Technologie

Künstliche Intelligenz, Drohnen, selbstfahrende Autos, Cyborgs, Roboter und IT-Sicherheit.

  • : The Roadmap for Open ICT Ecosystems
    The Roadmap for Open ICT Ecosystems

    Sehr interessant: The Roadmap for Open ICT Ecosystems (PDF)

    a user-friendly guide for policymakers and technologists offerings tools for understanding, creating, and sustaining open information and communication technologies ecosystems.

    22. Mai 2006 2
  • : Pearl Jam „Life Wasted“ zum Download unter Creative Commons
    Pearl Jam „Life Wasted“ zum Download unter Creative Commons

    Grunge ist noch lange nicht tot; ich hab sogar noch den Goatie von damals. „Ten“ war so horizonterweiternd wie Alice in Chains (die ich immer schon mehr mochte) mit „Dirt“ bleischwer, und hach. Pearl Jam gibt es auch noch, und sie haben ein neues Video, das unter einer Creative Commons-Lizenz (by-nc-nd 2.5) steht und frei herunterzuladen ist, wie das Google-Blog berichtet:

    And in line with the band’s experimental personality, Pearl Jam released the „Life Wasted“ video under a Creative Commons „some rights reserved“ copyright license. What does all that legal gibberish mean to you? It means that you can download the video for free, share it with your friends, and even post it on your own site–provided you give the band credit and don’t use it for commercial purposes. It’s yet another example of Pearl Jam putting its fans first.

    Sorry you didn’t see him, but I’m glad we talked… ohh… :D

    20. Mai 2006 1
  • : Bruce Schneier über Rootkits und DRM
    Bruce Schneier über Rootkits und DRM

    Technology Review hat Bruce Schneier zum Rootkit und DRM befragt: Kopierschutz als Sicherheitsrisiko.

    TR: Sagen wir, Sie sind ein Kunde, der digitale Inhalte kaufen will, aber gleichzeitig die Kontrolle über seinen Rechner behalten möchte. Was würden Sie tun?

    Schneier: Ich würde meinem Kongressabgeordneten schreiben. Wenn die Kunden nur das kaufen können, was ihnen angeboten wird und all diese Angebote einen Kopierschutz enthalten, bekommen die Kunden letztlich nicht das, was sie wollen. Dem Kundenwunsch wird nur dann entsprochen, wenn die Gesellschaft seine Erfüllung einfordert oder die Firmen dazu gezwungen werden. Wir könnten die Medienfirmen boykottieren, aber das wird wohl kaum passieren. Auch die Boykottmaßnahmen gegen Sony BMG hielten sich nicht – und die Medienkonzerne wissen das.

    19. Mai 2006 1
  • : R.E.M und Moby für Netz-Neutralität
    R.E.M und Moby für Netz-Neutralität

    R.E.M. und Moby setzen sich im Rahmen der heute neu initiierten “Artists and Musicians for Internet Freedom”-Koalition für Netz-Neutralität ein. Im R.E.M.-Blog gab es letzte Woche schon einen Kommentar zum Thema.

    Von R.E.M.-Sänger Michael Stippes gibt es das Zitat:

    “This is yet another attempt by corporations and their congressional buddies to pull our society backward rather than moving us forward. These corporations are trying to set up tollbooths on the information superhighway. We need to keep Net Neutrality so the Internet remains a free and level playing field.”

    Und Moby kommentierte:

    „If Congress guts Net Neutrality, independent music and news sites would be choked off, consumer choice would be limited, and the Internet will be become a private toll road auctioned off by companies like AT&T. We need to stand up for Internet freedom now. Congress must uphold Network Neutrality.“

    Die ganze Pressemitteilung zur Artists-Koalition mit den Zitaten findet man bei Freepress.net: R.E.M. and Moby Speak Out for Internet Freedom, Against Corporate Web Takeover.

