Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
-
: Thema Blogs auf der Medienwoche
: Thema Blogs auf der Medienwoche Eine spannende Diskussion auf der Medienwoche habe ich leider wegen eines wichtigen Termins verpasst. Wollte das eigentlich mitbloggen, weil es natürlich um Blogs ging, aber keine Blogger mitdiskutierten, sondern mehr oder wneiger die alten Medien (mit ein bisschen „alte“ Online-Medien) Aber Stefan Krempl war vor Ort und berichtet auf Heise darüber: Hauptamtliche Blogger, arrogante Medien und SMS als journalistische Kunstform:
Eine engere Kooperation zwischen Massenmedien und der Blogger-„Community“ ist laut Maier nicht zu erwarten. Viele Weblogger würden die klassischen Medien „nicht interessieren“. Es gebe einen „Überdruss an der Arroganz der Medien“, erläuterte der Netzeitung-Chefredakteur, weil es für viele Leute nicht einmal eine Möglichkeit gebe, dort eine Richtigstellung zu bekommen. Man müsse die Medienkritik der Blogger ernst nehmen. Laut Neuberger gibt es aber auch bereits eine „Blogger-Elite, die professionellen Individualjournalismus betreibt“ und mit den Massenmedien konkurriere.
-
: Chinesischer IT-Industrieverband will jetzt doch keine Freie Software mehr
: Chinesischer IT-Industrieverband will jetzt doch keine Freie Software mehr China setzt als Teil seiner nationalen IT-Strategie auf Freie Software. Teil davon ist die eigene Linux-Distribution „Red Flag“. Wie in den meisten entwickelten Ländern (Dort meistens die Business Software Alliance), gibt es auch in China einen IT-Branchenverband, die China Software Industry Association (CSIA). Dieser warnt nun auf einmal vor Linux und der GPL, welches in den Vorjahren von demselben Branchenverband noch gelobt wurde. Ein Schelm, wer böses dabei denkt, dass Microsoft seit 2002 dort Mitglied geworden ist. In deutschen IT-Industrieverbänden sitzt Microsoft mit seinen abgestellten Mitarbeitern übrigens auch sehr oft an den entscheidenden Stellen.
The government’s „excessive preference“ for Linux is not beneficial to the country’s software industry, says the government-backed China Software Industry Association (CSIA). The government has been a strong supporter of the Linux platform and has hoped to use the open-source software to build a robust domestic industry. The strong support for the free operating system has been detrimental to the development of software products in the country, says Zou Bian, a researcher at the CSIA. „Many people in China are under the mistaken impression that software products should be free of charge,“ Zou says. „Indifference to knowledge-based products is the major obstacle to China’s software industry as well as the major source of rampant piracy.“ The business model of Linux is flawed, the CSIA said in a report last week. The open-source software adopts the General Public Licence (GPL) scheme, under which developers can only charge users for the costs and services of the software, instead of licencing fees. This model has largely thwarted the profitability of open-source software. Sun Yufang, a Chinese scholar who has long been researching Linux software, says most Linux developers cannot make a living under the current business model. Most of these developers „either have died or have focused on other businesses in past years,“ Sun says. Chen Chong, the CSIA president , says the government should change its mindset about support for open-source software.
