Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
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: Leak: Aktueller Entwurf des Verhandlungsmandates zum EU-USA-Freihandelsabkommen
: Leak: Aktueller Entwurf des Verhandlungsmandates zum EU-USA-Freihandelsabkommen Wir haben den aktuellen Entwurf des Verhandlungsmandates zum EU-USA-Freihandelsabkommen von Seiten der EU-Ratspräsidentschaft im Briefkasten gefunden. Das Abkommen mit den Namen “Trans-Atlantic Free Trade Agreement” (TAFTA) oder “Transatlantic Trade and Investment Partnership” (TTIP) wird auch als “Wirtschafts-Nato” bezeichnet. Die Formulierungen rund um geistiges Monopolrechte lassen unsere Befürchtungen größer werden, dass hier eine Art Super-ACTA entstehen könnte:
Intellectual Property Rights
27. The Agreement shall cover issues related to intellectual property rights and should complement and build upon the TRIPS. The Agreement will reflect the high value placed by both Parties on intellectual property protection and build on the existing EU-US dialogue in this sphere.
28. Negotiations should, in particular, address areas most relevant for fostering the exchange of goods and services with IP content, with a view to supporting innovation. Negotiations should provide for enhanced protection of EU Geographical Indications through the Agreement. Both sides should explore opportunities to address other significant IPR issues.Hier ist das Deckblatt (.doc) und hier das Verhandlungsmandat. (.doc)
Aktuelles zum Thema:
Transatlantisches Freihandelsabkommen TAFTA: EU-Parlament segnet Verhandlungsmandat für neues ACTA ab.
Freihandelsabkommen TTIP/TAFTA – ein kurzer Sieg der Hoffnung über Erfahrung -
: Jung & Naiv – Folge 55: Die (Nicht-)Wähler
: Jung & Naiv – Folge 55: Die (Nicht-)Wähler Mit Ulrike Winkelmann, Ressortleiterin Innenpolitik bei der taz, habe ich mich ausführlich hingesetzt um mit ihr über das Kernstück jeder Demokratie zu sprechen: die (Nicht-)Wähler.
Ulrike erklärt, wie sich die Wahlbeteiligung mit den Jahren verändert hat, wer heutzutage noch zur Wahl geht, welche Parteien welche Interessengruppen ansprechen und dass es deutlich mehr Wählerinnen als Wähler gibt. Außerdem beschäftigen wir uns mit Angela Merkels größter Stärke, der asymetrischen Demobilisierung und ob das weitverbreitete Desinteresse an politischen Prozessen nicht vielleicht ein Ziel der politischen Klasse ist.
„Jung & Naiv“ steckt in der Beta-Phase. Der erste Anteil vom Crowdfunding ist investiert und wir probieren uns ab sofort aus: Wie und welche Technik muss und kann sein? Gefallen euch die ersten Neuerungen, das Intro, der Theme Song? Feedback? Sharing? Abonnieren? Yes, please!. @TiloJung
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: #Drosselkom – das sagt die YouTube-Community
: #Drosselkom – das sagt die YouTube-Community Dies ist ein Gastbeitrag von Jannis Kucharz und David Peter. Er drückt die Meinung der Autoren aus, die Redaktion folgt der Argumentation nicht in allen Punkten.
Die YouTube-Community und Ihr Verhältnis zu netzpolitischen Themen bleibt ein weiterhin spannendes Thema. Bei ACTA fiel zum ersten Mal auf, dass sich hier eine von den Netzaktivisten bislang eher belächelte Gruppe im Netz tummelt, die sich durchaus für relevante Themen begeisterten lässt und durch ihre Stars enormes Aktivierungspotential bietet. Doch immer deutlicher zeigt sich, dass die Schnittmenge zwischen Youtubern und Netzgemeinde nur gering ist. Hier entsteht gerade ein neuer Generationen-Gap: eine große Zahl junger, spaßorientierter Youtuber hier, eine verhältnismäßig kleine Schar älterer, verkopfter Netzpolitiker dort.
Umso wichtiger mal zu schauen, ob denn ein – auch für die Youtuber – so wichtiges Thema wie #Drosselkom überhaupt bis in der YT-Community vordringen konnte und wenn ja, wie die Pläne der Telekom dort diskutiert werden.
