Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
-
: FAZ-Feature über Georg Greve
: FAZ-Feature über Georg Greve Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, kurz FAZ, hat heute ein Feature über Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe: Der Software-Kämpfer.
-
: Erste Downloads der Wikipedia-DVD
: Erste Downloads der Wikipedia-DVD Die neue Wikipedia-DVD gibt es nun auch schon als erste Downloads. Das 2,69 GB grosse DVD-Iso findet sich bei Freenet und bei der Uni Erlangen. Dazu scheint das DVD-ISO auch in gängigen Filesharing-Systemen wie eMule erhältlich zu sein.
-
: Creative Commons Tour in der Schweiz
: Creative Commons Tour in der Schweiz In der Schweiz wird das Creative Commons Projekt von OpenLaw koordiniert. OpenLaw geht jetzt vom 21.–28. April auf Tour durch verschiedene Schweizer Städte, um die gerade ins Schweizer Recht übersetzten Lizenzen überall vorzustellen. Im Anschluss gibt es jeweils Parties mit verschiedenen Net-Labels und Künstlern.
[via Symlink]
-
: Neues Portal: GenderIT.org
: Neues Portal: GenderIT.org Das „Association for Progressive Communications Women’s Networking Support Programme“ (APC WNSP) hat ein neues Portal zum Thema „Gender & ICT“ veröffentlicht: GenderIT.org.
ICT policy is not just about legislation of infrastructure and operators. Good ICT policy can promote economic empowerment. It can counter the negative uses of ICTs, such as trafficking of women. GenderIT.org promotes the need for gender advocacy in ICT policy as well as the “how to” of pushing for policy change.
-
: Richard Stallman kommentiert Bill Gates
: Richard Stallman kommentiert Bill Gates ZDNet führte im Januar ein Interview mit Bill Gates über Softwarepatente, wo dieser häufig das Thema wechselte und die Angelegenheit mit diversen anderen Gesetzen vermischte. Das Interview wurde dadurch berühmt, weil Bill Gates alle Andersdenkenden als „Kommunisten“ bezeichnete. Nun antwortet Richard Stallman von der Free Software Foundation auch wieder auf ZDNet und nimmt Stellung zu den Aussagen und Softwarepatenten an sich:
Doch Kapitalismus bedeutet Monopolismus; zumindest tut dies der Kapitalismus im Gates-Stil. Leute, die meinen, jeder sollte frei programmieren und komplexe Software schreiben dürfen, sind Kommunisten, sagt Mr. Gates. Doch diese Kommunisten haben sogar die Vorstandsetage von Microsoft infiltriert.
-
: Nachrichtenüberblick 11.04.
: Nachrichtenüberblick 11.04. Telepolis: Der Stein der Wikis
Telepolis: Profit von toten Prominenten
Telepolis: „Urheberrecht ist ein schweres Schaf…!“
LA-Times: Behold, the wizard of blogs
Golem: FLOSS-POLS – Forschungsgebiet Open Source und freie Software
Golem: Filesharing schadet Künstlern (nicht)?
Silicon: Scribus – eine Open Source Alternative für Desktop Publishing
Netzeitung: Spanische Universität bildet Hacker aus
Guardian: Creative licence
News.com: Defenestrating Homeland Security’s privacy chief
Pro-Linux: Neue Schätzung der Linux-Benutzerzahl
dpa: Software unter Linux installieren
Junge Welt: »Die Funkdaten können gegen uns verwendet werden«
Computerworld Singapore: Drinking for IP law change
-
: Toter Papst verschärft Spannung um das EU-Waffenembargo gegen China
: Toter Papst verschärft Spannung um das EU-Waffenembargo gegen China Der Tod des Papstes war ein Medienereignis, ebenso die Trauerfeier und die internationalen Gäste. Thematisch allerdings kam hierzulande zu kurz, dass der Vatikan einzige Staat in Europa ist, mit dem Taiwan offizielle diplomatische Beziehungen pflegen kann. So spült die Berichterstattung auch internationale Verstimmungen in die Presse, die sonst unerwähnt bleiben, während in China wie gewohnt selektiert wird.
Die aufgeschlagenen Wellen in China, die offizielle Verweigerung und zaghaft angedeute Verbesserung der Beziehungen waren eben nicht der ganze Kuchen. Europa spricht mit einen blinden Auge und der immer noch weiter steigerungsfähigen Wirtschaftsbeziehungen zum dicksten Wachstumsmarkt der Welt nach dem Munde, und mit der Stimme der „Ein-China-Politik“, was die Bevorzugung der VR China zu Ungunsten der Anerkennung Taiwans meint und auch transatlantisches Konfliktpotenzial in sich bergen kann.