    Wir hatten ja beim diesjährigen Förderwettbewerb der stiftung bridge einen Kampagnenvorschlag zum Thema Netz-Neutralität eingereicht. Dieser wurde leider in der ersten Runde abgelehnt, weil unsere Kampagne zu wenig Protestformen und „nur“ Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit vorsah. Schade eigentlich, das Thema wird auch in Europa aufkochen und gerade Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für ein offenes Internet sind meiner Meinung nach extrem wichtig. Wenn jemand Geld-Ressourcen frei hat und diese für eine sinnvolle Kampagne spenden möchte – Wir haben ein fertiges Konzept und die notwendigen Netzwerke dafür. Aber leider, wie immer, keinerlei finanzielle Ressourcen für Broschüren, Materialien, Fahrtkosten und was man neben Kreativität und Freizeitressourcen noch für gute Kampgnen braucht.

    18. Mai 2006
  • : RFID Workshop der EU-Kommission in Brüssel
    RFID Workshop der EU-Kommission in Brüssel

    Die EU-Kommission führt im Moment in Brüssel einen Workshop zum Thema „RFID“ durch. Passend dazu gibt es eine „RFID Consultation Website“ mit dem Untertitel „Towards an RFID Policy for Europe“. Stefan Krempl ist für Heise vor Ort und hat schon einige Artikel veröffentlicht.

    Europäische Verbraucher- und Datenschützer wollen RFID zähmen

    Vertreter aus Industrie, Politik und Zivilgesellschaft sind sich noch uneins, welche regulatorischen Ansätze am besten geeignet sind, um RFID-Chips nicht in eine Schnüffeltechnik par excellance ausarten zu lassen. Dies zeigte sich am gestrigen Dienstag bei dem Workshop des für die Informationsgesellschaft zuständigen EU-Kommissariats im Rahmen der EU-Konsultation zu „smarten“ Etiketten in Brüssel. Weitgehend einig waren sich die dort versammelten Experten, dass Sicherheits- und Datenschutzfunktionen schon in das grundlegende Design von RFID-Systemen und der damit vorangetriebenen ubiquitären Computerwelt eingebaut werden müssen. Ob eine Selbstregulierung der Wirtschaft ausreicht oder Regierungen darüber hinaus gesetzlich tätig werden sollten, ist aber umstritten.

    EU-Kommission für weltweite RFID-Regulierung

    Angesichts großer Datenschutz- und Sicherheitsbedenken bei den Plänen der Industrie zum flächendeckenden Einsatz von Funkchips macht sich Brüssel für ein globales Rahmenwerk zum Schutz von Grundrechten stark. „Wir brauchen eine weltweite Regulierung vernetzter RFID-Systeme“, forderte Gérald Santucci, Abteilungsleiter im EU-Kommissariat Informationsgesellschaft, am Dienstag auf einem Workshop der Behörde im Rahmen der EU-Konsultation zu „smarten“ Etiketten in Brüssel. Die Funkchips könnten sich sonst zu „Instrumenten einer privaten Polizei“ auswachsen, fürchtet der Franzose. Es bestehe die Gefahr, dass aufgrund der einfacheren und permanenten Möglichkeit zum Sammeln auch persönlicher Daten über RFID-Tags in der Wirtschaft zahlreiche „kleine Brüder“ Big Brother Konkurrenz machen würden.

    Neue Vorstöße zum technischen Datenschutz für RFID

    In den sich langsam entwickelnden Markt für datenschutzfreundliche Techniken rund um RFID-Systeme kommt Bewegung. Eine dänische Firma will Anfang 2007 „sichere“ Funketiketten mit abgestuften Ebenen zur Kontrolle durch die Verbraucher auf den Markt bringen. Eine britische Wohltätigkeitsorganisation fordert zudem, die Infrastrukturen für die „smarten“ Chips mit Hilfe von Open-Source-Middleware prinzipiell transparent zu machen. Darüber hinaus mehren sich die Stimmen, die den Einsatz so genannter Privacy Enhancing Technologies (PETs) in RFID- Systemen verbindlich machen wollen. Industrievertreter wehren sich allerdings gegen einen verallgemeinernden Vorstoß zur „Ko-Regulierung“ der Funktechnik und verweisen darauf, dass die Datenschutz- und Sicherheitsauflagen auf unterschiedliche RFID-Verwendungsformen angepasst werden sollten.

