Kultur
Meme, Veranstaltungen, Kunst, Museen, Remixe, Musik, Internetphänomene, Computerspiele und Archive.
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: Copyright and Digital Media in a Post-Napster World
: Copyright and Digital Media in a Post-Napster World Das Digital Media Project, vom Berkman Center for Internet & Society at Harvard Law School, hat ein Update eines Whitepapers aus dem Jahre 2003 veröffentlicht: Copyright and Digital Media in a Post-Napster World: 2005
The objective of this White Paper, initially released in August 2003 and updated in January 2005, is to provide a foundation for evaluating key questions facing the different stakeholders in the contentious debate over the future of digital media. It explores issues surrounding the current digital media ecosystem, including:
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* The legal and regulatory developments regarding copyright and related intellectual property issues.
* Business models upset or enabled by digital media distribution.
* Technological developments driving change across the value chain.
* Shifts in consumer attitudes and behavior.Focusing on these topics, the Berkman Center’s Digital Media Team identifies five scenarios that flow from developments in law, technology and society. The five scenarios are outlined at the end of the White Paper. They have provided an analytical structure for a series of conferences and recently published papers as well as research in progress.
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: Creative Commons – Filmabend mit Diskussion: Route 66 – ein amerikanischer albTraum
: Creative Commons – Filmabend mit Diskussion: Route 66 – ein amerikanischer albTraum
Kurz vor Weihnachten wurde der Film „Route 66 – ein amerikanischer albTraum“ als erster „Open Source – Film“ aus Deutschland veröffentlicht. Das Neue daran war, dass ein Film unter eine Creative Commons – Lizenz gestellt wurde. Kopieren und Verändern ist ausdrücklich erwünscht, wenn die Autorennamen genannt werden und der Film nicht kommerziell genutzt wird. Ein Remixen des Werkes mit eigenen oder anderen Creative Commons – Werken wird dadurch möglich gemacht. Der Film wurde zum kostenfreien Download ins Internet gestellt, Tauschbörsen werden dabei als Vertriebsmedium genutzt. Wem er gefällt, kann sich das Buch zum Film, den Soundtrack auf CD oder die DVD direkt bestellen. Die Filmemacher nutzen auch das Internet um Spenden für ihr neues Filmprojekt „Die letzte Droge“ zu sammeln. 2000 Euro werden dafür benötigt und mit der Spendenaktion „Toastbrot für Independent-Filmer!“ wurde der Betrag innerhalb eines Monats fast erreicht.Im Anschluss an ein Creative Commons Netzwerktreffen für den deutschsprachigen Raum werden im newthinking store Ausschnitte des Films „Route 66 – ein amerikanischer Albtraum“ gezeigt. Anschliessend gibt es eine Diskussion über die Chancen und Potentiale der Creative Commons – Lizenzen für Kreative und Künstler. Die Filmemacher von „Route 66“ werden vor Ort sein, um über ihre Erfahrungen zu berichten.
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Donnerstag, 20. Januar, 21.00hnewthinking store, Tucholskystr. 48, 10117 Berlin-Mitte
Eintritt frei
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Route 66 – ein amerikanischer albTraum
Worum gehts? Drei naive Jungs träumen von Hollywood. Dabei setzen sie auf die amerikanischsten Werte, die ihnen einfallen: ein unsinnig monströses Auto, voll gestopft mit Fast Food, Ölflaschen und Kameratechnik, auf dem Weg nach Kalifornien via Route 66. Auf der Suche nach den amerikanischen Klischees kommt es zu ungeplanten Zwischenfällen. -
: Downhillbattle startet neue Aktion
: Downhillbattle startet neue Aktion
Die Musik-Aktivisten von Downhillbattle haben eine neue Aktion gestartet und suchen jetzt für die Finanzierung Geld. Eine CD mit 10 verschiedenen ca. 30 Sekunden langen Jingles über die Musikindustrie und Filesharing wurden produziert und diese soll nun gepresst, und mit Cover versehen an Indie-Radiostationen verschickt werden. 1300 $ soll die Aktion kosten und dafür wird nun Geld gesammelt. Die Jingles kann man sich im Ogg Vorbis-Format auch von der Webseite herunterladen. -
: p2p-Manifesto
: p2p-Manifesto “ P2P Manifesto is a P2P study that I’ve done and also a project, released under CC license. This study (30 pages, available on a dedicated blog, in pdf format or in .torrent/blogtorrent) explain why:
- - P2P is unstoppable
– P2P is positive for Companies
– P2P is positive for the market
– P2P is good for usersAll the readers can create their own P2P Manifesto, free to edit this original P2P manifesto. The idea is to then collect on the blog all the different P2P Manifesto’s releases, to create a good knowledge base point about P2P issues.“
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: Vortrag: Die Welt der Wikipedia
: Vortrag: Die Welt der Wikipedia
Am kommenden Mittwoch, den 19. Januar, halte ich um 20h einen Vortrag über „Die Welt der Wikipedia“ im newthinking store in Berlin. Der Vortrag ist für Einsteiger gedacht und wird einen Überblick über die ganzen Wikipedia-Projekte und die Grundlagen bieten.Die Adresse ist Tucholskystr. 48, Berlin-Mitte.
