Öffentlichkeit

Meinungs- und Pressefreiheit, Zensur, Menschenrechte, Whistleblowing, Transparenz, Öffentlichkeitswandel, Datenjournalismus und Open Data.

  • : Heute Abend: CR11 – Fighting The War
    Heute Abend: CR11 – Fighting The War

    Heute Abend gibt es wieder das Chaosradio. Folge 110 beschäftigt sich nach 22:00 Uhr auf Radio Fritz mit dem Thema „Fighting The War – Eine Bestandsaufnahme“.

    Der Verlust an Freiheit und Privatsphäre durch die Terrorgesetzgebung und Überwachungswahnsinn in den letzten Jahren wird zunehmend spürbar. Die Politik dreht frei und setzt zunehmend auf Verbote, Repression, Einschränkung von Meinungs- und Bewegungsfreiheit. Und dies weltweit.

    Als die Hacker in den 80er Jahren begannen, ihre Ideale zu verfolgen, sahen sie sich selbst als Kräfte, die diesem schon damals absehbaren Trend entgegenstanden. Heute scheint der Kampf verloren. Oder wurde nur eine Schlacht nicht gewonnen und die Zukunft sieht nicht so bedrohlich aus, wie es scheint. Chaosradio 110 wird dieses Thema breiträumig diskutieren.

    22. Februar 2006 2
  • : Kritisch bloggen in China
    Kritisch bloggen in China

    In der Washington Post gbt es ein längeres Portrait über Zhao Jing aka Anti, der als chinesischer Blogger von MSN Spaces wegzensiert wurde: Bloggers Who Pursue Change Confront Fear And Mistrust

    The story of Zhao’s blog – and the ambivalence it met in cyberspace – demonstrates that those trying to use the Internet to foster political change in China must contend not only with the censors but also with the apathy, fear and mistrust of their fellow citizens. The case also highlights the competing ethical and commercial pressures on companies seeking to profit from the Internet in China, including U.S. firms such as Microsoft, Yahoo and Google.

    21. Februar 2006
  • : EU-Rat beschliesst Vorratsdatenspeicherung
    EU-Rat beschliesst Vorratsdatenspeicherung

    Die letzte Hürde ist genommen. Nachdem der Bundestag der Bundesregierung in der vergangenen Woche Grünes Licht für die vormals abgelehnte Vorratsdatenspeicherung gegeben hat, konnte Brigitte Zypries heute im EU-Rat die Richtlinie abnicken. Damit ist das EU-Verfahren jetzt durch und die nationalen Parlamente müssen die Richtlinie jetzt in nationales Recht umwandeln.

    Die Begründung von Brigitte Zypries klingt etwas zynisch, wenn man den Wunsch des Bundestages bedenkt, den Datenzugriff nicht nur auf „schwere Straftaten“ zu beschränken, sondern diesen gleich auch für alle „mittels Telekommunikation begangenen Straftaten“ erlaubt:

    Bundesjustizministerin Brigitte Zypries begrüßte nach dem Treffen den Beschluss. Für sie ist die Richtlinie „ein gutes Beispiel für einen sachgerechten Interessenausgleich zwischen den Freiheitsrechten der Bürger und dem Interesse an einer effektiven Strafverfolgung“. Bei der Aufklärung „erheblicher Straftaten“ sei es für die Sicherheitsbehörden außerordentlich wichtig auf Daten zugreifen zu können. Deutschland habe in intensiven Verhandlungen durchgesetzt, dass die Speicherpflicht im Interesse der Bürgerechte auf ein Mindestmaß beschränkt werde. Über die beständige Kritik von Datenschützern an der Überwachungsmaßnahme zeigte sich die SPD-Politikerin verwundert.

    21. Februar 2006 4
  • : Anonymizertools im Boston Globe
    Anonymizertools im Boston Globe

    Interessant ist der Artikel „Beating censorship on the Internet“ aus dem Boston Globe zum Thema Anonymizertools.

