Technologie
Künstliche Intelligenz, Drohnen, selbstfahrende Autos, Cyborgs, Roboter und IT-Sicherheit.
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: Mitschnitte des 4. Berliner Webmontag
: Mitschnitte des 4. Berliner Webmontag Vom 4. Berliner Webmontag sind jetzt die Mitschnitte fertig, die diesmal Tim Pritlove gemacht hat.
Robert Schuster stellte Freifunk und das Berliner Olsrexperiment vor. Hier sind die Folien und hier ist der Vortrag als MP3 (30MB) und OGG (15MB).
Mario Jakobs stellte OpenLaszlo ist eine Plattform zur Generierung von Rich Internet Applications auf FLASH/AJAX Basis vor. Hier sind die Folien und hier das ganze nochmal als MP3 (15MB) und OGG (8,1 MB).
Der Webmontag hatte noch mehr Themen, die man sich im kompletten Mitschnitt des Abends nochmal anhören kann – als MP3 (71MB) und OGG (48MB).
Der nächste Webmontag in Berlin findet am Montag, den 22. Mai wieder bei uns im newthinking store statt.
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: Der LinuxTag 2006 startet am Mittwoch in Wiesbaden
: Der LinuxTag 2006 startet am Mittwoch in Wiesbaden
Am kommenden Mittwoch, den 3. Mai, beginnt der LinuxTag 2006 erstmalig in den Rhein-Main Hallen in Wiesbaden. Unter dem Motto „Sehen, was kommt“ werden auf dem kommenden LinuxTag wieder viele neue Trends rund um Linux, Open Source und Freie Software gezeigt. Der LinuxTag 2006 wird gemeinsam mit der Vereinigung Deutscher UNIX-Benutzer e.V. (GUUG) vom 3. – 6. Mai veranstaltet. Mehr als 150 Firmen und Open Source Projekte zeigen einen umfassenden Querschnitt an Lösungen aus der Welt von Linux, Freier Software und Open Source.Zu den Sponsoren in diesem Jahr gehören IBM, Sun Microsystems, Ubuntu und Novell. Zu den weiteren Ausstellern gehören neben einer Vielzahl an interessanten Freie Software Projekten u.a. Google, Intel und der Linux-Verband mit einem grossen Gemeinschaftsstand.
Unter dem bewährten LinuxTag-Motto „Where .com meets .org“ besteht das Programm aus verschiedenen Modulen: Das Freie Vortragsprogramm (4. bis 6. Mai), das Practical Linux Forum (3. bis 6. Mai) der Telephony Summit (29. April bis 2. Mai), der Business- und Behördenkongress am 3. Mai und die Tutorien für Anwender und Systemverwalter (2. bis 5. Mai).
Das komplette Messejournal als PDF mit allen Informationen zu den einzelnen Vorträgen gibt es hier zum Download.
Hier ist mal ein kleiner Überblick, der längst nicht alle Sub-Konferenzen abdeckt, die auf dem LinuxTag stattfinden. Es ist auch geplant, dass wir mit einem Freien Pressezentrum live vom LinuxTag berichten – mit Podcasting, Videos und Bloggen. (Wie es momentan ausschaut, werde ich leider dank Samsung etwas eingeschränkt arbeiten müssen)
Ich hab noch ein Dutzend Freikarten, die ich gerne verschicke. First come. first serve! (Mail an mb [add] newthinking [punkt] de)

Keynotes:
Zu den Programm-Höhepunkten zählen die Vorträge des Verwalters des Linux-Kernels, Andrew Morton, der brandaktuelle Neuigkeiten zum Linux-Kernel vortragen wird und von Selfmade-Millionär und Kosmonaut Mark Shuttleworth, der die nächste Version „Drapper Drake“ von Ubuntu-Linux vorstellt.
Keynote: Ubuntu – The future of a Free Linux Distribution
Keynote: Areas for Improvement in the 2.6 Kernel Development Process
Freie Vortragsprogramm:
Der Donnerstag des Freien Vortragsprogrammes steht im Zeichen von Sicherheit und Anwendungsentwicklung von Freier Software. Fans der BSD-Betriebssysteme sowie Linux-Kernel-Hacker kommen am Freitag jeweils mit einem Track auf ihre Kosten. Ein weiterer Schwerpunkt an diesem Tag sind Open-Source Content-Management-Systeme im Rahmen des OscomTag. In diesem Track werden verschiedene populäre freie CM-Systeme und Anwendungsszenarien vorgestellt.