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: „Knast für einen Song“?
: „Knast für einen Song“? 
Eine neue US-Kampagne zur Bewusstseinsbildung für eine Copyright-Reform, hat IPac gelauncht: „Jailed for a Song“
Aus der Ankündigung:
„Resolutions have been made, Boxing Day is long gone, and IPac is greeting the new year with a new campaign called „Jailed for a Song.“ Congress was busy with copyright in 2004, and JfaS is a retrospective on what almost went down. We note several of the craziest items that Big Content asked for – but didn’t get – in 2004, and encourage people to get involved this year.“
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: DRM-freies Bezahlangebot bei Lado
: DRM-freies Bezahlangebot bei Lado Die Hamburger Indiependent-Labels L’Age d’Or und ladomat2000, Heimat u.a. für Tocotronic, Die Sterne und Saalschutz, haben einen neuen Online-Shop für Musik. Mit dem Zeitgeist gehend sind alle Songs auf http://www.ladotunes.com/ komplett DRM-frei, können also auf die üblichen Weisen auch fürs Autoradio vervielfältigt werden. Die Verbreitung in Tauschbörsen per File-Sharing wird als „unglücklich machend“ beschrieben.
Beim Download darf man sich zwischen .mp3 und .ogg entscheiden, pro Song werden 96 Eurocent berechnet. Ganze Alben sind pro Song gerechnet billiger, 7,80 Euro bei weniger als zehn und 9,90 Euro bei mehr als 10 Tracks pro Album. Das ist ein akzeptabler Kaufpreis, wie ich finde, und wünsche Erfolg damit.
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: hack.it.art – Hacktivism in the Context of Art and Media in Italy
: hack.it.art – Hacktivism in the Context of Art and Media in Italy Am Freitag wird in Berlin-Kreuzberg die Ausstellung „hack.it.art ‑Hacktivism im Umfeld von Netzkunst und Medien in Italien“ eröffnet.
Das Projekt Hack.it.art im Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien in Berlin ist eine Ausstellung und eine Veranstaltungsreihe über technologischen, künstlerischen und politischen Aktivismus in Italien. Es untersucht den weiten Komplex von Aktivitäten, die seit den 80ern alternativ zum traditionellen Kunstbetrieb entstanden und zu einem Netzwerk gewachsen sind. Da diese Aktivitäten nicht immer als „Kunst“ identifiziert werden können, sollten sie eher als „Praktiken“ oder als „Aktivismus“ bezeichnet werden.
Über das ganze Land verteilte Kollektive, Aktivisten und Künstler nehmen Bezug auf das Konzept des „Autogestione“, der Selbstorganisation, indem sie mediale und künstlerische Praktiken mit einer „Do-It-Yourself“-Politik verbinden, die sich gegen kommerzielle Abhängigkeit positionieren. Die adäquate Bezeichnung für dieses Netzwerk von Praktiken ist der Begriff „Hacktivismus“. Hacktivismus stellt eine Fusion von Hacken und Aktivismus dar, von Technologie und politischer Aktion. Hacktivismus ist ein rhizomatisches, open-source Phänomen.