    While Congress battles with US Internet companies that help China restrict its citizens’ Internet access, independent computer specialists are developing technologies that could reroute Internet information and put it beyond the reach of government censors.

    21. Februar 2006
  • : Vorratsdatenspeicherung und die SPD
    Vorratsdatenspeicherung und die SPD

    Telepolis über die Vorratsdatenspeicherung: 2006 – da sind wir völlig machtlos.

    Die VDS ist in Deutschland abgesegnet und hierbei haben sowohl der EU-Rat, das EU-Parlament als auch Tauss’ Parteimitglieder Otto Schily und Brigitte Zypriess und auch Jörg Tauss eine Rolle gespielt; die Unterschiede liegen lediglich in der Passivität oder Aktivität des Einzelnen. Wirklich machtlos aber war niemand, auch wenn es momentan chic erscheint.

    21. Februar 2006
  • : Kultureller Umweltschutz
    Kultureller Umweltschutz

    Lesenswert: James Boyle’s Kolumne in der Financial Times: Cultural environmentalism?

    But I see grounds for optimism. The existence of forums like this one shows a recognition that these are issues which deserve a public airing, and about which reasonable people can disagree. There are now a host of civil society, scientific, and civil rights groups that deal with these issues – not just the trade associations who have long held sway. We have our equivalents of Greenpeace, but also the National Trust, or the Conservation Societies.

    21. Februar 2006
  • : Technorati verstehen?
    Technorati verstehen?

    Ich verstehe Technorati nicht so richtig. Zumindest einen Dienst und zwar die Funktion „Claim a blog“. Hab ich jetzt endlich mal vor zwei Wochen gemacht. Dazu füllt man ein paar Formulare aus, gibt seinem Blog eine Beschreibung und kann Tags definieren, welche dem Blog zugeordnet werden. Wichtig ist hierfür eine kleine Zeile Code, die man im Template integrieren muss, damit Technorati auch sicher ist, dass man der Besitzer des Blogs ist und keines hijacked.

    Soweit, so gut. Allerdings scheint bei mir der Counter für die eingehenden Links zum Zeitpunkt des „Claims“ eingefroren zu sein, obwohl ständig neue Links auftauchen. Ist das jetzt ein Bug oder ein Feature? Vermutlich eher ersteres, denn der Sinn und Zweck dieses Features offenbart sich mir noch nicht. Eine Anfrage an den Technorati-Support blieb leider bisher unbeantwortet. Hat noch jemand Erfahrung damit gemacht?

    20. Februar 2006 3
  • : Coming up: Psiphon. Umgehung von Zensur leicht gemacht
    Coming up: Psiphon. Umgehung von Zensur leicht gemacht

    Das Citizenlab der Universität Toronto entwickelt seit geraumer Zeit eine leicht nutzbare Software namens „Psiphon“ (Website z.Zt. leider offline), die es jedem Menschen in der unzensierten Hemisphäre des Internets ermöglicht seine Anbindung anderen Menschen in Ländern, in denen das Internet gefiltert wird, so zugänglich zu machen, dass die dortigen Zensurmaßnahmen nicht mehr greifen. Dabei wird der Netzverkehr über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung über den Host mittels eines Proxyservers in unzensierten Netzgefilden geleitet.

    Die Software wird voraussichtlich Ende Mai fertig sein. Es gibt eine Übersicht bei CitizenLab sowie eine ausführliche technische Beschreibung im „Final Report“ vom Dezember 2004 (PDF). Das Projekt fand bereits in The Globe and Mail eine Erwähnung.

    Fraglich bleibt nur noch, wie die Zugangsdaten für die hiesigen Proxyserver unbemerkt durch die chinesische Feuermauer gelangen sollen.

