Öffentlichkeit

Meinungs- und Pressefreiheit, Zensur, Menschenrechte, Whistleblowing, Transparenz, Öffentlichkeitswandel, Datenjournalismus und Open Data.

  • : Verkehrsdaten und ihre Aussagekraft
    Verkehrsdaten und ihre Aussagekraft

    Die Humanistische Union berichtet über „Verkehrsdaten und ihre Aussagekraft“:
    Die Frage über den Umfang der Informationen, die eine Auswertung von Kommunikationsdaten erbringen kann, ist ein wichtiger Bestandteil der Debatte über das 2007 verabschiedete Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Die Ergebnisse der Studie „Inferring Social Network Structure using Mobile Phone Data“ des Massachuetts Institute of Technology (MIT) weisen darauf hin, dass Telekommunikationsdaten inhaltsreicher sind als bisher angenommen, und dass sie wichtige Informationen über unser Verhalten und unsere Beziehungen zu anderen enthalten können.

    28. April 2008 1
  • : Microsoft will Schülern “geistiges Eigentum” beibringen (und braucht selbst Nachhilfe)
    Microsoft will Schülern “geistiges Eigentum” beibringen (und braucht selbst Nachhilfe)

    Die Rechteindustrie bietet seit einiger Zeit schon gerne die eigenen und garantiert nicht neutralen Lehrmaterialen für Schüler an. Bisher kamen die Materialien aber in der Regel von der Musikindustrie. Neu sind die Lehrmaterialien von Microsoft, die auch gerne mit Lehrmaterialien jungen Menschen das Weltbild des Konzerns erklären.

    28. April 2008 4
  • : 3Sat-Neues über Creative Commons
    3Sat-Neues über Creative Commons

    3Sat-Neues berichtet gleich um 16:30 Uhr u.a. über die Urheberrechtsdebatte und Creative Commons. Im Video-Podcast gibt es jetzt schon die ganze Sendung zum Download. Der CC-Beitrag ist direkt am Anfang. Später gehts noch um eSports und andere Themen.

    27. April 2008 3
  • : Schutz der Privatheit – Informationsgesellschaft ohne Tabu?
    Schutz der Privatheit – Informationsgesellschaft ohne Tabu?

    Am Freitag sendete Phoenix eine Podiumsdiskussion des Forum Rechtspolitik zum Thema „Schutz der Privatheit – Informationsgesellschaft ohne Tabu?“
    Mit dabei waren Christine Hohmann-Dennhardt (Richterin am BVerfG), Heinz Georg Bamberger (Minister der Justiz, Rheinland-Pfalz), Prof. Beate Rössler (Universität von Amsterdam), Bernd Flessner (Universität Erlangen-Nürnberg) und Andreas Bogk (Chaos Computer Club).

    27. April 2008 7
  • : Tanz den Überwachungsstaat
    Tanz den Überwachungsstaat

    Schöner Mash-Up von „Was soll denn der Scheiss“ und anderen Zitaten bekannter Politiker, die für den Abbau unserer Grundrechte verantwortlich sind:
    Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube.

    27. April 2008 10
  • : Bundesregierung will Internetsperrungen für Tauschbörsennutzer
    Bundesregierung will Internetsperrungen für Tauschbörsennutzer

    Der Tag des Geistigen Eigentum und die Urheberrechtsdebatte funktionieren immer nach dem gleichen Schema: Die Rechteindustrie beklagt den Untergang des Abendlandes und die Bundesregierung erklärt brav, dass man alle Forderungen umsetzen wird. In den letzten Jahren ging es immer gegen eine Bagatellklausel im Urheberrecht und für einen Auskunftsanspruch beim Durchsetzungsgesetz.

    26. April 2008 46
  • : Bundestag gegen Internetzensur
    Bundestag gegen Internetzensur

    Es war sicher nur ungewollter Zufall, dass ausgerechnet jetzt zur BND-Trojaner-Affäre die Grosse Koalition im Bundestag den Antrag „Das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit weltweit durchsetzen und der Internet-Zensur entgegentreten“ eingebracht hat. Denn einen Antrag einbringen bedeutet auch eine kleine Debatte über das Thema.

