Öffentlichkeit
Meinungs- und Pressefreiheit, Zensur, Menschenrechte, Whistleblowing, Transparenz, Öffentlichkeitswandel, Datenjournalismus und Open Data.
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: IRC-Chat zum Anti-Zensur Leitfaden
: IRC-Chat zum Anti-Zensur Leitfaden Morgen gibt es um 16h CET einen IRC-Chat zum aktuellen Anti-Zensur Leitfaden von Reporter ohne Grenzen:
Do you have questions about, criticisms of, or reactions to the Reporters Without Borders Handbook for Bloggers and Cyber-Dissidents? Global Voices will be hosting a live online chat to discuss the book on Tuesday September 27th at 11:00amNewYork / 15:00GMT / 18:00Cairo / 23:00Beijing. -
: Handbuch für Blogger und Internet-Dissidenten
: Handbuch für Blogger und Internet-Dissidenten Reporters sans frontieres (Reporter ohne Grenzen) haben heute das „Handbook for bloggers and cyber-dissidents“ veröffentlicht. In dem 46 seitigen Handbuch werden nicht nur Blogs und die vielen Fachbegriffe drumherum erklärt, es gibt beispielsweise auch Tipps und Tricks, wie anonym gebloggt werden kann und wie man sich ein Blog einrichtet.
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: Human Rights in China wird WSIS-Akkreditierung verwehrt
: Human Rights in China wird WSIS-Akkreditierung verwehrt Was vor zehn Tagen noch inoffiziell war, ist heute offiziell geworden: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights in China ist die Akkreditierung zum WSIS verweigert worden. Die fadenscheinige Begründung ist, dass die Organisation nicht alle ihre Sponsoren transparent machen wollte. Ich bin mir sicher, dass eine Vielzahl der akkreditierten NGOs und Organisationen dies nicht tun müssen, und hier nur ein Vorwand genutzt wird, um die kritische Organisation auszuschliessen.
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: Trusted Computing Aufklärungsfilm
: Trusted Computing Aufklärungsfilm Gegen-Propaganda ist sinnvoll, vor allem, wenn sie schön verpackt ist: Lutz Vogel und Benjamin Stephan haben eine Flash-Animation zum Thema Trusted Computing gemacht, um Bewusstsein für diese neue Technologie zu schaffen, welche Verbraucherrechte massiv einschränken wird. Prädikat: Sehr Sehenswert!
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: Beckstein will mehr Zensur
: Beckstein will mehr Zensur Also wenn ich mir um eine Person richtig Sorgen mache bei einem möglichen Machtwechsel in Deutschland, dann ist es Beckstein. (Ich weiss, Schily ist eigentlich genauso schlimm, aber der bekommt wenigstens ab und zu Probleme mit seinen Regierungsfraktionen im Bundestag, was bei Beckstein nicht zu erwarten ist) Noch nicht im Amt, fordert er in einem Handelsblatt-Interview vom morgigen Dienstag mehr Zensur im Netz:
„Man kann sich Rezepte herunterladen, wie man ohne großen Aufwand sehr schwer nachweisbare Sprengstoffe herstellt“, sagte Beckstein dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). -
: EU-Event in Strassburg zu Menschenrechte in der Informationsgesellschaft
: EU-Event in Strassburg zu Menschenrechte in der Informationsgesellschaft Am Montag und Dienstag veranstaltet das „Council of Europe“ in Strassburg eine Veranstaltung zum Thema „Human Rights in the Information Society: Responsible Behaviour by Key Actors“. Zu der Veranstaltung wird es noch einen Web-Cast geben.