    17. Februar 2006 3
  • : USA: Kongress-Anhörung zu chinesischser Zensur
    USA: Kongress-Anhörung zu chinesischser Zensur

    Gestern fand unter der Überschrift „The Internet in China: A Tool for Freedom or Suppression?“ eine Anhörung des Ausschusses für Afrika, Menschenrechte und internationale Angelegenheiten des amerikanischen Parlaments statt. Geladen waren Vertreter von Yahoo, Google, Mircosoft und Cisco, denen aus Geschäftsinteressen die Unterstützung der chinesischen Regierung vorgeworfen wird.

    news.com fasst in seiner Berichterstattung kurz zusammen, was zuvor passierte:

    Over the last few months, public scrutiny of China’s state-mandated censorship has grown thanks to developments such as Microsoft deleting a journalist’s blog, Yahoo turning over information about a Chinese journalist, and Google offering a censored Chinese search service.

    Der Tenor des mit einigen Videoschnipsel von der Anhörung geschmückten Artikel lautet, dass die Abgeordneten den Unternehmen eine Zusammenarbeit mit dem „Regime der Repression“ vorwerfen. Microsoft Cheflobbyist Jack Krumholtz sah sein Unternehmen im Recht, Dienste einzustellen, wenn sie „komplett die Werten der Konsumenten in der Region gefährden.“ Allerdings glaubt Microsoft, so Krumholtz, „dass wir auf Basis der Menschenrechte und des Rechtes auf freier Meinungsäußerung weiterhin unsere Dienste in China anbieten sollten.“ Na schönen Dank.

    Etwas aufgeschlossener zeigte sich Yahoo am Montag zuvor in einer Stellungnahme, in der sie die Regierungen der USA und anderer Länder in die Verantwortung zogen: „Die Privatwirtschaft allein kann ausländische Regierungen in der Frage der freien Meinungs- und Informationsfreiheit nicht effektiv beeinflussen.“ Dies weiss Die Welt zu berichten.

    Die Electronic Frontier Foundation forderte am Morgen der Anhörung den Ausschuss in einem offenen Brief dazu auf, gemeinsam mit der Industrie einfache Richtlinien zum Umgang mit solchen Regimen zu erarbeiteten, nach denen der durch Kooperation mit solchen Ländern mögliche Schaden limitiert werden kann. Regierung und Industrie haben die Möglichkeit und die Pflicht, Menschenrechte zu schützen.

    Eine rare Stellungnahme seitens der chinesischen Regierung wurde vom Regierungsmitarbeiter Liu Zhengrong abgegeben. Auf den Seiten der Computerwoche ist nachzulesen, dass er die Auffassung vertritt, dass sich die Maßnahmen der chinesischen Regierung nicht sonderlich von denen westlicher Länder unterscheide: „Die hauptsächlichen Ziele und Methoden zur Umsetzung unsere Gesetze sind im Prinzip die gleichen.“

    Diese Argumentation wusste auch Bill Gates auf den Punkt zu bringen: „Deutschland verbietet Nazi-Propaganda, die in den USA durch die Verfassung geschützt wird. Sollte ich nun noch Geschäfte in Deutschland machen?“ (de.internet.com) Natürlich rechtfertigt das alleine nicht die defacto-Auslieferung von kritischen Bloggern, wie es Yahoo tat. Einen weiteren Verstoss gegen Godwins Law hätte eigentlich den Vorsitzenden des Ausschusses, den Republikaner Christopher Smith, disqualifizieren müssen: Er verglich die Kooperation mit Chinas Kommunistischer Partei mit der Hilfe Hitlers und der NSDAP während des zweiten Weltkrieges.

    Zusammengefasst, rügen die US Politiker die Unternehmen für ihre Zusammenarbeit mit China, die Unternehmen wünschen sich von der Politik mehr Rechtssicherheit bei internationalen Angelegenheiten und spielen damit den Ball zurück.