An etwas überraschender Stelle wird die höhere Schule dauerhafter diplomatischer Spannung zwischen der Volksrepublik China und der (demokratischen) Republik China Taiwan ziemlich gut zusammengefasst, in der Financial Times Deutschland:China entsendet keinen Vertreter nach Rom
Dagegen wird China keinen Vertreter zur Beisetzung schicken. Dies teilte am Donnerstag der Sprecher des Außenministeriums, Qin Gang, mit. Grund ist die Tatsache, dass der Vatikan als einzige europäische Regierung Taiwan diplomatisch anerkennt. China lehnt offizielle Kontakte mit Regierungen, die Taiwan anerkennen, ab, da es die Inselrepublik nur als abtrünniges Gebiet und als Teil Chinas betrachtet. Qin brachte auch das starke Missfallen der chinesischen Regierung darüber zum Ausdruck, dass Italien dem taiwanischen Staatspräsidenten Chen Shui-bian ein Visa für die Einreise gewährte. China hatte die Beziehungen zum Vatikan 1951 abgebrochen. Auch die chinesische Staatskirche schickt keinen Vertreter zur Beisetzung des Papstes.
In Taiwan gilt der eintägige Besuch Chen Shui-bians in Rom dagegen als „diplomatischer Durchbruch“, weil es die Anerkennung durch den Vatikanstaat zementiert und zugleich die diplomatische Nichtanerkennung durch Italien aufweicht. Zumal im noch Januar eine Delegation der Dominikaner vom Papst empfangen wurde. Hier steht die Verbindung zum diplomatisch eiskalten Krieg in Asien: China entsendete keine Trauergäste nach Europa, um die künftigen Handelspartner nicht zu brüskieren und die diplomatische Klemme nicht übermäßig zu strapazieren. Wikinews berichtet so:
Rund eine Million Menschen hatten gestern gegen das am 14. März vom Parlament in Peking verabschiedete Anti-Abspaltungsgesetz protestiert. Das Gesetz droht Taiwan, das von der Volksrepublik China seit jeher als abtrünnige Provinz betrachtet wird, für den Fall weiterer sezessionistischer Bestrebungen mit dem Einsatz „nicht-friedlicher Mittel“. – „Der Unabhängigkeits-Lauf Taiwans ist eine leere Zurschaustellung seiner Stärke“, lautete die Überschrift der Pekinger „Morgenpost“ am Sonntag. Die Zeitungen druckten allerdings keine Bilder der Demonstration; Berichte von CNN und BBC waren Beobachtern zufolge zensiert.
Alle drei, die FTD, Wikinews und die Süddeutsche unterschlagen dabei, dass es in Taipei gleich zwei hunderttausende Teilnehmer schwere Demonstrationen gab, zuerst eine der Regierungsopposition (in blau), und am Wochenende danach eine von der Regierungspartei (in grün dekoriert). Übersehen wird auch: Italien unterstützt die Aufhebung des durch die EU verhängten Waffenembargos nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens (und hat ohnehin auch nach 1989 Radargeräte an China geliefert). Das heikle dabei: der Vatikan ist der einzige Staat in Europa, mit dem Taiwan offizielle diplomatische Beziehungen pflegen kann.
Wer bittere Witze über Taiwans bedrohte Existenz macht und dazu steht stellt sich damit auf eine der beiden Seiten der geplanten Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen China. Wenn man den volkschinesischen Standpunkt (Gesetzestext übersetzt als „Gesetz zum Schutz der Interessen der taiwanesischen Landsleute“ als pdf) ernst nimmt, verbindet sich das implizit mit einer Aufhebung des Waffenembargos und dem vornehm als „Destabilisierung der Region“ verharmlosten Krieg, der durch das volkschinesische Anti-Abspaltungsgesetz legal wird. Zum Treppenwitz stehen und die mögliche Aufhebung nicht nach deutsch-französisch-italienischer Linie gutheißen verlangt zumindest etwas Differenzierung. In einem Artikel für die soma (pdf) hab ich das letztes Jahr ein wenig klarer gemacht. Die gängige europäische Rhetorik hält das deutlich zu kurz. -
: Ö1-Matrix über EDRi und Softwarepatente
: Ö1-Matrix über EDRi und Softwarepatente Für die Österreicher heute Abend: Matrix, 22:30 Radio Ö1
Mariann Unterluggauer hat Danese Cooper, eine der bekanntesten „Evangelisten“ der Open Source Bewegung, besucht und sich die Bedenken gegen Software-Patente erläutern lassen. Sonja Bettel hat Sjoera Nas und Maurice Wessling von der Organisation „European Digital Rights“ in Amsterdam besucht und sich nach den aktuellen Konfliktfeldern erkundigt.