    17. Mai 2006 1
  • : Welttag der Telekommunikation
    Welttag der Telekommunikation

    Heute ist „Welttag der Telekommunikation“ und die ITU feiert sich selbst in Genf. Monika Ermert berichtet bei Heise darüber: ITU-Welttag der Telekommunikation: „Promoting Global Cybersecurity“.

    17. Mai 2006
  • : Java wird Open Source?
    Java wird Open Source?

    SUN Microsystems tut sich immer noch schwer dabei, Java endlich mal zu öffnen. Aber anscheinend ist man mittlerweile der Ansicht, dass eine Öffnung sinnvoll wäre und überlegt nun, wie man dies machen kann. SUN’s neuer CEO Jonathan Schwartz erklärte jetzt in seiner Keynote auf einer Java-Konferenz:

    „It’s not a question of whether we’ll open source Java, now the question is how.“

    Mehr gibts bei Pro-Linux: „Sun verspricht die Offenlegung von Java“ und Heise: „Wird Java doch Open Source?“

    Wer nicht warten will, dem sei zumindest GNU Classpath ans Herz gelegt. Das Team von GNU Classpath hat die Version 0.91 der freien Klassenbibliothek für die Programmiersprache Java veröffentlicht: GNU Classpath 0.91 freigegeben.

    17. Mai 2006 1
  • : Öffentliche WLANs und E‑Government in Taiwan
    Öffentliche WLANs und E‑Government in Taiwan

    Wie schon berichtet, nimmt die Stadtverwaltung von Taipei eine Grundversorgung mit WLAN als öffentliche Aufgabe. Bereits 1999 formuliert, ist die „Cyber City“ schrittweise umgesetzt worden:

    The second stage of implementation, the „Taipei City Wireless Broadband Network Implementation Plan“, was put out to tender as a BOT (Build, Operate and Transfer) project in 2004. Public resources all over the city were made available for hot spot installation, including 130,000 street lights, over 8,000 bus shelters, MRTS (Mass Rapid Transit System) stations, elevated expressways, the roofs of public buildings, existing underground conduits and more. The tender was awarded to Q‑Ware in August 2004; the company received an exclusive license to provide WLAN service for nine years. Q‑Ware is planning to invest over NT$3 billion to build up a wireless broadband environment in Taipei City and will be providing WLAN Internet access and value-added services. Subscribers will be able to choose between either a flat-rate fee or usage-based pricing. Q‑Ware will pay between 1% and 3% of its operating revenue to Taipei City. The potential business opportunities are estimated around NT$5 billion.

    Auch hier also das bekannte Prinzip des public-private Partnership. Auch wenn jetzt etwa 3300 Hotspots in Taipei eingerichtet sind und schon 2004 die gesamte Innenstadt ziemlich vollständig abgedeckt war, fehlen für das gesamte Stadtgebiet wohl noch Teile. Meine Erfahrungen ähneln denen aus einem Artikel bei heise.de, wo User berichteten, dass von Bürohäusern aus der Zugang teils schwierig, teils nicht möglich war (Taipeh: Kaum Interesse an weltgrößtem Hot-Spot-Netz). Allerdings konnte ich im Februar 2007 auch Leute beobachten, die entweder öffentliche Hotspots oder Laptop-Abstelltische in der Metro nutzten.

    PWLAN heißt das Zauberwort ist Taiwan, „Public Wireless LAN“. Provider ist die ehemals staatliche Chunghwa Telecom, der größte Zugangsanbieter dort. Auf einer Taiwan-Karte kann man die offenen HotSpots suchen, aber eben nicht so praktisch auf englisch, da weder aktuell noch vollständig. Die chinesischen Listen sind viel umfangreicher. Laut Karte sind zumindest die Innenstadtbereiche versorgt, wo auch wie hierzulande viele Cafes und Restaurants freies WLAN bieten. Die Konkurrenz ist groß.