[via China in the News]
-
: Games, Open Source und Innovation auf der Medienwoche Berlin-Brandenburg
: Games, Open Source und Innovation auf der Medienwoche Berlin-Brandenburg
Heute war ich beruflich auf der Medienwoche Berlin-Brandenburg im Olympiastadium. Meine Firma newthinking communications hatte zusammen mit dem G.A.M.E – Bundesverband (Dem Verband der deutschen Spieleentwicklerfirmen) ein Forum zum Thema „Innovationsträger Games“ organisiert. Eine spannende Veranstaltung, wie ich auch im Nachinein noch finde, denn normalerweise lerne ich bei von uns organisierten Veranstaltungen zu den üblichen (in diesem Blog thematisierten) Themen nur noch wenig. Leider hatte ich mein Notebook nicht dabei, so dass ich hier nur noch auf die Schnelle vor dem nächsten Termin wiedergeben kann, was ich während der Veranstaltung im Kopf mitgebloggt habe.Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Goldmedia GmbH, verglich in seiner Präsentation über die „Gamesbranche Berlin-Brandenburg im europäischen Vergleich“ den Standort Berlin mit anderen europäischen Metropolen. Während in Grossbritanien und Frankreich u.a. durch eine nationale Förderung der Games-Industrie viele Arbeitsplätze in vielen Unternehmen geschaffen wurden, hinkt Berlin ohne nationale Förderung noch hinterher. Dabei ist das Potential gerade in Berlin sehr gross. In der Games Academy werden die Arbeitskräfte von morgen anwendungsorientiert ausgebildet. Die deutsche Spieleindustrie ist mit 1,3 Mrd Euro Umsatz im letzten Jahr jetzt schon zu einem innovativen Wirtschaftsfaktor herangewachsen. Grosse Events wie die gerade zu Ende gegangene Games Convention in Leipzig zeigen das grosse Interesse an neuen interaktiven und digitalen Inhalten. Anwesende Vertreter von Berliner Computerspiele-Unternehmen wiesen auf einen nicht genannten Standortvorteil hin: Gerade das dynamische und moderne Berlin zieht viele Talente aus ganz Europa an, welche in der Stadt leben wollen und dafür Gehaltseinbußen gerne in Kauf nehmen.
Holger Diener, Leiter „Digital Entertainment Technologie“ der Fraunhofer Institute, aus Rostock führte in einem sehr anschaulichen Vortrag zum Thema „Games for Innovation“ in viele Bereiche ein, wo Games-Technologie bereits eingesetzt wird. Viele Unternehmen adaptieren Benutzerschnittstellen, welche zuerst in der Computerspiele-Industrie geschaffen wurden. Bestes Beispiel ist SAP, die ihre Produktionsketten anhand von Spielesimulationen verdeutlichen wollen. Andere benutzerinterfaces führten in der Vergangenheit zu einer Unübersichtlichkeit.
Bernd Beyreuther, Geschäftsführer der Radon Labs GmbH aus Berlin stellte die selbst entwickelte „Open Source Games Engine NEBULA II“ vor. Der Sourcecode von NEBULA II wurde 1998 unter einer freien Lizenz veröffentlicht. Radon Labs profitiert bei der Weiterentwicklung von globalen Netzwerkeffekten. Eine weltweite Community senkt Produktionskosten, indem sie in den Entwicklungsprozess eingebunden werden. Gerade der Bereich „Testing“ macht ca. 20 Prozent bei einer Spieleproduktion aus. Hier helfen hunderte bis tausende von Entwicklern mit, die bereits durch den offenen Sourcecode mit der Engine in Kontakt kamen und teilweise auch eigene Weiterentwicklungen beisteuern. Die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern fällt so auch einfacher. Neue Entwickler haben zumeist schon im Vorfeld Erfahrungen gesammelt und müssen nicht neu in das System eingearbeitet werden. Zum Geschäftsmodell von Radon Labs gehört Support und Beratung, sowie externe Tools wie beispielsweise ein Plugin für die 3D Modellierungssoftware Maya. Mit Maya werden die meisten Spiele designed und mit dem Plugin können Geschäftsprozesse vereinfacht werden. Und natürlich eigene Spiele-Produktionen, diese auch tweilweise für grosse Publisher. Die Engine bietet zudem grosse Chancen für kleine Entwicklerschmieden. Diese müssen nicht zuerst grosse Investitionen in die Entwicklung der technologischen Basis entwickeln, sondern können direkt mit dem Entwickeln von Computerspielen beginnen. Das Wachstum bei Radon Labs ist rasant. Letztes Jahr hatte die Firma noch 20 Angestellte und derzeit arbeiten 35 zumeist junge Menschen in dem Unternehmen. Bis Ende des Jahres wird gar eine Aufstockung auf 50 Arbeitsplätze geplant. In diesem Jahr sollen 40 Spiele in Deutschland erscheinen, welche auf NEBULA II aufbauen. Tom Putzki, Vorsitzender von G.A.M.E. und Leiter der Presseabteilung von Phenomedia aus Bochum sprach zuletzt über den „Investitionsfaktor Gamestechnologie“. Nationale Förderung nach dem Vorbild der Filmförderung gibt es in Deutschland noch nicht. Hier sind uns viele andere Länder weit voraus. Ein Einwand aus dem Publikum (Eine Vertreterin der Filmbranche) zeigte Defizite im Verständnis auf. „Filme seien ja Kultur und Spiele könne man doch nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sehen“. Dass Computerspiele längst Teil der digitalen Kultur sind, wird leider noch nicht von allen Menschen so gesehen. Und gerade die Filmbranche fürchtet sich ein wenig vor einem kleineren Stück vom Kuchen der deutschen Kulturförderung, sollten Computerspiele endlich auch mal in Deutschland stärker gefördert werden. Der Standort hat dies verdient und Berlin liegt weit vorne.