…hack.it.art – Hacktivism im Umfeld von Netzkunst und Medien in Italien
15. Januar bis 27. Februar 2005
Eröffnung: 14.Januar 2005 19.00 Uhr Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien
Mariannenplatz 2, 1o997 Berlin
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 12 bis 19 Uhr
Programm -
: Krokodile widerlegen Musikindustrie
: Krokodile widerlegen Musikindustrie Relativ unbemerkt von mir hat sich wohl ein Krokodil in Form des Songs „Schnappi, das kleine Krokodil“ auf Platz 1 der deutschen Single-Charts geschlichen. Das Lied wurde schon vor wenigen Jahren komponiert und bahnte sich seinen Weg in Form einer MP3-Datei durchs Internet und später durch die Radios bis es als Single aufgelegt wurde. In der Zeit ist nun ein spannender Artikel darüber.
Hier wird kritisiert, dass „das Stück nicht nur den letzten Rest Glauben vieler an eine gewisse Seriosität des deutschen Musikmarktes zerstört“ hat und „ganz nebenbei auch eines der wichtigsten Argumente der Musikbranche für ein strenges Vorgehen gegen so genannte „Raubkopierer“ und die Verbreitung von MP3-Files in Tauschbörsen“ widerlegt.
Bisher war die Argumentation der IFPI, dass vorab veröffentlichte MP3s in Tauschbörsen den Untergang des Abendlandes bedeuten. Allerdings zeigen Stars wie Eninem, dass sie trotz vieler Kopien in Tauschbörsen viele Alben verkaufen. Um es mit der „Zeit“ zu sagen:
„Wie falsch die Argumentation des deutschen Ablegers des internationalen Verbands der Tornträgerhersteller (IFPI) ist, verdeutlicht nun eben auch Schnappi besonders klar. In der Logik der IFPI wäre ein Nummer-Eins-Hit nach der monatelangen freien Verfügbarkeit des Songs im Netz schlichtweg unmöglich.
Offensichtlich müssen sich die Vertreter der Phonoverbände jetzt eine neue Begründung für ihre schlechten Umsätze einfallen lassen. Das Internet und die „Raubkopierer“ als Alleinschuldige für die Misere verantwortlich zu machen, zieht nicht mehr. Vielleicht sollten sich die Plattenfirmen ein wenig mit ihrer Strategie auseinander setzen, die zahlreichen Retortenbands auf Massentauglichkeit und größtmöglichen Erfolg zu trimmen.“
Und zum Schluss das hoffnungsvolle Fazit des Artikels:
So bleibt zu hoffen, dass in Zukunft mehr Songs und Bands den Sprung aus dem Internet in die Charts schaffen, um den Umgang der IFPI mit dem Netz der Netze zu entspannen und die großen Plattenfirmen zum Nachdenken über das eigene Vorgehen zu bewegen. Es muss ja nicht gleich ein Kinderlied sein.
P.S. Wer hat denn der „Zeit“ dieses grausame Content-Management-System samt „modischem“ Design verkauft? Weder Drucken noch Weitersenden funktioniert (Internal Server Error) und die Lesbarkeit am Bildschirm ist nicht gerade toll…
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: Spex nennt Netzpolitik.org
: Spex nennt Netzpolitik.org Das freut mich doch mal, wenn eine Zeitung, die ich regelmässig lese, sich auf meinen Blog bezieht. Und zwar hat Spex jetzt einen Artikel über die Abmahnung von Acid Pauli veröffentlicht, was ich vorgestern in meinem Beitrag „Copyright kills Culture“ thematisiert habe.