Am Samstag behandelt ein technischer Track die Themen Virtualisierung und Clustertechnologien. Multimedia und Linux ist schon lange kein Widerspruch mehr, wie ein weiterer Schwerpunkt am Samstag beweist. Besucher erfahren hier mehr über das Potential von Linux im Wohnzimmer oder über komfortable Podcasting-Systeme. In die gesellschaftlichen Auswirkungen von Freier Software führen Vorträge am Samstagvormittag ein.
Practical Linux Forum:
Ein wichtiger Bestandteil des LinuxTag ist das Practical Linux Forum. Es findet parallel zur Freien Vortragsreihe ebenfalls vom 3. bis 6. Mai jeweils von 10 bis 18 Uhr statt und wendet sich an Besucher, die praktische Tipps mit nach Hause nehmen wollen. Sowohl erfahrene Anwender wie auch Linux-Neueinsteiger lernen im Practical Linux Forum praxistaugliche Lösungsansätze für häufige Fragestellungen der Benutzung und des täglichen Betriebs. Die Präsentationen werden von erfahrenen Trainern und Dozenten gehalten und finden in unmittelbarer Nähe zur Ausstellung statt. Die Vorträge werden teilweise in deutsch und teilweise in englisch gehalten.
Der Business- und Behördenkongress:
Wenn es um den professionellen Einsatz von Linux und Freier Software geht, gilt der eintägige Business- und Behördenkongress am 3. Mai im Rahmen des LinuxTag 2006 europaweit als wichtige Informationsquelle. Hier können sich Entscheider aus dem IT-Bereich ein Bild über neue Technologien machen und erhalten Hilfskriterien für Investitionen in ihre IT-Infrastruktur. Der Kongress ist aber nicht nur für Unternehmer gedacht, sondern besonders auch für Ansprechpartner aus der Verwaltung. In dem in Zusammenarbeit mit dem LIVE Linux-Verband gestalteten Programm informieren Experten in verständlicher Sprache das ganze Themenspektrum des Einsatzes von Freier Software und Linux in Unternehmen und Behörden.
Free Software/Open Source Telephony-Summit:
Zum dritten Mal organisiert die German Unix User Group den Free Software/Open Source Telephony-Summit, internationaler Workshop und technische Konferenz in einem, veranstaltet für Entwickler und Anwender von Free-Software- beziehunsgweise Open-Source-Telefonie-Applikationen. Aber auch Interessenten, die sich über die Free-Software- und Open-Source-Welt im Telefonie- und VoIP-Bereich informieren wollen, finden hier kompetente Ansprechpartner.
LinuxTag-Hacking Contest:
Auch beim diesjährigen LinuxTag 2006, vom 3. bis 6. Mai in Wiesbaden, findet wieder ein Hacker-Wettbewerb statt. Im Rahmen der Workshops treffen sich clevere Administratoren am Samstag, den 6. Mai ab 14 Uhr zum „5. Internationalen LinuxTag-Hacking Contest“. Gesponsert von der Astaro AG bereiten die Teilnehmer zunächst ein Linux-System vor und „härten“, schützen es vor feindlichen Angriffen. Anschließend versuchen die Mitspieler, Schwachstellen aufzuspüren.
Debian Day auf dem LinuxTag 2006
Der LinuxTag 2006 präsentiert am Freitag, den 5. Mai 2006 in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen einen Tag lang im Rahmen der Workshops das Debian Projekt: Der Debian Day oder Debian-Tag ist traditionell eine eintägige Subkonferenz auf dem LinuxTag, die von der Debian-Gemeinschaft für interessierte Anwender und Entwickler organisiert wird. Das Debian-Projekt ist mit seinen rund 1000 Entwicklern und zahllosen weiteren Mitgliedern eines der größten Software-Projekte im Internet. Ein derart großes Projekt zu organisieren und am Leben zu erhalten erfordert daher eine klare Philosophie und verlässliche Strukturen. Im Projekt selbst werden die Kernaufgaben von mehreren Personen übernommen, um so die Infrastruktur bereit zu stellen und das generelle Funktionieren des Projekts zu gewährleisten.
