bay besitzt oder bereits 500 gute Artikel in der Wikipedia verfasst hat. Eindeutige Identitäten sind für eine Hand voll Fälle nützlich. Aber solche Systeme werden derart in die Hard- und Software verankert, dass sie allgegenwärtig sein werden. Es wird Nebenwirkungen geben, die jetzt noch schwer vorhersehbar sind. Sagen wir, man übergibt solch ein System an die Chinesen, die ein Interesse daran haben, jede abweichende Stimme zu verfolgen. Das wäre eine Katastrophe für die Menschenrechte. Es würde bedeuten, dass in Ländern ohne Rechte das Internet nicht mehr die Hoffnung der Dissidenten wäre. Ich denke nicht, dass wir dieses Werkzeug bereitstellen sollten.