Linus Neumann
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: Aus Protest: Torrent mit 18.592 wissenschaftlichen Artikeln
: Aus Protest: Torrent mit 18.592 wissenschaftlichen Artikeln Aus Protest gegen die das juristische Vorgehen gegen Aaron Swartz hat jemand, der sich als „Greg Maxwell“ ausgibt, einen Torrent mit 33GB wissenschaftlicher Publikationen der Royal Society veröffentlicht. Dazu gibt es eine ausgiebige & lesenswerte Erklärung.
[… Sie stammen alle] aus alle aus der Zeitschrift Philosophical Transactions of the Royal Society, die für alle frei verfügbar sein sollte, bisher aber größtenteils durch paywall-Wächter wie JSTOR nur zu hohen Preisen verfügbar waren. -
: Verschärftes Vorgehen gegen Anonymous-Aktivisten
: Verschärftes Vorgehen gegen Anonymous-Aktivisten Seien wir doch mal ehrlich: DDoS-Attacken sind ziemlicher Pipifax im Vergleich zu Massenleaks, dem Hacken von Servern der Bundespolizei oder Playstation-Netzwerken. Sie erfordern keine besonderen Fähigkeiten und sind sogar eigentlich ziemlich ehrlich, weil sie von den meisten (nur) ohne Anonymisierung vorgenommen werden (können).
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: XSS bei der Bundesregierung
: XSS bei der Bundesregierung So macht es auch keinen Spaß, ein ehrlicher Hacker zu sein: Vor mehr als einem Monat informierte Nils Juenemann die Betreiber der Seite Bundesregierung.de über eine Cross-Site-Scripting-Problematik. Bisher ohne Antwort.
Dafür gibt es als Proof of concept jetzt eine lustige Katze wenn man hier klickt: Böser cross-site-scripting-Link. -
: Ausleihen zu vieler Bücher aus der Bibliothek: Haftbefehl für Aaron Swartz
: Ausleihen zu vieler Bücher aus der Bibliothek: Haftbefehl für Aaron Swartz Aaron Swartz, Programmierer und Aktivist bei Demand Progress wurde gestern verhaftet, weil er zu viele Artikel aus der wissenschaftlichen Datenbank JSTOR heruntergeladen hat.
Um es auch Nicht-Akademikern kurz zu erklären: Wer als Wissenschaftler einen Artikel publizieren möchte, tut das üblicherweise in einer Zeitschrift („Journal“) – und gibt dabei die Rechte am Artikel an den Verlag ab. -
: Bud Spencer vs. Erwin Rommel: Der Tunnelbau zu Gmünd
: Bud Spencer vs. Erwin Rommel: Der Tunnelbau zu Gmünd Auf den Seiten der Stadt Schwäbisch Gmünd findet gerade eine ganz interessante Abstimmung statt: Besitzer einer Emailadresse dürfen darüber entscheiden, welcher Namensvorschlag* für einen Tunnel auf der B29 gemacht werden soll.
Mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger hatten sich an der Vorschlagsrunde beteiligt. -
: Das komplette Chatlog von Bradley Manning und Adrian Lamo
: Das komplette Chatlog von Bradley Manning und Adrian Lamo Dem Online-Chat zwischen bradass87 und info@adrianlamo.com kommt historische Bedeutung zu. Einer von beiden ist ein Held, der andere ist ein Verräter. Darüber, wem welche Rolle zukommt, herrscht zumindest in der amerikanischen Öffentlichkeit noch Uneinigkeit.
I’m a journalist and a minister. You can pick either, and treat this as a confession or an interview (never to be published) & enjoy a modicum of legal protection. -
: consolidated.db-Visualisierungen
: consolidated.db-Visualisierungen Erinnert ihr euch noch an „Locationgate“, dein persönliches Bewegungsprofil für die Hosentasche? Datenschützer waren empört, Post-Privatler entzückt, Verschwörungstheorien kamen auf… und die „Diskussion“ scheiterte bereits an der Emotionalität mit der alle meinten, sie fordern zu müssen.