Tutorien – „Von Profis für Profis“:
Der LinuxTag 2006 vermittelt bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnung vom 2. bis 5. Mai mit Tutorien verschiedene businessrelevante Themen: „Von Profis für Profis“ werden jeweils ein- bis zweitägige Kurse für Anwender und Systemverwalter angeboten, die bereits über Kenntnisse in der jeweiligen Thematik verfügen und diese vertiefen wollen. Die Tutorials werden von renommierten Experten geleitet, die über langjährige Erfahrung in IT-Firmen oder Freien Projekten verfügen und ihr Wissen vor allem verständlich und anschaulich vermitteln. Deshalb ist es auch möglich, in fortgeschrittene Themen einzusteigen. Um den größten individuellen Mehrwert für jeden Teilnehmer zu bieten, sind die Referenten der Tutorien direkt in die jeweiligen Projekten involviert. Eine ausführliche inhaltliche Darstellung der einzelnen Tutorien sowie Informationen zu den Preisen und Teilnahmevoraussetzungen sind auf der LinuxTag-Webseite zu finden.
LPI-Prüfungen:
Wie in den Vorjahren bietet auch dieses Jahr der Linux ProfessionaI Institute e.V. die Möglichkeit, die LPI-Prüfungen 101 und 102 in Deutsch oder Englisch auf dem LinuxTag abzulegen. An allen vier Messetagen vom 3. bis 6. Mai gibt es jeweils zwei Prüfungstermine um 11:00 Uhr und um 14:30 Uhr im Raum 12 der Rhein-Main-Hallen. Die Kosten für die Prüfung betragen mit 60 Euro nur die Hälftes des normalen Preises und sind vor der Prüfung bar zu zahlen, hinzu kommt lediglich noch der Eintritt zum LinuxTag.
Kartenvorverkauf:
Der LinuxTag ist als das bedeutendste Ereignis rund um Freie und Open-Source-Software zurecht die europäische Messe mit der größten Gewichtung. Beim Kartenvorverkauf für den LinuxTag 2006 kooperieren die German Unix User Group und Fachbuchhandlung Lehmanns: Im Lehmanns-Online-Shop sowie in allen 32 Lehmanns-Filialen können LinuxTag-Eintrittskarten zu vergünstigten Konditionen erworben werden. Jedes Tagesticket kostet über Lehmanns 5 Euro, dazu kommt pro Bestellung eine einmalige Vorverkaufsgebühr von noch einmal 5 Euro. An der Tageskasse beträgt der Eintritt etwas mehr, nämlich 15/25/35/45 Euro für 1/2/3/4 Tage.
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: Veranstaltung: Wie ich lernte, RFID zu lieben
: Veranstaltung: Wie ich lernte, RFID zu lieben Mich erreichte den Abend eine Mail über eine interessante Veranstaltung im Hartware MedienKunstVerein (HMKV) Dortmund: „Wie ich lernte, RFID zu lieben“. In der Reihe „Mit allem Rechnen. Medienkunst aus Estland, Lettland und Litauen“ in der Phoenix Halle, Dortmund gibt es Samstag, 20. Mai 2006, 10:00 – 18:00 Uhr öffentliche Vorträge in englischer Sprache.
In dieser oeffentlichen Vortragsreihe geht es um kuenstlerisch-kritische Auseinandersetzungen mit der Radio Frequency Identification (RFID) Technologie, die massgeblich in Dortmund mitentwickelt wird. Diese Technologie scheint auf den ersten Blick eine simple Weiterentwicklung des Barcode zu sein (bekannt von jeder Supermarktkasse) – kann aber viel mehr als der gute alte Barcode. Bei RFID Etiketten handelt es sich um passive Radiosender, die auf einen schwachen drahtlosen Energieimpuls die auf ihnen gespeicherten Informationen zuruecksenden. Dies kann heute schon auf eine Entfernung von sechs Metern geschehen – ohne dass der Traeger dies mitbekommt. Mittels dieser Technologie wird es zudem moeglich, Objekte weltweit eindeutig zu identifizieren. Wie wird es sein, in einer Welt zu leben, in der alle Dinge unaufhoerlich miteinander reden?
Unter anderem sprechen dort Bruce Sterling, Rena Tangens und Padeluun.
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: Den Microsoft Prozess bloggen
: Den Microsoft Prozess bloggen Georg Greve bloggt in freedom bits über den Microsoft-Prozess:
Microsoft Antitrust Trial: BSD does not run on PCs and more nonsense…Antitrust hearing, day 3: Microsoft opens interoperability side of case
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: Mein Notebook auf Samsung Support Odyssee
: Mein Notebook auf Samsung Support Odyssee Mein Notebook ist seit dem 11. April immer noch auf Samsung-Support Odyssee. Gestern habe ich zum wiederholten Mal angerufen, weil ich langsam nervös werde.
