Datenschutz

  • : Dradio Breitband: Frank Rieger vs. Christian Heller
    Dradio Breitband: Frank Rieger vs. Christian Heller

    Folgendes Fundstück aus dem Twitter-Stream von CCC-Sprecher Frank Rieger kann ich wärmstens als Vorbereitung auf die Facebook-Diskussion der taz am Dienstag empfehlen. Es handelt sich um ein Gespräch im Rahmen der Sendung „Breitband“ bei Dradio Kultur von Samstag:
    Ist Privatsphäre für überhaupt noch relevant? Darüber haben wir vor der Sendung gesprochen mit Frank Rieger, Sprecher des Chaos-Computer Clubs und Datenschützer der alten Schule – und mit dem jungen Publizisten Christian Heller, der jüngst mit einer steilen These aufgefallen ist: Schutz von Privatsphäre sei ein ähnlich absurdes Konstrukt wie der Schutz von geistigem Eigentum.

    12. April 2010 2
  • : Das Unbehagen an der digitalen Macht
    Das Unbehagen an der digitalen Macht

    Die FAS hat heute einen spannenden Dialog zwischen Clay Shirky und Evgeny Morozov über „Das Unbehagen an der digitalen Macht“ gedruckt. Da geht es ausführlich um die Rolle von sozialen Medien als neue Öffentlichkeiten – vor allem in repressiven Regimen. Sehr lesenswert!
    Die Träume der Netz-Utopisten und die Wirklichkeit: Ist das Internet ein Medium der Emanzipation und des Umsturzes – oder ein Werkzeug der Kontrolle und der Unterdrückung? Haben Twitter und Facebook die Rebellion in Iran befeuert, oder halfen sie, die Rebellen zu enttarnen? Ein skeptischer Dialog
    Evgeny Morozov wird auch am kommenden MIttwoch eine der Keynotes auf der re:publica 2010 halten.

    11. April 2010 24
  • : Bitte vormerken: „Mein Profil gehört mir!?“ (Dienstag, 19:30 Uhr)
    Bitte vormerken: „Mein Profil gehört mir!?“ (Dienstag, 19:30 Uhr)

    Oh, das könnte interessant werden. Passend zur Facebook-Debatte organisiert die taz eine Diskussionsrunde, die auch live im Netz übertragen wir:
    Dienstag, 13. April 2010, 19.30 Uhr
    MEIN PROFIL GEHÖRT MIR !?
    Facebook-Gründer Mark Zuckerberg findet Privatsphäre überholt. Hat er Recht? Einerseits veröffentlichen zunehmend mehr Menschen im Internet Informationen über sich.

    11. April 2010 7
  • : Facebook-Protest: Drohgebärden für alle!
    Facebook-Protest: Drohgebärden für alle!

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Nico Lumma die Drohung von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, ihre Facebook-Mitgliedschaft zu kündigen, nicht sonderlich ernst nimmt.
    […] daraus ist jetzt seheichmichgezwungen.de entstanden, weil die Drohgebärde der Frau Aigner einfach zu absurd dämlich ist.

    10. April 2010 66
  • : Ausgespäht und abgezockt – wie gefährlich ist das Internet?
    Ausgespäht und abgezockt – wie gefährlich ist das Internet?

    Bei einem Titel wie „Ausgespäht und abgezockt – wie gefährlich ist das Internet?“ ist klar, worum es geht: Eine Podiumsdiskussion im Fernsehen. Bei Maybritt Illner geht es heute ab 22:15 Uhr um Datenschutz, soziale Netzwerke und wahrscheinlich all das Böse im Internet. Im Ankündigungstext gibts dann auch Stilblüten wie:
    „Doch alles, was wir im Internet tun, hinterlässt Spuren.

    8. April 2010 29
  • : Ilse Aigner gegen Facebook
    Ilse Aigner gegen Facebook

    Unsere Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat einen offenen Brief an Facebook geschrieben, in dem sie mehr Datenschutz und mehr Respekt vor den Datenschutzrechten der Nutzer fordert. Spiegel Online berichtet darüber und der Redaktion soll auch der Offene Brief vorliegen: Aigner zieht in den Kampf gegen Facebook.