    24. April 2008 5
  • : BND setzt Bundestrojaner im Intimbereich ein
    BND setzt Bundestrojaner im Intimbereich ein

    Der Bundesnachrichtendienst hat ja bereits einige Rechner im Ausland mit einem Bundestrojaner ausgespäht, wie schon seit Januar bekannt ist. Neu ist die Meldung von heute, dass dabei auch vor dem Intimbereich nicht Halt gemacht wird:
    Nach Informationen der Nachrichtenagentur ddp war es dem BND gelungen, mit Hilfe eines Trojaners auf der Festplatte von Farhang ein Spähprogramm zu installieren.

    24. April 2008 17
  • : Case Study: Blogs im Iran
    Case Study: Blogs im Iran

    Das „Internet and Democracy“-Projekt am Berkman-Center hat eine spannende Case-Study zur Iranischen Blogosphäre veröffentlicht: Mapping Iran’s Online Public: Politics and Culture in the Persian Blogosphere.

    (Bild in gross)
    Aus dem Abstract:
    We used computational social network mapping in combination with human and automated content analysis to analyze the Iranian blogosphere.

    24. April 2008 1
  • : Gesellschaft und Politik im Web 2.0‑Fieber
    Gesellschaft und Politik im Web 2.0‑Fieber

    Einen ausführlichen Tagungsbericht über die re:publica’08 haben Tina Guenther und Kai-Uwe Hellmann für die „Zeitschrift Neue Soziale Bewegungen“ geschrieben: Gesellschaft und Politik im Web 2.0‑Fieber (PDF).

    24. April 2008 2
  • : Bundesregierung bewertet Entwicklung des Datenschutzrechts als positiv
    Bundesregierung bewertet Entwicklung des Datenschutzrechts als positiv

    Etwas verwunderlich lese ich gerade bei „Heute im Bundestag“, dass die Bundesregierung die Entwicklung des Datenschutzrechts in dieser Wahlperiode als positiv bewertet. Das geht aus der Antwort (16/8668) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/8578) hervor. Manchmal gibt es eben unterschiedliche Wahrnehmungen der Realität.

    23. April 2008 3
  • : Plays for sure?
    Plays for sure?

    In den letzten Jahren promotete Microsoft die eigene DRM-Infrastruktur mit dem Slogan „Plays for sure“ (Spielt zuverlässig / sicher). Wer den WMA-Schrott im Hauseigenen MSN-Musik-Store kaufte, bekam damit das Versprechen, dass die gekauften Stücke natürlich überall abspielbar waren. Also natürlich auf der Windows-Plattform und wenigen autorisierten Rechnern und nicht überall, wo man Musik hört.

    23. April 2008 10
  • : Was soll der Scheiss…?
    Was soll der Scheiss…?

    Lustige Sache: Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Sebastian Edathy von der SPD, sollte von RadioEins gestern Morgen zum BKA-Gesetz interviewt werden. Nachdem der Moderator locker flockig in der Einleitung nachfragte, ob Herr Edathy sich morgens nackt oder in Unterwäsche die Zähne putzen würde, legte dieser live mit „Was soll der Scheiss…?“ auf.

    22. April 2008 26
  • : Arbeitspapier zum Datenschutz bei sozialen Netzwerkdiensten
    Arbeitspapier zum Datenschutz bei sozialen Netzwerkdiensten

    Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat den Vorsitz über die Internationale Arbeitsgruppe zum Datenschutz in der Telekommunikation (International Working Group in Data Protection and Telecommunications, auch als ‘Berlin Group’ bekannt) und verkündet die Verabschiedung eines interessanten Arbeitspapieres:
    Das Arbeitspapier zum Datenschutz bei sozialen Netzwerkdiensten analysiert die Gefahren für den Schutz der Privatsphäre der Nutzer und enthält Empfehlungen für Gesetzgeber, Anbieter und Nutzer sozialer Netzwerkdienste, um diesen Gefährdungen zu begegnen.

