Kultur
Meme, Veranstaltungen, Kunst, Museen, Remixe, Musik, Internetphänomene, Computerspiele und Archive.
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: Radiosendung: „Was ist das Copyleft“?
: Radiosendung: „Was ist das Copyleft“? Gerade habe ich eine Radiosendung vom 11. Oktober über das Thema „Copyleft“ gefunden, die vom SWR2 gesendet wurde. Das Ganze ist eher im Stil von der „Sendung mit der Maus“ gehalten und erklärt somit sehr anschaulich das Konzept von Freier Software / Open Source. Linux kommt ebenso drin vor wie natürlich Wikipedia.
Den Real-Audio-Stream gibts hier. Die Sendung ist ca. 27min lang. -
: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Kanada streamt mit Ogg-Vorbis
: Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Kanada streamt mit Ogg-Vorbis Das ist doch mal wieder ein gutes Vorbild für unsere eigenen Öffentlich-Rechtlichen Rundfunksender: CBC, anscheinend Kanada´s grösster Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, streamt mittlerweile mit dem freien Audioformat Ogg-Vorbis. Zuvor wurden Erfahrungen mit Real-Media und Windows-Media gemacht, um das Radioprogramm ins Internet zu streamen. In Deutschland hingegen setzt man weiterhin auf Real und Microsoft und damit auf proprietäre Standards. Ein bisschen mehr Mut würde gut tun, nachhaltig Kosten sparen und niemanden ausschliessen. Wer über Zugang redet, darf nicht nur Barrierefreiheit im Kopf haben, das ganze muss weitergedacht werden und hiermit ist explizit die Verwendung Freier Standards gemeint. [via Slashdot]
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: Ist Freie Software nachhaltig?
: Ist Freie Software nachhaltig? Nein, sagt James Parker Hall, „Distinguished Service professor of law at the University of Chicago and Peter and Kirsten Bedford Senior Fellow at the Hoover Institution“ in einer Kolumne der Financial Times: „Why open source is unsustainable“.
Dem widerspricht James Boyle, seines Zeichen „William Neal Reynolds Professor of Law at Duke Law School, a board member of Creative Commons and the co-founder of the Center for the Study of the Public Domain“, in einem eigenen Beitrag mit dem Titel „Give me liberty and give me death?“.
Spannende Debatte und Boyle hat Recht. Natürlich ist Freie Software und das Open Source Modell dahinter nachhaltiger, alleine schon aufgrund des Entwicklungsmodells. Wenn auch nicht alles zu 100%, aber wie in der Evolution setzt sich einfach das Beste durch.
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: Wähler-Mobblog
: Wähler-Mobblog Hier gibts einen lustigen Wahl-Mobblog. Wähler können Fotos von ihrer Wahl, bzw. von ihrem Weg zur Wahl erstellen und auf einer gemeinsamen Plattform mit einem Kommentar versehen online stellen. Die Einträge können von den anderen Nutzern bewertet werden. [Gefunden bei SmartMobs]
Das sieht dann so aus:


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: The WIRED CD: Rip. Sample. Mash. Share.
: The WIRED CD: Rip. Sample. Mash. Share. Lange war es angekündigt und nun ist sie raus: Das US-amerikanische „Cyber-Magazin“ WIRED hat seiner aktuellen Ausgabe einen CD-Sampler vollbestückt mit Songs unter den Creative Commons-Lizenzen beigelegt. Gemein haben alle Songs, dass sie ausdrücklich für nicht-kommerzielle Zwecke kopiert werden dürfen. Dazu kommen zwei Arten von Sampling-Lizenz-Ergänzungen hinzu. Ca. die Hälfte der Songs lassen kommerzielle Samples zu, allerdings keine Verwendung in Werbung. Die andere Hälfte erlaubt nur die nicht-kommerzielle Verwertung der Samples. Mit dabei sind u.a. die Beastie Boys, Chuck D, Gilberto Gil, David Byrne, Le Tigre und andere.

