Kultur

Meme, Veranstaltungen, Kunst, Museen, Remixe, Musik, Internetphänomene, Computerspiele und Archive.

  • : „We the Media“ unter Creative Commons Lizenz
    „We the Media“ unter Creative Commons Lizenz

    Das Buch „We the Media – Grassroots Journalism by the People, for the People“ von Dan Gillmor gibt es nun auch als OpenBook auf der o´ Reilly Seite. Das Werk steht unter einer Creative Commons Lizenz und kann in einzelnen Kapiteln als PDF heruntergeladen werden.

    Ich habs letztes Jahr gelesen und fand es interessant, auch wenn nicht wirklich etwas neues dabei war. Aber „We the Media“ gibt einen guten Überlick über den aktuellen Stand von p2p-basierten Wissensproduktionen, von Weblogs über Wikis bis Freie Software. Lesenswert.

    18. März 2005 1
  • : Kompakt goes MP3
    Kompakt goes MP3

    Kompakt, eines meiner Lieblingslabel für elektronische Musik, hat nun einen eigenen MP3-Store. Da ich die Musik sehr schätze, kein DRM verwendet wird sondern reine MP3 und man ja in heutigen Zeiten am besten direkt beim Erzeuger kaufen sollte, kann ich hiermit den Store nur empfehlen. Bei iTunes & Co bekommen die Künstler und das Label nur einen Bruchteil des bezahlten Preises. Ganze Alben kosten 9,99 Euro und ein Song alleine 1,29 Euro. Empfehlenswert sind besonders die Alben von Justus Köhncke. Einziger Wehrmutstropfen: Vorerst ist eine Bezahlung nur mit Kreditkarte möglich.

    18. März 2005
  • : Creative Commons Developers
    Creative Commons Developers

    Für Entwickler hat Creative Commons eine eigene Seite: Creative Commons Developers

    Are you a technologist? Want to help build Creative Commons’ vision of an alternative copyright into the infrastructure of the Net? Develop pioneering Semantic Web applications? You can help! Below you’ll find several suggestions for applications we need help building. Questions or suggestions?

    Getreu nach der Open Source Idee „Put the Idea out there and let the Community build it“ gibt es auch eine eigene Seite mit Wünschen, was noch an Technik benötigt wird.

    Mitmachen erwünscht!

    17. März 2005
  • : Emerging Technology Conference, San Diego
    Emerging Technology Conference, San Diego

    The O’Reilly Emerging Technology Conference in San Diego ends today. Among many prominent speakers, designers, and specialists who came to share ideas, technology solutions, and worries were Lawrence Lessing, Cory Doctorow, Tim O’Reilly, Jimmy Wales, Peter Norvig, Neil Gershenfeld, Chris Anderson, and Mike Shaver. During such an outstanding conference it would be unthinkable not to address the controversial MGM v. Grokster case (March 29) which may totally change the legal status of P2P file sharing Internet networks in the US. And in the long run influence also European software market. New York Times, writes today:

    Some technologists warn that if the court decides in favor of the music and recording industries after hearing arguments in the MGM v. Grokster case on March 29, the ruling could also stifle a proliferating set of new Internet-based services that have nothing to do with the sharing of copyrighted music and movies at issue in the court case. Some of those innovations were on display here at the Emerging Technologies Conference, attended by about 750 hardware and software designers. The demonstrations included Flickr, a Canadian service that has made it possible for Web loggers and surfers to easily share and catalog millions of digital photographs.

    Wikipedia project, iFabricate project, Amazon new A9 search engine, and other projects were also represented.

    „This conference shows that it’s no longer about sharing movies and music,“ said Mitchell D. Kapor, the founder of the Open Source Applications Foundation, a San Francisco-based nonprofit organization that is now developing an electronic mail program and a related set of information-sharing software programs. „The momentum of the technology has moved away from the lawsuit.“

    Unfortunately no world conference has the power to make reasonable law changes.