Passend dazu gibt es auch bei Futurezone einen Artikel über Danese Cooper und ihre Ansichten zu Softwarepatenten, die ich teile.
-
: Symposium „Datenspuren – Privatsphäre war gestern“
: Symposium „Datenspuren – Privatsphäre war gestern“ Der Chaos Computer Club Dresden veranstaltet am 8. Mai 2005 das Symposium „Datenspuren – Privatsphäre war gestern“. Ort ist das Kulturzentrum Scheune, Alaunstr. 36–40, 01099 Dresden. Die Veranstaltung startet um 10h und endet gegen 22h. Danach gibt es noch eine After Show Party. Der Eintritt ist frei.
Der Chaos Computer Club Dresden lädt 21 Jahre nach dem „Orwell-Jahr 1984“ zum zweiten Mal zu einem Symposium ein, auf dem wir das Thema gemeinsam mit Ihnen und unseren Referenten diskutieren möchten. Sie sind herzlich eingeladen, die Kehrseite einer Medaille kennen zulernen, die jeder von uns längst trägt und der wir uns nicht mehr entziehen können. Lernen Sie mehr über Überwachung und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und erfahren Sie, was Sie konkret zur Wahrung Ihrer Rechte beitragen können.
Es wird Vorträge und Workshops zu folgenden Themen geben:
Biometrie; TK Überwachung – aktueller Sachstand; AN.ON/JAP; Anonymität und Identitätsmanagement; Strukturen des gesichtslosen Blicks; RFID – Zwischen Euphorie und Paranoia; GSM-Tracking; Maut/TollCollect
-
: „Who owns Culture“ – Diskussion in NY
: „Who owns Culture“ – Diskussion in NY Lawrence Lessig von Creative Commons und Jeff Tweedy von der Rockband Wilco, die ihre Musik über Filesharing distributieren, wurden von dem Magazin Wired zu einer Diskussion über „Who Owns Culture?“ in die New York Public Library eingeladen. Die Veranstaltung fand am vergangenen Donnerstag statt und die Eintrittskarten waren innerhalb von fünf Minuten übers Internet verkauft, was in Deutschland kaum vorstellbar ist. Die Diskussion stand klar vor dem Hintergrund des Grokster-Falles. Die New York Times schildert den Verlauf des Abends in dem Artikel „Exploring the Right to Share, Mix and Burn“.
-
: CCC lobt BSI: Gute Arbeit bei den Reisepässen
: CCC lobt BSI: Gute Arbeit bei den Reisepässen Der Chaos Computer Club lobt in einer Mitteilung das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie für die Bemühungen um sichere EU-Reisepässe.
Abgesehen von der grundsätzlichen Kritik an der Verwendung biometrischer Merkmale und Speicherchips in Ausweisdokumenten unterstützt der CCC eine größtmögliche Sicherheit gegen unberechtiges oder vom Passinhaber nicht autorisiertes Auslesen des Datenspeichers im Reisepass. Kryptographische Verfahren, wie von der International Civil Aviation Organization (ICAO) vorgeschlagen und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verfeinert, bilden die Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit personenbezogenen Daten, wie sie im Reisepass auf einem per Funk auslesbaren Chip gespeichert sind.
…
Der CCC lobt ausdrücklich die Veröffentlichung der Spezifikation der Sicherheitssysteme und die offene Diskussion in Fachgremien. Es bleibt zu hoffen, dass sich das BSI dem Druck aus dem Innenministerium zur schnellstmöglichen Einführung der Pässe nicht beugt und stattdessen ein technisch solides Gesamtwerk in der ICAO etablieren kann. -
: Innovationspapier der Grünen
: Innovationspapier der Grünen Bündnis 90/Die Grünen haben heute auf ihrem kleinen Parteitag ein Innovationspapier beschlossen. In diesem finden sich auch viele interessante Positionen zum Thema Wissensgesellschaft.