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: Elektronischer Personalausweis: BMI will Kommunikationsstrategie nicht veröffentlichen
: Elektronischer Personalausweis: BMI will Kommunikationsstrategie nicht veröffentlichen Michael Ebeling betreibt das Blog devianzen und setzt sich dort u.a. mit dem neuen elektronischer Personalausweis auseinander. Am 31. März hatte Ebeling per Frag den Staat eine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gestellt und wissen wollen, wieso die Sprachregelung von „ePA – elektronischer Personalausweis“ zu „nPA – neuer Personalausweis“ geändert worden war. Knapp zwei Wochen später erhielt Ebeling eine Antwort aus dem Bundesministerium des Innern (BMI): Es handele sich demnach um eine neue Kommunikationsstrategie, die in Zusammenarbeit mit Serviceplan Public Opinion, einem „Spezialist für Politik- und Gesellschaftskommunikation“, entwickelt wurde. Ebenfalls genannt wird ein Handbuch mit 14 „goldenen Regeln“ als Leitlinie für die Kommunikationsarbeit. In einer angehängten Präsentation finden sich zudem „Tabuwörter“, die vermieden werden sollen, wie Biometrie, Chip, Daten auslesen/ auswerten/ sammeln, Datenkontrolle, eGovernment und gläserner Bürger.
Ebeling stellte am 15. April erneut eine Anfrage nach IFG und forderte das in der Antwort des BMI genannte Handbuch, die „14 goldenen Regeln“ und die Unterlagen zur Ausschreibung für die Stelle eines „Experten für die fachliche Außenkommunikation“ an. Am 22. Mai erhielt Ebeling auch darauf eine Antwort – ein Anspruch auf Informationszugang bestehe beim Handbuch und den goldenen Regeln demnach nicht:
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: ENDitorial: Die European Privacy Association – gut, böse oder einfach nur falsch verstanden?
: ENDitorial: Die European Privacy Association – gut, böse oder einfach nur falsch verstanden? Dieser Text von Joe McNamee erschien zuerst auf englisch im aktuellen EDRIgram und wurde unter der CC-BY-Lizenz veröffentlicht. Übersetzung von Nicolas Fennen.
Nachdem die European Privacy Association (EPA) dabei erwischt wurde, die Regeln des europäischen Transparenzregisters missachtet zu haben, versuchte sie sich nun zu verteidigen. In einem Artikel welcher bei der International Data Group (IDG) veröffentlicht wurde, werden Google, Microsoft und Yahoo als die „geheimen Hintermänner“ der Organisation beschrieben. Zu ihrer Verteidigung erklärt die EPA, dass sie nur eine „kleine Organisation“ mit einem Budget von 50.000 bis 100.000 Euro sei. Darüber hinaus erklärt sie, sei sie „primär“ eine Freiwilligenorganisation.
Immerhin, als „kleine Organisation“ hat die EPA große Unternehmen an ihrer Seite, welche ihr mindestens 10.000 Euro pro Monat zahlen. Dieses Geld wird größtenteils verwendet um sich die Dienste eines ehemaligen Mitglieds des Europäischen Parlaments und die eines italienischen Lobbyunternehmens (Competere) zu sichern. Das Personal des Lobbyunternehmens überschneidet sich dabei mit dem der DCI Group, einer amerikanischen Lobbyorganisation. Wie der Website der DCI Group zu entnehmen ist, gehört es zu ihrem Fachgebiet, mit Hilfe von „Drittunternehmen“ Probleme „neu auszurichten“ und sie in „vorteilhafteren Begrifflichkeiten“ darzustellen. Das klingt mehr als ein bisschen nach der European Privacy Association.
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: Jung & Naiv – Folge 53: Eurohawk & Der Verteidigungsminister
: Jung & Naiv – Folge 53: Eurohawk & Der Verteidigungsminister Manchmal kann eine „Jung & Naiv“ Folge nicht aktueller sein: In Ausgabe 53 geht es mit Militär- und Sicherheitsexperte Thomas Wiegold um das aktuelle Aufregerthema in der Bundeswehr: die milliardenschwere Fehlinvestition namens „Eurohawk“.
