Datenschutz

  • : FBI will Vorratsdatenspeicherung 2.0
    FBI will Vorratsdatenspeicherung 2.0

    Auch wenn es selbst Lobbyisten und Netzanbieter nicht immer eindeutig wissen: Bei der Vorratsdatenspeicherung wird nicht gespeichert, welche Webseiten man besucht.
    Sehr zum Leidwesen einiger Behörden anscheinend, so fordert der Direktor des FBI nun genau das von amerikanischen Providern:
    The FBI is pressing Internet service providers to record which Web sites customers visit and retain those logs for two years, a requirement that law enforcement believes could help it in investigations of child pornography and other serious crimes.

    5. Februar 2010 13
  • : Schweden ignoriert Vorratsdatenspeicherung
    Schweden ignoriert Vorratsdatenspeicherung

    Reinhard Wolff berichtet auf taz.de, wie man in Schweden mit der EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung umgeht: man ignoriert sie einfach und setzt sie nicht um:
    Schweden hat sich bislang geweigert, die 2006 beschlossene und umstrittene Direktive der EU zur Vorratsdatenspeicherung umzusetzen. Während in anderen Ländern, wie auch in Deutschland, diese Direktive durch nationale Gesetzgebung schon vor über zwei Jahren in Kraft gesetzt wurde, hat man in Stockholm bisher gemauert.

    5. Februar 2010 15
  • : EP-Innenausschuss stimmt gegen SWIFT
    EP-Innenausschuss stimmt gegen SWIFT

    Ich bin gerade für ein zweitägiges Digital Rights Lobbying-Seminar von EDRi in Brüssel. Passenderweise findet auch gerade die Abstimmung des Innenausschuss des Europaparlaments über das SWIFT-Abkommen (PDF des Abstimmungs-Dokument) statt und ich kann live das Abstimmungsergebnis bloggen. Das Ergebnis ist in der Regel wegweisend für die finale Abstimmung im Parlament, da der Innenausschuss in der Debatte federführend ist.

    4. Februar 2010 25
  • : CCC präsentiert Konzept des Datenbriefes
    CCC präsentiert Konzept des Datenbriefes

    Der Chaos Computer Club hat die Idee des Datenbriefes mal ausformuliert. Der Datenbrief ist mit einem Kontoauszug vergleichbar: Einmal im Jahr sollen Behörden und Unternehmen Bürger darüber informieren, welche Daten wo über sie gespeichert sind. Das schafft Transparenz, denn vom Recht auf informationelle Selbstbestimmung kann man kaum noch Gebrauch machen, weil es eigentlich immer nur die Frage ist, in welchen Datenbanken was über einen gespeichert ist.

    3. Februar 2010 48
  • : Eckpunkte-Papier zur Umsetzung des Telekom-Paket
    Eckpunkte-Papier zur Umsetzung des Telekom-Paket

    Heise berichtet über ein Eckpunkte-Papier des Bundeswirtschaftsministerium zur Umsetzung der Vorgaben aus dem EU-Telecom-Paket: Wirtschaftsministerium will Infopflicht bei Datenpannen schaffen. Demnach sollen die Richtlinien des Telekom-Paketes „ohne große Zusätze ins nationale Recht“ integriert werden.

    3. Februar 2010
  • : Soziale Netzwerke haben Verantwortung – auch wenn es „weh tut“
    Soziale Netzwerke haben Verantwortung – auch wenn es „weh tut“

    Die Skandale der letzten Monate haben den Datenschutz in Social Networks ins Blickfeld einer breiteren Öffentlichkeit gerückt. Auf der Social Media Week Conference diskutierte der CTO der VZ-Netzwerke Jodok Batlogg mit Verbraucherschützer Falk Lüke und Alexander Korth über „Plattform- vs. Nutzerverantwortung“.

    2. Februar 2010 6
  • : SWIFT-Abkommen im Europaparlament vor dem Showdown
    SWIFT-Abkommen im Europaparlament vor dem Showdown

    Eine Woche bevor die Abgeordneten ihr Votum aussprechen, steht das Abkommen über die Weitergabe von Finanztransaktionsdaten immer noch auf der Kippe. Während die deutschen Vertreter im Parlament geschlossen gegen den Vertrag mit den USA sein sollen, sind Sozialdemokraten und Konservative aus anderen Ländern noch unentschieden.

    2. Februar 2010 7
  • : 7 Firmen, die chinesische Netzzensur und Überwachung unterstützen
    7 Firmen, die chinesische Netzzensur und Überwachung unterstützen

    Die Electronic Frontier Foundation hat eine Liste von sieben Kollaborateuren der chinesischen Netzzensur und Repressionssystemen erstellt: Seven „Corporations of Interest“ in Selling Surveillance Tools to China.
    1. Cisco: Cisco’s deep involvement in the building of China’s Golden Shield Project has been admitted by the company.

    2. Februar 2010 7
  • : Diskussion: The Future of Internet Rights
    Diskussion: The Future of Internet Rights

    Letzte Woche fand an der London School of Economics eine interessante Diskussion über „The Future of Internet Rights: A Conversation with Industry’s Leaders“ statt, die es auch als MP3 (43 MB) gibt.
    Richard Allan is director of European public policy, Facebook. Kasey Chappelle is Global Privacy Counsel, Vodafone.

    1. Februar 2010 1
  • : SWIFT verweigert Herausgabe von Daten
    SWIFT verweigert Herausgabe von Daten

    Das Abkommen über die Weitergabe von Finanztransaktionsdaten an die USA ist heute in Kraft getreten. Das Unternehmen SWIFT will allerdings keine Daten an US-Behörden herausgeben, berichtet futurezone.
    „Wir geben die Daten nicht heraus. Wir sehen das Abkommen als nicht rechtskräftig an, solange die Zustimmung des Parlaments fehlt.