Verbraucherschutz & Privatsphäre:
„So kommt es beispielsweise bei neuen elektronischen Geschäftsmodellen darauf an, von Anfang an Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer zu etablieren, damit Verbraucherinnen und Verbraucher der damit verbundenen Technik auch das nötige Vertrauen entgegenbringen.“
Ein ganzes Kapitel ist dem Thema „Öffentliches Wissen – für eine offene Informationsgesellschaft“ gewidmet. Hier wollen sie „durch eine breite Teilhabe der Bevölkerung an öffentlichem Wissen einen volkswirtschaftlichen Mehrwert schaffen, der die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger beflügelt und den geistigen Reichtum der Gesellschaft nachhaltig sichert.“
Eine sehr sympathische Idee finde ich folgendes:
„Staatlich finanzierte Forschungsergebnisse, öffentliche Dokumente und Daten von Bund, Ländern und Kommunen sowie öffentlich-rechtlich finanzierte Informationsinhalte müssen so frei wie möglich lizenziert werden. Dabei handelt es sich insbesondere um Nachrichten, Gesetzestexte und öffentliche Studien. Es geht aber genauso um Geodaten, amtliche Statistiken und Forschungsergebnisse der Wissenschaft.“
Freie Software, Freies Wissen:
„Wir begrüßen Pläne der Stadt Mülheim an der Ruhr, staatlich finanzierte Software für Behördendienstleistungen als freie Software zu veröffentlichen, um diese auch anderen öffentlichen Trägern als Prototyp zur Verfügung zu stellen. Wir unterstützen neue Modelle und Initiativen zu einer möglichst weiten Verbreitung von Wissen und Schaffung kreativer Leistungen wie Open Access, Freie Software, die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Creative Commons oder Open Standards. So tragen etwa München und Schwäbisch Hall durch verstärkten Einsatz von Freier Software und Open-Source-Lösungen zu mehr Wettbewerb auf dem Softwarebeschaffungsmarkt bei und sparen gleichzeitig öffentliche Gelder.“
Softwarepatente als Innovationshemmnis:
„Innovationshemmend kann sich in diesem Zusammenhang die Übertragung patentrechtlicher Vorschriften auf Gebiete auswirken, deren Schutzfähigkeit bereits ausreichend gewahrt ist. Zu nennen ist hier in erster Linie eine mögliche Patentierung von Software, die bereits durch das Urheberrecht geschützt wird. Patente auf Software würden sich insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen sehr negativ auswirken.“
Öffentliche Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaft:
Viele Industrieländer fördern bereits die Schaffung von öffentlichen digitalen Archiven zur Schaffung einer offenen und nachhaltigen Informationsgesellschaft, das kanadische Kulturministerium beispielsweise mit rund 45 Millionen Euro pro Jahr. In eine ähnliche Richtung zielt die Freigabe der BBC-Archive in Großbritannien unter der Creative-Commons-Lizenz. Hier sehen wir in Deutschland noch Nachholbedarf. Die Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Mediathek oder der Aufbau von Wissenschaftsservern an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind erste und wichtige Schritte in eine innovative Richtung. Bestandteil der Leistungen öffentlicher Daseinsvorsorge ist auch die Förderung und Absicherung von Bürgermedien…
Die Positionen finde ich sehr erfreulich und frage mich, wie lange die anderen Parteien noch brauchen werden, um die neuen Potentiale und Chancen für eine sich entwickelnde Wissensgesellschaft zu entdecken. Wahrscheinlich viel zu spät, wie die derzeitigen Diskussionen um den „zweiten Korb“ des Urheberrechtes zeigen.
-
: Knoppix 3.8.1 zum downloaden
: Knoppix 3.8.1 zum downloaden Knoppix 3.8.1 steht jetzt zum Download bereit. Die neue Version ist ein Update der 3.8 Cebit 2005 Edition, die vom Heise-Verlag in einer Auflage von 40000 Stück auf der Cebit verteilt wurde. Das neue Knoppix hat den LInux-Kernel 2.6.11, unterstützt Centrino2-WLAN, dazu kommen KDE 3.3.2, GIMP 2.2.4, OpenOffice 1.1.4 und vieles mehr. Das neue Design stammt von newthinking communications. Selbstverständlich gibt es auch einen Bittorrent-Tracker.
Knoppix ist der beste Weg, einfach mal Linux unkompliziert auszuprobieren.