    Das offizielle Statement der Stadtverwaltung von Taipei gab auch das Ziel einer „drahtlosen Stadt“ vor. Auch ein Papier vom Januar 2006 gab diese Position wieder. Inzwischen sind auch allerlei Dienste des e‑Government hinzugekommen und die Stadt wurde mit einem Best Practices-Award ausgezeichnet. (Auch wenn der der Bürgermeister inzwischen ein anderer ist und seine Profilsuche wohl noch im Gange ist: modern und wireless sind auch dort klingende Platzhalter.) Die neueste Idee der Stadtverwaltung ist, Emailkonten für alle Haushalte einzurichten:

    The city government is working to computerize all its administrative functions and will provide e‑mail accounts to a total of 950,000 households in the city. The accounts are intended to give residents better access to municipal services and the latest information at home.
    […]
    For those who don’t have Internet access, he encouraged them to take advantage of the call center, which was launched in 2004 to provide residents with services in several languages 24 hours a day, seven days a week, year round.

    Taipei residents can simply dial the „1999“ hotline with inquiries about city government affairs. Staff at the hotline can also provide information on upcoming events or help transfer calls to relevant agencies.

    Foreign residents and visitors in Taipei can also use the hotline to inquire about residency, employment, medical care, education, marriage and household registration, he said.

    Das soll natürlich auch die herkömmlichen Dienstleistungen des E‑Government für Inländer befördern:

    By accessing “MyTaipei,” residents will be able to obtain information on utility bills, and parking fees. In addition, they can also apply for government services through the online application process.

    The online government service option provides information on required services, sample forms, and form/application downloads. The website also provides secure online services, including identity authentication, online payment, and logistics support. This allows applicants to complete the transaction online without having to visit the offices directly, thereby saving time.

    In addition to making the 261 services (which do not require household registration forms) available online since July 31, 2006, RDEC and IMC continue to develop possible methods of making online services faster and more efficient.

    16. Mai 2006
  • : Neue Breitband-Initiative in Singapur
    Neue Breitband-Initiative in Singapur

    Die Süddeutsche berichtet über Pläne des Staates Singapur, ein umfassende Hochgeschwindigkeitsnetz zu installieren. Alle Haushalte und Firmen sollen an das Netz mit Übertragungsraten von bis zu 1 Gigabit/s angeschlossen werden. Gleichzeitig ist ein WLAN-Netz geplant.

    Während sich hierzulande Anwender in Ermangelung von Alternativen noch per Modem durchs Internet quälen müssen, haben die Verantwortlichen Politiker von Singapur die Zeichen der Zeit erkannt und wollen ein Hochgeschwindigkeitsnetz errichten. Und an dieses soll ausnahmslos jeder Einwohner angeschlossen werden.

    16. Mai 2006
  • : Blog Swap mit Google und Zensurtechnologien
    Blog Swap mit Google und Zensurtechnologien

    Interessant zu lesen ist der „Blog Swap“ von Philipp Lenssen und Seth Finkelstein. Philipp Lenssen schreibt normalerweise über Google im englischsprachigen Blog „Google Blogoscoped“ und Seth Finkelstein schreibt im interessanten Blog Infothought hauptsächlich über Zensurtechnologien. Im Rahmen des „Blog Swap“ haben sie die Rollen getauscht und so findet sich bei Seth der Artikel „10 Things You Might Not Know About Google“ von Philipp und umgekehrt bei Philipp der Artikel „10 Things You Might Not Know About Censorware“ von Seth geschrieben.

    16. Mai 2006 1
  • : Chinesische Contentpolizei, süß, zahlreich und oder undercover
    Chinesische Contentpolizei, süß, zahlreich und oder undercover

    Da haben die chinesischen Liebhaber freier Meinungsäußerung mal die Kreativabteilung angehauen. Seit neuestem (oder schon etwas länger) werden u.a. in den universitären Internetforen chinesischer Universitäten knuffige Internetpolizei-Grafiken „eingesetzt“. Gemäß einer popkulturellen Maxime, nach der alles süß anzuschauen sein muss (impliziert: auch die Repression), repräsentieren sie auch die sozial vermittelte Kontrolle durch Kommilitonen, die undercover unterwegs sind, wie Kai Raven bei supersized.org berichtet. So schaut das dann aus:

    JingJing, InternetpolizistChacha, Internetpolizistin

    Mit diesen Maskottchen soll gezeigt werden, dass das Internet kein anonymer Ort ist, sondern auch dort ist Polizei unterwegs und virtuell präsent. Und ansprechbar: der geneigte Leser, der befindet „dass da doch was nicht stimmt“ (so der Slogan auf Plakaten der Berliner Polizei vor einiger Zeit), darf und soll sogleich chatten oder mailen, oder wie es beschrieben wird, „sich Hilfe holen“.