Die Zusammenarbeit mit dem Medienboard bei der Planung und Durchführung war echt nett. Solche unkomplizierten Kooperationspartner hat man immer gerne. Und unser Logo macht sich ganz gut in Mitten der vielen Kooperationspartner der Medienwoche. Die Links zu den Präsentationen werde ich später noch hinzufügen, vielleicht komme ich auch noch dazu, den Text zu erweitern. -
: 3x Datenschutz zur Nacht
: 3x Datenschutz zur Nacht Eric Töpfer schreibt auf Telepolis über das neue DB-Sicherheitszentrum, Videoüberwachung und „Wohlfühlbahnhöfe“: „Jeden Bahnhof erfassen“
Keine Sorge – eine flächendeckende Überwachung ist nicht geplant?
Kritiker der Videoüberwachung werden hierzulande regelmäßig damit getröstet, dass eine flächendeckende Überwachung wie in Großbritannien nicht geplant sei. Vor dem Hintergrund der Entwicklung bei der Bahn scheint dieser Hinweis allerdings fragwürdig. Obwohl Deutschland sicherlich weit von britischen Verhältnissen entfernt ist, sei zum einen daran erinnert, dass auch britische Städte nicht wirklich flächendeckend überwacht werden. Zum anderen hat die Verharmlosung der Überwachung hierzulande Tradition.
In Niedersachsen soll die Datenschutzaufsicht im nicht öffentlichen Bereich auf das Innenministerium übertragen werden. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisiert dies, wie Heise berichtet: Schaar sieht Unabhängigkeit der Datenschutzaufsicht in Niedersachsen gefährdet.
Für die Arbeit der Aufsichtsbehörde sei Unabhängigkeit von zentraler Bedeutung, betont Schaar. „Jede Einflussnahme auf die Meinungsbildung und die Ausübung der Aufsichtsfunktion muss ausgeschlossen sein. Es liegt auf der Hand, dass ein Ministerium andere, mit einer unabhängigen Datenschutzaufsicht unvereinbare Aufgaben wahrnimmt.“
Die Sommerakademie der Datenschützer findet gerade in Kiel statt und es wird ein „Datenschutzgerechtes E‑Government für den Bürger“ gefordert.
Zu Gast ist auch das BMI, was den neuen ePass vorstellte und was man (also der Staat, Sicherheitsbehörden, …) damit alles machen kann…:
Zunächst stellte Christian Engel vom Referat für Biometrie, Pass- und Meldewesen des Bundesinnenministeriums die eCard-Strategie der amtierenden Regierung vor und ging ausführlich auf den neuen digitalen Personalausweis ein, der 2007 eingeführt werden soll. Dieser Ausweis soll nach Engels neben der chipgestützten Biometrie, die „ausschließlich für Hoheitsaufgaben gedacht ist“, die qualifizierte digitale Signatur in der Fläche einführen. Dabei wird der Ausweis neben dem freiwilligen Signaturzertifikat nach den Plänen des Innenministers mit einer Reihe von Zertifikaten ausgestattet, die E‑Commerce und E‑Government auf eine neue Stufe bringen und „mit dem Identitätsdiebstahl, den Phishing-Attacken Schluss machen“ und Jugendschutz wasserfest machen sollen.