Wer hat diese Riesendrohne bestellt? Was will die Bundeswehr damit? Wie teuer war das Ding? Welche Rolle spielt Verteidigungsminister Thomas de Maizière? Und weshalb soll mich das als Bürger interessieren?
Wer’s verpasst hat: In Folge 51 ging es um tote deutsche Soldaten. Für Folge 52 war ich beim Wehrbeauftragten des Bundestages, Hellmut Königshaus.
„Jung & Naiv“ steckt in der Beta-Phase. Der erste Anteil vom Crowdfunding ist investiert und wir probieren uns ab sofort aus: Wie und welche Technik muss und kann sein? Gefallen euch die ersten Neuerungen, das Intro, der Theme Song? Feedback? Sharing? Abonnieren? Yes, please!
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: Guantanamo: WLAN aus, weil Anonymous mit Angriff drohte
: Guantanamo: WLAN aus, weil Anonymous mit Angriff drohte Das US-Militär hat in den Gefangenenlagern der Guantanamo Bay Naval Base den WLAN Zugang abgeschaltet, nachdem das lose Kollektiv Anonymous mit Angriffen gedroht hatte. Samuel House, Sprecher des Gefangenenlagers, bestätigte dies gestern als präventiven Schritt und sagte gegenüber der Associated Press (AP), dass auch der Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter von Militär-Computern aus gesperrt ist.
Letzte Woche Freitag startete Anonymous die „Operation Guantanamo“, eine Kampagne die mit “twitterstorms, email bombs and fax bombs” Aufmerksamkeit auf die Situation von Gefangenen, auf Menschenrechtsverletzungen und den Hungerstreik der Häftlinge richten soll. Anonymous habe angekündigt, die Online-Aktivitäten im Lager zu stören. Bislang ist nichts derartiges passiert und wie lange das WLAN aus bleibt, ist ebenfalls unklar.
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: Black Code: Inside the Battle for Cyberspace – Neues Buch ruft dazu auf, die Freiheit im Internet zu verteidigen
: Black Code: Inside the Battle for Cyberspace – Neues Buch ruft dazu auf, die Freiheit im Internet zu verteidigen
Die ursprüngliche Verheißung des Internets als globaler Gemeinschaftsraum für geteiltes Wissen und Kommunikation ist in Gefahr. Das beschreibt Ronald Deibert, Direktor des Citizen Lab, in seinem neuen Buch „Black Code“. Darin legt er detailliert dar, wie Unternehmen, Regierungen, Polizei und Kriminelle gemeinsam unsere „digitale Wasserversorgung vergiften“ – und dass wir uns wehren müssen.Über das kanadische Citizen Lab und dessen Direktor Ronald Deibert haben wir hier wiederholt berichtet. Heute ist das neue Buch von Deibert erschienen: Black Code: Inside the Battle for Cyberspace
As cyberspace develops in unprecedented ways, powerful agents are scrambling for control. Predatory cyber criminal gangs such as Koobface have made social media their stalking ground. The discovery of Stuxnet, a computer worm reportedly developed by Israel and the United States and aimed at Iran’s nuclear facilities, showed that state cyberwar is now a very real possibility. Governments and corporations are in collusion and are setting the rules of the road behind closed doors.
This is not the way it was supposed to be. The Internet’s original promise of a global commons of shared knowledge and communications is now under threat.
Cory Doctorow von Boing Boing hat es schon gelesen und eine Rezension geschrieben: How to make cyberspace safe for human habitation
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: Bundesregierung äußert sich verhalten zum Tallinn Manual
: Bundesregierung äußert sich verhalten zum Tallinn Manual Am 15. März diesen Jahres wurde in London das Tallinn Manual vorgestellt, ein Handbuch über Cyberwar, erstellt vom Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence der NATO. Es enthält 95 Regeln an denen sich NATO-Staaten im Fall eines Cyberkriegs orientieren können. Laut Manual können Hacktivisten, die ‚Online-Attacken’ während eines konventionellen Krieges durchführen, ‚legitime Ziele’ sein, auch wenn sie Zivilisten sind. Aus der Antwort auf eine kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke geht nun hervor, dass kein Vertreter der Bundesregierung an der Erarbeitung des Tallinn Manual beteiligt war. Zur Frage nach der Position der Bundesregierung zum Manual heißt es:
Das Tallinn-Handbuch stellt eine rechtlich nicht bindende Darstellung von völkerrechtlichen Regeln dar, die nach Ansicht der internationalen Gruppe der Sachverständigen, die für ihre Zusammenstellung verantwortlich ist, auf Cyberoperationen oberhalb der Schwelle des bewaffneten Konflikts Anwendung finden.