Die Verbreitung der Musik ist ausdrücklich erwünscht und somit gibt es hier den Bittorrent-Link für das 142 MB grosse Album.Hier gibt es noch einen 30-Sekunden Spot, der Sampling erklärt.
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: Chaosradio einschalten!
: Chaosradio einschalten! Die Sendung Chaosradio diesen Mittwoch läuft ja bereits, läuft aber noch bis 1 Uhr nachts. Wer noch nicht eingeschaltet hat: UKW 102,6 in Berlin [1].
Es ist die 97. Sendung des Chaosradio (CCC), dieses Mal zum Thema Biometrie.
Details zur Sendung (Chaosradio ist bei Blue Moon/ Fritz zu Gast) gibt es unter
http://www.chaosradio.de/ und http://www.fritz.de/_/programm/bluemoon/index_jsp.html[1] http://www.chaosradio.de/empfang.html und http://www.fritz.de/_/programm/frequenzen/index_jsp.html
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: Diese Woche: Terry Fisher als Gast-Blogger bei Lessig.org
: Diese Woche: Terry Fisher als Gast-Blogger bei Lessig.org William (Terry) Fisher vom Berkman Center for Internet and Society, einer der Vordenker von alternativen Kompensationssystemen (Content- / Kulturflatrate) ist diese Woche Gastblogger bei Larry Lessig´s Weblog.

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: Relaunch bei Creative Commons
: Relaunch bei Creative Commons 
Das Creative Commons – Projekt hat ein neues Website-Design, welches noch angenehmer als das Alte ist. Mittlerweile gibt es auch mehr Infos zu den nationalen Umsetzungen, wie beispielsweise die deutschen Lizenzen. Leider gibt es aber immer noch keine deutschsprachigen Informationen, oder habe ich da was übersehen? [via BoingBoing]
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: WikiNews – Freie Nachrichtenquellen
: WikiNews – Freie Nachrichtenquellen WikiNews ist eine neue Projekt-Idee aus dem Wikipedia-Umfeld:
„Die Idee, die hinter dem Projekt Wikinews steht, ist nicht weniger gewagt. Wir streben an, eine freie Nachrichtenquelle zu schaffen, die jeden Menschen einlädt, Berichte über große und kleine aktuelle Ereignisse beizutragen, sei es aus direkter Erfahrung oder in Form einer Zusammenfassung aus anderen Quellen. Wikinews gründet sich auf die Idee, dass wir etwas Neues erschaffen, nicht etwas Altes zerstören wollen. Es basiert auf dem Glauben, dass wir gemeinsam eine großartige und einzigartige Nachrichtenquelle aufbauen können, die die Medienlandschaft bereichern wird.“
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: Tracing the Evolution of Social Software
: Tracing the Evolution of Social Software Im Weblog „Life with alacrity“ gibt Christopher Allen im Beitrag „Tracing the Evolution of Social Software“ eine interessante Übersicht über die Geschichte von „Sozialer Software“ von 1940 bis heute.
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: Freie Bilder für Alle
: Freie Bilder für Alle stock.xchng – the leading free stock photography site enthält über 113.000 freie Bilder, die von mehr als 7000 Nutzern eingestellt worden und frei genutzt werden können. Es gibt unterschiedlichste Kategorien und die Bidler haben meistens eine sehr hohe Auflösung.

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: Weitgehendes Recht auf Privatkopie in Frankreich durch Gericht bestätigt
: Weitgehendes Recht auf Privatkopie in Frankreich durch Gericht bestätigt Anscheinend hat ein französisches Gericht ein sehr weitgehendes Recht auf Privatkopie bestätigt. Dieses soll sowohl für Videorekorder-Aufnahmen aus dem Fernsehen gelten als auch P2P-Filesharing und Kopien von DVDs, die von Freunden erzeugt wurden.
Ein 22-jähriger Franzose wurde freigesprochen, der über Filesharing Filme getauscht hatte. Das Gericht zog eine Grenze zum nicht-kommerziellen Tauschens.
Die ganze Story gibts auf Französisch bei Liberation. Mal schauen, wann deutsche Medien darauf aufmerksam werden.