dann gibts ja vielleicht wieder eine Renaissance der komischen Signatur-Lesegeräte, die vor wenigen Jahren schon keiner haben wollte. Wahrscheinlich wird auch schon geplant, dass man nur noch mit dem Pass ins Netz kommt, wegen der Terroristen und so…
-
: Eco feiert 10 Jahre Internet
: Eco feiert 10 Jahre Internet Die Interessenvertretung der deutschen Provider, der ECO-Verband, schaut auf 10 Jahre Internet zurück und wagt einen unglaublichen Ausblick ins Jahr 2015, der zu dem völlig unerwarteten Ergebnis kommt:
Das Internet wird in zehn Jahren für den überwiegenden Teil der Bevölkerung in Deutschland zu einem ebenso selbstverständlichen Kommunikationsmittel des Alltags wie heute das Telefon gehören. Bürgerinnen und Bürger, öffentliche Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sind bis dahin zu über 90 Prozent vom Datennetz abhängig, ähnlich wie heute schon von der Strom- und Wasserversorgung, das zumindest prognostiziert der eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft in seiner „Internet-Agenda 2015“.
Kommt mir vor wie das Jahr 2005. (Ich weiss, ich bin nicht repräsentativ)
[via Golem]
-
: Maulkorb für zivilgesellschaftliche Vertreter?
: Maulkorb für zivilgesellschaftliche Vertreter? Mionika Ermert thematisiert bei Heise eine Diskussion im Vorfeld des zweiten WSIS im Hernst in Tunesien: Maulkorb für zivilgesellschaftlichen Vertreter beim WSIS. Beim ersten WSIS hatten wir zivilgesellschaftliche Vertreter in der deutschen Regierungsdelegation. Diese bekamen ein goldenes Badge (Umhängeteil), die anderen nur ein silbernes. Ausser Ehre und ein paar langweiligen Meetings mehr hatte man jedoch wenig davon. Der UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft soll auf internationaler Ebene auch einen neuen Typ von „Governance“ etablieren, den „Multistakeholder-Prozess“. Nicht nur Regierungsvertreter sollen ihre Meinung vertreten können, sondern auch die Wirtschaft sowie die Zivilgesellschaft (Dazu zählen laut UN-Definition NGOs, Wissenschaftler, Aktivisten, eigentlich alles ausser Regierung und Wirtschaft). Abstimmen tun natürlich immer noch die Regierungsvertreter alleine. Die deutsche Regierung tut sich allerdings schwer mit dieser neuen Art von Beteiligung. In einem Brief an uns wurde mitgeteilt, dass zukünftig von uns ernannte Mitglieder in der Regierungsdelegation keine öffentlichen Stellungnahmen, Interviews, etc. machen dürfen. Auch sollen die Mitglieder die ganze Zeit über bei den Regierungsvertretern in den Sitzungen anwesend sein. Treffen der verschiedenen zivilgesellschaftlichen Netzwerken und Caucuse (thematische Arbeitskreise) werden damit unmöglich.
Im letzten Jahr wurden vom WSIS-Koordinierungskreis (Dem Netzwerk der deutschen NGOs zum WSIS) sechs Vertreter gewählt, die das Vertrauen haben, das WSIS-Netzwerk in der Regierungsdelegation als zivilgesellschaftliche Vertreter zu repräsentieren. Ich gehöre auch zu den sechs Personen und wie die anderen fünf finde ich es nicht akzeptabel, einen Maulkorb zu bekommen, wenn ich zum zweiten WSIS nach Tunis fliege. Ich will mir dort auch nicht verbieten lassen, mit wem ich mich wann treffe. Die Treffen mit anderen Aktivisten aus anderen Kulturen finde ich viel spannender, als mir die ganze Zeit politische Sonntagsreden von den Repräsentanten der jeweiligen Nationen anzuhören, die alle die digitale Spaltung mit blumigen Worten beseitigen wollen. Ausserdem will ich live von vor Ort bloggen, was mit so einem „Maulkorb“ nicht gehen würde. Wobei es sicher spannend wäre, auszutesten, was die deutsche Regierung denn machen würde, wenn ich trotzdem meine Meinung öffentlich, z.B. in diesem Blog äussere.
Hier noch ein kleines Zitat aus der Heise-Meldung:
Andere Regierungen lassen ihren zivilgesellschaftlichen Vertretern größere Spielräume. Möglicherweise wolle man sich wegen der Bewerbung um einen Platz im UN-Sicherheitsrat nicht angreifbar machen. Für im Prozess engagierte NGO-Mitglieder sei der durch die Teilnahme an der Regierungsdelegation aber eben nicht attraktiv, auch wenn sie Zugang zu geschlossenen Verhandlungen ermögliche. Sie verlieren dadurch die Chance, für ihre eigenen Organisationen beim WSIS tätig zu werden.