    22. April 2008 1
  • : Montag: Fachtagung zur Online-Durchsuchung
    Montag: Fachtagung zur Online-Durchsuchung

    Die Friedrich Naumann Stiftung lädt am kommenden Montag, den 28.4.08, zusammen mit der Humanistische Union in Berlin zu einer Fachtagung rund um die Online-Durchsuchung ein. Verschiedene Experten aus den Bereichen Verfassungsrecht, Datenschutzrecht, Rechtspolitik und Informatik werden die Konsequenzen des BVerfG-Urteils zu diskutieren.

    22. April 2008
  • : Computerverluste in Bundesbehörden
    Computerverluste in Bundesbehörden

    Nicht nur in anderen Staaten gehen gerne Computer verloren, auch die Bundesrepublik ist davor nicht sicher. Dies erbrachte jetzt eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion, die vergangene Woche vom Bundesinnenministerium beantwortet wurde. Und damit steht schonmal Zahlenmaterial zur Verfügung:
    Seit 2005 fehlen 500 Computer in Bundesbehörden.

    21. April 2008 2
  • : Die Kompetenz-Wunschliste für das BKA
    Die Kompetenz-Wunschliste für das BKA

    Bei Patrick Breyer findet sich eine lesbare Auflistung, welche Kompetenzen das BKA zukünftig als zentrale Staatspolizei laut unserer Bundesregierung haben soll:
    Das Bundeskriminalamt soll im Einzelnen die folgenden Mittel anwenden dürfen:
    1. Persönliche Daten sammeln
    2. Personen befragen (diese sind verpflichtet, Auskunft zu geben)
    3.

    21. April 2008 16
  • : Der Entwurf des BKA-Gesetzes zum Download
    Der Entwurf des BKA-Gesetzes zum Download

    Seit einigen Tagen geistert der aktuelle „Entwurf eines Gesetzes zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus durch das Bundeskriminalamt“ (Kurz BKA-Gesetz) durch die Medien und die Politik. Leider sind die beteiligten Ministerien nicht in der Lage, bzw. ist es anscheinend nicht gewollt, den Entwurf auch transparent als Diskussionsgrundlage online zu stellen.

    20. April 2008 97
  • : Konservative besorgt über BKA-Gesetz
    Konservative besorgt über BKA-Gesetz

    Irgendwie absurd, aber es zeigt, wie weit sich der Diskurs von Schäuble, Zypries, Weifelspütz und ähnlichen Bundes-Elitepolitikern schon von den gesellschaftlichen Wertvorstellungen und Sorgen entfernt hat: Konservative beschweren sich über den Entwurf des BKA-Gesetzes und die aktuelle „Sicherheits“-, also de facto Überwachungs-Politik:
    Der Bundeshauptvorstandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) hat beschlossen, das man im Zweifel für die Freiheit sein muss:
    Zahlreiche Änderungen und Verwerfungen sicherheitsrelevanter Gesetze des Bundes und der Länder durch das Bundesverfassungsgericht haben zu Verunsicherungen und Zweifeln in der Bevölkerung und bei Sicherheitsorganen in Deutschland geführt.

    19. April 2008 9
  • : BKA-Gesetz schmuggelt Videokameras in die Wohnungen
    BKA-Gesetz schmuggelt Videokameras in die Wohnungen

    Überraschung: Videokameras in der Wohnung unbescholtener Bürger.
    In dem aktuellen Gesetzentwurf, der tagesschau.de vorliegt heißt es: Das Abhören und Filmen dürfe sich „grundsätzlich nur gegen die verdächtige Person richten und nur in deren Wohnung durchgeführt werden. In Wohnungen anderer Personen ist die Maßnahme nur zulässig, wenn auf Grund bestimmter Tatsachen anzunehmen ist, dass 1.

    18. April 2008 11