Nur die 3 Jungs von Crowdflow wussten der Situation etwas abzugewinnen, das das Potenzial hatte, überhaupt irgendwen weiterzubringen. -
: „Die Facebook-Trottel von der CDU“
: „Die Facebook-Trottel von der CDU“ Seit dem Sinnieren darüber, Facebook-Parties zu verbieten ist es ja ein bisschen zum Volkssport geworden, CDU-Veranstaltungen auf Facebook zu suchen und zu besuchen. Teilweise hat auch DIE PARTEI ungefragt & ehrenamtlich die Social-Media-Betreuung für die CDU übernommen.
Die party-freudigen Facebook-Nutzer bekommen in der Berichterstattung sogar ein bisschen Anonymous-Karma:
Das CDU-Sommerfest im Schleswig-Holsteinischen Hasloh ist geplatzt – es wurde von Mitgliedern des Internet-Netzwerks Facebook „unterwandert“. -
: Gesichtserkennung bei Massenveranstaltungen
: Gesichtserkennung bei Massenveranstaltungen Für neuen Gesprächsstoff in der Post-Privacy-Debatte sorgt gerade ein hochauflösendes Foto von Besuchern des Glastonbury Festivals. Unter dem Titel Glastotag wird dazu aufgerufen, Freunde und Bekannte zu tagggen, um „vielleicht sogar den Rekord für das meistgetaggte Bild zu brechen.“
Bisher sind ca. 9. -
: Aus kino.to wird kinoX.to
: Aus kino.to wird kinoX.to Die groß angelegte Razzia zur Bekämpfung des illegalen Videoportals kino.to hat sich gelohnt: Genau 1 Monat und 3 Tage hat es gedauert, bis unter kinox.to ein sehr ähnliches Portal an den Start ging.
Während nun Legenden von der unglaublichen Chuzpe der Betreiber und Verschwörungstheorien über eine Falle der GVU kolportiert werden, zeigt die Seite Symptome einer zu großen Nachfrage und ist meistens down. -
: Einige Bundespolizei-Wanzen noch aktiv?
: Einige Bundespolizei-Wanzen noch aktiv? Es war ja davon auszugehen, dass die offengelegten Wanzen der Polizei nicht mehr in Betrieb, bzw. nicht mehr erreichbar sein würden: Die geleakten Überwachungsdaten sind schon etwas älter und selbst wenn einzelne Geräte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch aktiv waren, würde man der Polizei ja dann doch zutrauen auf die Idee zu kommen die SIM-Karten zu sperren und dann mal bei Gelegenheit auszutauschen.
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: Auswertung der Tracking-Daten der Bundespolizei
: Auswertung der Tracking-Daten der Bundespolizei Wie bereits berichtet sind der Bundespolizei (bzw. dem Zoll) einige Daten von GPS-Wanzen in die Öffentlichkeit entfleucht.
Bei den GPS-Wanzen handelt es sich um kleine, mit 1 oder 2 SIM-Karten ausgestattete Geräte, die in regelmäßigen Abständen über GPRS-Datenverbindungen ihre aktuelle Position „nach Hause“ funken. -
: Endlich erster Fall fürs Cyber-Abwehrzentrum: Bundespolizei-Server geleakt
: Endlich erster Fall fürs Cyber-Abwehrzentrum: Bundespolizei-Server geleakt Eine Gruppe namens No-Name-Crew hat auf einem Server eine Sammlung von Dateien veröffentlicht, die angeblich von Servern der Bundespolizei stammen. Darunter befinden sich Dateien mit so verheißungsvollen Endungen wie .sql oder .php, aber auch viele .pdf’s, in denen dem Titel nach zu urteilen wahrscheinlich Überwachungsgeräte und der Umgang damit beschrieben werden.