-
: TAZ schreibt über C/O Pop in Köln und Creative Commons
: TAZ schreibt über C/O Pop in Köln und Creative Commons Die TAZ hat einen Bericht über die C/O Pop KOnferenz letzte Woche in Köln veröffentlicht: Praxis entscheidet. Das Creative Commons Panel, wo Johnny Haeusler und Philip Steffan auf dem Podium sassen, wird gesondert erwähnt:
Interessant wird es da, wo solche Lebensentwürfe und Poppraxen sich eben noch weitgehend frei von einem Überbau entfalten und damit ihrer Theoretisierung entscheidend voraus sind. Denn noch etwas bestätigte die c/o Pop Conference: Die Macht des Faktischen ist unbeugsam. Sprich: die Verbreitung und Nutzung von digitalen Inhalten im Internet, das, was Millionen UserInnen tagtäglich praktizieren, verändert das Wesen dieser Inhalte und unser Verhältnis zu ihnen maßgeblich und unaufhaltsam – und obwohl wir alle an diesem Prozess teilhaben, wissen wir halt noch nicht so ganz, was am Ende dabei rauskommt. Die Diskussionsveranstaltung zu Urheberrecht und den Creative-Commons-Lizenzen beweist genau dadurch, dass sie schlussendlich ins Leere geht, einmal mehr, dass die Tatsachen, die durch die Möglichkeiten des Internets längst nicht nur im Hinblick auf Musikkonsum geschaffen wurden, von gesetzlichen Regelungen, aber auch von unseren Denkgewohnheiten einfach noch nicht einzufangen sind.
-
: IFA-Homepage schliesst aus
: IFA-Homepage schliesst aus Was wir von der neuen tollen Medienwelt voller Konvergenz zu erwarten haben, beweist gerade die Internationale Funkausstellung in Berlin mit ihrer Webseite:
Bitte benutzen Sie Internet Explorer 5.0+
oder Netscape Navigator 7.0+Apple und Linux-Nutzer bleiben aussen vor, wer nutzt schon Netscape in Zeiten von Firefox? Der neben mir sitzende Mac hatte sich gerade extra noch einen IE 5.2 installiert, womit das aber auch nicht klappte. Passender Hinweis für Apple-Nutzer auf der Seite: Nutzen Sie Netscape 6.0 oder den Mozilla (Beide klappen natürlich nicht, trotz Empfehlung!). Finde ich prima, das ist wenigstens eine konsequente Aussage für die neue DRM-Welt und Monokulturen…
Spinnen die?
-
: Beta2 von OpenOffice 2.0 erschienen
: Beta2 von OpenOffice 2.0 erschienen Die neue Beta2 von OpenOffice 2.0 ist heute veröffentlicht worden. Muss ich mir gleich mal herunterladen, die erste Beta sieht schon toll aus. Golem hat mehr Neuigkeiten, was verändert wurde. In dieser Version hauptsächlich Fehler. Wann die endgültige Version rauskommt, ist bisher noch unklar. Hier gehts zu den Downloads.
-
: Berlin: Women Claiming The Information Society Conference
: Berlin: Women Claiming The Information Society Conference Nochmal die Heinrich Böll Stiftung. Hab gerade erst herausgefunden, dass es zwei Konferenzen zum Thema „Frauen in der Informationsgesellschaft“ gibt. Diese hier findet am 11. September im direkten Anschluss an die erste statt, klingt interessanter und wird im Rahmen des World Summit on the Information Society Prozesses durchgeführt: Women Claiming The Information Society Conference (WOCTIS).
The UN World Summit on the Information Society (WSIS) process has by now been underway for about three years and will culminate in November 2005 in Tunis, Tunisia. From the local to the global level, many feminists have tried to direct this process towards gender equality, women’s empowerment, nondiscrimination and sustainable development. Meanwhile, other women’s rights activists have worked in different spheres and contexts to impact the shape of the Information Society.
It is high time to bring these diverse experiences together and to intensify regional collaboration in knowledge generation, strategizing and networking regarding gender and media, including information and communication technologies (ICTs). The goal is to stake an unequivocal claim to the Information Society in order to create a more just, sustainable and enjoyable future for all.