    Die China Digital Times berichtet vom relativen Erfolg der Aktion, die im Januar auch zum besonderen Schutze der wirtschaftlichen Boom-Region Shenzhen gestartet wurde. Die Absicht ist klar: nicht durch Comicbildchen überzeugen oder umstimmen, sondern Einschüchterung.

    „The main function of Jingjing and Chacha is to intimidate, not to answer questions,“ our reporter was told by officials in charge of The Internet Security and Surveillance Division of Shenzhen Public Security Bureau. The Internet has been always monitored by police, the significance of Jingjing and Chacha’s appearence is to publicly remind all netizens to be conscious of safe and healthy use of the Internet, self-regulate their online behavior, and maintain harmonious Internet order together.

    16. Mai 2006 6
  • : Sony und Microsoft umgehen Kopierschutz
    Sony und Microsoft umgehen Kopierschutz

    Nach den Plänen von Bundesregierung und Content-Industrie soll ja künftig das Umgehen von technischen Kopierschutzmechanismen strafbar sein. Netterweise kriegt die Industrie diese Systeme selber oft nicht auf die Reihe. Initiativen wie Privatkopie.net nennen sie daher teilweise „Digital Inconvenience Management“ statt „Digital Restriction Management“. Nun wurde bekannt, dass sowohl die Playstation 3 als auch die neue XBox beim Abspielen von Blu-Ray oder HD-DVDs keine nach HDCP verschlüsselten Videosignale erzeugen werden, die nach ursprünglichen Industrieplänen ein Abgreifen des Videos am Ausgang verhindern sollten. Und die nächsten Jahre wird das wohl auch so bleiben:

    „Bis mindestens 2010, wenn nicht gar 2012, sollen nun doch Signale – zwar analog – aber in voller Auflösung ausgegeben werden können – auch ohne HDMI und HDCP.“

    14. Mai 2006 1
  • : Trusted Computing Animation gewinnt Award
    Trusted Computing Animation gewinnt Award

    Die „Trusted Computing“-Animation von Benjamin Stephan und Lutz Vogel ist meiner Meinung nach die beste Animation zum Thema Netzpolitik. Schön, dass die Animation jetzt den „Audience Award“ bei den Animago Awards gewonnen hat.

    Hab ich schonmal gesagt, dass wir mehr von solchen Animationen brauchen, die in kurzer Zeit visuell komplexe politische, gesellschaftliche und technologische Zusammenhänge schön darstellen können?!

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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    12. Mai 2006 7
  • : Nur in den USA: Unsicher wählen gehen
    Nur in den USA: Unsicher wählen gehen

    Was schon immer befürchtet wurde, ist jetzt quasi offiziell: Die Diebold-Wahlmaschinen haben eklatante Sicherheitslücken, wie InsideBayArea berichtet: New security glitch found in Diebold system.

    The hole is considered more worrisome than most security problems discovered on modern voting machines, such as weak encryption, easily pickable locks and use of the same, weak password nationwide. Armed with a little basic knowledge of Diebold voting systems and a standard component available at any computer store, someone with a minute or two of access to a Diebold touch screen could load virtually any software into the machine and disable it, redistribute votes or alter its performance in myriad ways.

    11. Mai 2006 2
  • : Kein VDSL in Teilen von Berlin
    Kein VDSL in Teilen von Berlin

    Heute gibt es aber viele Überraschungen: Teile Berlins ohne neues Telekom-Netz. Wieso sollte es auch plötzlich VDSL überall in Berlin geben, wenn die Telekom es noch nicht einmal fertig bringt, die ältere Technologie ADSL überall anbieten zu können? Bleibt nur Freifunk.