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: Video über 2. Creative Commons Geburtstagsparty
: Video über 2. Creative Commons Geburtstagsparty Lessig speech on copyleft and communism
LegalTorrent’s Gary Lerhaupt sez, „It’s video I captured from last nights Creative Commons 2nd anniversary party. The video runs 30 minutes highlighting the short but powerful lifetime of the Creative Commons, but the biggest highlight by far is Lessig closing it out. He takes on both BillBoard and BillGates for their recent FUD (if you can call it FUD). Hilarious.“ (Torrent-Link)[via BoingBoing]
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: Wikipedia-Gründer im Spiegel-Interview
: Wikipedia-Gründer im Spiegel-Interview Jimmy Wales, Gründervater von Wikipedia, wurde von Spiegel-Online befragt. Hier sind mal die besten Ausschnitte:
SPIEGEL ONLINE: Der Wiki-Gedanke hat etwas utopisches, weltverbesserisches. Auf viele Menschen wirkt das naiv.
Wales: Für die Gesellschaft kann man nur etwas Gutes erreichen, wenn es freiwillig erreicht wird. Das ganze Wiki-Projekt ist ziemlich naiv. Ich bin ziemlich naiv, weil ich daran glaube, dass Leute ohne Geld zusammenarbeiten. Wenn nur der Umgang miteinander stimmt: Argumente zählen, Freiheit ist entscheidend und man muss andere Leute respektieren.
Und dann gibts noch einen Ausblick in die Zukunft:
SPIEGEL ONLINE: Am 15. Januar 2011 wird Wikipedia zehn Jahre alt werden. Wie wird es dann aussehen?
Wales: Wikipedia wird ganz sicher die größte Enzyklopädie der Welt sein. Auch in Sprachen wie Hindi, wo das Wachstum im Moment langsam ist. Oder Suaheli, da gibt es im Moment nur 500 Artikel. Arabisch existiert bisher auch kaum, dabei könnte die Region wirklich eine objektive Enzyklopädie gebrauchen. Wir werden Wikipedia auf Handys sehen, es werden immer mehr Multimedia-Inhalte zu finden sein. Es wird alle möglichen kreativen Spin-Offs geben. Ich wüsste wirklich auch gerne, was da noch kommt. Meine Vision ist, dass Wikipedia eine entscheidende kulturelle Rolle spielt. Die Menschen sollen sich an die jetzigen Gründerjahre so erinnern, wie man heute an die Gründung der Bibliothek von Alexandria denkt.
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: Auch Christen brennen Musik
: Auch Christen brennen Musik Was man nicht alles mit Google-News findet:
N a s h v i l l e (idea) – „Wer CDs brennt, wird in der Hölle brennen!“ Mit solchen Gerichtsdrohungen will ein amerikanischer Bekleidungshändler per T‑Shirt-Aufdruck jugendliche Raubkopierer das Fürchten lehren. Eine Studie der Gospel Music Association (Nashville) hatte ergeben, daß illegales Vervielfältigen von Musik auch unter christlichen Jugendlichen in den USA verbreitet ist. 77 Prozent gaben an, in den letzten sechs Monaten wenigstens eine illegale Kopie gemacht zu haben.

Das schreibt die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA und zitiert den Webshop-Betreiber:
„Die Musikindustrie hat mit allen möglichen Aktionen versucht, die Leute zum Kaufen von CDs anzuregen. Nichts davon hat funktioniert. Ich denke, wir haben jetzt einen frechen, ironischen Beitrag, der auf das Problem wirksam aufmerksam machen wird“, so Rogers. Die T‑Shirts werden in mehreren Varianten angeboten. Weitere Aufdrucke lauten „WWJB – What Would Jesus Burn?“ (Was würde Jesus brennen?) und „Jesus liebt Kinder, außer jenen, die CDs brennen.“
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: Radioshow: Free Culture Future
: Radioshow: Free Culture Future Lawrence Lessig war vorgestern Gast in der US-Radioshow „The Connection“. Die 47min lange Sendung gibts als Real-Stream. Aus der Ankündigung:
The open-source movement gave rise to a new philosophy of equal access to information and file-sharing. That’s when the voices of regulation stepped in.
Lawrence Lessig is a law professor who brings democracy to the internet by challenging existing copyright laws. Lessig has published his „Free Culture“ manifesto on the web with a license that allows users to download, sample and edit his text. It’s a move that flies in the face of copyright laws that haven’t yet caught up to the digital world.
Frage: Weiss jemand vielleicht ein komfortables Linux-Tool, um Real-Streams mit zu schneiden?