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: Neues zum Thema Netzneutralität
: Neues zum Thema Netzneutralität Die Netzeitung berichtet über die „Save the Internet“-Kampagne: Initiative kämpft für gefährdete Netzneutralität
Das Gebot der Gleichbehandlung aller Internet-Inhalte, die so genannte Netzneutralität, wird in den USA derzeit scharf debattiert. Mehrere große Internet Service Provider machten Schlagzeilen mit ihrer Forderung, das aktuelle Internet-Prinzip umzukehren. Statt nur die Nutzer für Zugangsabos zahlen zu lassen, sollten künftig auch Website-Betreiber wie Google oder eBay dafür Gebühren entrichten, dass die Provider ihre Kunden auf ihre Seiten lassen.
Vorgestern gabs noch einen guten Überblick-Artikel vom PC-Mag: Coalition Sounds Off on Net Neutrality Legislation .
Beim NPR-Radio gibt es im Stream einen Beitrag zu hören: Internet Debate: Preserving User Parity
Should the Internet be divided into fast and slow lanes? That’s the question at the heart of the debate over „network neutrality.“ Broadband providers have clashed with Internet and software companies, who are concerned that giving some users preferential treatment for a price effectively shuts out competition.
Schöne Idee: Im Pulver-Blog wurde auch den „Jeff Pulver’s Viral Marketing Contest to Save the Internet“. 1000$ erhält der beste Beitrag, der das Thema Netzneutralität in Videoform darstellt. Ihc bin mal auf die Ergebnisse gespannt.
Und auch das passt zufällig: Bundesnetzagentur startet Konsultation zu IP-Bitstrom-Zugang.
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: Modernisierung der Bundesverwaltung: Der Abschlussbericht von BundOnline
: Modernisierung der Bundesverwaltung: Der Abschlussbericht von BundOnline Dem Bürger wird es manchmal nicht leicht gemacht, wenn er heute auch im Alltag beim Umgang mit Behörden auf das Internet zurückgreifen will. Einen wesentlichen Beitrag zur IT-Servicestruktur in deutschen Amtsstuben hat die Initiative BundOnline geleistet, die gerade ihren Abschlussbericht vorgelegt hat: Für die Initiative als größten eGovernment-Projekt in Europa standen neben der Verbesserung der IT-Struktur auch Verwaltungsmanagement und Bürokratieabbau in den letzten fünf Jahren auf der Agenda. Bis zum 31. Dezember 2005 ermöglichte BundOnline 440 Online-Dienstleistungen und überholte ihr Plansoll um mehr als 60 Dienstleistungen. Ziel war eine IT-gestützte Bundesverwaltung, die man mit mehr Transparenz in den Abläufen, kürzeren Bearbeitungszeiten und den Abbau von Medienbrüchen meistern konnte.
Das Ergebnis: Bei Information, Beratung, Antragsverfahren, Förderungsabwicklung und anderen für Bürger, für die Wirtschaft und der Kommunikation zwischen den Behörden gibt es bislang 508 Offline-Angebote. Davon waren bis Ende Dezember 2005 bereits 440 im Internet abrufbar. BundOnline richtete dafür Online-Datenbanken, Informationsportale und Behörden-Websites ein.
„In einer komplexer werdenden Umwelt sind rund um die Uhr verfügbare Informations- und Aufklärungsangebote eine wichtige Orientierungshilfe für BürgerInnen, Bürger und Unternehmen. Die Online-Angebote der Bundesverwaltung leisten hier einen wesentlichen Beitrag, so z.B. das Informationsangebot der Bundeszentrale für politische Bildung, das zu Themenstellungen wie Innenpolitik, politische Grundfragen, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft etc. informiert“, resümiert der Bericht und gibt einen Ausblick auf die eGovernment-Strategie des Bundes: Ziele sind einheitliche Qualitätsstandards bei den Online-Angeboten des Bundes mit einem besonderen Fokus auf Transaktionsleistungen und auch eine Anpassung der rechtlichen Grundlagen und Verordnungen für Online-Dienstleistungen, insbesondere Anpassung von Gebührenordnungen für die elektronische Dienstleistungserbringung. Der Abschlussbericht ist auf der Seite des Bundesministerium des Inneren, genauer bei der Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Verwaltung als PDF-Datei herunterladbar.
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: Datenspuren in Dresden: Privatsphäre war gestern
: Datenspuren in Dresden: Privatsphäre war gestern Am 13. und am 14. Mai 2006 findet im Kulturzentrum Scheune in Dresden das nächste Datenspuren-Symposium mit dem Motto „Privatsphäre war gestern“ statt. Der Chaos Computer Club Dresden organisiert wieder die jährliche Veranstaltung.