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: Bahn.de: XSS-Sicherheitslücke
: Bahn.de: XSS-Sicherheitslücke Bereits vor einer Woche informierte Manuel Blechschmidt die deutsche Bahn darüber, dass ihre Website eine cross-site-scripting-Lücke hat. Bei einem Link auf Bahn.de (bzw. einem manipulierten Seitenaufruf) kann man eigenen Code mit übergeben, und aufrufen lassen. Dies nutze er dazu, alle Cookies der Seite – inklusive des Login-Tokens – an einen anderen Server übermitteln, der sie dann speichern und potenziell missbrauchen kann.
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: Mal wieder: Selbstzerfleischung der netzpolitischen Bewegung
: Mal wieder: Selbstzerfleischung der netzpolitischen Bewegung Seit dem Eklat um die Netzneutralitäts-Abstimmung in der Enquête-Komission hat die netzpolitische Bewegung mal wieder ein Problem – mit sich selbst.
Dabei geht es um 2 Punkte:Kritik an padeluuns Abstimmungsverhalten
Diskussion um die Aufwandsentschädigung für SachverständigeUm es vorweg zu nehmen: Damit tun wir uns keinen Gefallen, den solche internen Debatten nutzen nur einem: Dem politischen Gegner.
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: Free! Music! Contest 2011
: Free! Music! Contest 2011 Zum dritten Mal findet der jährliche Free Music Contest des Musikpiraten e.V. statt. Dieses Mal konzentriert er sich auf Remix-Möglichkeiten.
Grund dafür ist, auf den Unterschied zwischen frei wie in Freibier (CC-BY-NC-ND) und frei wie in Freiheit (CC-BY[-SA]) aufmerksam zu machen, indem der Remix-Kultur gefrönt wird: Nur CC-BY und CC-BY-SA-lizensierte Werke dürfen teilnehmen, und durch das Hochladen mindestens einer Audiospur muss zum Remixen angeregt werden. -
: Doch nicht: Facebook-Party-Verbot
: Doch nicht: Facebook-Party-Verbot Man merkt, es wird warm. Der Sommer begann kürzlich.
Jetzt müssen konkrete politische Themen her: Dinge, die die Welt bewegen, die Menschen interessieren, und unsere Gesellschaft zementieren:
Die Innenminister von Bayern (Joachim Herrmann, CSU), Niedersachsen (Uwe Schünemann, CDU) und Nordrhein-Westfalen (Ralf Jäger, SPD) wollen Facebook-Parties verbieten. -
: Greenpeace von YouTube verbannt. (2. Update)
: Greenpeace von YouTube verbannt. (2. Update) Es ist glaube ich erst ein, zwei Tage her, dass Greenpeace in seinem YouTube-Kanal eine schöne Parodie auf ein Volkswagen-Werbevideo veröffentlichte.
Im Original-Spot spielt ein Kind im Darth-Vader-Kostüm unter anderem mit Papas VW – eine Steilvorlage. Im Greenpeace-Spot kommen dann andere Kinder hinzu – in den Kostümen der „Guten“ bei Star Wars. -
: OECD-Communiqué: Kein Wort zur Netzneutralität
: OECD-Communiqué: Kein Wort zur Netzneutralität Heute und morgen findet bekanntlich die OECD-Konferenz „The Internet-Economy: Generating Innovation and growth„statt. Anders als beim eG8 wurde dieses Mal die Zivilgesellschaft von vornherein eingeladen, und musste sich nicht auf die Konferenz protestieren.
Heute wurde nun den Beteiligten der Entwurf des Abschlusscommuniqués vorgelegt. -
: Google: 768 Regierungsanfragen nach deutschen Nutzerdaten
: Google: 768 Regierungsanfragen nach deutschen Nutzerdaten Google hat seinen Transparenzbericht für 2010 veröffentlicht. Deutsche Behörden haben im vergangenen Jahr 118 Bitten an Google gerichtet, Inhalte zu entfernen. Diesen wurde in 97% der Fälle entsprochen.
Für die Herausgabe von Nutzerdaten gab es 768 Anfragen – denen in 76% der Fälle Folge geleistet wurde.