    Das US-Außenministerium hat nun die Gründung einer Taskforce für Internet-Freiheit angekündigt, wie heise berichtet: „Diese Task Force soll sich mit dem Einsatz von Technologie zur Einschränkung der Meinungsfreiheit befassen und Maßnahmen dagegen kordinieren.“

    Prekär für Yahoo war die Frage des Abgeordneten Brad Sherman (Demokraten), nach einer eventuellen Zusammenarbeit mit der NSA, welche die Geschichte mit der Unterstützung der Überwachung der US-Bürger wieder aufrollt: Dem eigentlich nur fürs Ausland zuständige Geheimdienst soll von Yahoo widerrechtlich Informationen über US-Bürger erhalten haben. Darüber, ob dies auch ohne notwendige richterliche Anordnung geschah, schwieg sich Yahoo-Mitarbeiter Michael Callahan aus. Das an dieser Stelle zunehmend sichtbarer werdende Maß an Überwachung innerhalb der westlichen Welt stellt in Frage, in wie weit eine „Taskforce für Internetfreiheit“ sinnvoll ist, wenn sich künftig die Menschen weniger trauen, ihre Meinung in der „entwickelten“ Welt zu sagen, ohne dabei überwacht zu werden.

    16. Februar 2006 1
  • : Internet Governance Forum tagt in Genf
    Internet Governance Forum tagt in Genf

    Gerade läuft das Vorbereitungstreffen zum Internet Governance Forum bei der UN in Genf. Monika Ermert ist für Heise dabei und hat den ersten Bericht abgeliefert: Internet Governance Forum: Wer bestimmt was im Internet? Zusätzlich dazu gibt es schon das erste Transcript der Morning-Session zum Nachlesen im freundlichen Txt-Format.

    16. Februar 2006
  • : EDRi-gram Nummer 4.3 vom 15 Februar 2006
    EDRi-gram Nummer 4.3 vom 15 Februar 2006

    Das neue EDRi-gram, Nummer 4.3 vom 15 Februar 2006 der European Digital Rights Initiative, ist soeben mit folgenden Themen erschienen:

    1.Government communication illegally wiretapped in Greece
    2. European Commission starts antitrust procedure against CISAC
    3. Dispute over data retention costs in Czech Republic
    4. French Big Brother Awards 2006
    5. Worldwide overview of freedom of information laws
    6. No private copy for DVD in France?
    7. DVD circumvention device released in Ireland
    8. Civil Rights and Consumer Protection in ICANN’s policies

    15. Februar 2006
  • : Der grosse HDTV-Schwindel
    Der grosse HDTV-Schwindel

    Drüben im Bootsektor gibts eine schön lesbare Zusammenfassung darüber, was HDTV den Konsumenten bringen wird: Der grosse HDTV-Schwindel.

    15. Februar 2006 2
  • : Hintertüren in Windows-Vista?
    Hintertüren in Windows-Vista?

    Es gibt Dinge, die mich verwundern. Glaubt man der BBC, hat Professor Ross Anderson auf einer Anhörung vor britischen Abgeordneten vorgeschlagen, dass die britische Regierung Microsoft auffordern sollte, in die Verschlüsselung der kommenden Windows-Generationen Hintertüren einzubauen: UK holds Microsoft security talks.

    Windows Vista is due to be rolled out later this year. Cambridge academic Ross Anderson told MPs it would mean more computer files being encrypted. He urged the government to look at establishing „back door“ ways of getting around encryptions. The Home Office later told the BBC News website it is in talks with Microsoft.

    Ich kenne Ross Anderson eigentlich nur als Crypto-/Privacy-Befürworter und frage mich gerade nach dem Sinn der Aktion. Sollen diese Hintertüren vielleicht Hacks der DRM-Funktionalitäten ermöglichen, oder was?

    Update:

    Ross Anderson hat in den Kommentaren seines neuen Blogs die Hintergründe für seine Aussage konkretisiert:

    I’m in favour of court-mandated shortcuts past rights-management systems, on competition-policy grounds. In our APIG submission I wrote ‘In cases of abuse, judges must be able to order rights-management mechanisms unlocked’.

    I don’t see the Vista security mechanisms as being security for me, but as security for them. It’s just not the same as the key escrow debates of the 1990s – in which I opposed key escrow on principle. The technology’s being used for different things here.