Das Programm soll morgen stehen, bisher gibt es eine Übersicht der Vorträge und Workshops.
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: Video: Email Debate: Should the Sender Pay?
: Video: Email Debate: Should the Sender Pay? Bei Geek Entertainment TV findet sich ein kleiner Videobericht mit Interviews über eine EFF-Diskussionsrunde zum Thema „Email Debate: Should the Sender Pay?“.
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: 22c3 Videos veröffentlicht
: 22c3 Videos veröffentlicht Die 22c3-Recordings sind seit heute Nacht in verschiedenen Formaten online gestellt worden. 134 der 143 Vorträge des vergangenen 22. Chaos Communication Congress warten auf einen Download. Am Besten funktioniert Bittorrent, es gibt aber immer mehr Mirrors mit FTP- oder sonstigen Quellen. Neun weitere Vorträge warten wohl noch auf eine Endbearbeitung.
Ansonsten sei hier nur kurz auf drei Vorträge hingewiesen, die ich mitgehalten habe:
Rootkit: Sony´s digitaler Hausfriedensbruch – Über die Durchsetzung industrieller Interessen um jeden Preis (536MB / MP4)
Digitale Bürgerrechte unter europäischen Beschuss (421MB / MP4)
World Summit on the Information Society – Hacking a dictatorship (387MB / MP4)
Die Audio-Recordings folgen noch in den nächsten Tagen. Müsste theoretisch alles unter einer Creative Commons Lizenz stehen.
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: Verkehrte Welt: Industrie wendet sich gegen Über-Regulation?
: Verkehrte Welt: Industrie wendet sich gegen Über-Regulation? Interessante Entwicklung: britische Firmen stellen sich gegen eine womöglich bevorstehende Regulierung von neuen Medien (was immer da tatsächlich kommen mag) im Zuge der Novelle der Fernsehrichtlinie. Meine erste falsche und launische Lesart der Kritik vor dem ersten Kaffee war, dass die Regulierung (im Sinne der Provider) gestärkt werden müsse, auf dass nur noch die Firmen über z.B. ihre Massenhostingangebote etc pp den Markt bestimmen helfen können – und nur die Größen am Markt dürften mitspielen. Aber:
Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Novelle der Fernsehrichtlinie kommt in Großbritannien von Branchengrößen wie Cisco, Intel, T‑Mobile, Vodafone oder Yahoo unter Beschuss. Sie befürchten einen Innovationsstopp und das Aus für neue Medienformen.
Tatsächlich, da steht sinngemäß ein „so nicht“. Es geht also um neue Medienformen, „Bürgermedien wie Blogs, Videocasts und vergleichbare Angebote“, die aufregend und neu sind. So, so. Immerhin hier wurde das Potential bereits erkannt. Aber natürlich geht es doch bloß um Innovation dort, wo die genannten Firmen und die zweckmäßig gegründete Allianz der Lobbyisten das Geld wittern: um den potentiellen Werbemarkt (was sonst). Die Mitglieder sollen sich natürlich ausbreiten können dürfen, technisch wie faktisch. Nicht etwa inhaltlich. Und keine Einnahmequelle darf ihnen versagt werden, noch bevor sie zu sprudeln angefangen hat.
Die britische Kritikerformation wendet dagegen ein, dass der Gesetzesentwurf „neue und bestehende Akteure in den neuen Medien vom Markt abschrecken und Investitionen sowie Innovation von der EU fernhalten“ könnte.
Welche Innovationen gemeint sind wird auch erkennbar: Product Placement und Schleichwerbung, genau das, was der hiesige BITKOM auch qua herber Kritik an der Novelle gewahrt wissen wollte: Werbung als Basis für alles, was neu ist. Konsumentensouveränität wird kleingehalten, und das Geld, was bisher schon eingestrichen wird, ist unumstößlich unantastbar. Mehr muss ran, das darf nicht verhindert werden.
An dieser Stelle eine Werbeunterbrechung: Philips würde gerne u.a. Settop-Box-Geräte auf den Markt bringen, die über eine Art Broadcast-Flag verhindern, dass in Werbepausen das Programm gewechselt wird. Oder man drückt die Bezahltaste auf der Fernbedienung, um die Werbung zu verhindern. Entmündigung total, wie knülle ist denn das bitte??