-
: FITUG läßt Kindern und Netzbürger die Wahl
: FITUG läßt Kindern und Netzbürger die Wahl Alvar Freude hat für FITUG drei Wahl-Werkzeuge gebastelt, die zumindest in einer Beta-Version soeben online gegangen sind, wie die Pressemitteilung verkündet:
FITUG läßt Kindern und Netzbürger die Wahl
Parallel zur Bundestagswahl am 18. September 2005 bietet FITUG allen interessierten Kindern und Internetnutzern die Wahl. Nach der Hilfestellung „Wen Wählen?“ können noch nicht Wahlberechtigte in einem Kinderwahllokal in ihrer Nähe wählen gehen. Wahlberechtigte Internetnutzer können zusätzlich online die Stimme abgeben. Diese Wahlmöglichkeit hat selbstverständlich keinen Einfluß auf das offizielle Wahlergebnis.
Wen Wählen?
Um die Qual der Wahl zu mildern bietet FITUG eine wahlkreisspezifische Hilfestellung. Anhand eines Fragenkatalogs kann jeder prüfen, mit welchen der regionalen Wahlkreiskandidaten er wie stark übereinstimmt. Unter http://wen-waehlen.de/ bekommt man den direkten Draht zu seinen Abgeordeten in spe.
Die Bearbeitung der Rückmeldungen dauert noch an.
Kinderwahltag
Kinder und Jugendliche, die schon einmal an der demokratischen Willensbildung teilnehmen wollen, können in speziellen Kinderwahllokalen am Wahlsonntag bis 17 Uhr wählen gehen. Mit ihrem Kinder- oder Schülerausweis können sie wählen wie die Großen. Nach 17 Uhr sind sie zur Auszählung eingeladen. Die Orte der Kinderwahllokale und anschließend die Ergebnisse
sind unter http://www.kinderwahltag.de/ abrufbar. Die Wahlzettel enthalten die gleiche Auswahl wie die Wahlzettel der Bundestagswahl des entsprechenden Wahlkreises.Wir benötigen für die Durchführung des Kinderwahltags noch die regionale Unterstützung von Erwachsenen als Organisatioren und Wahlhelfer. Bitte melden Sie sich bei uns! Darüberhinaus würden wir uns über Unterstützung für den Druck von Kinderwahlzetteln freuen.
Netzwahltag
Zum Test eines Internet-Wahlverfahrens bieten FITUG unter http://www.netzwahltag.de/ die Möglichkeit zur Brief- und Direktwahl. Interessierte Netzbürger registrieren sich bei einem unserer Wahlhelfer mit Ausweis und Wahlbenachrichtigungskarte. Diese elektonische Wahlbenachrichtigung wird anschließend in einen blind signierten Wahlschein
getauscht. So anonymisiert kann jeder zum Wahltag genau einmal wählen. Die Wahlmöglichkeiten stimmen mit denen der Bundestagswahl des entsprechenden Wahlkreises überein.Wir benötigen für die Durchführung des Netzwahltages noch die regionale Unterstützung von Erwachsenen als Registratoren. Kenntnis im Umgang mit elektronischen Signaturen ist wünschenswert.
-
: Konferenz: Frauen in der Informationsgesellschaft
: Konferenz: Frauen in der Informationsgesellschaft
Vom 8.–10. September 2005 findet in der Berliner Humboldt-Universität eine grössere Konferenz zum Thema „Geschlechterperspektiven im 21. Jahrhundert“ statt. Die „Femme Globale“ wird von der Heinrich Böll Stifitung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen durchgeführt. Eines der Schwerpunktthemen der Konferenz ist das Thema Informationsgesellschaft. Neben zwei Workshops gibt es eine interessante Podiumsdiskussion am Freitag, den 09.09.2005 von 11.15–13.00 h: -
: Hinweise gesucht: Brauche MP3-Player
: Hinweise gesucht: Brauche MP3-Player Für Interviews, die ich hier später Podcasten kann, wollte ich mir einen tragbaren MP3-Player zulegen. Nun gibt es ja eine Übersättigung des Marktes und vor lauter Produkten von Marken- und NoName-Unternehmen weiss man nicht mehr, was denn gute Qualität hat. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Leser dieses Blog, der/die sich schonmal intensiver damit beschäftigt hat, bzw. aus eigener Erfahrung einen Player empfehlen kann?