Eine „breite gesellschaftliche Debatte über die Regeln des Tallinn-Handbuchs“ obliege nicht der Bundesregierung. Der Diskurs stehe „allen an Fragen des Völkerrechts von Cyberoperationen interessierten Kreisen frei“.
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: Deutsche Akademie der Technikwissenschaften: Empfehlungen für eine Kultur der Privatheit im Internet
: Deutsche Akademie der Technikwissenschaften: Empfehlungen für eine Kultur der Privatheit im Internet Gestern veröffentlichte eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projektgruppe unter Leitung von Johannes Buchmann ein Positionspapier zur „Privatheit im Internet“ (PDF). Eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erarbeiteten darin Vorschläge für die Bereiche Bildung, Recht, Wirtschaft und Technik, die einen Beitrag zur „Etablierung einer Kultur der Privatheit im Internet“ leisten sollen. Zudem entwickelten sie den Prototyp eines Privacy-Agenten, der Bürgerinnen und Bürger beim Schutz ihrer Privatsphäre unterstützen soll.
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: Bundesgerichtshof entscheidet: Google muss in Suchvorschläge eingreifen
: Bundesgerichtshof entscheidet: Google muss in Suchvorschläge eingreifen Wie der Bundesgerichtshof heute entschieden hat, muss Google automatische Suchvorschläge entfernen oder bearbeiten, wenn Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Der Bundesgerichtshof hat damit einem Kläger recht gegeben, der sich durch zwei zu seinem Namen ergänzen Begriffen in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt sah. Im konkreten Fall ging es um die Ergänzung der Begriffe „Scientology“ und „Betrug“, welche als Suchvorschläge zum Namen des Klägers ergänzt werden. Der Bundesgerichtshof sah in diesem konkreten Fall die Persönlichkeitsrechte des Klägern verletzt und forderte Google somit zum Eingriff in ihre Suchvorschläge ein.
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: Aufruf zum Thema Filesharing/ Störerhaftung!
: Aufruf zum Thema Filesharing/ Störerhaftung! Thomas Stadler, Fachanwalt für IT- Recht, ruft auf seinem Blog Internet Law Gewerbetreibende und Gastwirte dazu auf, sich bei ihm oder Ulf Buermeyer zu melden. Grund: Eine Anhörung zur Störerhaftung im Bundestag am Montag.
Am kommenden Montag findet im Unterausschusses Neue Medien des Bundestages eine Sachverständigenanhörung zur WLAN-Störerhaftung statt. In der parlamentarischen/politischen Diskussion wird nun offenbar verstärkt die Behauptung aufgestellt, Filesharing-Abmahnungen beträfen nur Privathaushalte, Gewerbetreibende, insbesondere Gastwirte und Hoteliers würden gar nicht abgemahnt.
Dass das nicht zutreffend ist, weiß ich schon aus meiner eigenen Sachbearbeitung. Gerade Hotels, Pensionen und Gaststätten, die ihren Gästen Internetzugang zur Verfügung stellen, bekommen immer wieder Abmahnungen.
Der als Sachverständige geladene Ulf Buermeyer sucht hierzu noch konkrete Beispiele, um das Problem plastisch zu machen und auch der These entgegen zu treten, Gewerbetreibende und Gastwirte würden überhaupt nicht abgemahnt.
Ich bitte, betroffene Gewerbetreibende und Gastwirte sich bei mir zu melden, ich werde dann an Ulf Buermeyer weiterleiten. Gilt natürlich auch für Anwaltskollegen, die (anonymisiert) Beispielsfälle beitragen können oder wollen.