Hier sehe ich Regulierungsbedarf, der eben das zu verhindern hat. Von wegen öffentlicher Auftrag und so. Aber da wird eine üble Welt zusammengebraut. Eigentlich müsste sich die Content-Industrie beschweren und sich gleich daran machen, man möge doch neue und bessere Inhalte fördern und dafür lobbyistisch die Rahmenbedingungen verbessern, nicht für die, die das ersticken können. Oder habe ich da was falsch verstanden?
[via heise et al.]
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: in2movies – Zum Scheitern verurteilt?
: in2movies – Zum Scheitern verurteilt? Also wenn in2movies, die p2p-Filmplattform von Warner Bros in Zusammenarbeit mit Bertelsmann-arvato, den Filmvertrieb revolutionieren soll, dann scheint das Projekt schon beim Start verloren zu haben: Schwacher Start für P2P-Filmplattform (Irgendwie werden bei mir gerade Erinnerungen an Phonoline geweckt).
Enttäuschend ist aber vor allem die Bildqualität des Films, die längst nicht auf DVD-Niveau liegt: So besitzt der erste Harry-Potter-Streifen bei einer Auflösung von 720 × 300 Bildpunkten (mangels anamorpher Speicherung) ein Videobitrate von gerade einmal 1,88 MBit/s. Bei der Nebelszene am Anfang des Films sind massive Blockartefakte zu erkennen. Entgegen der in2movies-Angaben verfügt der Film auch nicht über Dolby-Digital-Ton, vielmehr ist die (lediglich in deutscher Sprache vorliegende) 5.1‑Tonspur WMA-Pro-kodiert (mit 384 kBit/s Datenrate). Während sich der Dolby-Digital-Datenstom über den Digitalausgang der Soundkarte an einen externen Digital-Surround-Receiver zur Weiterverarbeitung leiten ließe, ist dies mit den WMA-Bitstream nicht möglich. Um den 5.1‑Ton des Gratisfilms über eine Heimkino-Anlage zu leiten, benötigt man daher üblicherweise eine Soundkarte/On-Board-Sound-Lösung mit analogem 5.1‑Ausgang sowie einen AV-Receiver mit analogem 5.1‑Eingang.
Die Heise-Redaktion brauchte knappe 15 Stunden, um einen Film herunterzuladen. Um einen Film anzuschauen, braucht man einen speziellen Player. Sollen die Verbraucher jetzt zukünftig für jeden Dienst eines Film-Konzerns einen eigenen Player herunterladen? Abgesehen davon kostet ein Film 15 Euro und man kann ihn wegen dem Krüppel-DRM auch nicht weiterverleihen, wie eine DVD, die nur unwesentlich mehr kostet. Tolle neue DRM-Geschäftswelt: Für wie dumm hält man denn die Verbraucher?
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: Mein Samsung Notebook ist wieder kaputt
: Mein Samsung Notebook ist wieder kaputt Mein Samsung Notebook P35 ist „mal wieder“ defekt. Und schon wieder die Festplatte, wie letztes Jahr schonmal. Scheint nicht gerade die beste Qualität zu sein. Besonders frustrierend ist, dass ich gestern eine neue USB-Festplatte angeschlossen hatte, um ein Backup zu machen und nachdem die ersten 5 MB kopiert waren, stürzte das System ab. Erstmal dachte ich daran, dass vielleicht das Linux zerschossen ist, aber die unbenutzte Windows-Partition lieferte auch nur Bluescreens, wenn man das Notebook nicht in einem ca. 45° Winkel schräg hält! Jetzt versuche ich gerade, mit Knoppix die 60 GB Daten wenigstens nochmal zu sichern, um meine Daten nicht an Samsung zu liefern. Die Festplatte werden sie eh ersetzen (müssen). Notfalls muss die Festplatte erstmal hier ausgebaut werden, damit sie in einem 45° Winkel aufgestellt und an einem anderen Rechner angeschlossen werden kann.
Dummerweise passierte das gerade (mal wieder) zum unpassenden Zeitpunkt. Ostern läuft erstmal nichts und die Woche danach bin ich unterwegs, wo ein Notebook schon sinnvoll wäre, aber worauf ich vermutlich jetzt verzichten darf. Der Samsung-Service gab mir noch den Tipp, dass ich das Notebook ja erst nach Ostern einliefern könne – aber was bitte schön bringt mir ein kaputtes Notebook, welches ich schräg halten muss, damit der Bluescreen lediglich verzögert wird? Wenigstens kann jetzt auch nochmal der DVD-Brenner gecheckt werden – der lief auch nicht wirklich. Positives gibts zum Notebook aber schon zu erzählen: Nach 1,5 Jahren läuft der Akku immer noch über 3,5 Stunden.