Meine Anforderungen:
MP3 und Ogg sollten unterstützt werden, auf WMA-DRM verzichte ich gerne. Aufnahmen sollten definitiv nicht im WMA-Format gemacht werden, sondern möglichst im MP3-Format mit mindestens 192KHz. Ein externes Micro sollte anschliessbar sein, die Qualität der Aufnahme darf nicht schlecht sein, ich will das Teil überwiegend zum Aufnehmen und weniger zum Musikhören nutzen. Mehr als 1GB Speicherplatz ist sicherlich sinnvoll, es müssen aber nicht sofort 20 GB sein, kann aber. Eine gute Usability ist notwendig, das Display sollte mehr Informationen bieten als nur den derzeitigen Song. Und ich möchte komfortabel durch die MP3s navigieren können. USB 2.0 ist wohl Standard und sollte es bei mir auch sein. Mein Betriebssystem ist Linux, Geräte, welche Windows oder Mac voraussetzen, kommen nicht in Frage (Falls es die noch gibt?). Gibt es Alternativen zum Apfel und wenn ja welche? Über sachdienliche Hinweise freue ich mich.
Update: Danke schonmal für die schnelle Kommentierung! Bisher ist klar: Der Apfel eignet sich definitiv nicht für meine Zwecke und Anforderungen. Interessanter scheinen die Firmen Typhoon, Trekstore und iriver zu sein.
-
: FAZ über Strategien von Google und Yahoo
: FAZ über Strategien von Google und Yahoo Google und Yahoo streiten sich ja bekanntlich um die „Vorherrschaft“ im Netz. Die Frankfurter Allgemein Zeitung beschreibt die Strategien der beiden Konzerne und stellt sie gegenüber: Duell der Titanen.
„Der entscheidende Unterschied zu den Medienunternehmen des 20. Jahrhunderts ist die Technologie. Die Menschen stellen sich ihr Medienprogramm künftig aus einem riesigen Angebot selbst zusammen. Die Suche nach den Inhalten stellt daher die kritische Anwendung für Medienunternehmen dar“, sagt Jeff Weiner, einer der Köpfe hinter der Suchtechnik bei Yahoo. Weiner erwartet einen Paradigmenwechsel für Medienunternehmen: Die Menschen konsumieren nicht nur die Inhalte, die ihnen Zeitungen, Fernsehsender oder Musikkonzerne vorsetzen, sondern sie produzieren ihre eigenen Inhalte. Millionen Nutzer – sogenannte Micropublisher – schreiben heute Tagebücher (Weblogs), produzieren persönliche Radiosendungen (Podcasts), arbeiten am Online-Lexikon Wikipedia mit, publizieren ihre privaten Fotos in Bilderdiensten wie Flickr oder stellen anderen ihre Musik oder Filme zur Verfügung.
-
: Nachrichtenüberblick 29.08.
: Nachrichtenüberblick 29.08. Ind en USA sind die Entwicklerund Käufer einer Spionage-Software wegen Verletzung von Datenschutz-gesetzen angeklagt wurden, wie die Futurezone berichtet:
„Loverspy“ wurde als E‑Card auf die Rechner der Ausspionierten geschleust. Sobald diese geöffnet wurde, startete auch das Programm und überwachte dabei jegliche Online-Aktivitäten. Die Daten wurden dann an den Hersteller gesendet, dieser leitete sie an seine Kunden weiter.
Zwei der vier grossen Major-Label wollen die Downloadpreise in Musikshops erhöhen. 99 Cent sind ihnen zuwenig, die Preise sollen mittelfristig auf 1,49 Euro steigen. Tolle Idee, da wird Filesharing sofort attraktiver. Am Besten noch mit mehr Kopierschutz für mehr Geld, was die Verbraucher immer gerne sehen… Intern und Heise berichten darüber.
Die KDE-Konferenz „aKademy 2005″ ist in Malaga/Spanien gestartet. Neun Tage lang dreht sich dort alles um die populäre Desktop-Oberfläche KDE. Pro-Linux hat mehr Informationen.