    1. Februar 2010 6
  • : SWIFT wartet auf Europaparlament
    SWIFT wartet auf Europaparlament

    Futurezone berichtet: SWIFT gibt Finanzdaten nicht an USA.
    Der in Belgien beheimatete Finanzdienstleister SWIFT hat am Montag bestätigt, vorerst keine Daten an die US-Anti-Terror-Fahnder übermitteln zu können. Solange das EU-Parlament nicht zugestimmt habe, gebe es keine Rechtssicherheit. „Wir können die Daten nicht herausgeben“, sagte eine SWIFT-Sprecherin am Montag auf Anfrage von ORF.

    1. Februar 2010 2
  • : Pro und Contra Datenkauf
    Pro und Contra Datenkauf

    Bei tagesschau.de gibt es ein „Pro und Contra Datenkauf – Legitimes Mittel oder ein Geschäft mit Dieben?“ zu finden:
    Steuerhinterziehung darf nicht geduldet werden, deshalb sollte die Bundesrepublik die brisanten Bankdaten auch kaufen, so lautet ein Argument für den Datenkauf. Der Staat dürfe aber keine Geschäfte mit Dieben machen, heißt es auf der anderen Seite.

    1. Februar 2010 80
  • : Mobile Sicherheitslücke bei SchülerVZ?
    Mobile Sicherheitslücke bei SchülerVZ?

    Update: Da scheint nichts dran zu sein. SchülerVZ hat bei der mobilen Version andere Sicherheitsmaßnahmen verwendet als in der „normalen“ Version. Bei der mobilen Version gibt es tägliche Zugriffslimits pro Nutzer-Account, die irgendwann keinen Zugriff mehr zulassen. Wir sind nach Hinweisen manuell vorgegangen, um das zu überprüfen und haben dabei die mobile Version mit der normalen Version verglichen.

    29. Januar 2010 11
  • : Massive Sicherheitslecks bei Funk-Überwachungskameras
    Massive Sicherheitslecks bei Funk-Überwachungskameras

    Welch eine Überraschung: Niedersachsen 19:30 und Tagesthemen berichten heute über „Massive Sicherheitslecks bei Funk-Überwachungskameras“.
    Kommerziell und privat genutzte Funk-Überwachungskameras weisen massive Sicherheitslücken auf. Das ergaben Recherchen von Niedersachsen 19.30 und der ARD-Tagesthemen.

    28. Januar 2010 16
  • : Europäischer Datenschutztag 2010
    Europäischer Datenschutztag 2010

    Heute ist Europäischer Datenschutztag 2010. Eine schöne Übersicht über Möglichkeiten zur informationellen Selbstverteidigung bietet das deutsch-französische Blog vasistas. Dort findet sich eine lange Liste an Hinweisen und Werkzeugen in französisch und deutsch.

    28. Januar 2010 1
  • : Sagt die Union ‚Nein’ zum SWIFT-Abkommen? (Update)
    Sagt die Union ‚Nein’ zum SWIFT-Abkommen? (Update)

    Vertreter von CDU und CSU im Europaparlament sprechen sich für eine Ablehnung der Weitergabe von Finanztransaktionsdaten an die USA aus. Das berichtet futurezone.
    Der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament Werner Langen und Markus Ferber, Vorsitzender der CSU-Gruppe im EP, kündigten heute an, das Parlament werde dem SWIFT-Abkommen nicht zustimmen.

    28. Januar 2010 9
  • : Das SWIFT-Abkommen kann gekippt werden
    Das SWIFT-Abkommen kann gekippt werden

    Der Streit um die Weitergabe von innereuropäischen Finanztransaktionsdaten an die USA zieht sich bereits seit Monaten hin. Am 1. Februar wird das bis Ende Oktober 2010 gültige Interimsabkommen in Kraft treten. Wenige Tage später kann das Parlament ein Veto dagegen einlegen. Aktuell ist die Stimmung so, dass ein ‚Nein’ möglich erscheint, weil die Abgeordneten seit Monaten von Rat und Kommission hingehalten werden.

    27. Januar 2010 29
  • : Frontal21: Überwachungstechnik für den Iran
    Frontal21: Überwachungstechnik für den Iran

    Frontal21 hat heute über die Überwachungstechnik berichtet, die Nokia-Siemens an den Iran geliefert hat: „Menschen erhalten Droh-SMS“. Ein 12 Minuten langes Interview mit Erich Moechl von der Futurezone / Quintessenz.at gibt es in der ZDF-Mediathek zu sehen. Sehenswert! Dürfte sicher bald auch woanders im Netz zu finden sein, dann kann ich es hier einbinden.

    26. Januar 2010 17
  • : 1C3 in der Tagesschau
    1C3 in der Tagesschau

    Das Retrozentrale-Blog hat einen Tagesschau-Bericht über den ersten Chaos Communication Congress im Jahre 1984 ausgegraben:
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    26. Januar 2010 16
  • : Abstimmung über SWIFT-Abkommen am 10. Februar
    Abstimmung über SWIFT-Abkommen am 10. Februar

    Wie Futurezone berichtet, haben die Mitglieder des Europäischen Parlamentes nun den Entwurf für das SWIFT-Abkommen über die Finanztransaktionsdaten-Übermittlung an die USA erhalten.
    Obwohl das Interim-Abkommen bereits am 1. Februar in Kraft tritt, soll das Parlament erst am 10. Februar darüber abstimmen.

    25. Januar 2010 8