    5. April 2010 37
  • : Jahresbericht 2009 des Berliner Datenschutzbeauftragten
    Jahresbericht 2009 des Berliner Datenschutzbeauftragten

    Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Dr. Dix, hat heute seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2009 (PDF) vorgestellt. Eine Pressemitteilung gibt es als PDF.

    31. März 2010
  • : Mitmach-Aktion: Bei Schufa & Co Auskunft verlangen
    Mitmach-Aktion: Bei Schufa & Co Auskunft verlangen

    Einer der wenigen Highlights aus der letzten Datenschutzreform ist eine kostenlose Abfrage bei Auskunfteien, welche Daten sie über einen gespeichert haben. Bisher musste man dafür z.B. bei der Schufa Geld bezahlen. Aber neben der Schufa gibt es noch zahlreiche weitere Unternehmen, die Geld damit verdienen, uns und unsere Bonität zu berechnen und die berechneten Werte an andere Unternehmen zu verkaufen.

    31. März 2010 43
  • : 22.000 Kläger gegen ELENA
    22.000 Kläger gegen ELENA

    Bei der Massen-Sammelklage gegen die zentrale Mitarbeiterdatenbank ELENA haben sich mehr als 22.000 Menschen beteiligt, indem sie eine unterschriebene Vollmacht an den Foebud geschickt haben. Die Vollmachten sind jetzt mit der Klageschrift auf den Weg nach Karlsruhe zum Bundesverfassungsgericht. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an Alle, die mitgemacht haben – vor allem vielen Dank an die vielen helfenden Hände beim Foebud, die 22.

    30. März 2010 5
  • : Bundestagsdebatte zur Vorratsdatenspeicherung
    Bundestagsdebatte zur Vorratsdatenspeicherung

    Heute fand im Bundestag eine Debatte zur Vorratsdatenspeicherung statt, da die Fraktion Bündnis90/der Grünen einen Antrag zu „Keine Vorratsdatenspeicherung über den Umweg Europa“ eingebracht hat. Christian Scholz hat diese live verfolgt und mitgebloggt.
    Bundestag.de beschreibt nochmal, worum es geht.

    26. März 2010 8
  • : Stiftung Warentest testet Social Networks
    Stiftung Warentest testet Social Networks

    Die Stiftung Warentest hat zehn Social Networks untersucht. Die Ergebnisse sind: Keines der untersuchten Social Networks ist ohne Mängel. Einen ausführlichen Testbericht gibt es auf der Webseite zu sehen: Datenschutz oft mangelhaft. Da finden sich auch die kompakten Ergebnisse.

    Bei Jappy hat es nur eine Woche gedauert, den Passwortschutz zu umgehen – mit einfachen Mitteln: einem Computer und einer simplen, selbstentwickelten Software.

    25. März 2010 5
  • : Rückbau der Netzsperren, neuer JMStV-Entwurf und Datenschutz als Idelogie
    Rückbau der Netzsperren, neuer JMStV-Entwurf und Datenschutz als Idelogie

    Vielleicht ist es doch nicht clever, nachträglich noch weiter in den Leseempfehlungen von gestern Mittag rumzumalen. Wäre auch viel zu schade, wenn folgende drei Hinweise dort untergehen:
    #1_ Der ein oder andere hat es bereits mitbekommen, gestern haben auch die Grünen auf Fraktionsebene über das Netz gesprochen.

    20. März 2010 8
  • : Vorsicht, Freund hört mit!
    Vorsicht, Freund hört mit!

    Die FAZ hat einen Artikel des Internet-Forschers Evgeny Morozov übersetzt: Vorsicht, Freund hört mit!
    Sollten wir also die Finanzierung von Projekten der Demokratieförderung mittels Internet einstellen? Natürlich nicht. Selbst für einen Skeptiker wie mich sind die Vorteile unübersehbar. Nur sollten die Bemühungen um digitale Demokratie verbessert werden.