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: Copyright-War: USA geht in die Vollen
: Copyright-War: USA geht in die Vollen John Ashcroft, seines Zeichen Justizminister der USA (und Vertreter der religiösen rechten in der Regierung), hat gestern eine neue Offensive zur Durchsetzung von Geistigem Eigentum („Aggressivster Angriff auf die Vergehen gegen geistiges Eigentum in der Geschichte unseres Landes“) verkündet. Ähnlich wie bei der EU-Richtlinie zur Durchsetzung Geistigen Eigentums soll damit gegen Medikamenten- und Markenfälscher vorgegangen werden, die man zu Recht als Organisierte Kriminalität bezeichnen kann. Allerdings ist das ganze auch gegen unkommerzielle Tauschbörsennutzer gerichtet, hier wird u.a. ein Auskunftsrecht, ein Erziehungsprogramm um den „Respekt vor dem geistigen Eigentum“ zu steigern (wohl für Jugendliche, die Musik tauschen) und eine intensivere Zusammenarbeit mit den Opfern „geistigen Diebstahls“ (Was wohl die Musik- und Filmindustrie sein dürfte).
Telepolis bringt übersetze Zitate aus der Mitteilung:
„Der Raub geistigen Eigentums ist eine klare Gefahr für unsere Wirtschaft und für die Gesundheit, den Schutz und die Sicherheit der amerikanischen Bürger“, erklärte der Justizminister. Weil Piraterie so leicht sei und mit einem „einzigen Computerklick“ Millionen von Raubkopien weltweit verteilt werden können, und weil es bei der Strafverfolgung weltweit mangele, müsse die US-Regierung die Rechte am geistigen Eigentum stärken und mit aller macht schützen.
Bis letzter Woche sah es ja so aus, als ob Deutschland mit dem „2. Korb“ der Urheberrechtsnovellierung die schärfsten Gesetze in der Welt zur Tauschbörsen-Problematik bekommt, aber auf die USA ist immer Verlass, vor allem in Wahlkampfzeiten.
Die Reaktionen von US-amerikanischen Bürgerrechts- und Verbraucherschutzorganisationen kamen auch prompt, wie Wired berichtet:
Jason Schultz von der EFF meinte dazu:
„You’re turning tens of millions of people into criminals for doing nothing more than downloading or uploading a single song. We’re talking about kids listening to music or watching movies. This is a clear example of getting taxpayers to fund the RIAA’s private war,“
Mike Godwin, legal director of Public Knowledge sagte dazu:
„The rights holders have an easy a game as you can imagine when it comes to going after offenders. Over the past year, the music industry has sued thousands of individuals who allegedly offered copyright songs on the internet for others to download. The peer-to-peer piracy problems facing the music and movie industries are not likely to go away with additional enforcement. Certainly it is appropriate to enforce your interests (as a copyright holder),“ Godwin said. „But you also need to restructure the way to do business to accommodate what people actually do with the new tools they have.“
Auf Slashdot gibts natürlich eine grosse Debatte um das Thema.
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: Auf dem Weg zur „World Intellectual Wealth Organisation“
: Auf dem Weg zur „World Intellectual Wealth Organisation“ Die Genfer Deklaration ist ein eindrucksvoller Schritt hin zur Bildung einer breit angelegten Koalition von Menschen, Organisationen und Ländern , die ein Überdenken der Ziele und Mechanismen zur Gewährung von monopolisierter Kontrolle über verschiedene Arten von Wissen durch die internationale Gemeinschaft fordert. Sie bietet viele konstruktive und konkrete Vorschläge für Veränderungen in den Zielen, der Politik und den Prioritäten der WIPO. Sie gibt vielfältige und einsichtige Argumente für einen Neuentwurf der Copyright- und Patent-Abwägungen, um dem Gemeinwohl der gesamten Menschheit besser zu dienen.
