Linus Neumann
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: Statistiken zu Creative Commons: 400 Mio. Werke
: Statistiken zu Creative Commons: 400 Mio. Werke In dem hier bereits empfohlenen Buch „The Power of Open“ wurden einige Statistiken zur CC-Nutzung aufgestellt. Über 400 Millionen nutzen die vor 8 Jahren vorgestellten Lizenzen.
Mit der Zeit hat dabei der prozentuale Anteil freier Lizenzen (CC-BY & ‑SA) zugenommen: Sie machen jetzt 40% aus.
Die verwendeten Daten kann man sich hier herunterladen und selbst weiter analysieren. -
: FabFi: WLAN-Richtantennen aus Schrott
: FabFi: WLAN-Richtantennen aus Schrott Ich bin ja trotz allem netzpolitischen Engagement ein Optimist mit Erfahrung und denke in meiner Freizeit darüber nach, wie wir das corporate-Internet-Zeitalter gestalten wollen – die dunkle Zeit, wenn Vorratsdatenspeicherung, Priorisierungen, Diensteklassen, Netzsperren, Anonymitäts- und Pseudonymverbot, zentralisierte Dienste und Monopolstrukturen das Internet zur TV-Cloud gemacht haben.
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: „The power of open“ – Buch über, von und unter Creative Commons
: „The power of open“ – Buch über, von und unter Creative Commons The Power of open ist ein Buch über Erfolgsgeschichten mit Creative-Commons-Lizenzen.
The Power of Open collects the stories of those creators. Some are like ProPublica, a Pulitzer Prize-winning investigative news organization that uses CC while partnering with the world’s largest media companies. Others like nomadic filmmaker Vincent Moon use CC licensing as an essential element of a lifestyle of openness in pursuit of creativity. -
: Dropbox verschlüsselt nutzen
: Dropbox verschlüsselt nutzen Die Sicherheitslücken bei Dropbox nehmen ja kein Ende. Vor ein paar Tagen waren dort für 4 Stunden alle Accounts offen: Sie akzeptierten jedes Passwort. Das Versprechen, dass die Dateien verschlüsselt gespeichert würden, ist für den denkenden Menschen schon dadurch widerlegt, dass von jedem Rechner der Welt Zugriff über eine Weboberfläche besteht, Dropbox also so oder so Zugriff auf die Dateien der Nutzer hat – und diesen auch den US-Behörden einräumt.
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: Die Polizei zurücküberwachen
: Die Polizei zurücküberwachen Es war schon recht komisch, was letzte Woche in Vancouver nach einem Eishockeyspiel passierte: Eine größere Gruppe Fans entschied sich, der Unzufriedenheit mit dem Ergebnis durch Plündern & Brandschatzen Ausdruck zu verleihen. Dabei enstanden Bilder, die eindrucksvoll zeigen, wie ein Sportereignis doch sehr viel mehr Emotionen in Wallungen zu bringen vermag, als die berüchtigte politische Unzufriedenheit oder Überzeugung.
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: Niederländisches Parlament stimmt für Netzneutralität
: Niederländisches Parlament stimmt für Netzneutralität (Update: Wurde am 8. Mai 2012 im Senat verabschiedet. Artikel ist hier.)
Vor einigen Wochen berichteten wir schon von den Plänen, und gestern hat das niederländische Parlament mit großer Mehrheit für neue Netzfreiheits-Gesetze gestimmt. Darin werden die Themen Netzneutralität, Überwachung und 3‑strikes in überraschend positiver Weise behandelt. -
: LulzSec/Jemand behauptet gesamten UK-Zensus zu haben
: LulzSec/Jemand behauptet gesamten UK-Zensus zu haben Man sollte wohl hoffen, dass diese Ankündigung ein Fake ist (Lulzsec twittert, dass sie damit nichts zu tun haben). Darin wird behauptet, dass die Hacker-Gruppe LulzSec im Besitz der Daten von „jedem einzelnen Teilnehmer des Zensus der sicherheits-legasthenischen Regierung des Vereinigten Königreichs“ sei.
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: Demo-Überwachung: Anwohner & Dresden-nazifrei wehren sich
: Demo-Überwachung: Anwohner & Dresden-nazifrei wehren sich Dass die Mobiltelefon-Überwachung eines gesamten Stadtteils im Rahmen des Naziaufmarsches am 19. Februar ein gerichtliches Nachspiel haben würde, war wohl auch jenen klar, die das Grundgesetz nur vom Hörensagen kennen. Die Daten, angeblich zur Aufklärung erheblicher Straftaten gesammelt, finden sich ja bereits in Verfahren gegen harmlose Sitzblockierer wieder.
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: Hintertüren in mehreren WordPress-Plugins
: Hintertüren in mehreren WordPress-Plugins Nutzer von WordPress.com werden sicherheitshalber um einen Password-Reset gebeten, weil in den Plugins WPouch, W3 Total Cache und AddThis Hintertüren gefunden wurden. Wie sie genau dort hinein gelangt sind, wird noch recherchiert – commits müssen ja von den Autoren akzeptiert und veröffentlicht werden.
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: Sachsen: Noch ein Fall von Massen-Überwachung
: Sachsen: Noch ein Fall von Massen-Überwachung Die Aufregung über die jeder Beschreibung als „unverhältnismäßig“ spottende Überwachung einer Demonstration in Dresden ist noch nicht vorbei, da kommt in Sachsen schon der nächste Überwachungsskandal auf: Wie der mdr berichtet, werden seit 2009 tausende Kundendaten der Baumarktkette OBI sowie zehntausende Mobilfunkdaten aus dem Bereich der Dresdner Neustadt beim Sächsischen Landeskriminalamt gespeichert und ausgewertet.