    If you want privacy, use PGP – or better still, some low-observable communication technology, such as throwaway prepaid mobile phones or webmail accounts

    Ross

    Und hier ist die Stellungnahme der foundation for information policy research (fipr) zur Anhörung.

    15. Februar 2006 9
  • : Martus – Freie Software für Menschenrechtler
    Martus – Freie Software für Menschenrechtler

    Im Süd-Afrikanischen Tectonic-Newsticker habe ich einen Artikel über Martus gefunden: Free software working for human rights. Martus ist eine interessante Software für Menschenrechtsorganisationen in repressiven Staaten mit folgenden Eigenschaften:

    1. Uses built-in encryption to safeguard data
    2. Enables text-based bulletins about violations to be created easily and quickly
    3. Securely backs up this information and replicates it in multiple locations to protect against loss
    4. Is free software and open source, encouraging easy code review to foster an atmosphere of trust and collaboration
    5. Provides grassroots groups with power over their own information, allowing them to decide what to make public and what should be kept securely private
    6. Offers consumers of human rights information access to the non-confidential portions of bulletins, enabling activists, prosecutors, press and the public to have direct access to the voices of those affected by human rights violations

    14. Februar 2006
  • : Lessons from the Sony CD DRM Episode
    Lessons from the Sony CD DRM Episode

    Edward W. Felten und J. Alex Halderman haben auf Freedom to Tinker ein 27-seitiges Papier zum Sony Rootkit veröffentlicht: Lessons from the Sony CD DRM Episode.

    14. Februar 2006
  • : Kritik an Google Video DRM
    Kritik an Google Video DRM

    Sehr lesenswert ist Cory Doctorow’s Kritik am Google Video DRM: Why is Hollywood more important than users?

    With the introduction of its new copy-restriction video service, Google has diverged from its corporate ethos. For the first time in the company’s history, it has released a product that is designed to fill the needs of someone other than Google’s users.
    […]
    There’s no way Google can win the DRM wars. The end-game for the entertainment companies is to use the sweet lure of content to turn Google from an unmanageable giant into a biddable servant, dependent on long-term good relations with its licensors to preserve its customers’ investment in its video.

    The only way Google can win this game is not to play at all. The only way Google can win is to return to its customer-comes-first ethic and refuse any business-arrangement that subverts its customers’ interests to serve some other industry’s wishes.

    14. Februar 2006
  • : Net Neutrality – Netzneutralität
    Net Neutrality – Netzneutralität

    „Net Neutrality“ ist in den USA gerade ein grosses Thema. Bei der Diskussion geht es um die Frage, ob die grossen Carrier weiterhin die Neutralität des Netzes respektieren müssen, welche die Durchleitung jeder Art von Kommunikation gewährleistet, die das Internet so gross und innovativ gemacht hat. Die Telekommunikationsunternehmen würden nämlich gerne mehr vom Kuchen abbekommen, und stellen sich im Optimalfall eine Durchleitungsgebühr vor. Ich hab mir eigentlich seit einer Woche vorgenommen, einen längeren Artikel dazu zu schreiben, komme aber gerade nicht wirklich dazu. Deswegen gibt es hier nur ein paar Links zu sehr interessanten Beiträgen, grösstenteils in englischer Sprache. Wer noch weitere gute Artikel hat, bitte in den Kommentaren posten.

    Public Knowledge: “Good Fences Make Bad Broadband: Preserving an Open Internet through Net Neutrality,”

    The Nation: The End of the Internet?

    Stellungnahme von Lawrence Lessig

    BBC: Why the net should stay neutral

    David Bollier: Save the Internet!

    ZDF.heute: Wer bezahlt, hat Vorfahrt

    Kampagne auf Common Cause: Think the Internet Will Always be Open?