    Ich hatte ja mal vor einiger Zeit den Fehler gemacht, für kurze Zeit ins südliche Pankow zu ziehen, weil die Maklerin und die Telekomseite uns DSL versprochen hatten. Trotz toller Wohnung bin ich aber wieder schnell weggezogen – DSL gibts da bis heute nicht.

    11. Mai 2006 2
  • : Mal wieder: Studien zu Open Source
    Mal wieder: Studien zu Open Source

    Der Standard berichtet über eine Studie des europäischen zentrum für e‑commerce und internetrecht, (nach eigenen angaben „die größte europäische Initiative für Rechtssicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie“) welche rechtliche Sicherheitslücken von Open Source Software aufzeigen soll: Studie hält Open Source Software für rechtlich problematisch. Grösste Überraschung: Auf deren Webseite ist Microsoft als einer der Partner aufgelistet.

    10. Mai 2006 1
  • : Samsung Notebook beim Support
    Samsung Notebook beim Support

    Langsam fühle ich mich von Samsung verarscht. Zur Vorgeschichte: Mein Notebook ist zum wiederholten Male in der Garantiezeit kaputt. Neben der Festplatte, welche schonmal vor einem Jahr ausgetauscht wurde, gesellte sich nun auch noch der DVD-Brenner hinzu. In der Woche vor Ostern wurde das Notebook dann abgeholt und seitdem befindet es sich auf Support-Odyssee.

    Nachdem ich Anfang der Woche nervös wurde, weil ich mein Notebook auf dem LinuxTag zum arbeiten brauche, rief ich beim Service an. Ein Ersatzteil warte noch auf die Zusendung, vermutlich der neue DVD-Brenner. Da ich vorher noch CDs abspielen konnte, nur das brennen nicht funktionierte, vereinbarte ich mit dem Support-Mitarbeiter, dass das Notebook auf jeden Fall diese Woche noch ohne erneuerten Brenner an mich geschickt wird und zwar bis heute. Dienstag also nochmal Fax abgeschickt, dass ich damit einverstanden bin (wenne s denn so bis Freitag hier ist) und mir auch klar ist, dass für den neuen Brenner die Support-Odyssee nach erneutem Einschicken nach dem LinuxTag aufs neue beginnt. (Die müssten dann wieder erneut den Brenner irgendwo bestellen, aber erst wenn Notebook wieder beim Service ist gelandet ist.)

    Gestern nochmal sicherheitshalber angerufen und es stellte sich heraus, dass erst am gestrigen Donnerstag das Fax bearbeitet worden ist! Ich erklärte dem Mitarbeiter, dass sie es gar nicht rausschicken brauchen, wenn es heute nicht hier ist, weil UPS am Wochenende nicht ausliefert und ich Dienstag morgen nach Wiesbaden fahre. Eben also nochmal angerufen, weil das Notebook nicht geliefert wurde. Überraschung: Sie haben es heute rausgeschickt und ich könnte mich freuen, dass es am Dienstag kommt. Haben die kein CRM-System, wo die Mitarbeiter die Kommunikation mit mir eintragen?

    Jetzt dauert es also noch länger. Wenn es Dienstag hier in Berlin angeliefert wird, muss ich erstmal einen neuen Support-Auftrag beantragen, dann wirds wieder irgendwann abgeholt. Der DVD-Brenner, welcher sich gerade wohl irgendwo zwischen Taiwan und Deutschland auf dem Weg befindet, muss neu bestellt werden mit allen Konsequenzen, die das hat. Mit anderen Worten, die Support-Odyssee geht weiter und dauert noch die nächsten Wochen an.

    Gibt es eigentlich eine Garantieverlängerung für solche Fälle? Immerhin dürfte mein Samsung-Notebook mit zwei Jahren Garantie in der Laufzeit mindestens zwei Monate im Support gewesen sein – ohne mein Verschulden und dank der schlechten Qualität der Laufwerke! Spricht nicht gerade dafür, dass ich mir nochmal ein Samsung-Notebook kaufe. Beim nächsten Mal wähle ich einfach bessere Qualität und einen besseren Service.