Flickr wurde ja von Yahoo übernommen und ab 2006 muss man sich direkt über Yahoo anmelden, um Bilder hochstellen zu können. Dagegen regt sich Protest, wie Wired berichtet.
Wie Telepolis berichtet, geht die GEMA jetzt auch gegen Spieletrailer-Seiten vor, die Demos von Computerspielen hosten. Grund: Im Hintergrund der Demos gibt es oft GEMA-lizenzierte Musik.
Eine Veranstaltung, wo ich gerne gewesen wäre, fand am vergangenen Wochenende in Köln statt: Die Evoke, organisiert vom Kölner Verein „Digitale Kultur“. Torsten Kleinz war für Heise vor Ort und hat einen Artikel darüber geschrieben. Viele Demos werden in den nächsten Tagen auf Scene.org zum Download angeboten.
-
: Wahlprogramme unter der Lupe (2): CDU/CSU
: Wahlprogramme unter der Lupe (2): CDU/CSU Der Heise Verlag hat sich in seiner Reihe „Wahlprogramme unter der Lupe (2)“ nun die Positionen der CDU/CSU angeschaut. Die Zusammenfassung ist einfach: weniger Datenschutz, mehr Schutz des geistigen Eigentums (bis auf Softwarepatente) beispielsweise durch ein Auskunftsrecht für Rechteinhaber und viel mehr (vermeintliche) Innere Sicherheit und Überwachung auf allen Ebenen. Keine Überraschung. Bis auf die Einbürgerungsfeier für hoch-qualifizierte Zuwanderer, aber auch nur bei „Mangel-Berufen“.
-
: Livebloggen aus dem Verbraucherministerium
: Livebloggen aus dem Verbraucherministerium Der Tag der offenen Tür im Verbraucherschutzministerium hat heute um 10h begonnen. Wir sind im zweiten Hinterhof untergebracht, wo die Themenparks „Garten“ und „Büro“ sind. Wobei unser Pavillion wohl das „Büro“ darstellt. Um uns herum gibt es Stände der Stiftung Warentest, Verbraucherschutzzentrale Berlin, irgendeinem Freilandlabor und wenigen anderen Ökoständen. Wir haben Glück gehabt, dass wir nicht mit den Themenparks „Kindern“ und „Bauernhof“ zusammen gelegt worden, die sind im vorderen Hof. Ich vergesse irgendwie immer, dass das BMVEL ja noch das ehemalige Landwirtschaftsministerium ist. Uns wurde zwar eine DSL-Leitung zur Verfügung gestellt, die Zugangsdaten dafür mussten wir allerdings nachträglich von Zuhause holen. Danke schön, das hätte durch bessere Kommunikation im Vorfeld verhindert werden können. Aber jetzt haben wir hier ein Funknetz geschaffen und kommen wenigstens ins Netz.
-
: Tagungsdoku: Menschenrechte – Innere Sicherheit – Rechtsstaat
: Tagungsdoku: Menschenrechte – Innere Sicherheit – Rechtsstaat Eine Tagung, die ich leider aus zeitlichen Gründen verpasste:
Am 27. Juni 2005 veranstaltete das Deutsche Institut für Menschenrechte eine öffentliche Tagung zum Thema „Menschenrechte – Innere Sicherheit – Rechtsstaat“ in Berlin. Schwerpunkte waren die Evaluierung neuer Sicherheitsgesetze und die Schaffung von Datenschutzstandards für den Informationsverbund der EU-Sicherheitsbehörden. Ein besonderer Fokus wurde auch auf die Bedeutung parlamentarischer Kontrolle gelegt.
Jetzt gibt es einen sendefähigen Hörfunkbeitrag von Erich Wittenberg als MP3 und Transcript.
[via Lauscherlounge]
-
: Berlin: Montag trifft sich Creative Commons Usergroup
: Berlin: Montag trifft sich Creative Commons Usergroup Am kommenden Montag trifft sich die Creative Commons Usergroup Berlin zu ihrem monatlichen Treffen. Wer Lust und Zeit hat, Creative Commons bekannter zu machen, ist herzlich eingeladen.
Beginn ist 19h und wir treffen uns im newthinking store in der Tucholskystr. 48 in Berlin-Mitte.
Für Einsteiger eignen sich jedoch besser unsere Einführungsveranstaltungen.