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: Jamba-Story bei Spiegel Online
: Jamba-Story bei Spiegel Online Nach wenigen Wochen hat es Spreeblick mit der „Sendung mit der Maus“-artigen Erzählung über das Geschäftskonzept des Klingeltonanbieters Jamba endlich in die Mainstreammedien geschafft. Spiegel-Online berichtet heute darüber: Blogger heizen Jamba ein.
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: Protest gegen GVL-Preiserhöhung
: Protest gegen GVL-Preiserhöhung Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) erhöht die Pauschalbeiträge für Internetradios. Nicht mal so, sondern gleich um mehr als 300%. Nun regt sich Protest dagegen und mit GVL-Protest gibts die erste Kampagnenseite:

Wenn es nach der GVL geht, gehören diese fairen, und auch von kleinen nicht-kommerziellen Webradios bezahlbaren Beiträge, ab April 2005 der Vergangenheit an. Seit Ende 2004 verschickt die GVL ihre neuen Tarife und Nutzungsbedingungen an die Sender. Der Inhalt dieser Schreiben dürfte das Ende von (schätzungsweise) mehreren tausend lizenzierten Webradios in Deutschland bedeuten.
Über 350 Euro für die Musikindustrie für weniger als 20 Hörer
Eine pauschale Rechnung über die Preiserhöhungen aufzustellen ist kaum möglich, da sie je nach Sender von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig sind und die Tarifgestaltung recht komplex ist (siehe Tabelle unten). Es kann aber durchaus vorkommen, dass ein kleiner nicht-kommerzieller Sender, mit einer durchschnittlichen Hörerzahl von unter 20 Personen, über 350 Euro im Monat an die GVL zahlen muss. Auf die meisten Sender kommt durch die neuen Tarife eine Beitragserhöhung von 300 Prozent oder weitaus mehr zu. (Einige Sender sprechen von über 1000 Prozent).
Damit aber nicht genug.
Die neuen Nutzungsbedingungen die den Internetradios von der GVL auferlegt werden, können nur mit allergrößten Arbeits- und Technikaufwand erfüllt werden, manchmal ist es technisch sogar so gut wie unmöglich sie umzusetzen.
Eigentlich wollte ich mir jetzt noch das eine oder andere passende Zitat von der IFPI holen, aber die sind mal wieder offline. Sehe noch deutlich die Lobbyisten von denen mit Schaum vor dem Mund, die über all die bösen Internetradio-Piraten wetterten und den Gesetzgeber aufforderten, gleich die ganze Software zum Mitschneiden von Radiosendungen zu verbieten.
[via Raben.Horst]
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: Copyright kills Culture?
: Copyright kills Culture? Martin Gretschmann, auch bekannt als Console und Mitglied von The Notwist, hat als Acid Pauli verkleidet einen Song von Johnny Cash geremixt: „I See A Darkness“. Ein echt wunderbarer Song, den ich kurz vor Weihnachten bei „Disconize me“ gefunden hatte. Der Song bekam auch den Spitzenplatz der Single-Charts 2004 der Laut.de-Redaktion, obwohl er nur im Netz angeboten wurde. Nun ist er aus dem Netz verschwunden und Laut.de vermutet dahinter Sony Music, den Rechteinhaber des „Johnny Cash“-Vermächtnisses.
Sehr schade, denn der Remix ist ein wunderbares Beispiel für kulturelle Weiterentwicklung und ein ähnlicher Fall wie das Grey Album von Danger Mouse, welches von Entertainment Weekly erst gestern zum Album des Jahres 2004 gemacht hat.
In gängigen Filesharing-Börsen dürfte der Song aber noch vorhanden sein: „iseeadarkness.mp3“ hiess die zum Download bereitgestellte Datei.
Update: Jetzt gibts wohl auch noch ne Abmahnung gegen das Weblog Disconize:
Falls sich jemand über die geschrumpfte Anzahl von Einträgen in diesem Blog wundert: Es gab eine Abmahnung wegen Links zu mp3s! Grund dafür war wohl der Acid-Pauli Remix. Eintrag ist entfernt. Hoffentlich wird wieder alles gut!