    Hallo Samsung? Ab wann wird ein Blog-Eintrag denn bei Euch als kritisch eingestuft? Ich finde das nicht mehr schön. Bei Google.de findet man dieses Blog schon mit der Suchanfrage „Samsung Notebook“ in den Top10. (Mit „Samung Notebook“ sogar auf Platz 1, wie ich beim vertippen feststellte).

    Achja, Samsung: Eure automatische Reperatur-Statusabfrage funktioniert nicht wirklich (liefert keine Ergebnisse unter Firefox) und den Spruch darunter finde ich äusserst gelungen:

    Sollten Sie Herausforderungen bei der Suche haben, rufen Sie gerne unser Hotline unter 01805/121213 (12ct./Min.) an.

    Mein Ersatznotebook für nächste Woche wird übrigens ein Transmeta-Chip mit 1GHZ und 256 MB sien. Mit Videos bearbeiten wird leider nichts, da laufen noch nicht mal Clips im Vollbild. Aber fürs Netz reicht es gerade noch aus, wenn es WLAN gibt.

    28. April 2006 8
  • : Dissertation zu DRM und Kopierschutz
    Dissertation zu DRM und Kopierschutz

    Lesenswert ist die Disseration von Julius Mittenzwei zum Thema „Informationen zur Rechtewahrnehmung im Urheberrecht – Der Schutz von Digital Rights Management-Systemen und digitalen Wasserzeichen durch § 95c UrhG“. Das PDF hat 237 Seiten, ein interessantes Literaturverzeichnis und auch sonst sind viele wichtige Fragestellungen aus juristischer und technischer Sicht enthalten.

    28. April 2006 2
  • : Chaosradio zum Thema Web 2.0
    Chaosradio zum Thema Web 2.0

    Am Mittwoch gab es wieder ein Chaosradio, diesmal zum Thema Web 2.0 – Verheißungen und Realität des neuen Webs. Die ganze Sendung gibts mittlerweile als MP3.

    28. April 2006
  • : Computer und Nachhaltigkeit
    Computer und Nachhaltigkeit

    In der Ausgabe von „Aus Politik und Zeitgeschichte“ vom 30. Januar mit dem Thema „Digitalisierung und Datenschutz“ ist ein Artikel von Dennis Mocigemba mit dem Titel „Computer und Nachhaltigkeit“ zu finden. In dem Beitrag geht es u.a. um Fragen der digitalen Spaltung, Elektroschrott, Softwarepatente, Wikis und Freier Software.

    Nachhaltigkeitsdebatten im Sinne von Aushandlungsprozessen zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen finden sich innerhalb der IT-Welt zuhauf, auch wenn sie selten explizit mit dem Begriff Nachhaltigkeit assoziiert werden. Manche dieser Debatten existieren bereits seit Jahrzehnten, andere sind noch jung. Einige vermögen weltweit die Gemüter zu erhitzen, andere sind von lokal begrenztem Interesse. Die Liste ließe sich mit Schlagworten wie Datenschutz, Bildschirmarbeitsverordnung, Social Software, E‑Government oder Software-Piraterie beliebig erweitern.

    Sicherlich wird man den Debatten nicht immer vollständig gerecht, wenn man sie auf ihren normativen Grundgedanken, nämlich den Ausgleich zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen reduziert. Der Vorteil einer solchen Reduktion besteht allerdings darin, diese Debatten für Außenstehende zu öffnen und ihnen zu vermitteln, worum es geht und ob sie selbst betroffen sind. Dies ist die Grundlage für die Partizipation möglichst breiter Bevölkerungsschichten an der Beantwortung der Frage: „In welcher Welt wollen wir mit welcher Technik leben?“ Eine solche Partizipation wiederum ist eine notwendige Voraussetzung für das, was die Bundesregierung als Nachhaltigkeit definiert: ein gesellschaftlicher Zustand, der in einem diskursiven Verfahren als wünschenswert und gerecht ermittelt wurde.

    27. April 2006