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: Not in my country: Whistleblowing-Seite für Studierende in Uganda und Kenia
: Not in my country: Whistleblowing-Seite für Studierende in Uganda und Kenia 15 Uni-Absolventinnen und Absolventen aus Uganda haben eine Whistleblowing-Seite eingerichtet, mithilfe derer unangemessenes Verhalten von Hochschulpersonal sowie Korruptionsvorfälle beleuchtet werden sollen. Unter dem Motto „Not In My Country“ können auf der Seite Studierende aus Ugangda und mittlerweile auch Kenia anonym die Leistung ihrer Lehrenden bewerten, positiv wie negativ, und Korruptionsfälle melden. Einer der Gründer der Seite (alle wollen anonym bleiben) sagte laut Daily Nation, dass die Studierenden sich oftmals nicht trauen, Vorfälle zu melden – eine Gründerin aus Kenia sagt, der Betreuer ihrer Abschlussarbeit verzögerte diese, nachdem sie nicht mit ihm schlafen wollte.
The founders say that the creation of the local chapter of notinmycountry.org was inspired by a statement made by former US secretary of state Hillary Clinton when she visited Kenya in 2009. Clinton said then: “I think there’s an opportunity for young people and for civil society to use modern technology to run corruption watches and reporting. Young people should use interactive media to report real-time allegations of corruption.”
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: Bundesregierung bastelt mit üblichen Verdächtigen an EU-USA-Freihandelsabkommen
: Bundesregierung bastelt mit üblichen Verdächtigen an EU-USA-Freihandelsabkommen Die EU-Kommission und die USA haben vor wenigen Wochen gemeinsam die Verhandlungen für ein gemeinsames Freihandelsabkommen
gestartetauf den Weg gebracht. Eines der Schwerpunkte werden Geistige Monopolrechte wie Urheberrechte und Patente sein. Unsere Befürchtung ist, dass dabei ein ACTA 2.0 herauskommt. Die Bundesregierung verspricht natürlich wieder größtmögliche Transparenz und so.Wie das in der Realität aussieht, zeigt das Wirtschaftsministerium (BMWI). Der grüne Bundestagsabgeordneten Konstantin von Notz hatte dem Wirtschaftsministerium die Frage gestellt, wie man denn die Zivilgesellschaft einbinden wolle. Darauf antwortete das BMWI:
Das federführende Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird am 10.04.2013 eine erste Anhörung von betroffenen Wirtschaftskreisen und Kulturverbänden durchführen, um dem breiten öffentlichen Interesse und dem Wunsch nach Transparenz auch von Seiten der Bundesregierung zu entsprechen.
Auf die erneute Frage, wer denn dazu eingeladen worden sei, erhielt von Notz nun die Einladerliste, die uns vorliegt. Und hier kann man wieder dasselbe Muster sehen, die den Geist von ACTA zeigen. Wer glaubt Ihr, wird eingeladen, wenn die Bundesregierung „dem breiten öffentlichen Interesse und dem Wunsch nach Transparenz“ entsprechen möchte? Kommt Ihr nie drauf!
Eine kleine Auswahl:
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: Vergleich verschiedener Netzneutralitätsgesetze
: Vergleich verschiedener Netzneutralitätsgesetze In der Debatte rund um die Netzneutralität hört man öfters die Kritik Netzneutralität sei zu schwammig, nicht genau definierbar und im Detail sehr schwierig. Wir glauben das nicht und haben deswegen einen Vergleich aller bestehender Gesetze zur Netzneutralität geschrieben. Wir ist in diesem Fall übrigens die österreichische Kampagne unsernetz.at.
drei Länder, drei Entstehungsgeschichten
Wir haben uns die Gesetze von Chile, den Niederlanden und Slowenien angesehen. Chile hat als erstes Land der Welt ein Gesetz zur Netzneutralität erlassen, die Situation dort war ein Monopol eines einzelnen Providers im ganzen Land, den man mit diesem Gesetz von allzu dummen Ideen abhalten wollte. Spannend an Chile ist auch die Einschränkung von Netzneutralität auf „legal content“, eine Unterscheidung die sich auch in Definitionen der US Regulierungsbehörde FCC finden lässt („lawful content“). Chile ist übrigens bei weitem nicht das einzige Land in Lateinamerika mit Gesetzten zur Netzneutralität, ähnliche Gesetze finden sich auch in Argentinien, Columbien, Brasilien und Mexico. -
: CISPA versandet (wieder) im Senat
: CISPA versandet (wieder) im Senat Nachdem der Gesetzentwurf des Cyber Intelligence Sharing and Protection Act CISPA letztes Jahr das Repräsentantenhaus passiert hatte, versandete er im Senat und wurde dort niemals abgestimmt. So wird es wohl auch beim zweiten Anlauf kommen, sagen Mitglieder des Ausschusses für Handel, Wissenschaft und Transport. Jay Rockefeller, der den Ausschuss anführt, nannte den Datenschutz bei CISPA unzureichend, auch wenn er Gesetze zur Cybersecurity generell begrüße. Er und Dianne Feinstein brachten kürzlich eine eigene Gesetzesinitiative ein, den Cybersecurity and American Cyber Competitiveness Act. CISPA Gegner hoffen, dass ein Entwurf aus dem Senat zwar den Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Regierungsbehörden erlaubt, jedoch den Umfang der Informationen begrenzt und die Immunität der Unternehmen, die Informationen teilen, einschränkt.