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: US-Musikindustrie unterliegt bei Auskunftsrecht
: US-Musikindustrie unterliegt bei Auskunftsrecht Im Rahmen ihrer Klagewellen-Kampagne verlor die US-Musikindustrie in Form ihres Branchenverbandes RIAA ein weiteres Mal vor Gericht. Und zwar ging es um ein Auskunftsrecht, die RIAA wollte ohne Zwischenschritte mit Gericht und Staatsanwälte an die Daten von potentiellen Tauschbörsennutzern herankommen. Und zwar gleich im grossen Paket. Dies geht nun nicht, sondern nur in begründeten Einzelfällen bei konkretem Verdacht. Nun hat die RIAA ihre Strategie umgestellt und erstattet in der Regel erstmal Anzeige gegen Unbekannt, um die Herausgabe der Daten im Einzelfall erzwingen zu können. Der US-Provider Charter Communications bekam bei dem Prozess Unterstützung von einer Reihe von (Netz-) Bürgerrechtsorganisationen:
The Electronic Frontier Foundation (EFF), along with 21 other groups, including the American Civil Liberties Union (ACLU), the Consumer Federation of America (CFA), and the Computer & Communications Industry Association (CCIA), filed a „friend of the court“ brief in the Charter case, urging the Eighth Circuit to determine that the same strong protections applied to anonymous speech in other contexts also apply when copyright infringement is claimed but has not yet been proven. In a victory for privacy and anonymity, the Eighth Circuit determined that DMCA subpoenas could not be used to get this information.
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: Richard Stallman im Interview
: Richard Stallman im Interview Wieder mal gibt es ein langes Interview mit Richard Stallman von der Free Software Foundation, diesmal auf Kerneltrap.org. In diesem wird er zum Unterschied zwischen den Philosophien der Freien Software und der Open Source Bewegung befragt, wie zu GNU/Linux, GNU/Hurd und Freier Software im Allgemeinen. Aus dem üblichen Rahmen fallen die letzten Fragen und Antworten zu DRM und der Zukunft von digitalen Medien:
Q: Is there any other current event that you’d like to address?
Richard Stallman: The FCC last year decided to require digital restrictions management in all receivers of digital TV. And not only that, to require that they be made not modifiable by the user. I think they have not yet decided whether this device is software controlled. If they make it software controlled then for the first time there will be a government policy explicitly banning free software for a job that millions of people are going to want to
do.Q: Are you optimistic about this?
Richard Stallman: I don’t know. I am a pessimist by nature. Many people can only keep on fighting when they expect to win. I’m not like that, I always expect to lose. I fight anyway, and sometimes I win.
I’m not the main leader in this particular battle. The Electronic Frontier Foundation is fighting. Public Knowledge is fighting. People need to get involved politically. At this point people should go to the EFF website and the Public Knowledge website, and continue doing so over the coming weeks to see how they can get involved in this coming campaign. It’s going to take a lot of people spending probably at least twenty minutes. If you care enough about your freedom to spend twenty minutes on it, if you can tear yourself away from whatever little job it is you’re doing this week, and next week, and so on. Spend a little time fighting for your freedom, and we can win.
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: CC Mixer – Creative Commons Remix-Seite
: CC Mixer – Creative Commons Remix-Seite ccmixter ist ein neues Projekt aus dem CreativeCommons-Umfeld:
Sampling, Mashing, Sharing
This is a community music sharing site featuring songs licensed under Creative Commons, where you can listen to, sample, mash-up, or interact with music in whatever way you want. To get this project started, we’ve dedicated the space to WIRED Magazine’s November 2004 Issue, which featured 16 songs on THE WIRED CD – Rip. Mix. Sample. Mash. Share., all licensed under the Sampling Licenses. If you’re into music, browse this site to hear the original WIRED tracks, or, the new songs that people have built from sampling them. If you’re into sampling and mash-ups we have the full tracks and loops in a ready to mix format, and you can upload your version back into CC Mixter, for others to enjoy. You can also upload and remix your own creations here, apart from the WIRED contest currently underway.