Building an inclusive Information Society, based on respect for human rights, requires new forms of solidarity, partnership and cooperation among governments, civil society, the private sector and international organisations. -
: Heise-Verlag legt Verfassungsbeschwerde ein
: Heise-Verlag legt Verfassungsbeschwerde ein Sehr sympathisch und notwendig: Heise legt Verfassungsbeschwerde gegen Link-Verbot ein
Der Heise Zeitschriften Verlag wird gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) München Verfassungsbeschwerde einlegen. Am 28. Juli 2005 hat das OLG entschieden, dass der zum Verlag gehörende News-Dienst heise online keinen Link zum Software-Hersteller Slysoft setzen darf. -
: BPB: Aus Politik und Zeitgeschichte zum Thema Netzpolitik
: BPB: Aus Politik und Zeitgeschichte zum Thema Netzpolitik Die neueste „Aus Politik und Zeitgeschichte“-Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung ist zwar noch nicht gedruckt erhältlich, dafür schon im Netz zu finden. Die kleinen Heftchen liefern immer wieder einen Überblick zu einzelnen Themen. Diesmal ist Netzpolitik das grosse Thema, wenngleich der Titel eigentlich „Sicherheit im Internet“ lautet.
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: iRights: Cachen von Webseiten in Kanada bald verboten?
: iRights: Cachen von Webseiten in Kanada bald verboten? Das Verbraucherschutzportal iRights berichtet über einen Gesetzentwurf in Kanada, der Anbietern von Websites und den Betreibern von Suchmaschinen und Web-Archiven verbieten können, ihre Seiten zwischenzuspeichern: Kanada: Cachen von Webseiten bald verboten?
Sollte das Gesetz C‑60 wie geplant in Kraft treten, „könnte jeder Website-Inhaber klagen“, und jeder, der Web-Inhalte zwischenspeichert, könnte verklagt werden, sagte Geist gegenüber dem US-Nachrichtendienst Cnet News. -
: China baut Zensur massiv aus
: China baut Zensur massiv aus China verschärft seine Zensur. Die staatliche China Telecom plant 100 Millionen Dollar in eine neue Zensur-Infrastruktur, genannt ChinaNet Next Carrying Network (CN2), zu investieren. Westliche Helfershelfer sind die Firmen Juniper, Cisco (Beide USA) und Alcatel aus Frankreich, die extrem leistungsfähige Router liefern sollen.
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: Global Voices Online Relaunch
: Global Voices Online Relaunch „Global Voices Online“ hat seit heute ein neues und übersichtlicheres Design.
Global Voices is an international effort to diversify the conversation taking place online by involving speakers from around the world, and developing tools, institutions and relationships to help make these voices heard. -
: CCC gegen GEMA
: CCC gegen GEMA Der Chaos Computer Club kritisiert die GEMA-Filterungen und erneuert seinen Aufruf zum Boykott der „Musikindustrie“: IFPI und GEMA drehen frei
Der Verband der deutschen Phonoindustrie (ifpi) setzt den Kampf gegen das Internet fort.
[…]
Der CCC erneuert hiermit seinen Aufruf zum Boykott der Musikindustrie. -
: Chinesische Verhältnisse mit der GEMA
: Chinesische Verhältnisse mit der GEMA Onlinekosten hat einen ausführlichen Artikel zur Filterungskampagne der GEMA:
Sollte die GEMA mit ihrem Anliegen dennoch Erfolg haben, sieht Süme die Freiheit des Netzes in Gefahr. „Damit würde einer Inhaltskontrolle des Internets sämtliche Türen offen stehen.“ Udo Vetter ist ähnlicher Meinung und wird deutlich: „Die Aktion der GEMA ist ein gefährlicher Schritt in Richtung Zensur. -
: Die GEMA will zensieren
: Die GEMA will zensieren Da ist man mal kurze Zeit nicht da und wundert sich über Meldungen, dass die GEMA nun in Büssows Fussstapfen treten will und Internetseiten herausfiltern lassen möchte. Eigentlich war es schon länger klar und ich konnte mir das als Szenario schon vor über einem Jahr vorstellen. Und ich bin froh, dass Joerg Olaf Schaefers den Sachverhalt schon ausführlich auf Medienrauschen beschrieben hat: GEMA erlässt “Sperrverfügungen”.