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: EU-Datenschutzreform: Mit nackten Postkarten gegen gläserne Bürger
: EU-Datenschutzreform: Mit nackten Postkarten gegen gläserne Bürger
Die Bürgerrechtsorganisationen European Digital Righs, Bits of Freedom, Open Rights Group und Privacy International haben die Änderungsanträge zur EU-Datenschutzreform durchforstet und nun in einem 13-seitigen Bericht die „fünf Vorschläge, die die Privatsphäre am stärksten verletzen würden“ veröffentlicht. Unter dem Motto „NakedCitizens“ starten sie gemeinsam mit dem Verein Digitale Gesellschaft, Access und La Quadrature du Net eine Kampagne und rufen dazu auf, die Abgeordneten im EU-Parlament zu kontaktieren. Mit einem Postkarten-Remixer können freizügige Motive per Mail an die Abgeordneten geschickt werden, mit der Aufforderung, sich für das Recht auf Datenschutz einzusetzen. Joe McNamee von EDRi ist Sprecher der Koaltion:
Without effective privacy protection, our personal lives are laid bare, to be used and abused by business and governments. We urge Members of the European Parliament to put citizen’s rights first and vote against these harmful proposals.
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: David Nosal schuldig gesprochen unter „Computer Fraud and Abuse Act“
: David Nosal schuldig gesprochen unter „Computer Fraud and Abuse Act“ David Nosal wurde gestern in sechs Anklagepunkten schuldig gesprochen, darunter Diebstahl von Betriebsgeheimnissen und Hacking – obwohl er sich nie selbst in einem Computer gehackt hat. Das Urteil soll später in diesem Jahr verkündet werden. Nosal wollte ein Unternehmen gründen, das zu dem, bei dem er vorher gearbeitet hat, konkurriert. Er überredete ehemalige Kollegen, teilweise auch durch Zahlungen, dazu, ihm Informationen und Kundendaten aus der Datenbank zu beschaffen. Obwohl es diese Mitarbeiter waren, die physisch auf die Datenbank zugriffen, wurde David Nosal angeklagt gegen den Computer Fraud and Abuse Act CFAA verstoßen zu haben. Der CFAA wurde 1984 verabschiedet, um es der Regierung zu erleichtern, Menschen die sich in Computer hacken um Daten zu stehlen oder die Funktionalität eines Computersystem stören oder zerstören, zu verurteilen.
The act makes it a federal offense if one “knowingly and with intent to defraud, accesses a protected computer without authorization, or exceeds authorized access, and by means of such conduct furthers the intended fraud and obtains anything of value, unless the object of the fraud and the thing obtained consists only of the use of the computer and the value of such use is not more than $5,000 in any 1‑year period.” Prison penalties are up to 5 years per violation.
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: Logbuch Netzpoltik erklärbärt Drosselpläne der Telekom
: Logbuch Netzpoltik erklärbärt Drosselpläne der Telekom Linus Neumann und Tim Pritlove haben sich in ihren Podcast Logbuch Netzpolitik Clemens Schrimpe eingeladen und reden mit dem Spezialexperten™ über die Pläne der Telekom zur Drosselung der DSL-Anschlüsse und wieso die Telekom gar kein Bandbreiten-Problem haben kann. Außerdem geht es um das eGovernment-Gesetz samt De-Mail-Klausel, das Urteil des Landgerichts Dresden zur Funkzellenabfrage und den Klarnamenstreit bei Facebook.