    17. März 2005
  • : Call for Papers für Wikimania 2005
    Call for Papers für Wikimania 2005

    Für die Wikimania-Konferenz 2005 wurde ein Call for Papers gestartet. Vorschläge können bis zum 15. April gemacht werden.

    Wikimania 2005 – The First International Wikimedia Conference will be
    held in Frankfurt am Main, Germany, from 4 August 2005 to 8 August 2005.
    Wikimedia is the non-profit organization operating Wikipedia,
    Wiktionary, Wikisource, Wikibooks, Wikinews, Wikiquote, Wikispecies, and
    the Wikimedia Commons.

    We are now accepting papers and other submissions (from everyone within
    and outside the Wikimedia communities) for presentations, workshops, and
    discussion groups. We are also accepting nominations for speaker panels
    and keynote speakers, and suggestions for other activities. Mail all
    submissions to cfp@wikimedia.org. For more conference information, see
    http://meta.wikimedia.org/wiki/Wikimania:Main_Page (work in progress).

    16. März 2005
  • : Affront gegen Parlamente geht weiter
    Affront gegen Parlamente geht weiter

    Derzeit wird ein gemeinsames Schreiben verschiedener Mitarbeiter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) verbreitet, in dem die Bedenken von Softwareentwicklern und Unternehmen gegen die drohende Einführung von Softwarepatenten als ungerechtfertigt abgetan werden. Ohne Umschweife und Begründung werden die Forderungen des Europäische Parlaments bezüglich der Ausgestaltung der Patentrichtlinie abgelehnt. Entgegen anderslautender Ergebnisse zahlreicher (auch vom Studien BMWA initiierter Studien), beharrt die Regierung auf dem Standpunkt „ein Verzicht auf die Erteilung breiter Monopole für Verfahren der »zeit- oder speicherplatzsparenden Anordnung von Daten« wäre »innovationsschädlich«“. Damit wird auch die Forderung des Bundestages nach einem engeren Definition des Technikbegriffs per se abgewiesen.

    Siehe dazu:
    FFII
    Pro-Linux

    16. März 2005
  • : „Die Zukunft der Privatkopie“ auf der CeBit
    „Die Zukunft der Privatkopie“ auf der CeBit

    Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten heute auf dem Heise Forum Sicherheit und IT-Recht die „Zukunft der Privtkopie“. Eine Aufzeichnung der Debatte steht ab circa 18 Uhr als Video-on-Demand zur Verfügung.

    15. März 2005
  • : Urheberrecht in der digitalen Welt – iRights.info klaert auf
    Urheberrecht in der digitalen Welt – iRights.info klaert auf

    Das Verbraucherportal iRights.info, über das ich vorab schonmal berichtet hatte, ist gerade um 12h online gegangen:

    Sind Privatkopierer Verbrecher? Macht sich strafbar, wer eine CD oder DVD kopiert? Oder sich den Film der Woche auf die Computer-Festplatte speichert? Diese Fragen zu beantworten, ist für Laien so schwer wie nie zuvor, denn die Veränderungen im Urheberrecht geben bisweilen selbst Juristen Rätsel auf. Seit heute gibt iRights.info, ein neues Informationsangebot zum Urheberrecht in der digitalen Welt, Antworten auf diese Fragen.

    Die Möglichkeiten, Musik, Text und Bild digital zu speichern, zu bearbeiten und zu übertragen, haben die Medienwelt grundlegend verändert. Doch nicht alles, was mit PC und Internet, CD-Brennern und Tauschbörsen gemacht werden kann, ist erlaubt. Die Bestimmungen des Urheberrechts haben sich verändert und werden sich weiter verändern. iRights.info hilft bei der Information über die eigenen Rechte und Pflichten nach dem momentan geltenden Gesetz.
    Das Informationsportal ist darauf ausgelegt, Nutzer und Urheber bei den Fragen „abzuholen“, die in ihrem täglichen Leben auftreten. Zu diesem Zweck werden Alltagsszenarien beschrieben und in allgemein verständlicher Weise erklärt.