Und jetzt bin ich wieder auf den Samsung-Kundenservice gespannt und möchte eigentlich nicht mehr Dinge wie das hier erleben.
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: Lack of choice, lack of innovation
: Lack of choice, lack of innovation Vom 2. bis 4. März 2006 fand in Mainz der 10. Bundeskongress der Bundeszentrale für Politische Bildung statt. Als Sponsor trat das Bibliographische Institut & F.A. Brockhaus auf, das gerade dabei ist, die 21. Auflage der Brockhaus Enzyklopädie für Geld an den Mann und an die Frau zu bringen.
Sektion 8 des Kongresses galt der Frage (plus der eingekapselten Behauptung) Wissen ist Macht – wer verfügt über das im Internet vermittelte Wissen?, es nahmen dort Jeanette Hoffmann, Erik Möller und Bernd Kreissig teil, moderiert wurde diese Veranstaltung von Thorsten Schilling.
Bernd Kreissig ist (einer von zwei) Geschäftsführer(n) der BIFAB-Tochter „Brockhaus Duden Neue Medien“, die beispielsweise im Auftrag des Verlages Produkte wie den „Brockhaus multimedial“ herstellt. Kreissig war für den BIFAB-Vorstandssprecher Alexander Bob eingesprungen, der zwar noch mit dem Beitrag „Die Grenzen freier Inhalte“ eingetragen war, diesen dann aber aus Zeitgründen nicht mehr einhalten konnte. Kreissigs Ersatzleistung lief ebenso unter diesem Titel, die 13 Thesen des Theologen stammen jedoch nach eigener Aussage vollständig aus seiner Feder. Der eigentliche Vortrag auf diesem Kongress orientierte sich recht nah an dem Text auf dem Thesenpapier, wie man auf MP3 bei mediaculture-online.de nachhören kann.
Ich möchte einmal exemplarisch eine dieser Thesen aufgreifen und ein wenig Material dazu beisteuern, das meinetwegen auch dazu geeignet sein kann, Kreissigs Aussagen zu stützen. Vielleicht klappt es sogar, ein wenig über die Grenzen der Thesen hinaus einen Blick auf die aktuelle Situation von über das Internet vermittelten Inhalten zu werfern und (jetzt wird es spekulativ) auf die Zukunft.
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: Keine Schätze der Vinyl-Ära horten, bitte!
: Keine Schätze der Vinyl-Ära horten, bitte! Der britische Guardian bringt einen Artikel über Musikliebhaber, die viel Energie investieren, ältere und nicht digital wiederveröffentlichte Schallplatten zu finden und unter die Leute zu bringen. Und nein, es geht nicht um absurd teure Raritäten bei online-Auktionen. Den Musikliebhabern, „Diggers“ genannt, geht es um vinylbasierte Schätze, die womöglich verloren gehen würden, weil sich kein Label mehr dafür interessiert. Oder um solche, die sich in Second-Hand-Läden, den Oxfam-Shops und woimmer finden lassen: sie werden wieder verbreitet, abseits des Massenkonsums. Kein schneller Tee aus Beuteln, sondern lose Teeblätter und ein Sieb, Genuß in Handarbeit. Sammeln ja, aber horten ausgeschlossen.
Eine der Initiativen ist Vinyl Vulture:
A year ago, Vinyl Vulture instituted a regular CD swap. Each of the 60 people currently signed up has to burn a compilation of rare tracks that, to the best of their knowledge, have neither been reissued nor officially compiled. They then make 60 copies and mail them to Watson before the deadline; a few days later 60 different CDs of lovingly collated music arrive in the post. It’s an extension of making compilation tapes for your friends; the whole point is to introduce people to music they have never heard before. „The rule is basically this: no secret squirrels,“ says Watson. „If you put something on that CD you’re giving it up for the love of the music.“
Ein wenig Verdruss vor der allzu simplen, digital entwerteten Konsumwelt hektisch iPod-vermittelter Musik schwingt da auch mit. Zu selten sind liebevoll kompilierte Mixtapes, und noch seltener ist Musik auf ihnen, die man nicht auch online finden würde. Ich schätze diese Anstrengungen sehr.
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: Braucht Linux DRM?