    Netzeitung: Google fürchtet Macht der US-Telefonfirmen

    Ed Felten in Freedom to Tinker

    Wundere mich gerade, dass es bei der englischen Wikipedia keinen Eintrag zu „Net Neutrality“ gibt. Danke für den Kommentar, es gibt eine Wikipedia-Seite zu Net Neutrality, allerdings ist diese tatsächlich noch eine Baustelle. und Wikipedia sollte mal ein wenig die MediaWiki-Technik dahingehend abändern, dass meine Suche von eben mit beiden Anfangsbuchstaben gross auch zu dieser Seite führt.

    Update: Freut mich, dass die Wikipedia-Seite zum Thema seit gestern ziemlich gewachsen ist.

    14. Februar 2006 11
  • : DRM in Mac OS X
    DRM in Mac OS X

    Dear People from Apple Computer, Inc.,

    I bought a DVD, saw a great scene and wanted a still of it. For my personal archive or setting it up as my background image or whatever. I just started „Grab“, the tool of your operating system for making screenshots. It told me:

    It acts without ever knowing neither the copyright-owner of the DVD content – that can be me as well – nor the purpose for which I will use the still. All in all it will be firstly a private copy. I’m the one who is responsible for my acting – not the technic I use. A friend of mine said at first „Presumable that’s what’s called DRM.“

    Why do you implement such a routine?

    Dear other reader of this public letter,

    I’m looking for a solution provided by Apple, not for tools solving the capture problem while bypassing Apples „Grab“.

    Thank you,
    Matthias , Berlin

    13. Februar 2006 6
  • : VZBV: Wo bleibt Seehofer?
    VZBV: Wo bleibt Seehofer?

    Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat sich mit einer neuen Pressemitteilung wieder zur Urheberrechtsreform geäussert. In dieser wird der Verbraucherminister Seehofer von vzbv-Chefin Edda Müller aufgefordert, seine Aufgaben auch im Urheberrecht wahrzunehmen: „Es gilt als selbstverständlich, dass der Kulturstaatsminister im Streit über das Urheberrecht die Interessen der Film- und Musikbranche vertritt – aber wo bleibt in dieser Diskussion der Minister, der für die Interessen der Nutzer verantwortlich ist?“

    Kulturstaatsminister Neumann hatte sich bei seinem Antritt sofort bei der Verwerterlobby beliebt gemacht und die Bagatellklausel im aktuellen Urheberrechtsentwurf kritisiert. Diese Bagatellklausel soll verhindern, dass die Staatsanwaltschaften durch eine „Kriminalisierung der Schulhöfe“ überlastet werden, weil ohne eine Bagatellklausel für das private Kopieren von Musik bis zu drei Jahre Gefängnis verhängt werden können. Edda Müller findet hierfür auch treffende Worte: „Mit solchen Maßnahmen wird die von der Politik immer wieder propagierte Wissensgesellschaft behindert.“

    Digital Rights Management wird zu Recht als Innovationsbremse bezeichnet:

    „Digital Rights Management trifft ausschließlich harmlose Privatnutzer – gewerbliche Raubkopierer wissen genau, wie sich DRM-Systeme ausschalten lassen,“ so Edda Müller. Der vzbv befürchtet durch die DRM-Systeme eine Einschränkung des Zugangs breiter Bevölkerungsschichten zu Informationen und Kultur. Wenn für jeden Informationsabruf, das Hören eines Musikstückes oder das Sehen eines Dokumentarfilms Geld verlangt werden kann, ohne dass eine Aufzeichnung gestattet wird, besteht die Gefahr einer Verknappung und Verteuerung von Informationen, Kulturwerken und Beiträgen der Wissenschaft. Dies kann nicht im Interesse des Allgemeinwohls liegen.

    Jetzt bin ich mal gespannt, ob Seehofer sich auch für andere Themen als VDK, Rente und Agrarwirtschaft interessiert und seiner Aufgabe nachkommt, als Minister die Interessen der Verbraucher in der Urheberrechtsdebatte zu vertreten.

    13. Februar 2006 3
  • : WordPress-Plugins
    WordPress-Plugins

    Bei Newsforge findet sich ein schöner Artikel zum Thema WordPress-Plugins: Must-have WordPress plugins.

    13. Februar 2006