    18. März 2010 4
  • : Zugangserschwerungsgesetz: Offener Brief an die CDU/CSU-Fraktion
    Zugangserschwerungsgesetz: Offener Brief an die CDU/CSU-Fraktion

    Seit wenigen Wochen nun ist das lange umkämpfte Zugangserschwerungsgesetz (ZugErschwG) in Kraft, mit dem eine hochumstrittene Sperr-Infrastruktur für Webseiten geschaffen werden sollte. Die FDP hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, Internetsperren in Regierungsverantwortung ein Ende zu bereiten. Bislang allerdings hat sich die schwarz-gelbe Koalition lediglich dazu durchgerungen, das BKA anzuweisen, keine Sperrlisten zu erstellen und sich auf das Löschen von Webseiten mit dokumentiertem Kindesmissbrauch zu konzentrieren.

    17. März 2010 8
  • : Mitmachen: Verfassungsbeschwerde gegen ELENA
    Mitmachen: Verfassungsbeschwerde gegen ELENA

    Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und der Foebud e.V. rufen zur gemeinsamen Verfassungsbeschwerde gegen ELENA auf. Da kann man kostenfrei mitmachen. Die einzige Herausforderung: Man muss innerhlab der kommenden Woche ein Formular ausdrucken, ausfüllen und zur Post bringen.
    Mit dieser Verfassungsbeschwerde wollen wir ELENA, den “Elektronischen Entgeltnachweis” kippen.

    15. März 2010 37
  • : Making Sense of Privacy and Publicity
    Making Sense of Privacy and Publicity

    Die Internetforscherin Danah Boyd hat auf der SXSW einen interessanten Vortrag über „Making Sense of Privacy and Publicity“ gehalten und das Transcript ihrer Rede online gestellt. Hat jemand vielleicht einen Link zum Audio- oder Video-Mitschnitt der Rede?

    14. März 2010 1
  • : Google Home View
    Google Home View

    Schon vom neuen Service „Google Home View“ gehört? Die ZDF Heute – Show war dabei, wie deutsche Wohnzimmer jetzt fotografiert und ins Internet gestellt werden:
    Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube.

    14. März 2010 56
  • : DLF: Freie Fahrt für Filesharer?
    DLF: Freie Fahrt für Filesharer?

    Die Sendung „Computer & Kommunikation“ beim Deutschlandfunk hat heute über die Abmahnpraktiken gegen Tauschbösennutzer berichtet: Freie Fahrt für Filesharer?
    Das Fazit:
    Die Abmahnwelle gegen Tauschbörsenteilnehmer wird also trotz gefallenem Vorratsdatenspeicherungsgesetz weiterrollen. Der Unterhaltungsindustrie, vor allem der Musikindustrie, ist das sehr peinlich.

    14. März 2010 2
  • : Paralleluniversum Internet – Wem gehören unsere Daten?
    Paralleluniversum Internet – Wem gehören unsere Daten?

    Im WDR5 gab es gestern in der Sendung „Redezeit“ den Themenschwerpunkt „Paralleluniversum Internet – Wem gehören unsere Daten?“ Als Gast war Matthias Bäcker dabei, der Juniorprofessor für Öffentliches Recht an der Uni Mannheim ist.
    Entscheidet die Freiheit im Internet über die Freiheitlichkeit der globalisierten Gesellschaft? Oder wird die virtuelle Parallelwelt des Internets immer mehr zum Tummelplatz für Kriminelle und muss deswegen strengstens überwacht werden? Nach der Ablehnung der Vorratsdatenspeicherung durch das Bundesverfassungsgerichts ist die „Freiheit im Netz“ einmal mehr in der Diskussion.

    12. März 2010 3
  • : Datenbrief: Denn sie sagen nicht, was sie tun
    Datenbrief: Denn sie sagen nicht, was sie tun

    Constanze Kurz vom CCC hat in der Sonntaz in einer Kolumne über den Datenbrief geschrieben: Denn sie sagen nicht, was sie tun. (Übrigens schöne Überschrift!) Dabei geht sie auch auf zahlreiche kritische Kommentare ein, wie sie sich z.B. hier in der Diskussion finden.
    Es hat sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen, obwohl die Idee bereits einige Monate kursierte: Der Vorschlag eines Datenbriefs, mit dem jeder informiert wird, wenn über ihn irgendwo Daten gespeichert werden, wird überraschend rege debattiert – innerhalb und außerhalb des Netzes.

    12. März 2010 2