Eigentlich hatte ich die Idee, zum WSIS nach Tunesien vier Funkgeräte mitzunehmen, welche wir für grössere Veranstaltungen im Büro rumliegen haben. Würde einiges an Koordinierungkosten senken, da Internetzugang nicht wirklich gewährleistet ist und Handy-Roamingkosten nicht besonders günstig sind. Nun stelle ich nur ganz verwundert fest, dass eben diese explizt nicht eingeführt werden dürfen:
Strengstens verboten ist die Einfuhr von Rauschgift, Pornographie, Gold (ausgenommen Schmuck zum persönlichen Gebrauch), Waffen (Ausnahme bei Jagdwaffen, für die besondere Bestimmungen gelten) sowie Sprechfunkgeräte jeder Art (auch CB-Funk).
Also den Rest kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen, aber Sprechfunkgeräte im Zeitalter von Handies verbieten? Haben die Angst vor nicht so leicht kontrollierbaren Funkgeräten? Auf jeden Fall schade. Und gut, dass ich diese Info nicht erst am Flughafen in Tunis bekomme.
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2 Kommentare zu „Drogen, Pornos, Waffen, Funkgeräte?“
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Mesh-Netzwerke mit Bluetooth-Handys wären für die Zukunft eine Lösung ;-) (Leider mit hohem Elektrosmog verbunden)
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Für den Anfang ist erstmal geplant, auf dem WSIS-Gelände mit den paar Internetanschlüssen, auf die wir zugreifen können, ein Mesh-Netzwerk aufzubauen. Mal schauen, ob es klappt. Viel Hardware wird leider nicht vor Ort sein,d afür einige kreative Menschen mit Meshing-Wissen.
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