    So wird in der Kategorie Kopieren aufgeklärt, wie Medien legal genutzt werden können – ob man CDs brennen, Songs in Tauschbörsen verbreiten, Fotos auf die eigene Homepage stellen darf.

    Selbermachen ist für die wachsende Zahl der Nutzer gedacht, die selbst kreativ sind. Wer etwa aus fremden Songs eigene sampeln möchte, sollte sich darüber klar sein, welche Musik er verwenden darf und welche nicht – schließlich sollen möglichst viele Fans Spaß daran haben, nicht möglichst viele Anwälte. Wer Software programmiert und vertreiben möchte, kann sich über Lizenzmodelle informieren, die zur Verfügung stehen.

    Unter Hintergrund gibt es Informationen für diejenigen, die sich für die Details des Urheberrechts interessieren: welche internationalen Verträge sind wichtig, wie wurde das Urheberrecht in Deutschland geändert?

    Im bereits gestarteten Forum können Nutzer ihre Fragen und Ansichten diskutieren und damit der Redaktion Hinweise auf weitere Themen geben, die bei iRights.info noch nicht – oder nicht erschöpfend – behandelt sind. Denn iRights.info wird niemals „fertig“ sein, sondern ist so angelegt, dass die Redaktion das Angebot stetig erweitert, aktualisiert und überprüft – orientiert an den Wünschen und Fragen der Nutzer.
    iRights.info ist ein Projekt von mikro e.V. – Verein zur Pflege von Medienkulturen – und wird unterstützt vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL).

    15. März 2005
  • : Konferenz: CREATIVE CAPITAL
    Konferenz: CREATIVE CAPITAL

    Mittwoch fliege ich nach Amsterdam zur sehr interessanten „CREATIVE CAPITAL: Culture, Innovation and the Public Domain in the Knowledge Economy“ – Konferenz:

    Culture and creativity are the latest ‘buzzwords’ in the debate on innovation strategies for the knowledge economy. But what is the cultural dimension of the knowledge economy? And what does this imply for the public domain? These are the central questions of the Amsterdam CREATIVE CAPITAL conference on March 17 and 18 2005 in Amsterdam.

    Leider werde ich nicht alles mitbekommen, weil ein europäisches Creative Commons Treffen parallel zur Konferenz stattfindet. Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich von beidem mitbloggen.

    14. März 2005
  • : 100 Second Films Festival
    100 Second Films Festival

    LTC has announced a 100 Second Film Festival call for entries. All 100 or less seconds films, on the condition they are licenced under Creative Commons will be accepted.

    This is a new festival and we are looking for all kinds of submissions – personal stories, travelogues, mini movies, music videos, experimental, animation, snapshots of life and culture. We can provide support materials if you are interested in curating or screening the festival in your area.

    The short features without any submission could be sent until May 1st online, or after submitting $5 by check, as a Mini DV/VHS/DVD/ or file on disc to:

    100 SECOND FILM FESTIVAL
    c/o LTC
    246 Market St.
    Lowell, MA 01852

    For more details go online, or contact Jason Daniels by email: jason@ltc.org
    If you are interested in organizing the festival visit this site.

    11. März 2005
  • : „Die Gegenwart“-Special über die Musikindustrie
    „Die Gegenwart“-Special über die Musikindustrie

    Das Online-Magazin „Die Gegenwart“ hat ein Special zur Musikindustrie veröffentlicht.

    Seit einigen Jahren lässt sich das Wort „Musikindustrie“ nur noch schwer von dem Zusatz „Krise“ trennen. Das Gefühl des Konsumenten für den Wert und damit auch den notwendigen Preis der Musik scheint arg strapaziert, konnten doch Musikdateien lange Zeit kostenlos überall herunter geladen werden. Dass das System des Filesharing kurzfristig durch kostenpflichtige Musikangebote ersetzt werden könnte, glaubte so recht niemand.
    Editorial von Björn Brückerhoff

    Verschiedene Artikel beleuchten verschiedene Aspekte. U.a. gibts einen Artikel über DownhillBattle.