[via Distrowatch]
-
: Erster „Open Music Content“-Sampler veröffentlicht
: Erster „Open Music Content“-Sampler veröffentlicht
Eine grossartige Sache war der erste „Open Music Contest“, organisiert vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Philipps-Universität Marburg. Musiker wurden eingeladen, mit ihrer Musik am Wettbewerb teilzunehmen. Einzige Bedingung war: Die Songs müssen unter einer Creative Commons Lizenz stehen. Zu gewinnen gab es einerseits mit dem eigenen Werk auf dem ersten „Open Music Contest“-Sampler vertreten zu sein und vier Bands bekommen die Chance, am 15. April zusammen mit „Die Sterne“ auf einer AStA-Party in Marburg aufzutreten. In der Jury sassen u.a. Andreas Gebhard vom newthinking network, Peter Kappes von mp3.de und Djane m.phase des Berliner Projekts „electric emparty“.Heute kam der Sampler bei uns an. Die Erstauflage ist auf 1.000 handnummerierte Exemplare limitiert. Seit Anfang April kann beim AStA gebührenfrei abgeholt werden. Wer nicht gerade in Marburg wohnt, kann sich den Sampler auch per Post zuschicken lassen. Dazu muss ein adressierter und ausreichend frankierter Briefumschlag (mind. 140x150mm, z.B. DIN C5) an diese Adresse geschickt werden:
AStA Marburg, OMC-Sampler, Erlenring 5, 35037 Marburg
Der Sampler wird demnächst auch online gestellt. Bis dahin liegen schonmal die Stücke der vier Bands im freien Ogg-Vorbis Format zum download bereit, die am 14.4.2005 zusammen mit „Die Sterne“ spielen werden.
Nächste Woche wirds noch richtig coole T‑Shirts geben!
Update:
Nach dem „geheist werden“ werde ich auch das Cover wieder einbinden. So, jetzt ist das Cover wieder da.
-
: OhmyNews International offen für Bürger-Journalisten
: OhmyNews International offen für Bürger-Journalisten Die Süd-Koreanische Zeitung OhmyNews, das weltweit erste erfolgreiche Beispiel für Bürger-Journalisten, öffnet sich nun auch für Nicht-Koreaner. Damit will man das im eigenen Land erfolgreiche Projekt, wo Bürger mit Berichten aus ihrer Lebenswelt eine professionelle Redaktion unterstützen, nun über die Landesgrenzen hinaus erweitern. Das ganze wird dann „Log On and Be Part of History“ genannt.
-
: „Blair Watch Project“
: „Blair Watch Project“ In Grossbritanien wird nächsten Monat vorzeitig gewählt und der Wahlkampf ist in vollem Gange. „The Guardian“ hat das jetzt das „Blair Watch Project“ geschaffen. Hauptgrund der Aktion ist die künstlicher Verknappung von Tony Blair – Bildern durch seine Spindoktoren. The Guardian ruft jetzt die englische Bevölkerung auf, Bilder einzusenden. Und zwar nicht nur von Tony Blair, sondern vom ganzen Wahlkampf. Die Bilder werden bei Flickr gesammelt. Dies geht auch via Handy, so dass Bilder direkt vom Fotohandy per Mail an den Guardian-Flickr-Account geschickt werden können. Dort sind alle Bilder einsehbar. Die Besten schaffen es auch auf die Guardian-Seite. Echt cool!
-
: Fanseiten im Visier
: Fanseiten im Visier Über einen (bis dato) Nebenschauplatz in Sachen Musikindustrie vs. Musikfans berichtet Spiegel-Online heute.
Die Musikbranche ringt weiterhin mit den Tücken des WWW. Während man im Kampf gegen Tauschbörsen und mit legalen Downloadangeboten Teilerfolge verbuchen konnte, bleibt die Auseinandersetzung mit privaten Webangeboten von Musikfans schwierig. Abmahnungen und Reglementierung erzürnen Betreiber von Webradios und Songtext-Seiten.
-
: Nachrichtenüberblick 08.04.
: Nachrichtenüberblick 08.04. Computerwoche: Philadelphia konkretisiert WLAN-Pläne
Heise: Berlins neues Polizeisystem Poliks plagen technische Probleme
Heise: Premiere will TV-Stream-Tauschbörse verbieten lassen
de.internet.com: Freier Mediaplayer VideoLAN wird Opfer der Softwarepatent-Direktive der EU
News.com: Rethinking the DMCA
Telepolis: Internetpolizei in Spanien
Heise: Die meisten Handynutzer haben keine Angst um ihre Gesundheit
Futurezone: FPÖ-Chaos greift auch im Web um sich
Telepolis: Deutsche Suchmaschine zeigt ihre Kunden an
-
: Urheberrecht vs. Innovation
: Urheberrecht vs. Innovation Hal R. Varian, Professor für Wirtschaft und Informationmanagement an der University of California, Berkeley hat ein Essey für die New York Times geschrieben. In diesem nimmt er zum Grokster-Fall Stellung und gibt einen Überblick über technische Innovationen im letzten Jahrhundert und wie Gerichte, Märkte und Verbraucher darauf reagierten: File-Sharing Is the Latest Battleground in the Clash of Technology and Copyright.
With respect to technology, the Sony decision got it right: encourage technologies that create more total value. Then, let companies fight to find business models that deliver that value to consumers. They can be awfully creative when they are forced to be.