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: Gleich: Unterschriftenübergabe an Justizministerin
: Gleich: Unterschriftenübergabe an Justizministerin Heute sollen die fast 60.000 Unterschriften gegen die Vorratsdatenspeicherung, die von campact und AK Vorrat gesammelt wurden, übergeben werden.
Wir treffen uns um 14:45 Uhr direkt am Bundesjustizministerium in Berlin. Um 15 Uhr wird die Ministerin vor dem Gebäude unseren Appell entgegennehmen. Unsere Forderung, die Bürger/innen nicht unter Generalverdacht zu stellen, machen wir dabei mit Schildern sichtbar. -
: Für die Mittagspause: Videoüberwachung anzapfen
: Für die Mittagspause: Videoüberwachung anzapfen Mehr als 40 Aachener Überwachungskameras übermitteln ihr Bildsignal analog und unverschlüsselt an die Überwachungszentrale. Mit einem Funk-Scanner und geeigneter Software kann man das Schauen und Auswerten der Videos also quasi crowdsourcen, wie der Arbeitskreis gegen Überwachung der Presse demonstrierte:
«Plötzlich konnten wir einzelnen Drogenabhängigen auf unserem Computer beim Fixen und Dealen zuschauen», erklärt Felix Bosseler.
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: Copyright-Verletzer: Auslieferung an die USA?
: Copyright-Verletzer: Auslieferung an die USA? Die Videoplattform TVshack war wohl so etwas ähnliches wie Kino.to: Eine Seite, auf der Links zu anderen Seiten gesammelt werden, bei denen man Filme und Serien streamen kann. Schon am 23 Mai wurde der 23-jährige Betreiber Richard O’Dwyer verhaftet und seine Seite platt gemacht. Gegen Kaution kam er vorerst wieder auf freien Fuß.
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: Jetzt sollen auch Apps depubliziert werden.
: Jetzt sollen auch Apps depubliziert werden. Es ist zum Verzweifeln. Dass die öffentlich-rechtlichen Online-Angebote seit dem letzten Jahr schon gezwungen sind, ihre Inhalte nach einer Woche zu löschen, obwohl es keinen nennenswerten Grund dazu gibt (ganz im Gegenteil), reicht wohl noch nicht.
Die Verlage der WAZ, M. Dumont Schauberg, Rheinische Post, Lensing Wolff, Axel Springer, die Medienholding Nord, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und die „Süddeutsche Zeitung“ haben sich im Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) zusammengetan und klagen dagegen, dass in der „Tagesschau“-iOS-App auch Texte vorkommen. -
: Niedersachsen-Websites sperren anonyme Nutzer
: Niedersachsen-Websites sperren anonyme Nutzer Die Webseiten des Landes Niedersachsen antworten laut heise nicht auf HTTP-Requests von anonymen Nutzern, die Dienste wie Tor oder JonDo in Anspruch nehmen. Wer also versucht, anonymisiert mit den Behörden in Kontakt zu treten, oder sich zu informieren, erhält eine Fehlermeldung einen Time-out.
Begründet wird die Maßnahme mit der Furcht vor Angriffen aus dem Cyberspace – nur einer von vielen kleinen Schritten, um Tor-Nutzer zu diskreditieren und das System in eine zwilichtige Ecke zu rücken. -
: Frankfurt: Demo gegen Überwachung
: Frankfurt: Demo gegen Überwachung Morgen (Dienstag, 21.06.) findet anlässlich der Innnenministerkonferenz in Frankfurt /Main eine Demonstration gegen Überwachung und Vorratsdatenspeicherung statt. Los geht es um 18:00h am Bahnhofsvorplatz, um dann dieser Demoroute zur Paulskirche zu folgen. Zu der Demo ruft ein breites Bündnis auf, darunter AK vorrat, AK zensur, Piratenpartei, FoeBuD und andere auf.
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: Dresden: Demoüberwachung mittels Mobilfunknetz
: Dresden: Demoüberwachung mittels Mobilfunknetz Als die Meldung mich gestern erreichte, hielt ich sie zunächst für einen schlechten Scherz. Bekanntermaßen findet – als „Opfergedenken“ bezeichnet – jährlich Mitte Februar in Dresden das statt, was als größter Naziaufmarsch Europas bezeichnet wird. Das ruft jedes Mal vielfältige und zahlreiche Gegenmaßnahmen der couragierten Zivilbevölkerung hervor, welche hauptsächlich zum Ziel haben, den Auftritt der Nazis auf das Bahnhofsgebiet zu begrenzen.
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: EU: Notrufknopf fürs Internet
: EU: Notrufknopf fürs Internet Nur weil die Idee von EU-Komissarin Neelie Kroes nicht neu ist, muss sie ja nicht schlecht sein. Der für überlegte, sinnvoll umsetzbare und vor allem „grundrechtsschonende“ Ideen bekannte Bund der Kriminalbeamten fordert ihn ja auch schon länger: Den Notrufknopf fürs Internet.
Damit soll man den Betreiber einer Seite oder auch andere zuständige Stellen mit einem einfachen Klick benachrichtigen können, wenn man irgendwie angemacht wird, oder anstößige Inhalte präsentiert bekommt.