Wir sind überzeugt, dass neue Antworten manchmal neue Fragen erfordern und nicht eine sorgfältigere Wiederholung der alten Fragen. Eine Weltorganisation für Geistiges Eigentum wird verständlicherweise immer zu der Anwendung der vorgegebenen Werkzeuge der Monpolisierung neigen, die sie als Geistiges Eigentum bezeichnet; einen Begriff, den wir für ideologisch aufgeladen und gefährlich verschleiernd im Bezug auf die erheblichen Unterschiede der durch ihn vereinnahmten Rechtssysteme halten.
Während sie über eine bessere und möglicherweise gesellschaftlich nachhaltigere Form der Gewährung von eigentumsähnlichen Monopolen über verschiedene Formen von Wissen betrachten kann, wird es der WIPO nicht leicht fallen, einen Blick auf diese alternativen Lösungen zu werfen. WIPO ist nicht, was wir brauchen.
Wir brauchen eine Weltorganisation für geistigen Reichtum („World Intellectual Wealth Organisation“), verpflichtet der Forschung und Förderung von neuen und innovativen Wegen der Schaffung und Verbreitung von Wissen. Gewährung eingeschränkter Monopole und beschränkter Kontrolle über bestimmte Arten von Wissen mag Teil der Werkzeuge dieser neuen Organisation sein, jedoch nicht das Einzige, und möglicherweise nicht das Wichtigste.
Wir begrüßen und unterstützen die Genfer Deklaration und laden ihre Verfasser, Unterzeichner und die Vereinten Nationen dazu ein, nicht nur über die zukünftige Rolle der WIPO nachzudenken, sondern auch, was für eine Organisation wir an ihrer Stelle benötigen.
Unterzeichner: u.a. Free Software Foundation Europe und Netzwerk Neue Medien
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: Indymedia bekommt Server zurück – Aber alles noch immer unklar
: Indymedia bekommt Server zurück – Aber alles noch immer unklar Indymedia hat jetzt wohl die Server zurück bekommen, allerdings ist immer noch unklar, was zu der Beschlagnahmung führte. (Golem, Heise und Wired berichten)
Es ist schon mal sehr ungewöhnlich und stark kritisierungswürdig, dass das US-amerikanische FBI in England einen Server beschlagnahmt, weil Berlusconi-Italien hinter Indymedia Terroristen vermutet und die Schweiz sich beschwerte, dass zwei Bilder von Zivilpolizisten dort mal veröffentlicht worden seien. Vielleicht sind dies aber auch nur „Nebelbomben“ und es gibt einen ganz anderen Hintergrund?
Noch sind die Server nicht wieder online, da man diese erstmal sorgfältig untersuchen will, wer weiss, was für Backdoors und sonstiges auf einmal in den Tiefen des Systems verborgen sind. Eine Begründung für die Beschlagnahmung gibt es bisher noch nicht, dafür weltweite Proteste gegen das Vorgehen. In den USA hat sich die Electronic Frontier Foundation eingeschaltet und eine Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Gruppen und Organisationen, die für Rede- und Meinungsfreiheit sowie das Recht auf Kommunikation eintreten.
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: Berlinux 2004 nächste Woche in Berlin
: Berlinux 2004 nächste Woche in Berlin In neuem Gewand präsentiert sich in diesem Jahr vom 22.–23. 10. die berlinux 2004 – Die Berliner Linuxtage. Die berlinux 2004 ist eine Plattform, die Linux sowie Open-Source-Projekte präsentiert. Die Zielgruppen der Veranstaltung sind die Nutzer, welche Linux im beruflichen Umfeld benötigen, und die privaten Nutzer, welche Linux als das ideale Betriebssystem für ihre Bedürfnisse erkennen. In mehreren Hörsälen der Technischen Universität Berlin (TU) sind an zwei Tagen zahlreiche Vorträge geplant. Zusätzlich werden weitere Workshops angeboten, in denen die Schwerpunktthemen der Vorträge vertieft werden.

Höhepunkte der Berlinux werden die Keynotes von Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe und von John „Maddog“ Hall, Präsident von Linux International sein. Ich selbst werde einen Vortrag zum Thema „Freie Software im Einsatz bei Nichtregierungsorganisationen“ halten.
Der Eintritt ist selbstverständlich frei.