    10. März 2005
  • : WhatTheHack geht online
    WhatTheHack geht online

    Die Webseite von WhatTheHack ist endlich online gegangen. Das alle vier Jahre in den Niederlanden organisierte Hackercamp findet vom 28. – 31. Juli 2005 nahe Boxtel/Den Bosch statt. Ein Call for Papers wurde auch gestartet, bis zum Mai können Beiträge eingesandt werden. Eintritt kostet 150 Euro, wenn man bis zum 1. Mai bucht, kostet es nur 120 Euro.

    10. März 2005
  • : Manifest: The Infrastructure of Democracy
    Manifest: The Infrastructure of Democracy

    Gerade findet die „Madrid Conference on Terrorism, Democracy and Security“ statt. Die Safe Democracy – Webseite bietet eine Menge Informationen darüber und auch RSS-Feeds. Spannend ist die Entwicklung eines Manifests „The Infrastructure of Democracy“ in einem Wiki durch Teilnehmer der Konferenz.

    Hier ist ein Ausschnitt daraus:

    …In conclusion we urge those gathered here in Madrid to:

    * Embrace the open Internet as a foundation of 21st Century democracy, and a critical tool in the fight against terrorism.
    * Recognizing the Internet’s value as a critical communications infrastructure, invest to strengthen it against attacks and recover quickly from damage.
    * Work to spread access more evenly, aggressively addressing the Digital Divide, and to provide Internet access for all.
    * To protect free speech and association, endorse the availability of anonymous communications for all.
    * Resist attempts at international governance of the Internet: It can introduce processes that have unintended effects and violate the bottom-up democratic nature of the Net.…

    10. März 2005
  • : Mix Contest winners
    Mix Contest winners

    CC Mixter has announced the Freestyle Mix Contest and the Militia Mix Contest winners. The top eleven entries in Freestyle Mix will appear on The Wired CD –Ripped. Mixed. Sampled. Mashed. Shared., published by Creative Commons, and go to M3 Music Summit in Miami. The best Militia Mix Contest entry will be released on the next Fine Arts Militia Album Featuring Chuck D. The music could be naturally downloaded free on the Internet.

    7. März 2005
  • : BBC documents under Creative Commons licence
    BBC documents under Creative Commons licence

    The British Broadcasting Corporation, which has been recently digitalising its documental features archive, decide to licence it under Creative Commons. Christian Ahlert, a professor at Oxford Internet Institute and one of the major suporters of the change, admitts that it might be the first step in opening up all the BBC archive to public, and in a long run change broadcasting production formats.

    … [F]or legal reasons, the BBC does not have rights over all that it produces. So, for the meantime, only documentaries will be licensed under Creative Commons, since the broadcaster owns a large part of these rights. What the BBC intends to do, from the time the archive is created, is to request authorisation for all those who participate in any type of production to facilitate digitalisation and licensing.

    3. März 2005 1
  • : „Happy Birthday“ copyrighted
    „Happy Birthday“ copyrighted

    Time Warner is legal owner of the copyright to „Happy Birthday to you“ music and lyrics. In fact singing it in public without previous clarifying will be illegal at least until 2030.

    3. März 2005
  • : Digitales Zeitalter auch in den Kinos
    Digitales Zeitalter auch in den Kinos

    Während Hollywood noch über Qualitätsstandards und Marktungschancen des digitalen Kinos diskutiert, wird es in Europa einfach gemacht.

    140 Kinos in acht Ländern Europäischen, davon etwa 42 in ganz Deutschland, gehören der European DocuZone an. In den Filmtheatern wird jeweils mittwochs, dem so genannten „paneuropäischen Kinotag“ derselben Film gezeigt. Zum Auftakt gibt es heute den dänischen Dokumentarfilm „The Swenkas“ von Jeppe Rønde zu sehen. Zwölf weitere folgen noch in der Frühjahrssaison, darunter „The White Diamond“ von Werner Herzog (9.3.) sowie „Das Goebbels Experiment“ von Lutz Hachmeister (13.4.).