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: SZ: Trusted Computing und die Folgen
: SZ: Trusted Computing und die Folgen Ein Thema, welches die Debatte um Musik im Netz, DRM und Broadcast-Flag immer weiter begleitet und kaum Beachtung findet, ist Trusted Computing. Die Süddeutsche Zeitung hat vergangenen Freitag dazu einen lesenswerten Artikel veröffentlicht: Trusted Computing und die Folgen
Wir müssen draußen bleiben
Die Musik- und Filmindustrie muss wegen illegaler Downloads nicht mehr verzagen: Bald stoppen die Computer missliebige Dateien von ganz alleine. -
: Die Zeit über Weblogs im Iran
: Die Zeit über Weblogs im Iran Die Zeit berichtet über Weblogs im Iran und wie diese zur Vernetzung der Oppositionellen genutzt werden, die gegen das Regime sind: In Weblogistan
Das iranische Establishment wird zusehends nervös. Viele Seiten werden geblockt, zahlreiche Blogger wurden inhaftiert und gefoltert. Und nun wollen die Ajatollahs selbst im Web präsent sein. -
: Alvar Freude wurde freigesprochen!
: Alvar Freude wurde freigesprochen! Das ist doch mal die zweite coole News heute zum Thema Meinungsfreiheit, die ich gerade im Weblog von Thomas Hochstein gefunden habe:
Am heutigen Tag fand vor der 38. Kleinen Strafkammer des Landgerichts Stuttgart die Berufungshauptversammlung gegen Alvar Freude statt, der im Oktober vergangenen Jahres aufgrund der Verlinkung der von den Sperrungsverfügungen der Bezirksregierung Düsseldorf betroffenen gewaltverherrlichenden und rechtsextremistischen Webpräsenzen durch sein Projekt odem. -
: Artikel über Zensur in China
: Artikel über Zensur in China Schön, dass die Zensur in China wieder mal von den Medien thematisiert wird. Hab hiermal aus Zeitmangel nur ein paar Links zu Artikeln zusammengestellt:
Berliner Zeitung: China zensiert, der Westen hilft
Futurezone: Keine „Freiheit“ in Microsoft-Blogs
Tagesschau: Microsoft arbeitet mit Zensoren zusammen
Heise: MSN China wird zensiert
Wired: Microsoft Censors Chinese Blogs
Deutsche Welle: Weblogs in China – aber nicht über Demokratie
Die Taz hat gleich einen Brennpunkt daraus gemacht:
Taz: Viele chinesische Mauern im Netz
Taz: Freiheit, die sie meinen
Taz: Surfen als Privileg
Taz: Mao im Cyberspace
Schon etwas früher hatte Kai Raven in seinem rabenhorst-Blog darüber berichtet:
rabenhorst: MSN SPACES KUSCHELT MIT ZENSOREN
rabenhorst: DETAILS ZUM „CHINA BLOG CRACKDOWN“
Um chinesischen Bloggern zu helfen, ein Weblog außerhalb des Einflußbereichs der chinesischen Zensoren zu führen, wurde die Aktion Adopt A Chinese Blog ins Leben gerufen, verbunden mit dem Aufruf an Leute, die ihr Weblog auf einem eigenen Server hosten, chinesischen Bloggern „Unterschlupf“ zu gewähren. -
: Bei den „Freedom blog Awards“ abstimmen
: Bei den „Freedom blog Awards“ abstimmen Die meisten werden es schon gelesen haben: netzpolitik.org ist bei den „Freedom Blog Awards“ von Reporter ohne Grenzen in der Kategorie „Best international Blog“ nominiert worden. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 1. Juni und jeder Besitzer einer e‑Mailadresse kann dort abstimmen.
netzpolitik.org ist als einziges nicht-englischsprachiges Blog in dieser Kategorie nominiert worden. -
: Hacking is not allowed in the Netherlands
: Hacking is not allowed in the Netherlands Das diesjährige Sommercamp der Hackerszene Europas „What The Hack“ (28.–31. Juli) wird von niederländischen Behörden angegriffen: Van Homelen, Bürgermeister der Gemeinde Boxtel, in der die Veranstaltung stattfinden soll, weigerte sich nun das Camp zu genehmigen. Es stelle nämlich „eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ dar.