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: Wikipedia-CD zum downloaden
: Wikipedia-CD zum downloaden Die deutsche Wikipedia-Sektion hat endlich ein Image der Enzyklopädie auf CD gebannt und bietet diese seit heute zum Download an. Das ganze enthält ca. 130.000 Artikel und mehr als 5000 Bilder.

Das 699 MB grosse ISO-File gibts zum „normalen“ Download bei Freenet.de, viel besser ist allerdings der Download via Bittorrent, was rasend schnell sein soll.
Lustigerweise kam die Grüne Jugend im Rahmen der copy4freedom-Kampagne vor einem halben Jahr schon auf diese Idee und sie packten eine komprimierte Version der deutschen Wikipedia-Sektion auf eine herunter skalierte Knoppix-CD mit drauf, die ebenfalls über Bittorrent vertrieben wurde.
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: Rede von Felix Stalder zur Peer2Peer Revolution
: Rede von Felix Stalder zur Peer2Peer Revolution Ende des vergangenen Monats fand in Berlin eine spannende Diskussion zum Thema „Kompensation oder Kontrolle? Die Musikindustrie nach der MP3-Revolution“ in der Heinrich Böll Stiftung statt, welche vom Netzwerk Neue Medien organisiert und durchgeführt wurde. Eine der Keynotes wurde dabei von Dr. Felix Stalder aus Wien gehalten und diese sehr interessante Rede ist nun auch im Netz verfügbar.
Hier nur ein sehr kleiner Ausschnitt:
Das Problem allerdings ist, dass die peer-to-peer Revolution nicht weit genug gegangen ist. Sie hat nur das Distributionsproblem gelöst. Wie bei allen öffentlichen Gütern besteht die Frage: wie sollen die Produzenten für ihren Aufwand kompensiert werden, wenn die Produkte ihrer Arbeit nachher für alle frei zugänglich sind. Das ist das eine Problem: die peer-to-peer Revolution ist auf halben Wege stehen geblieben.
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: Server zur unabhängigen und anonymen Berichterstattung in Groß-Britannien von FBI beschlagnahmt
: Server zur unabhängigen und anonymen Berichterstattung in Groß-Britannien von FBI beschlagnahmt Die britische Niederlassung des amerikanischen Internetprovider Rackspace übergab am Donnerstag Morgen die Server dem FBI. Dabei handelte es sich um Rechner des unabhängigen Nachrichtenzentrums Indymedia, auf denen auch Indymedia-Ableger 20 anderer Nationen betrieben wurden, um die eines Anbieter für Radiostreaming und die der Linuxdistribution BLAG. Der Provider gibt zu Gründen der Maßnahme keine Angaben.
Nachdem amerikanische Institutionen in den letzten Monaten mehrfach unabhängige Medienzentren angriffen, legt Indymedia den Zusammenhang mit einem Vorfall vor zwei Wochen in Frankreich nahe. Bei dem wurde Indymedia Frankreich, die auch über dem beschlagnahmten Server erreichbar war, vom FBI aufgefordert Fotos von zwei schweizer Zivilpolizisten von ihren Seiten zu nehmen. Der Heise-Verlag greift in seinem Newsticker Spekulationen auf, nach dem die Liste der Deligierten des Parteitages der Republikanischen Partei Amerikas oder „ein privater Rechtsstreit“ Grund für die Übergabe der Server an das FBI sein soll.
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: US-Unterhaltungsindustrie geht wegen P2P vors oberste Gericht
: US-Unterhaltungsindustrie geht wegen P2P vors oberste Gericht Die US-Unterhaltungsindustrie will sich nicht damit zufrieden geben, dass ein US-Gericht Filesharingsoftware im August für legal erklärt hat („Filesharing-Software in den USA legal“). Nun wollen sie zum obersten US-Gericht, dem Supreme-Court ziehen, um sich ihr Recht zu holen.
Kommentar der Electronic Frontier Foundation (EFF) dazu:
Added EFF staff attorney Jason Schultz, „The RIAA and MPAA refuse to accept the reality that consumers and technology companies have rights too. They are hell-bent on writing their own laws, one way or another.“