    Den Vorläufer des Projektes initiierte der Produzent Kees Ryninks bereits vor Jahren in den Niederlanden, damals noch unter dem Titel „DocuZone“. Mehr Informationen gibt es hier.

    2. März 2005
  • : Wired-Kolumne von Lawrence Lessig als Podcast
    Wired-Kolumne von Lawrence Lessig als Podcast

    Lawrence Lessig schreibt in seiner aktuellen Wired-Kolumne über Telekom-Lobbyisten, die in den USA Stimmung gegen Wireless-Lan Communities machen: Why Your Broadband Sucks.

    City and state politicians should have the backbone to stand up to self-serving lobbyists. Citizens everywhere should punish telecom toadies who don’t. Backwater broad­band has been our fate long enough. Let the markets, both private and public, compete to provide the service that telecom and cable has not.

    Interessant ist, dass die Kolumnen nun auch als Podcast zur Verfügung stehen. Die 6:31 Minuten lange MP3-Datei gibt es hier. Die Stimme klingt aber nicht nach Lessig, liest wohl jemand anders. Dazu gibt es noch Creative Commons Musik in Form eines Gitarrenstückes im Hintergrund. Nach der Einführung von Trackbacks geht Wired hiermit neue innovative Wege.

    Mehr Informationen über Wireless-lan Communties in Deutschland bietet Freifunk.net.

    25. Februar 2005
  • : Mehr zum Broadcast-Flag Verfahren
    Mehr zum Broadcast-Flag Verfahren

    Hier mal mehr Infos zum Broadcast-Flag Verfahren in den USA, welches über die Zukunft des digitalen Fernsehens entscheiden könnte:

    Sehr ausführlich geht das The Liminousvoid Weblog auf die Gerichtsverhandlung ein:

    A “broadcast flag” is basically a switch or encoding in a digital television signal that tells the receiver of the signal some features of the rights that the broadcaster is claiming, particularly the right to copy or rebroadcast the signal. The FCC issued a ruling that all consumer electronic devices, including PC’s, would have to respect a digital broadcaster’s flag settings when it came to redistribution — though not copying — of content.

    The ALA is concerned that this will stifle the use of broadcast works — like normal TV shows, in distance learning programs over the internet. More broadly, this scheme makes an end run around fair use: if it were legal for you to send a sample of a TV program to a friend in order to discuss it, you wouldn’t be able to. It also captures the public domain, as public domain materials that had a broadcast flag wouldn’t be able to be rebroadcasted. Lastly, everyone is concerned that this scheme could mean the regulation — and requirement of prior governmental approval — of any consumer device that reads digital TV signals: including PC’s and even open-source/free software.

    Es folgt eine Auflistung der Argumentation, die vor Gericht von beiden Seiten verwendet wurde.

    Dann gibts noch folgende Links, die interessant sind:

    Ars Technica: Broadcast flag could be on thin ice

    USA-Today: U.S. appeals court debates anti-piracy TV technology

    EFF: Challenging the Broadcast Flag in Court

    Urheberrecht.org: Anwaltsgruppe geht gegen geplante Verordnung zum Schutz digitaler Inhalte vor

    Und nun gibts auch den passenden Heise-Artikel dazu: „Richter kritisiert US-Regulierer wegen Kopierschutzmerkmal für Digital-TV

    Die US-amerikanische Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat nach Meinung von Richtern des Court of Appeals for the D.C. Circuit ihre Kompetenzen überschritten, als sie Ende 2003 festlegte, dass die Hersteller von digitalen TV-Receivern ab Juli 2005 bei ihren Geräten das Auswerten des Broadcast Flag ermöglichen müssen. Bürgerrechts‑, Datenschutz- und Bibliotheks-Organisationen waren gegen diese Bestimmung vor Gericht gegangen. Die Richter Harry Edwards und David Sentelle sagten laut US-Medienberichten, zwar habe die Unterhaltungsindustrie zu Recht Bedenken, Filme in hoher Qualität ohne Schutz vor möglichen Urheberrechtsverletzern auszusenden, doch habe die FCC hier keine Weisungsbefugnis.

    23. Februar 2005