: Braucht Linux DRM? Jeff Ayars, Vize-Präsident von RealNetworks, erklärte auf der LinuxWorldExpo in Boston „ganz uneigennützig“, dass Linux den Anschluss an den Consumer-Markt verliere, wenn keine DRM-Technologien eingebaut würden. Dies berichtet CNet: DRM key to Linux’s consumer success? Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe wird in dem Artikel mit einer Gegenmeinung zitiert, die ich sehr sympathisch finde:
„The Sony rootkit case made it quite clear why DRM is not accepted by consumers and why there is no successful business case for DRM,“ he said in an e‑mail. „Apple iTunes allows people to burn their tracks on regular CDs, which can then be re-encoded and file-shared easily–so is better described as ‚digital inconvenience management’ only. eMusic.com offers clean audio tracks without any restrictions. No DRM platform comes close to either of these in popularity.“
„So fortunately, it is up to the consumer to decide what the consumer market wants. And its answer is clear: It does not want DRM!“ he said. „The sooner we bury the foolish notion of putting each and every use of a computer under control of the media industry, the sooner we can start looking for real alternatives.“
Linspire und Novell scheinen dagegen nur darauf zu warten, DRM in ihre Distributionen einzubauen.
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: Zitat des Tages zu Netz-Neutralität
: Zitat des Tages zu Netz-Neutralität Ed Markey, US-Kongressabgeordneter der Demokraten, brachte die Debatte um Netz-Neutralität auf den Punkt:
„We’re about to break with the entire history of the Internet. Everyone should understand that,“ Markey said. „There is a fundamental choice. It’s the choice between the bottleneck designs of a…small handful of very large companies and the dreams and innovations of thousands of online companies and innovators.“
Mehr Infos auch bei CNet: Republicans defeat Net neutrality proposal.
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: Danke T‑Systems: Hartz-IV Software kennt kaum Datenschutz
: Danke T‑Systems: Hartz-IV Software kennt kaum Datenschutz Was ja allgemein schon bekannt war, hat der Bundestag nun nochmal schriftlich bestätigt: Hartz-IV-Software: Mängel beim Datenschutz.
Die Grünen hatten bemängelt, dass die 40.000 Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit (BA) einen unkontrollierten Zugriff „auf sensible gesundheitliche und familiäre Daten von Hilfesuchenden, wie etwa Informationen über Drogensucht, Vorstrafen oder Eheprobleme“, haben. Nach Auskunft der Regierung konnten die datenschutzrechtlichen Mängel bisher nicht behoben werden, da die verwendete Software A2LL bislang nicht ausreichend funktioniere. Aus diesem Grunde habe die Regierung die BA nun schriftlich ermahnt, dass der Softwareanbieter T‑Systems bis Ende des Jahres in Zusammenarbeit mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten die Software entsprechend den Datenschutzbestimmungen anpassen müsse.
Ohne Worte…
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: Neues vom 100 $ Laptop
: Neues vom 100 $ Laptop Es gibt neues vom 100$ Laptop. China, Indien, Ägypten, Brasilien, Thailand, Nigeria und Argentinien bekommen im Frühjahr 2007 ca. 5- 10 Millionen davon geliefert. Der Preis soll zwar noch etwas höher liegen, aber für 2008 ist vorgesehen, dass die 100 $ Preisgrenze erreicht wird. Die Kurbel zur Stromerzeugung wird es wahrscheinlich nicht in die Endversion schaffen. Hier ist momentan angedacht, eher etwas in Pedal-Form zu verwenden, um den Strom direkt am Netzteil erzeugen. Wenn alles klappt, wird man schon 2010 die Idee umbenennen müssen: In „Das 50$ Laptop“.
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: Netzwerk Neutralität wird heftig debattiert
: Netzwerk Neutralität wird heftig debattiert Montag und Dienstag fand in den USA die Freedom to Connect (f2c) – Konferenz mit Hauptthema „Netz Neutralität“ statt.
Monika Ermert berichtete gestern schon auf Heise über die Konferenz: „Netzneutralität“: Die Debatte über offene Netzinfrastrukturen wird hitzig. Mario Sixtus bloggte bei Technology Review darüber: Für Dich kostet das extra.
Das Berkman Center hat einige Podcasting-Interviews mit Referenten, darunter Tim Wu (MP3), über sein neues Buch „Who controls the internet?“.
Dazu gibt es noch einen Haufen weiterer interessanter Newsquellen, hie rnur eine kleine Auswahl:
ZDNet Blogs: Open Internet advocates poised between elation and despair
eWeek: Medium Is Message at Pulver.com
San Francisco Chronicle:Bill would profoundly change the Internet
CNet: Net neutrality advances on Capitol Hill
Information Week: Congress Argues Net Neutrality